Coppenrath Verlag: So reichst du dein Manuskript ein
Coppenrath: E-Mail oder Post, Unterlagen und Bearbeitungszeit
Der Coppenrath Verlag nimmt Text- und Illustrationsangebote nach eigener Angabe per E-Mail oder per Post an, Stand 5. Oktober 2026. Erwartet werden ein kurzes Exposé, ein Textauszug und deine Einschätzung zur Zielgruppe. WeTransfer-Links öffnet der Verlag nicht, USB-Sticks liest er ebenfalls nicht aus. Mit einer Antwort kannst du dem Verlag zufolge nach einiger Zeit rechnen, rund drei Monate bezeichnet die Seite als nicht ungewöhnlich.
Einreichweg: E-Mail oder Post
Der Coppenrath Verlag nimmt Angebote per E-Mail oder per Post an. Für Text- und Illustrationsangebote steht die Adresse [email protected] zur Verfügung, alternativ erreicht eine Postsendung den Verlag unter der Anschrift Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG, Hafenweg 30, 48155 Münster. Beide Zugänge stehen gleichwertig auf der Verlagsseite, ein eigenes Online-Formular für eingehende Manuskripte wird dort nicht genannt.
Vor dem Versand lohnt ein Blick ins Verlagsprogramm, denn die Seite rät dazu, Einsendungen direkt an das passende Lektorat zu adressieren. Zur Auswahl stehen die Bereiche Kinderbuch, Geschenkbuch und Kochbuch. Wer vorab prüft, ob die eigene Idee stilistisch und inhaltlich zu einem dieser Bereiche passt, kann die Zuordnung in der Mail oder im Anschreiben kurz benennen. Ein vorheriger Manuskript-Check kann zusätzlich helfen, Form und Umfang des Textes vor dem Versand einzuschätzen.
Eigene Namen oder gesonderte Adressen für die einzelnen Lektorate nennt die Seite nicht, sichtbar ist allein die eine Manuskripte-Adresse. Wer also ein Kinderbuch, ein Geschenkbuch oder ein Kochbuch anbietet, schickt sein Projekt über denselben Kanal und vermerkt die Zuordnung selbst im Text der Nachricht oder im Anschreiben der Postsendung. Eine zusätzliche Kontaktperson wird dafür an dieser Stelle nicht benannt.

Welche Unterlagen gehören in die Einsendung
Für die Einsendung an Coppenrath braucht es laut Verlagsseite drei Bausteine: ein kurzes Exposé, einen Textauszug, etwa ein einzelnes Kapitel, und eine Einschätzung, für welche Zielgruppe das Buch gedacht ist. Diese drei Angaben bilden den Kern dessen, was die Seite von Autorinnen und Autoren erwartet, mehr wird an dieser Stelle nicht gefordert.
Eine bestimmte Seitenzahl für den Auszug, ein festgelegtes Dateiformat oder ein verpflichtendes Anschreiben schreibt die Seite nicht vor. Auch ein vollständiges Manuskript wird nicht ausdrücklich verlangt. Wer den Aufbau eines solchen Dokuments nachvollziehen möchte, findet im Artikel Exposé für den Roman einen Ausgangspunkt.
Die folgende Übersicht fasst zusammen, was die Verlagsseite zu den einzelnen Bausteinen der Einreichung festhält und worauf dabei zu achten ist.
| Baustein | Belegte Angabe | Worauf zu achten ist |
|---|---|---|
| Einreichweg | E-Mail an [email protected] oder Post an die Münsteraner Adresse | Kein Formular genannt, beide Wege gleichwertig nutzen |
| Lektorat | Direkte Adressierung an Kinderbuch, Geschenkbuch oder Kochbuch | Keine eigene Lektoratsadresse vorhanden, Zuordnung selbst benennen |
| Unterlagen | Exposé, Textauszug und Angabe zur Zielgruppe | Kein Format, keine Seitenzahl und kein Anschreiben vorgeschrieben |
| Links und USB-Sticks | Keine WeTransfer-Links, keine USB-Sticks | Unterlagen direkt im Mailtext, im Anhang oder auf Papier mitschicken |
| Bearbeitungszeit | Rund drei Monate als übliche Dauer genannt | Keine Absagefrist, nur eine Angabe zur üblichen Wartezeit |
Insgesamt zeigt die Übersicht, dass drei inhaltliche Bausteine belegt sind, während Umfang, Format und ein Anschreiben offen bleiben. Wer sich an diesen drei Punkten orientiert, deckt das ab, was die Seite tatsächlich nennt, ohne zusätzliche Vorgaben zu unterstellen, die dort nicht stehen.
Links, USB-Sticks und der Rückumschlag bei Post
Bei den technischen Rahmenbedingungen ist die Seite klar: Aus Sicherheitsgründen öffnet der Verlag keine Links, die etwa per WeTransfer verschickt werden, und auch Daten auf USB-Sticks werden nicht gelesen. Wer sein Manuskript einreicht, sollte die Unterlagen deshalb direkt in die E-Mail einfügen oder als Anhang mitschicken, beziehungsweise bei der Post in gedruckter Form beilegen.
Andere Cloud-Dienste nennt die Seite nicht eigens, deshalb lässt sich daraus nicht ableiten, dass solche Dienste erlaubt wären. Wer sich unsicher ist, prüft am besten direkt bei der Manuskripte-Adresse nach, welche Übermittlungswege aktuell akzeptiert werden. Ein vorheriges Buch-Lektorat kann in der Zwischenzeit genutzt werden, um den Text sprachlich zu überarbeiten, bevor er in die Mail oder den Brief wandert.
