Was bedeutet es, wenn etwas ein weites Feld ist?
ein weites Feld Bedeutung: Ein weites Feld sein heißt
Hier erfährst du, was die Wendung ein weites Feld bedeutet, wie du ihre Bedeutung mit dem DWDS-Eintrag zu Feld belegst und wie du sie in einem eigenen Satz einsetzt.
Was die Wendung ein weites Feld bedeutet
Wenn jemand sagt, etwas sei ein weites Feld, meint er ein Thema, das so umfangreich und vielschichtig ist, dass sich darüber viel sagen ließe. Das Wort Feld steht in dieser Wendung nicht für eine Fläche, sondern in übertragener Bedeutung für einen Bereich, ein Gebiet oder einen Themenkreis. Der DWDS-Eintrag zu Feld führt beide Linien auf: die konkrete Bedeutung als Fläche und den übertragenen Gebrauch. Grammatisch ist Feld ein Substantiv.
Das Ziel dieser Seite ist klar umrissen: Du sollst die Wendung verstehen, ihre übertragene Bedeutung mit einem Beleg absichern und sie in einem eigenen Satz sicher einsetzen. Ebenso klar sind die Grenzen. Hier findest du keine Angaben zur Herkunft der Wendung, keine Aussagen dazu, wie häufig sie vorkommt, und keine stilistische Wertung, weil die herangezogene Passage dazu nichts sagt. Auch Zahlen oder Fristen spielen hier keine Rolle. Steht bei dir eine Abgabe an, prüf die Vorgaben selbst in den Unterlagen deiner Lehrveranstaltung.
Die Frage nach dem Sinn der Wendung betrifft die Wortbedeutung und nicht die Rechtschreibung. Möchtest du weitere Ausdrücke klären, kannst du in der Übersicht zu Wortbedeutungen und Abkürzungen weitersuchen. Fragen zur Schreibung einzelner Wörter klärst du über die Hinweise zur Groß- und Kleinschreibung.

Schritt für Schritt zur belegten Deutung
Geh in fünf Schritten vor, damit deine Deutung auf einem Beleg beruht und nicht auf einer Vermutung.
- Eintrag aufrufen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Feld und lies, welche Bedeutungen dort aufgeführt sind. Achte darauf, dass neben der konkreten Fläche auch der übertragene Gebrauch im Sinne von Bereich, Gebiet oder Themenkreis genannt wird.
- Übertragene Verwendung prüfen: Halte deinen Satz neben diese übertragene Linie. Frag dich, ob in deinem Satz ein Thema gemeint ist, zu dem sich viel sagen ließe, oder ob tatsächlich von einer Fläche die Rede ist.
- Eigenes Beispiel formulieren: Schreib einen kurzen Satz, in dem die Wendung ein umfangreiches Thema bezeichnet. Formuliere ihn selbst, statt Beispiele aus dem Wörterbuch abzuschreiben.
- Zuständige Person bestimmen: Kläre anhand der Unterlagen deiner Lehrveranstaltung, wer deinen Text betreut oder bewertet. Bei Unsicherheit über die Verwendung in deiner Arbeit fragst du genau diese Person.
- Ergebnis dokumentieren: Notiere die Quelle, das Datum des Aufrufs, die gefundene Bedeutung und deinen Beispielsatz. Leg danach den nächsten Schritt fest, zum Beispiel eine Rückfrage an deine Betreuung oder die Überarbeitung des betroffenen Absatzes.
Ablaufbeispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und liest in einem Fachtext, die Mediengeschichte sei ein weites Feld. Sie ruft den DWDS-Eintrag zu Feld auf, findet dort den übertragenen Gebrauch und erkennt, dass ein umfangreiches Thema gemeint ist. Danach formuliert sie selbst: „Die Frage nach gutem Unterricht ist ein weites Feld, deshalb beschränke ich mich auf einen Teilbereich.“ In ihren Notizen hält sie Quelle, Aufrufdatum und Satz fest und plant, den Absatz ihrer Betreuerin zu zeigen.
Wenn du die Wendung in eine Hausarbeit einbaust, prüf zugleich den Satz um sie herum. Bei einem zweiteiligen Satz wie in Lenas Beispiel lohnt ein Blick auf die Kommasetzung. Anregungen für den Stil deiner Arbeit findest du unter dem Stichwort wissenschaftliches Schreiben; welche Vorgaben dein Fach verbindlich macht, prüfst du in den Unterlagen deiner Lehrveranstaltung.
