Fetischist Bedeutung: Was das Wort wirklich meint
Fetischist Bedeutung: Fetischist bezeichnet laut DWDS eine Person
Hier erfährst du, welche beiden Lesarten der DWDS-Eintrag zu Fetischist nennt und wie du die passende für deinen Text einordnest.
Was bedeutet Fetischist laut DWDS?
Wer das Wort Fetischist einordnen will, findet im DWDS zwei getrennte Lesarten, die du nicht vermischen solltest. Fetischist bezeichnet dort zum einen im völkerkundlichen Zusammenhang jemanden, dessen Glaube den magischen Kräften eines Fetischs zugeschrieben wird, verbunden mit einer verehrenden Haltung gegenüber diesem Gegenstand. Zum anderen beschreibt das Wort in der Psychologie eine Person mit einer Neigung zum Fetischismus. Beide Lesarten stehen im selben Eintrag, sind aber fachlich getrennt zu lesen, wenn du die Bedeutung wirklich verstehen willst. Stell dir zum Vergleich zwei kurze Beispielsätze vor: In einem ethnologischen Reisebericht könnte stehen, eine Dorfbewohnerin trage einen Gegenstand bei sich, dem sie schützende Kraft zuschreibt. In einem psychologischen Fachtext könnte dagegen stehen, ein Patient berichte von einer wiederkehrenden Vorliebe für ein bestimmtes Objekt. Genau diese zwei Kontexte trennt der DWDS-Eintrag auch inhaltlich.
Das Wort Fetischist ist ein maskulines Substantiv, dessen Pluralform Fetischisten lautet, und der Eintrag führt dazu auch Komposita wie Fußfetischist und Schuhfetischist auf, jeweils mit Verwendungsbeispielen aus Zeitungen. Prüfe bei einem eigenen Satz, ob ein solches Kompositum im DWDS-Eintrag tatsächlich belegt ist, bevor du es übernimmst. Für die grammatische Einordnung des Substantivs kannst du zusätzlich prüfen, welcher Artikel der, die und das zu Fetischist passt, und wie die Pluralbildung bei vergleichbaren Substantiven auf die Endung -ist funktioniert. So klärst du nicht nur die Bedeutung, sondern auch die formale Seite des Wortes, bevor du es in einem eigenen Satz einsetzt.
Ziel dieser Seite ist es, dir beim Einordnen der beiden Lesarten zu helfen und dabei die Grenzen des Eintrags sichtbar zu machen. Der DWDS-Eintrag nennt keine Zahlen zur Häufigkeit und keine Frist für die Verwendung des Begriffs, deshalb bleiben solche Angaben hier bewusst aus. Auch eine Wertung, welche Lesart gebräuchlicher ist, lässt sich aus dem Eintrag nicht ableiten, und eine solche Einschätzung wird hier deshalb nicht behauptet. Entscheide stattdessen anhand deines eigenen Textzusammenhangs, welche der beiden Lesarten zu deinem Satz passt, und vermeide es, beide ungeprüft zu vermischen. Wenn du beim Nachschlagen zusätzlich allgemeine Fragen zur Rechtschreibung klärst, hilft dir ein Blick in weiterführende Nachschlagewerke zu Wortbedeutungen und Abkürzungen, etwa um verwandte Fachbegriffe sauber einzuordnen und Schreibweisen abzusichern, bevor du den Begriff in einem eigenen Text verwendest.
Wenn du unsicher bist, ob deine Formulierung insgesamt stimmt, können Rechtschreibprogramme dir helfen, Tippfehler und einfache Flüchtigkeitsfehler im ganzen Text zuverlässig aufzuspüren.

Schritt für Schritt zur passenden Lesart
Trenne zuerst die beiden belegten Lesarten: die völkerkundliche Bedeutung rund um den Glauben an die magischen Kräfte eines Fetischs und die psychologische Bedeutung der Neigung zum Fetischismus. Prüfe anschließend, welcher Fachbezug, Völkerkunde oder Psychologie, zu deinem Text passt, und formuliere danach ein eigenes, neutrales Beispiel. Willst du Formulierungen vergleichen, lohnt ein Blick auf Synonyme und auf unterschiedliche Textformen, in denen der Begriff vorkommen kann.
Ermittle als Nächstes die zuständige Stelle aus den jeweils einschlägigen Unterlagen, statt sie zu vermuten. Bei Unsicherheiten zur Schreibung hilft ein Blick in Rechtschreibregeln, bei der Satzgestaltung ein Blick auf die Zeichensetzung.
Ein Beispiel für diesen Ablauf: Eine Studentin schreibt an einer Hausarbeit zu religiösen Symbolen und möchte wissen, ob sie den Begriff Fetischist im völkerkundlichen Sinn verwenden darf. Sie liest beide Lesarten im Eintrag, ordnet ihren Text der Völkerkunde zu und bildet einen eigenen Beispielsatz, etwa: In diesem Reisebericht trägt die beschriebene Person einen Gegenstand, dem sie schützende Kraft zuschreibt. Dabei prüft sie auch Fragen der Kommasetzung und der Getrennt- und Zusammenschreibung in ihrem Satz, bevor sie den Abschnitt in die Arbeit übernimmt.
Dokumentiere dein Ergebnis schriftlich, etwa in einer kurzen Notiz mit Quellenangabe, und lege fest, welchen nächsten Schritt du daraus ableitest. Wenn sich die Schreibweise eines verwandten Begriffs historisch verändert hat, kann ein Blick auf die Rechtschreibreform zusätzliche Klarheit bringen, bevor du deinen Text abschließt.
Verwendest du den Begriff in einer Hausarbeit oder Thesis, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf grundlegende Stilregeln für wissenschaftliches Schreiben, damit dein Beleg saubere Formulierungen begleitet.
Welche Fehler du vermeiden solltest
Ein möglicher Fehler besteht darin, die völkerkundliche und die psychologische Lesart in einem Satz zu vermischen, obwohl der Eintrag beide getrennt aufführt. Behaupte dabei keine Wertung und keine Häufigkeitsangabe, die der Eintrag selbst nicht trägt, etwa eine Aussage darüber, welche Lesart gebräuchlicher ist. Achte stattdessen auf eine saubere Groß- und Kleinschreibung des Substantivs und der zugehörigen Komposita, damit die Zuordnung eindeutig bleibt.
Verwechsle außerdem keine eigene Annahme mit einer feststehenden Regel. Wenn ein Rechtschreibprogramm eine Schreibweise vorschlägt, ersetzt das nicht die Prüfung am Eintrag selbst, denn automatische Vorschläge markieren nur mögliche Abweichungen, ohne die fachliche Zuordnung von Völkerkunde oder Psychologie zu klären. Eine solche Markierung ist kein Beleg für die inhaltliche Bedeutung des Wortes.
Schiebe Nachweise und Rückfragen nicht auf. Wer den Begriff im Rahmen von wissenschaftlichem Schreiben verwendet, sollte die Quelle schon beim ersten Entwurf des Satzes festhalten, statt sie später zu suchen. Klärst du offene Fragen erst kurz vor der Abgabe, fehlt dir unter Umständen die Zeit, die zuständige Stelle noch zu erreichen.

Checkliste vor der Veröffentlichung
Prüfe, ob du beide Lesarten belegt hast, die Wortart Substantiv korrekt benannt ist, der Fachbezug Völkerkunde oder Psychologie zugeordnet wurde und ein eigener Beispielsatz formuliert ist. Kontrolliere bei Komposita wie Fußfetischist auch, ob dir die Hinweise zum Thema Abkürzungen richtig schreiben bei weiteren Kürzeln in deinem Text helfen können.
Bestimme die zuständige Quelle oder Stelle, an die du dich bei offenen Fragen wendest, und halte schriftlich fest, worauf sich diese Zuständigkeit stützt. So kannst du später nachvollziehen, warum du dich an diese Stelle gewandt hast.
Lege deinen persönlichen nächsten Schritt fest, etwa das Einfügen des Beispielsatzes in deinen Text, eine kurze Rückfrage an die zuständige Person oder einen weiteren Abgleich mit dem Eintrag selbst, bevor du den Abschnitt endgültig abschließt.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Fetischist: Bedeutung laut DWDS einordnen. korrektur.de. https://korrektur.de/fetischist
„Fetischist: Bedeutung laut DWDS einordnen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/fetischist. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Fetischist: Bedeutung laut DWDS einordnen. Verfügbar unter: https://korrektur.de/fetischist (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Fetischist: Bedeutung laut DWDS einordnen.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/fetischist.
korrektur.de. Fetischist: Bedeutung laut DWDS einordnen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/fetischist
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)
Das Thema „Fetischist Bedeutung: Was das Wort wirklich meint“ wird hier als Gesamtzusammenhang aufgegriffen.