Wiedertäufer: Was das Wort bedeutet
Wiedertäufer bezeichnet Anhänger einer Reformationsbewegung
Hier erfährst du, wie das DWDS das Wort Wiedertäufer erklärt, welche Wortart dort steht und wie du die Angaben für deinen eigenen Text sauber prüfst.
Bedeutung von Wiedertäufer im Überblick
Wenn du die Bedeutung von Wiedertäufer verstehen willst, brauchst du zuerst eine belegte Grundlage. Das DWDS erklärt das Wort als Bezeichnung für Anhänger einer Bewegung der Reformation, die die Kindertaufe abgelehnt hat. Außerdem trägt das Substantiv in diesem Wörterbuch die Markierung veraltet. Diese beiden Angaben bilden den Kern, mit dem du arbeitest.
Das Ziel dieser Seite ist eng gefasst: Du sollst die Angabe aus dem Wörterbuch nachvollziehen, die Wortart festhalten und einen eigenen, neutralen Beispielsatz bilden. So kannst du entscheiden, ob und wie du den Ausdruck in deinem Text verwendest. Klär Fragen zur Rechtschreibung des Wortes getrennt von seiner Bedeutung, damit du beide Prüfungen nicht vermischst.
Die Grenzen sind ebenso wichtig. Diese Seite nennt keine Herkunft des Wortes, keine Angaben zur Häufigkeit und keine historische Bewertung der Bewegung. Auch Jahreszahlen, Zahlen zu Anhängern oder Fristen für deine Arbeit findest du hier bewusst nicht, weil die herangezogene Passage dazu nichts sagt. Brauchst du solche Angaben, such dir dafür eine eigene, geeignete Quelle.
Die Entscheidung, die vor dir liegt, betrifft also deinen Text: Willst du das Wort zitieren, erklären oder vermeiden? Schau für formale Fragen bei Bedarf in die Rechtschreibregeln, und prüf die Groß- und Kleinschreibung, wenn du das Wort in einer Überschrift oder Aufzählung einsetzt.

Schritt für Schritt vorgehen
- Eintrag lesen: Öffne den DWDS-Eintrag zu Wiedertäufer und lies die Bedeutungsangabe vollständig. Notiere sie in eigenen Worten und gib die Quelle mit Abrufdatum an.
- Wortart notieren: Halte fest, dass der Eintrag Wiedertäufer als Substantiv im Maskulinum ausweist. Daraus ergibt sich der Artikel der. Wenn du das grammatische Geschlecht anderer Wörter prüfen willst, hilft dir die Übersicht zum Artikel der, die und das.
- Markierung festhalten: Schreib dir auf, dass das Wort im DWDS als veraltet gekennzeichnet ist. Diese Angabe übernimmst du so, ohne sie selbst auszudeuten.
- Bedeutungsverwandte Wörter prüfen: Der Eintrag nennt Täufer und Anabaptist als bedeutungsverwandt. Suchst du darüber hinaus nach Ersatzwörtern, schlag jedes einzeln in einem Wörterbuch nach, bevor du es austauschst. Zum Vorgehen bei der Suche lies den Abschnitt zum Stichwort Synonyme.
- Eigenes Beispiel formulieren: Bilde einen kurzen, neutralen Satz, etwa: Im Seminartext wird der Wiedertäufer als Anhänger einer reformatorischen Bewegung vorgestellt.
Danach bestimmst du die zuständige Person. Ermittle aus deinen offiziellen Kurs- oder Prüfungsunterlagen, wer die Vorgaben für deine Arbeit festlegt, und frag dort nach, ob ein als veraltet markiertes Wort erklärt werden soll. Für die Frage, wie du Fachwörter im Fließtext einbettest, kannst du dich zusätzlich mit Hinweisen zu wissenschaftliches Schreiben befassen.
Zum Schluss dokumentierst du dein Ergebnis. Halte Bedeutung, Wortart, Markierung, Quelle und deinen Beispielsatz in einer Notiz fest. Leg dann einen nächsten Schritt fest, zum Beispiel die Rückfrage bei deiner Lehrperson oder die Prüfung der Kommasetzung in dem Satz, in dem das Wort steht.
Kurzes Ablaufbeispiel: Lena schreibt eine Hausarbeit und stößt in einer Quelle auf das Wort. Sie liest den DWDS-Eintrag, notiert Substantiv, Maskulinum und die Markierung veraltet. Dann formuliert sie einen eigenen Beispielsatz, sucht in ihren Kursunterlagen die zuständige Dozentin heraus und schreibt ihr eine kurze Frage, ob sie das Wort in der Arbeit erläutern soll. Bis zur Antwort legt sie ihre Notiz im Ordner zur Hausarbeit ab.
