Eidesstattliche Versicherung falsch: Aussage prüfen

Eidesstattliche Versicherung falsch

Lesezeit ca. 8 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Tipps für Studium und wissenschaftliches Arbeiten

Eine falsche eidesstattliche Versicherung sollte nicht pauschal erklärt werden. Entscheidend sind der konkrete Erklärungstext, die zuständige Stelle, der rechtliche Rahmen und der Verwendungszweck.

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Eidesstattliche Versicherung: Folgen einer falschen Angabe

Die Folgen einer falschen eidesstattlichen Versicherung, dazu zum Ausdrucken der allgemeine Wortlaut für Behörde oder Versicherung, die Erklärung zum Verlust von Fahrzeugbrief oder Fahrzeugschein für die Zulassungsstelle, die Erklärung zum nicht erhaltenen Paket, mit § 156 StGB und Unterschriftszeile.

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Die Leitfrage hinter dem Ausdruck

Bei einer eidesstattlichen Erklärung in einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit lässt sich die Frage Eidesstattliche Versicherung falsch nicht mit einer pauschalen Aussage beantworten. Zuerst wird der konkrete Erklärungstext gelesen: Welche Aussage wird als wahr bekräftigt, und welchem Dokument ist sie zugeordnet? Das Ergebnis kann dann knapp lauten, ob eine benannte Aussage im Erklärungstext mit dem jeweils herangezogenen Material übereinstimmt oder ob eine konkret nachweisbare Abweichung vorliegt. Fehlt ein Text oder ein Nachweis, bleibt das Ergebnis auf diese Lücke beschränkt.

Es gibt keine einheitliche Erklärung für Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten. Die Versicherung an Eides statt ist eine besondere Bekräftigung dafür, dass eine bestimmte Erklärung wahr ist. In bestimmten gerichtlichen Fällen dient sie zudem als Mittel der Glaubhaftmachung. Für die rechtliche Gültigkeit im Sinne von § 156 StGB ist eine Erklärung gegenüber einer durch Gesetz zur Abnahme ermächtigten Behörde nötig. Daraus folgt für einen Text im wissenschaftlichen Arbeiten keine Aussage darüber, welcher Wortlaut verlangt wird oder welche Stelle ihn entgegennimmt.

Die RWTH Aachen beschreibt einen anderen, klar begrenzten Fall: die eidesstattliche Versicherung bei der Einschreibung. Nach ihrer Darstellung bezieht sie sich darauf, ob ein Studiengang oder Studienfach endgültig nicht bestanden wurde oder eine erforderliche Prüfung nicht mehr möglich ist. Bei einer solchen Angabe nennt die Beschreibung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Diese Erläuterung beantwortet deshalb eine Einschreibungsfrage, nicht den Inhalt einer Erklärung in einer wissenschaftlichen Arbeit.

Für wissenschaftliches Schreiben bedeutet das: Dokumenttyp, Erklärungstext und vorhandenes Material getrennt betrachten und keine Regel aus dem RWTH-Einschreibungskontext übertragen. Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit sind ein anderes Thema. Auch Hausarbeit schreiben und Masterarbeit schreiben liefern keinen Nachweis für den Inhalt einer konkreten Erklärung. Entscheidend bleibt, was der untersuchte Text tatsächlich aussagt und was die dazugehörigen Unterlagen zeigen.

Konkrete Schritte zu Eidesstattliche Versicherung falsch

Bestandteile in nachvollziehbarer Reihenfolge

Der Aufbau der Prüfung lässt sich in sieben aufeinander bezogene Bestandteile gliedern. Erstens wird die Leitfrage festgelegt. Eine geeignete Formulierung lautet: Bezieht sich die beanstandete Erklärung auf das endgültige Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs beziehungsweise auf den fehlenden Zugang zu einer erforderlichen Prüfung, und stimmen die dazu gemachten Angaben mit den offiziellen Unterlagen und den geltenden Kriterien überein?

