Was Ikonizität bedeutet

Ikonizität bezeichnet den Grad der Ähnlichkeit zwischen einem Ikon

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Hier findest du die belegte Bedeutung von Ikonizität, einen klaren Ablauf für dein eigenes Beispiel und eine Checkliste, mit der du deine Notizen abschließend prüfst.

Ikonizität: Bedeutung und Grenzen im Überblick

Wenn du in einem Seminartext auf das Wort Ikonizität stößt, brauchst du zuerst eine knappe und belegte Bedeutung. Laut dem Lexikoneintrag von mediensprache.net meint Ikonizität, wie stark ein Ikon dem Objekt ähnelt, für das es steht. Es geht also um einen Grad der Ähnlichkeit zwischen zwei Größen: dem Ikon auf der einen Seite und dem repräsentierten Objekt auf der anderen. Grammatisch ist Ikonizität ein Substantiv.

Das Ziel dieser Seite ist, dass du den Begriff verstehen, in eigenen Worten wiedergeben und mit einem selbst gewählten Beispiel einordnen kannst. Dafür dient die Definition aus dem Eintrag als fester Ausgangspunkt. Du lernst, die beiden Bezugsgrößen sauber zu benennen und die Frage nach der Ähnlichkeit als Kern des Begriffs festzuhalten. Wenn du Fachbegriffe dieser Art sammelst, kannst du sie neben anderen Wortbedeutungen und Abkürzungen in einer eigenen Liste ablegen.

Die Grenzen sind genauso wichtig wie das Ziel. Der Eintrag nennt weder eine Herkunft des Wortes noch ein Messverfahren, keine Häufigkeit und keine Zuordnung zu einer bestimmten Theorie oder Fachrichtung. Deshalb findest du hier auch keine Zahlen, keine Skalen und keine Fristen. Wenn du solche Angaben für eine Hausarbeit brauchst, prüfe sie in der Fachliteratur, die dein Kurs vorgibt, und notiere die Fundstelle. Auch mögliche Synonyme solltest du nicht einfach annehmen, sondern vor dem Einsatz in einer Quelle nachschlagen.

Die Entscheidung, die jetzt ansteht, ist überschaubar: Reicht dir die Lexikondefinition für dein Vorhaben, oder willst du den Begriff für bestimmte Textformen wie ein Referat oder eine Hausarbeit genauer absichern? Davon hängt ab, wie viel Prüfarbeit du für dich einplanst.

Ikonizität Bedeutung mit einem Ablauf aus Prüfung, Kontakt und Dokumentation

Schritt für Schritt: Ikonizität bestimmen und anwenden

  1. Bedeutung im Lexikoneintrag bestimmen: Lies die Definition und schreib sie in eigenen Worten auf. Halte fest, dass Ikonizität einen Grad der Ähnlichkeit beschreibt und dass das Wort ein Substantiv ist. Achte bei der Übertragung in deine Notizen auf korrekte Rechtschreibung und auf die Groß- und Kleinschreibung des Nomens.
  2. Ikon und repräsentiertes Objekt benennen: Trenne die beiden Bezugsgrößen ausdrücklich. Frag dich: Was ist das Ikon, und welches Objekt soll es darstellen? Erst wenn beide benannt sind, kannst du über ihre Ähnlichkeit sprechen.
  3. Ein eigenes Beispiel formulieren: Wähle ein Beispiel, das du selbst beschreiben kannst, und prüfe, ob darin wirklich ein Ikon und ein Objekt vorkommen. Übernimm kein Beispiel ungeprüft aus fremden Texten.
  4. Zuständige Stelle oder Person bestimmen: Ermittle aus deinem Modulhandbuch, dem Seminarplan oder den Kursunterlagen, wer für fachliche Rückfragen zu deinem Kurs ansprechbar ist. Frag dort nach, ob für deine Arbeit eine bestimmte Definition oder Literatur vorgegeben ist, und notiere die Antwort.
  5. Ergebnis dokumentieren und nächsten Schritt festlegen: Notiere Definition, Quelle mit Abrufdatum, dein Beispiel und offene Fragen. Leg danach fest, was du als Nächstes tust, etwa eine Rückfrage stellen oder einen Abschnitt schreiben.

Ein kurzes Ablaufbeispiel: Mara bereitet ein Referat vor und liest im Lexikoneintrag nach, was Ikonizität bedeutet. Sie notiert die Definition in eigenen Worten und vermerkt die Wortart Substantiv. Als eigenes Beispiel wählt sie eine gezeichnete Tasse auf einem Schild: Die Zeichnung behandelt sie als Ikon, eine echte Tasse als repräsentiertes Objekt, und sie fragt, wie ähnlich beides ist. Ob ihr Beispiel für das Seminar passt, weiß sie noch nicht. Deshalb sucht sie im Seminarplan die Ansprechperson heraus, schreibt die Frage auf und legt als nächsten Schritt fest, sie bei der nächsten Gelegenheit zu stellen.

Bevor du den Begriff in eine Arbeit übernimmst, kläre auch die Form: Den Artikel entnimmst du nicht der Definition, prüfe ihn deshalb in einem Wörterbuch und lies bei Bedarf zum Thema Artikel der, die und das nach. Ob eine Pluralbildung für deinen Text sinnvoll ist, beantwortet der Eintrag ebenfalls nicht.

