Die „Yannick Frickenschmidt Masterarbeit“ klären

Yannick frickenschmidt Masterarbeit

Lesezeit ca. 8 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Tipps für Studium und wissenschaftliches Arbeiten

Eine verlässliche Einordnung beginnt mit der Frage, ob Name, Dokumentart und Fachgebiet wirklich zusammengehören.

Womit du beginnst

Der Suchbegriff „Yannick frickenschmidt Masterarbeit“ darf nicht einfach mit dem Namen gleichgesetzt werden, der in der Uni-Kassel-Quelle steht. Dort geht es um Yannick Poullie. Er hat ein Geschichts- und Politikwissenschaftsstudium abgeschlossen, danach ein Masterstudium der Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Tampere absolviert und ist später in ein Promotionskolleg zu sozialen Menschenrechten eingetreten. Seine Forschungsinteressen liegen bei Menschenrechten, staatlicher Menschenrechtspolitik, globaler Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie Friedens- und Konfliktforschung. Dazu gehört eine Masterarbeit beziehungsweise Pro-gradu-Arbeit aus dem Jahr 2014 bei Tampere University Press, außerdem sind weitere Veröffentlichungen aufgeführt.

Damit lässt sich zunächst nicht sicher sagen, dass eine Masterarbeit von Yannick Frickenschmidt gemeint ist. Kläre deshalb Schritt für Schritt: Welcher Name steht in deiner Quelle, um welche Dokumentart geht es, welcher fachliche Zusammenhang ist angegeben und welches Werk willst du genau untersuchen?

Für wissenschaftliches Schreiben bedeutet das: Mach aus dem Suchbegriff nicht gleich eine Biografie, einen Studiengang oder eine Hochschulzugehörigkeit. Halte gesicherte Angaben getrennt von offenen Fragen. Eine gute Leitfrage lautet: „Welches Werk gehört laut meiner Quelle zu einer Person mit dem gesuchten oder einem abweichenden Namen, und welche bibliografischen Angaben sind dort wirklich belegt?“

Wer eine Hausarbeit schreiben oder eine Masterarbeit schreiben möchte, kann diese Abgrenzung als Ausgangspunkt nutzen. Aus einem Namen lässt sich kein fertiges Ergebnis ableiten. Du stellst stattdessen eine konkrete Frage, sicherst die Quelle, schreibst nur, was sie hergibt, und zeigst nachvollziehbar, wie du vorgegangen bist.

Weicht der Name in deiner Anfrage von dem der Quelle ab, bleibt offen, ob es dieselbe Person ist. Das solltest du im Text ausdrücklich sagen, etwa so: „Die herangezogene Quelle handelt von Yannick Poullie; eine Zuordnung zu Yannick Frickenschmidt wird hier nicht behauptet.“

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Die Bestandteile in sinnvoller Reihenfolge

Ein tragfähiger Aufbau führt dich von der Frage zum Ergebnis. Die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit lassen sich dafür als klar getrennte Bereiche behandeln. Beginne mit der Frage: Geht es um die Identität der genannten Person, um die Einordnung einer Masterarbeit oder um die bibliografischen Angaben eines bestimmten Titels?

  1. Frage festlegen: Schreibe einen Satz, der den Namen, die vermutete Dokumentart und dein Ziel nennt.
  2. Quelle bestimmen: Arbeite direkt mit der Quelle und notiere, wo Name, Ausbildung, Fachgebiet oder Werk stehen. