Wie wird in Spanien, Brasilien und Frankreich gegendert?
Gegendert wird auch außerhalb des Deutschen, etwa in Spanien
Gegendert wird nicht nur im deutschen Sprachraum. Ein Beitrag der bpb vergleicht den Umgang mit geschlechtergerechter Sprache in Spanien, Brasilien und Frankreich und zeigt, worauf es dabei ankommt.
Worum es bei Gendern in Spanien, Brasilien und Frankreich geht
Gendern findet nicht nur im Deutschen statt, sondern auch außerhalb davon, etwa in Spanien, Brasilien und Frankreich. Ein Beitrag aus der APuZ, veröffentlicht bei der Bundeszentrale für politische Bildung, vergleicht den Umgang mit geschlechtergerechter Sprache in diesen drei Ländern. Dabei zeigt sich: Ausschlaggebend für den jeweiligen Umgang sind demnach weder Satzbau noch Grammatik der einzelnen Sprache, sondern vielmehr politische Gegebenheiten und gesellschaftliche Haltungen, die sich von Land zu Land unterscheiden. Wer sich mit dieser Fragestellung befasst, stößt dabei auch auf Berührungspunkte zur Rechtschreibung, etwa wenn neue Schreibweisen bestehende Rechtschreibregeln ergänzen oder zu ihnen in einem gewissen Spannungsverhältnis stehen. Diese Seite ordnet diesen belegten Rahmen ein, ohne ihn auf andere Länder oder Sprachen auszuweiten, die im Beitrag nicht genannt werden.
Ziel dieser Seite ist es, die im genannten Beitrag beschriebene Debattenlage nachvollziehbar zu machen, nicht eine vollständige Übersicht aller Länder zu liefern, in denen gegendert wird. Debatten um Formen wie die écriture inclusive in Frankreich oder um die jeweilige Haltung der nationalen Sprachakademie werden darin ausdrücklich als länderspezifisch beschrieben, nicht als eine Regel, die für den gesamten Sprachraum gilt. Auch Fragen der Groß- und Kleinschreibung einzelner neuer Schreibweisen gehören in diesen begrenzten Rahmen, ohne dass sich daraus eine weltweit gültige Vorgabe ableiten lässt. Ein Beispiel: Eine neue geschlechtsneutrale Form in einer Amtssprache sagt noch nichts darüber aus, wie eine Nachbarsprache mit derselben Frage umgeht, weil gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen entscheidender sind als sprachliche Strukturen allein. Wer eine Zahl, eine Frist oder eine Quote zu diesem Thema sucht, findet dafür in diesem Beitrag keine Grundlage und sollte stattdessen die Primärquelle selbst konsultieren, statt aus diesem Überblick eigene Schlüsse auf andere Staaten zu ziehen. So bleibt der Vergleich auf die drei genannten Länder begrenzt, liefert dafür aber ein belastbares Bild der jeweiligen Debattenlage.

Schritt für Schritt zu den drei Länderbeispielen
Lies die drei Länderbeispiele des bpb-Beitrags einzeln durch und notiere dir jeweils die Debattenlage, also wie in Spanien, Brasilien und Frankreich mit geschlechtergerechter Sprache umgegangen wird. Trenne dabei bewusst politische Gegebenheiten von der Sprachstruktur, denn genau diese Trennung ordnet der Beitrag als zentral ein. Wer dabei auch auf Fragen der Getrennt- und Zusammenschreibung stößt, etwa bei zusammengesetzten neuen Formen, kann diese separat festhalten, ohne sie mit der politischen Einordnung zu vermischen. Prüfe außerdem, wie die Kommasetzung in zitierten Beispielsätzen aus der Quelle gehandhabt wird, falls du dir eigene Notizen zu Formulierungen anlegst.
Bestimme anschließend, welche zuständige Stelle oder Person für deine konkrete Frage wichtig ist, etwa eine Dozentin, ein Lektorat oder eine Fachstelle an deiner Hochschule. Dokumentiere dein Ergebnis schriftlich und lege den nächsten Schritt fest, etwa eine gezielte Rückfrage oder eine weitere Lektüre der Primärquelle. Ein Beispiel für einen solchen Ablauf: Eine Studentin liest die Abschnitte zu Spanien, Brasilien und Frankreich nacheinander, schreibt sich die jeweilige Debattenlage auf und vermerkt am Ende offene Fragen zur Zeichensetzung und zur deutschen Rechtschreibreform, die sie anschließend in einem Seminar klären möchte, ohne dabei bereits ein Ergebnis vorwegzunehmen.