Typische Fehler vermeiden
Eigene Wertung ergänzen: Die zitierte Angabe beschreibt Anhänger einer Reformationsbewegung und nennt deren Ablehnung der Kindertaufe. Füg keine eigene Bewertung der Bewegung oder ihrer Anhänger hinzu, wenn du die Bedeutung wiedergibst. Bleib bei der beschreibenden Formulierung und kennzeichne eigene Deutungen klar als deine Interpretation.
Täufer falsch gleichsetzen: Täufer steht im Eintrag als bedeutungsverwandtes Wort. Das heißt nicht, dass du Wiedertäufer mit einem Täufer im Sinne einer Person gleichsetzen darfst, die selbst tauft. Prüf deshalb im Kontext deiner Quelle, welche Bedeutung von Täufer dort gemeint ist, bevor du die Wörter austauschst.
Annahmen mit Regeln verwechseln: Die Markierung veraltet ist eine Angabe im Wörterbuch, keine Vorschrift für deinen Text. Ob du das Wort verwenden sollst, entscheidet nicht deine Vermutung, sondern die Vorgabe der zuständigen Person. Ähnlich gilt: Wenn du unsicher bist, ob eine Schreibweise durch die Rechtschreibreform betroffen ist, schlag nach, statt eine Regel anzunehmen.
Werkzeuge überschätzen: Rechtschreibprogramme prüfen deinen Text auf Schreibung, die Bedeutung eines Wortes klären sie für dich nicht verlässlich. Lies deshalb die Wörterbuchangabe selbst und verlass dich nicht allein auf eine automatische Prüfung.
Nachweise und Rückfragen aufschieben: Notier die Quelle direkt beim Lesen und nicht erst am Ende deiner Arbeit. Stell auch deine Frage an die zuständige Person, sobald sie entsteht. Wer Nachweise später sucht, findet die genaue Angabe oft nicht wieder, also halte Fundstelle und Abrufdatum sofort fest. Achte beim Abschreiben der Angaben auch auf die Zeichensetzung in deinen Zitaten.

Checkliste zum Abschluss
- Bedeutung geprüft: Ich habe die DWDS-Angabe gelesen und in eigenen Worten notiert, dass Wiedertäufer Anhänger einer Reformationsbewegung bezeichnet, die die Kindertaufe ablehnte.
- Wortart belegt: Ich habe festgehalten, dass das Wort ein Substantiv im Maskulinum ist.
- Markierung notiert: Ich habe die Kennzeichnung veraltet aufgeschrieben.
- Eigenes Beispiel formuliert: Ich habe einen neutralen Satz ohne Wertung gebildet.
- Abgrenzung geprüft: Ich setze Wiedertäufer nicht mit einer Person gleich, die tauft.
- Quelle oder Stelle geklärt: Ich habe den DWDS-Eintrag mit Abrufdatum vermerkt und die zuständige Person aus meinen offiziellen Unterlagen ermittelt.
- Nächster Schritt festgelegt: Ich weiß, was ich als Nächstes tue, etwa eine Rückfrage senden oder den Satz überarbeiten.
Geh die Liste vor der Abgabe Punkt für Punkt durch und hake nur ab, was du wirklich erledigt hast. Wenn du das Wort in der Mehrzahl verwenden willst, prüf die Pluralbildung in einem Wörterbuch, statt eine Form zu raten.
Für weitere Begriffe lohnt sich eine eigene Sammlung. In der Übersicht zu Wortbedeutungen und Abkürzungen kannst du ähnliche Fragen nachschlagen, und wenn du Kürzel im Text nutzt, findest du Hinweise unter Abkürzungen richtig schreiben.
Überleg zuletzt, in welcher Art von Text das Wort steht. Eine Hausarbeit verlangt andere Erklärungen als ein Essay, deshalb hilft dir ein Blick auf verschiedene Textformen. Prüf außerdem die Getrennt- und Zusammenschreibung, falls du das Wort mit einem anderen Begriff verbindest, und lege deinen persönlichen nächsten Schritt schriftlich fest.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Wiedertäufer: Bedeutung und Wortart verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/die-wiedertaeufer-interpretation
„Wiedertäufer: Bedeutung und Wortart verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/die-wiedertaeufer-interpretation. Zugriff 26. Okt. 2026.
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Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)