Bei der Postsendung kommt ein weiterer Punkt hinzu: Die Seite bittet darum, einen ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag beizulegen, denn ohne diesen Umschlag schickt der Verlag eingesandte Unterlagen nicht zurück. Dieser Hinweis gilt ausdrücklich für Postsendungen, für E-Mails erwähnt die Seite ihn nicht, weil es dort naturgemäß keine physischen Unterlagen zum Zurücksenden gibt. Wer seinen Text auf Papier einsendet und ihn später zurückerhalten möchte, sollte diesen Umschlag also nicht vergessen, bei einer Mail-Einsendung bleibt diese Frage gegenstandslos.
Wie lange die Antwort dauert
Zur Wartezeit äußert sich die Verlagsseite mit einer eigenen Einschätzung: Wegen der großen Zahl an Einsendungen braucht die Rückmeldung einige Zeit, und eine Dauer von rund drei Monaten wird dort als nicht ungewöhnlich bezeichnet. Der Verlag bittet in diesem Zusammenhang ausdrücklich um Geduld.
Wichtig für die Einordnung ist, dass die Seite nicht sagt, ein Schweigen nach Ablauf dieser drei Monate bedeute automatisch eine Absage. Genannt wird eine übliche Dauer bis zur Rückmeldung, keine Frist, nach deren Verstreichen von einer Absage auszugehen wäre. Wer länger wartet, kann daraus also keine Absage ableiten, die Seite trifft dazu schlicht keine Aussage.
Das unterscheidet sich von Verlagen, die ausdrücklich eine Absagefrist nennen, nach deren Ablauf ohne Rückmeldung von einem Nein auszugehen ist. Wer parallel zur Wartezeit weitere Wege sondieren möchte, kann sich auch mit dem Thema Literaturagentur finden befassen, um die eigene Reichweite neben der Direkteinreichung zu erweitern.
Für Illustration: die digitale Sprechstunde
Für Illustratorinnen und Illustratoren hält die Verlagsseite einen eigenen Hinweis bereit: Sie verweist auf eine regelmäßig angebotene digitale Illustratorensprechstunde. Laut Seite findet dieses Format ab sofort digital statt, weitere Angaben dazu stehen hinter einem Link auf derselben Seite.
Konkrete Termine oder ein Anmeldeweg zu dieser Sprechstunde werden auf der Verlagsseite selbst nicht genannt, sie müssten an der verlinkten Stelle direkt nachgelesen werden. Wer vorab einschätzen möchte, ob ein anderes Haus besser zum eigenen Stil passt, kann sich auch mit dem Thema Verlag finden beschäftigen, um mehrere Adressen miteinander zu vergleichen.
Neben der Sprechstunde bleibt der allgemeine Einreichweg bestehen: Die Seite nimmt Text- und Illustrationsangebote auch per E-Mail oder Post an. Für Illustration gibt es also einen zusätzlichen, eigenständigen Zugang über die Sprechstunde, ohne dass Mappen per Mail dadurch ausgeschlossen würden. Wer beide Wege kennt, kann je nach Projekt entscheiden, ob die direkte Einsendung oder die Teilnahme an der Sprechstunde besser passt, die genauen Modalitäten der Sprechstunde bleiben dabei auf der Verlagsseite selbst nachzulesen.

Geschichte des Verlags und verbundene Häuser
Auf der Seite Unsere Verlage beschreibt Coppenrath die eigene Geschichte: Gegründet wurde das Haus demnach 1768 von Josef Heinrich Coppenrath, 1977 übernahm Wolfgang Hölker den Verlag. Zur heutigen Struktur gehören laut dieser Seite die Edition Die Spiegelburg, die seit den 1990er Jahren besteht und mit dem Buchprogramm verbunden ist, sowie der Hölker Verlag, der für Kochbücher bekannt ist.
Ebenfalls genannt wird Bohem Press, ein Haus für Bilderbücher, das seit 2012 als Vertriebspartner fungiert und damit ausdrücklich kein eigener Teil des Coppenrath Verlags ist. Die Seite beschränkt sich auf diese geschichtliche Einordnung und nennt für Spiegelburg, Hölker oder Bohem Press keine eigenen Wege für Manuskripte oder Illustrationen.
Für die eigene Einsendung bedeutet das: Geschichte und Verlagsgruppe beschreiben lediglich das Umfeld, in dem der Coppenrath Verlag steht, sie eröffnen aber keinen zusätzlichen Einreichweg. Belegt bleiben allein die eine Manuskripte-Adresse und die Postanschrift in Münster, unabhängig davon, welches der genannten Häuser im eigenen Projekt thematisch mitschwingt. Wer sein Projekt vorstellt, kann im Begleittext auch einen kurzen Klappentext mitschicken, um die Idee knapp zusammenzufassen, adressiert wird die Einsendung dabei stets über die eine belegte Manuskripte-Adresse.
Quellen und Stand
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (weitere Quelle) (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (Quelle 2) (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (Quelle 3) (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (Quelle 4) (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (Quelle 5) (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Manuskripte und Illustrationsangebote: www.coppenrath.de (Quelle 6) (geprüft am 2026-10-05)
- Coppenrath, Unsere Verlage: www.coppenrath.de (geprüft am 2026-10-05)