Typische Fehler beim Deuten der Wendung
Bild und Bedeutung verwechseln: Ein Denkfehler besteht darin, die Wendung wörtlich zu nehmen und an einen Acker zu denken. Gemeint ist kein Stück Land, sondern ein Themenkreis, über den sich viel sagen ließe. Erzähle außerdem keine Geschichte über die Herkunft der Wendung, solange du dafür keinen eigenen Beleg in der Hand hast.
Annahmen als Regeln ausgeben: Ob die Wendung für dich höflich, ironisch oder altmodisch klingt, ist eine persönliche Einschätzung und keine Regel. Willst du so etwas schreiben, brauchst du eine Quelle, die genau das aussagt. Unterscheide auch beim Schreiben zwischen gefühlter Richtigkeit und festgelegten Rechtschreibregeln, und schlag im Zweifel nach.
Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notiere den Beleg sofort beim Nachschlagen und nicht erst kurz vor der Abgabe. Offene Fragen zur Verwendung in deinem Text klärst du zeitnah mit der Person, die deine Arbeit betreut, statt sie bis zum Schluss mitzunehmen.
Den umgebenden Satz übersehen: Die Wendung selbst ist kurz, doch der Satz um sie herum verdient dieselbe Aufmerksamkeit. Ob ein Ausdruck auseinander oder zusammen gehört, klärt die Getrennt- und Zusammenschreibung, und Fragen zu Punkt, Doppelpunkt und Co. beantwortet die Zeichensetzung.
Sich blind auf Technik verlassen: Schlag die Bedeutung der Wendung selbst im Wörterbuch nach, statt dich dafür auf Rechtschreibprogramme zu verlassen. Übernimmst du Formulierungen aus älteren Texten, prüf ihre Schreibweise anhand der Hinweise zur Rechtschreibreform, bevor du sie verwendest.

Checkliste vor dem Einsatz im eigenen Text
Geh diese Punkte durch, bevor du die Wendung in deine Arbeit übernimmst:
- Bedeutung belegt: Du hast den DWDS-Eintrag zu Feld aufgerufen und den übertragenen Gebrauch im Sinne von Bereich, Gebiet oder Themenkreis notiert.
- Übertragenen Gebrauch geprüft: In deinem Satz bezeichnet die Wendung ein umfangreiches, vielschichtiges Thema.
- Beispielsatz notiert: Ein selbst formulierter Satz steht in deinen Notizen, zusammen mit Quelle und Aufrufdatum.
- Verwechslung ausgeschlossen: Du meinst kein Feld im wörtlichen Sinn, also keinen Acker und keine Fläche.
- Keine unbelegten Zusätze: Herkunft, Häufigkeit oder Wertung der Wendung tauchen in deinem Text nur auf, wenn du sie belegen kannst.
- Zuständige Quelle oder Stelle: Für die Bedeutung dient dir der Wörterbucheintrag, für Vorgaben zu deiner Arbeit die betreuende Person, die du aus den Unterlagen ermittelt hast.
- Grammatische Details: Das Genus des Substantivs prüfst du bei Bedarf mit der Seite zum Thema Artikel der, die und das, die Mehrzahlform über die Übersicht zur Pluralbildung.
- Alternativen geprüft: Willst du die Wendung ersetzen, gleich jede Alternative mit derselben Sorgfalt ab und schlag passende Synonyme nach.
- Umfeld kontrolliert: Kürzt du im selben Absatz Begriffe ab, lies vorher nach, wie du Abkürzungen richtig schreiben kannst.
- Passung zum Text: Überleg, ob die Wendung zu deiner Arbeit passt, und vergleiche dafür die Textformen, in denen du schreibst.
- Persönlicher nächster Schritt: Du hast festgelegt, was du als Nächstes tust, etwa den Absatz überarbeiten oder deine Betreuung um Rückmeldung bitten.
Ist jeder Punkt abgehakt, kannst du die Wendung mit gutem Gewissen verwenden und deine Notizen als Nachweis aufbewahren.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Ein weites Feld: Bedeutung der Wendung verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/ein-weites-feld-interpretation
„Ein weites Feld: Bedeutung der Wendung verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/ein-weites-feld-interpretation. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Ein weites Feld: Bedeutung der Wendung verstehen. Verfügbar unter: https://korrektur.de/ein-weites-feld-interpretation (Zugriff: 26. Oktober 2026).
korrektur.de. „Ein weites Feld: Bedeutung der Wendung verstehen.“ Zuletzt geändert 26. Oktober 2026. https://korrektur.de/ein-weites-feld-interpretation.
korrektur.de. Ein weites Feld: Bedeutung der Wendung verstehen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/ein-weites-feld-interpretation
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)