Wenn du den Begriff in einer Seminararbeit nutzt, nenne die Quelle der Definition. Wie das im Einzelnen aussehen soll, klärst du mit den Vorgaben deines Kurses; Hinweise zum Stil findest du unter dem Stichwort wissenschaftliches Schreiben.

Typische Fehler beim Umgang mit Ikonizität

Ein erster Fehler ist, Ikonizität mit Indexikalität gleichzusetzen. Die Definition im Eintrag beschreibt nur die Ähnlichkeit zwischen Ikon und Objekt. Was Indexikalität bedeutet, sagt sie nicht; wenn du beide Begriffe vergleichen willst, schlag den zweiten in einer eigenen Quelle nach. Ebenso wenig trägt der Eintrag die Aussage, Ikonizität lasse sich messen, oder eine Zuordnung zu einer bestimmten Schule oder Disziplin. Schreib solche Behauptungen nur, wenn du einen direkten Beleg dafür hast.

Ein zweiter Fehler ist, eigene Annahmen wie Regeln zu behandeln. Wenn du vermutest, wie der Begriff in deinem Fach verwendet wird, ist das eine Hypothese und keine feste Vorgabe. Kennzeichne sie in deinen Notizen als offen. Das gilt auch für sprachliche Fragen: Verlass dich bei Schreibweisen auf geprüfte Rechtschreibregeln statt auf ein Gefühl, und achte darauf, ob eine ältere Quelle vor der Rechtschreibreform entstanden ist.

Auch beim Bilden eigener Wortverbindungen mit dem Begriff entscheidest du nicht aus dem Bauch heraus. Prüfe die Getrennt- und Zusammenschreibung, bevor du ein neues Kompositum in deinen Text übernimmst. Wenn du Rechtschreibprogramme nutzt, kontrolliere ihre Vorschläge trotzdem selbst.

Ein dritter Fehler ist, Nachweise und Rückfragen aufzuschieben. Notiere Quelle und Abrufdatum der Definition gleich beim ersten Lesen, damit du die Fundstelle später nicht erneut suchen musst. Offene fachliche Fragen schreibst du sofort auf und stellst sie der Person, die du aus deinen Kursunterlagen als zuständig ermittelt hast. Vermerke anschließend die Antwort in deinen Notizen.

Ikonizität Bedeutung mit einer themenspezifischen Checkliste

Checkliste: Was du abschließend prüfst

  • Bedeutung im Eintrag geprüft: Ikonizität als Grad der Ähnlichkeit zwischen Ikon und repräsentiertem Objekt in eigenen Worten notiert.
  • Wortart Substantiv vermerkt.
  • Ikon und Objekt in deinem Beispiel getrennt benannt.
  • Grad der Ähnlichkeit als Kern des Begriffs beachtet, ohne Messwerte oder Skalen hinzuzufügen.
  • Keine Gleichsetzung mit Indexikalität und keine Fachzuordnung ohne Beleg.
  • Zuständige Quelle festgehalten: Lexikoneintrag mit Abrufdatum sowie die für deinen Kurs verbindliche Literatur.
  • Zuständige Stelle oder Person aus Modulhandbuch, Seminarplan oder Kursunterlagen ermittelt.
  • Offene Fragen aufgeschrieben und als Rückfrage vorbereitet.

Zum Schluss lohnt ein formaler Durchgang durch deine Notizen und Textstellen. Prüfe die Kommasetzung in den Sätzen, in denen du den Begriff erklärst, und achte auf saubere Zeichensetzung bei Zitaten aus dem Eintrag.

Wenn du in deinen Notizen Kürzel für Fachbegriffe verwendest, schreib sie in der fertigen Arbeit aus oder prüfe vorher, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst.

Leg am Ende deinen persönlichen nächsten Schritt fest und schreib ihn auf: zum Beispiel die vorbereitete Rückfrage abschicken, das eigene Beispiel überarbeiten oder den Abschnitt zur Ikonizität in deine Arbeit einfügen. Damit endet deine Prüfung mit einer klaren Aufgabe.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 26. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Ikonizität: Bedeutung verstehen und einordnen. korrektur.de. https://korrektur.de/ikonizitaet

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema Ikonizität Bedeutung

Was bedeutet Ikonizität?

Nach dem Lexikoneintrag von mediensprache.net beschreibt Ikonizität, wie groß die Ähnlichkeit zwischen einem Ikon und dem Objekt ist, das es darstellt. Weitere Bedeutungen nennt dieser Eintrag nicht.

Welche Wortart hat Ikonizität?

Der Lexikoneintrag von mediensprache.net führt Ikonizität als Substantiv. Artikel und mögliche Pluralformen prüfst du in einem Wörterbuch.

Ist Ikonizität dasselbe wie Indexikalität?

Das trägt die Definition im Eintrag nicht. Sie beschreibt nur die Ähnlichkeit zwischen Ikon und Objekt. Schlag Indexikalität in einer eigenen Quelle nach, bevor du beide Begriffe vergleichst.

Lässt sich Ikonizität messen?

Der Eintrag nennt kein Messverfahren und keine Skala. Wenn du dazu etwas schreiben willst, prüfe die Literatur, die dein Kurs vorgibt, und belege jede Angabe direkt.

Wie finde ich ein passendes eigenes Beispiel?

Wähle etwas, das du selbst beschreiben kannst, und benenne darin ausdrücklich das Ikon und das dargestellte Objekt. Ob das Beispiel für dein Seminar passt, klärst du mit der Person, die du aus deinen Kursunterlagen als zuständig ermittelt hast.

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