  1. Textgrundlage ermitteln: Ermittle den offiziellen Erklärungstext, die Hinweise der zuständigen Einrichtung oder den einschlägigen rechtlichen Bezug. Als Ergebnis liegt eine konkrete Textgrundlage vor.
  2. Kriterien auswerten: Markiere, welche Tatsachenangaben die Erklärung nach den offiziellen Unterlagen erfasst. Im RWTH-Kontext gehören dazu die dort genannten Angaben zum endgültigen Nichtbestehen oder zur fehlenden Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung. Als Ergebnis entsteht eine begrenzte Kriterienliste.
  3. Material ordnen: Lege den unterschriebenen Erklärungstext, die einschlägigen Bescheide oder Nachweise und die Angaben zur abgebenden Stelle getrennt ab. Als Ergebnis ist sichtbar, welches Material welche Aussage stützen oder überprüfen soll.
  4. Vergleich durchführen: Vergleiche die konkrete Formulierung mit den Kriterien und ordne jede relevante Angabe dem passenden Nachweis zu. Als Ergebnis entsteht eine nachvollziehbare Zuordnung statt einer bloßen Vermutung.
  5. Ergebnis formulieren: Schreibe nur aus, was sich aus den Unterlagen und dem Material ergibt. Als Ergebnis steht eine begrenzte Feststellung, etwa dass eine Angabe mit einem Kriterium übereinstimmt oder dass für eine Aussage ein Nachweis fehlt.
  6. Grenze markieren: Trenne die Feststellung von Fragen, die die Unterlagen nicht beantworten. Als Ergebnis bleibt erkennbar, ob nur eine Dokumentenprüfung oder zusätzlich eine rechtliche Bewertung möglich ist.
  7. Formale Prüfung durchführen: Prüfe die konkrete Form des Dokuments, darunter die von der RWTH verlangte handschriftliche Unterschrift und das anschließende Einscannen für den Upload. Als Ergebnis ist die formale Behandlung des genannten Dokuments separat dokumentiert.

Wer eine Forschungsfrage formulieren möchte, kann dieselbe Trennung von Frage, Material und Ergebnis als Arbeitsmuster nutzen. Eine wissenschaftliche Argumentation wird dadurch nicht automatisch zur rechtlichen Beurteilung. Für die Gliederung einer Hausarbeit kann die Reihenfolge als Struktur dienen, ohne den konkreten Hochschulkontext zu verallgemeinern.

Schritt für Schritt zur Prüfung

Beginne mit dem genauen Wortlaut. Notiere die beanstandete Passage unverändert in deinen Arbeitsunterlagen und kennzeichne, ob sie ein Studienfach, einen Studiengang, eine Prüfung oder einen anderen Sachverhalt betrifft. Das Ergebnis dieses Schritts ist eine abgegrenzte Aussage, nicht die Bewertung ihrer Wahrheit.

Suche danach die offiziellen Unterlagen. Im beschriebenen RWTH-Kontext ist die Seite zur eidesstattlichen Versicherung die Grundlage für die dort erläuterte Einschreibungssituation. Für die allgemeine Einordnung der Versicherung an Eides statt steht zusätzlich die genannte Darstellung mit dem Bezug zu § 156 StGB zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine dokumentierte Grundlage mit erkennbarem Geltungsbereich.

Ordne anschließend die Kriterien. Frage nur, ob die konkrete Aussage unter die dort beschriebenen Fälle fällt. Die RWTH nennt das endgültige Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs sowie die fehlende Möglichkeit, zu einer erforderlichen Prüfung zugelassen zu werden. Das Ergebnis ist eine Fallzuordnung, soweit die vorhandenen Angaben sie tragen.

Prüfe dann das vorhandene Material. Vergleiche Erklärung, Bescheide und Nachweise auf ihre jeweilige Aussage. Wenn eine Unbedenklichkeitsbescheinigung benötigt wird, prüfe anhand der RWTH-Angaben, ob sie für den dort genannten Fall vorliegt und ob sie vom Prüfungsausschuss stammt. Das Ergebnis ist eine Liste nachgewiesener, ungeklärter und nicht abgedeckter Punkte.

Führe danach den fachlichen Vergleich aus. Formuliere zu jeder relevanten Angabe einen kurzen Satz mit Bezug auf das Kriterium und den Nachweis. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Begründung. Trenne dabei die inhaltliche Frage, ob eine Angabe zutrifft, von der formalen Frage, wie das Dokument unterschrieben und eingereicht wurde. Die RWTH weist für ihr beschriebenes Dokument darauf hin, dass eine digitale Unterschrift nicht verwendet werden darf und das Dokument ausgedruckt, handschriftlich unterschrieben und anschließend eingescannt hochgeladen werden soll.

Zum Schluss hältst du fest, wo deine Aussage endet. Wenn die Unterlagen oder das Material eine Frage nicht beantworten, schreibe genau das und bestimme die passende weitere Prüfhandlung. Eine falsche Versicherung an Eides statt kann strafrechtliche Konsequenzen haben, das ersetzt aber keine Prüfung des konkreten Sachverhalts.

Für Nachweise in anderen Texten können Literaturverzeichnis erstellen, Quellenangaben richtig zitieren und Zitierweisen eigene Schritte sein. Ebenso können deutsche Zitierweise und Harvard-Zitierweise unterschiedliche Themen der Quellenangabe bezeichnen. Sie liefern jedoch keinen zusätzlichen Nachweis für den Inhalt einer eidesstattlichen Versicherung.

Kurzes durchgängiges Anwendungsbeispiel

In diesem Beispiel liegen zwei Unterlagen vor: ein unterschriebener Erklärungstext und ein Studiennachweis. Die Erklärung enthält die Angabe, dass kein Studienfach endgültig nicht bestanden wurde. Im Studiennachweis steht dagegen für das dort bezeichnete Studienfach ausdrücklich „endgültig nicht bestanden“. Die Person notiert zunächst nur diese Abweichung; sie ergänzt keine Aussage, die in den beiden Unterlagen nicht steht.

Anschließend grenzt sie den Maßstab ein. Die Beschreibung der RWTH Aachen behandelt eine eidesstattliche Versicherung bei der Einschreibung. Dort werden das endgültige Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs sowie die fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung genannt. Die Angabe im Erklärungstext und der Eintrag im Nachweis betreffen im Beispiel denselben Begriff: das endgültige Nichtbestehen eines Studienfachs.

Das Ergebnis lautet daher: Für den vorliegenden Erklärungstext weicht die Angabe zum endgültigen Nichtbestehen von dem Eintrag im vorliegenden Studiennachweis ab. Das Ergebnis beschränkt sich auf diese dokumentierte Abweichung. Es entscheidet weder über weitere Unterlagen noch über eine rechtliche Folge. Für den in der RWTH-Beschreibung genannten Einschreibungskontext prüft die Person zusätzlich, ob wegen der Angabe zum endgültigen Nichtbestehen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen ist. Diese Bescheinigung stellt der Prüfungsausschuss aus.

Damit ist der Prüfweg abgeschlossen: Erklärung und Nachweis wurden verglichen, der gemeinsame Prüfpunkt wurde benannt und das Ergebnis wurde auf die festgestellte Abweichung begrenzt. Eine allgemeine Bewertung unbekannter Fälle folgt daraus nicht. Ebenso wird keine strafrechtliche Einordnung ergänzt, weil das Beispiel nur den Inhalt der vorliegenden Unterlagen gegenüberstellt.

Wer daneben Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder qualitative und quantitative Forschung bearbeitet, verfolgt andere Fragen. Auch Plagiat vermeiden ersetzt nicht den Vergleich dieser beiden Unterlagen.

Konkreter Abschlusscheck zu Eidesstattliche Versicherung falsch

Inhaltliche Abgrenzung und formale Prüfung

Der abschließende Qualitätscheck besteht aus zwei sichtbar getrennten Teilen. Zuerst wird die inhaltliche Abgrenzung geprüft. Danach folgt die formale Prüfung des Dokuments. Beide Ebenen dürfen nicht zu einer ungeprüften Gesamtbewertung verbunden werden.

Inhaltliche Abgrenzung

  • Ist die Leitfrage konkret auf die beanstandete Erklärung und ihren Sachverhalt bezogen?
  • Liegt eine offizielle Unterlage vor, deren Verwendungszweck erkennbar ist?
  • Wurden die genannten Kriterien vollständig aus dieser Unterlage entnommen?
  • Ist jedes verwendete Material einer bestimmten Aussage zugeordnet?
  • Wurde der fachliche Vergleich von Aussage, Kriterium und Nachweis nachvollziehbar dokumentiert?
  • Ist das Ergebnis enger formuliert als die Nachweise es verlangen, statt über sie hinauszugehen?
  • Ist ausdrücklich benannt, wo die Aussage endet, wenn Unterlagen oder Material eine Frage offenlassen?

Für den RWTH-Kontext ist außerdem zu prüfen, ob die Einordnung wirklich die dort beschriebene Einschreibung betrifft. Die allgemeine Darstellung zur Versicherung an Eides statt ergänzt den Hinweis auf eine gesetzlich zur Abnahme ermächtigte Behörde im Sinne von § 156 StGB. Daraus darf keine pauschale Einordnung jeder privaten oder hochschulischen Erklärung abgeleitet werden.

Formale Prüfung

  • Wurde geprüft, ob die konkrete RWTH-Erklärung handschriftlich unterschrieben wurde?
  • Wurde die von der RWTH beschriebene Behandlung als ausgedrucktes, unterschriebenes und eingescanntes Dokument getrennt vom Inhalt festgehalten?
  • Wurde geprüft, ob bei einer angegebenen endgültigen Nichtbestehenssituation die genannte Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich und vorhanden ist?
  • Ist erkennbar, dass die Bescheinigung nach den RWTH-Angaben beim Prüfungsausschuss erhältlich ist?
  • Wurde keine lokale Vorgabe der RWTH auf eine andere Hochschule, einen anderen Staat oder einen anderen Dokumentzweck übertragen?

Besteht nach diesem Check weiterhin eine offene Frage, ist die richtige Schlussfolgerung eine konkrete Prüfungshandlung: Ermittle die zuständige Stelle aus den offiziellen Unterlagen und vergleiche deren Erklärungstext mit dem vorliegenden Dokument. Eine Vermutung über Zuständigkeit, Rechtsfolge oder Ergebnis gehört nicht in die abschließende Erklärung.

Quellen und Stand

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Häufige Fragen zu Eidesstattliche Versicherung falsch

Was bedeutet eine falsche eidesstattliche Versicherung im beschriebenen RWTH-Kontext?

Im RWTH-Kontext bezieht sich die Erklärung auf die dort genannten Angaben zum endgültigen Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs beziehungsweise zur fehlenden Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung. Ob eine Erklärung falsch ist, muss anhand des konkreten Wortlauts und der nachweisbaren Angaben geprüft werden.

Wann nennt die RWTH eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die RWTH nennt sie für den Fall, dass in der eidesstattlichen Versicherung ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs angegeben wird. Ausgestellt wird sie vom Prüfungsausschuss.

Darf die RWTH-Erklärung digital unterschrieben werden?

Nach der Beschreibung der RWTH darf das Dokument nicht digital unterschrieben werden. Es soll ausgedruckt, handschriftlich unterschrieben und anschließend eingescannt in RWTHonline hochgeladen werden.

Welche Bedeutung hat die abgebende Stelle?

Für die allgemeine rechtliche Einordnung gilt eine gegenüber einer durch Gesetz zur Abnahme ermächtigten Behörde abgegebene Erklärung als Voraussetzung für die rechtliche Gültigkeit im Sinne von § 156 StGB. Deshalb muss die konkrete Stelle anhand der offiziellen Unterlagen geprüft werden.

Welche Angaben werden mit der eidesstattlichen Versicherung versichert?

Die RWTH beschreibt Angaben dazu, ob ein Studiengang oder Studienfach endgültig nicht bestanden wurde oder ob eine Person zu einer erforderlichen Prüfung nicht mehr zugelassen werden kann. Die Prüfung bleibt auf diesen beschriebenen Kontext begrenzt.

Folgt aus jeder unklaren Erklärung automatisch eine strafrechtliche Bewertung?

Nein. Eine falsche Versicherung an Eides statt kann strafrechtliche Konsequenzen haben, das ersetzt aber nicht die Prüfung des konkreten Dokuments, der zuständigen Stelle und der nachweisbaren Tatsachen.

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