Typische Fehler beim Umgang mit dem Thema vermeiden
Ein häufiger Fehler besteht darin, aus den drei Länderbeispielen eine vollständige Liste aller Länder abzuleiten, in denen gegendert wird. Das belegt der Beitrag nicht, und eine solche Liste sollte deshalb nicht behauptet werden. Ebenso falsch ist es, aus dem Sprachbau einer Sprache auf den tatsächlichen Gendergebrauch zu schließen, denn genau das weist der Beitrag zurück: Nicht die Struktur, sondern politische Haltungen prägen den Umgang mit geschlechtergerechter Sprache. Einzelbeispiele wie Frankreich dürfen deshalb nicht als weltweite Regel dargestellt werden. Wer dabei Rechtschreibprogramme einsetzt, sollte deren Vorschläge zu neuen Formen nicht ungeprüft als feststehende Regel übernehmen, sondern sie als technischen Hinweis behandeln.
Verwechsle außerdem keine eigene Annahme mit einer festen Regel, etwa bei der Frage, wie sich eine Sprachakademie positioniert. Prüfe in einem solchen Fall lieber die genannte Quelle noch einmal, statt eine Vermutung als gesicherte Tatsache zu behaupten. Schiebe Nachweise und Rückfragen nicht auf, besonders wenn du das Thema im Rahmen von wissenschaftliches Schreiben bearbeitest und eine Quelle korrekt belegen musst. Auch beim Umgang mit Abkürzungen richtig schreiben solltest du die jeweilige Quelle direkt prüfen, statt dich auf eine eigene Erinnerung oder eine beiläufige Notiz zu verlassen.

Checkliste für den eigenen nächsten Schritt
Benenne zuerst Land und Sprachraum, um den es in deiner Frage geht, etwa Spanien, Brasilien oder Frankreich. Notiere den Debattenstand je Land anhand des bpb-Beitrags und prüfe, welche Rolle die jeweilige Sprachakademie in der dort beschriebenen Debatte einnimmt. Halte dabei auch die politischen Faktoren fest, die laut Beitrag ausschlaggebender sind als die Sprachstruktur selbst. Wenn du dabei Begriffe nachschlagen musst, helfen dir Wortbedeutungen und Abkürzungen weiter, etwa bei Fachbegriffen aus der Debatte um geschlechtergerechte Sprache.
Ermittle außerdem die zuständige Quelle oder Stelle für deine eigene Arbeit, etwa ein Seminar, ein Lektorat oder eine Fachliteraturliste, und kläre dort offene Fragen, bevor du eine eigene Einschätzung festschreibst. Prüfe bei grammatischen Detailfragen auch Artikel der, die und das sowie die passende Pluralbildung neuer Formen, falls du eigene Textbeispiele formulierst.
Für passende Formulierungen können zudem Synonyme und unterschiedliche Textformen hilfreich sein, wenn du das Thema Gendern in einer eigenen Arbeit darstellst. Lege zum Abschluss deinen persönlichen nächsten Schritt fest, etwa das vollständige Lesen des bpb-Beitrags oder ein Gespräch mit einer Betreuungsperson, und dokumentiere, zu welchem Ergebnis du dabei gekommen bist.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Gendern in Spanien, Brasilien und Frankreich verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/in-welchen-laendern-wird-gegendert
„Gendern in Spanien, Brasilien und Frankreich verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/in-welchen-laendern-wird-gegendert. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Gendern in Spanien, Brasilien und Frankreich verstehen. Verfügbar unter: https://korrektur.de/in-welchen-laendern-wird-gegendert (Zugriff: 26. Oktober 2026).
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korrektur.de. Gendern in Spanien, Brasilien und Frankreich verstehen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/in-welchen-laendern-wird-gegendert
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.bpb.de (geprüft am 2026-10-23)