Abschlussarbeiten in der Schweiz: Überblick und Unterstützung

Gymnasium, Berufsschule, BM, FMS und Hochschule im Vergleich

Lesezeit ca. 5 Min. · aktualisiert: 3. Juli 2026

Kaum ein Land verteilt seine Abschlussarbeiten auf so viele Schultypen wie die Schweiz: Maturaarbeit am Gymnasium, Vertiefungsarbeit an der Berufsschule, IDPA in der Berufsmaturität, Selbständige Arbeit an der FMS — und darüber die Arbeiten von Uni und FH. Dieser Überblick zeigt, was wo verlangt wird und welche Unterstützung erlaubt ist.

Maturaarbeit: die große Arbeit des Gymnasiums

Die Maturaarbeit entsteht im vorletzten oder letzten Gymnasialjahr: eigene Fragestellung, mehrmonatige Bearbeitung, schriftliche Arbeit plus Präsentation. Sie wird im Maturazeugnis ausgewiesen — sprachliche Qualität zählt zur Bewertung. Alles Weitere inklusive Preisen steht im Maturaarbeit Lektorat.

Vertiefungsarbeit (VA): das EFZ-Schlussprojekt

Im letzten Lehrjahr schreiben alle EFZ-Lernenden im allgemeinbildenden Unterricht ihre VA — die Note fließt ins Qualifikationsverfahren ein. Typisch sind Interviews, Umfragen und ein persönlicher Praxisbezug. Anforderungen, Sprachfallen und Korrektur-Ablauf zeigt die Vertiefungsarbeit VA.

Abschlussarbeiten Schweiz: Maturaarbeit, VA, IDPA und SA im Vergleich

IDPA: interdisziplinär zur Berufsmatura

Die interdisziplinäre Projektarbeit verbindet zwei BM-Fächer in einer Arbeit von zehn bis fünfzehn Seiten. Besonderheit: Lehrpersonen betreuen das Vorgehen, korrigieren aber keinen Entwurf — die Sprachqualität liegt ganz bei dir. Der komplette Leitfaden: IDPA Berufsmatura.

Selbständige Arbeit (SA): der FMS-Abschluss

An Fachmittelschulen gehört die Selbständige Arbeit zum Fachmittelschulausweis: eine betreute Einzelarbeit mit freier oder berufsfeldbezogener Themenwahl, schriftlicher Dokumentation und Präsentation. Die Anforderungen ähneln der Maturaarbeit im kleineren Format — inklusive Quellenpflicht, Eigenständigkeitserklärung und zunehmend der Deklaration von KI-Hilfsmitteln.

Abschlussarbeiten Schweiz: erlaubte Unterstuetzung von Betreuung bis Korrektorat

Hochschule: Bachelor, Master und mehr

An Uni, ETH und FH gelten dann die akademischen Standards — mit eigener Fachsprache und dem konsequenten Schweizer Standarddeutsch, das eine Korrektur nach deutschen Regeln ausschließt. Was das konkret bedeutet, erklärt das Schweizer Hochschuldeutsch; vor Ort unterstützen wir von Zürich bis Genf.

Was für alle gilt: Sprache entscheidet mit

Alle Schweizer Abschlussarbeiten haben zwei Konstanten: Die sprachliche Qualität zählt zur Note, und externes Korrekturlesen ist erlaubt, solange der Inhalt deine Leistung bleibt. Ab 1,90 € pro Normseite, konsequent ohne Eszett, auf Wunsch mit Plagiats- und KI-Check — hochladen, Wünsche notieren, korrigiert zurückerhalten.

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Ob Maturaarbeit, VA oder IDPA: hochladen, Wünsche notieren, korrigiert zurückerhalten — selbstverständlich ohne Eszett.

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Häufige Fragen zu Schweizer Abschlussarbeiten

Welche Abschlussarbeit schreibe ich in meinem Schultyp?

Gymnasium: Maturaarbeit. Berufslehre (EFZ): Vertiefungsarbeit im ABU. Berufsmaturität: IDPA. Fachmittelschule: Selbständige Arbeit. Hochschule: Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten.

Was ist die Selbständige Arbeit an der FMS?

Eine betreute Einzelarbeit mit schriftlicher Dokumentation und Präsentation, die zum Fachmittelschulausweis gehört — vom Anspruch her eine kompakte Maturaarbeit.

Ist externes Korrekturlesen bei allen Arbeiten erlaubt?

Ja, sprachliche Korrektur gilt an allen Schultypen als zulässige Unterstützung — solange Fragestellung, Inhalt und Schlussfolgerungen von dir stammen.

Korrigiert ihr wirklich in Schweizer Schreibweise?

Ja: kein Eszett, schweizerische Ausdrücke bleiben erhalten, Zahlen- und Datumsformate nach Schweizer Konvention — einfach beim Upload angeben.

Was kostet die Korrektur — in Franken gedacht?

Abgerechnet wird in Euro ab 1,90 € pro Normseite; eine 20-Seiten-Arbeit liegt bei rund 38 €, umgerechnet also in ähnlicher Höhe in Franken. Bezahlung per Karte funktioniert aus der Schweiz problemlos.

Prüfen Schweizer Schulen auf Plagiate und KI?

Zunehmend ja, von Stichproben bis zur Software-Prüfung bei Verdacht — und viele verlangen eine KI-Deklaration. Selbstchecks vor der Abgabe gibt es hier als Kombi-Prüfung.

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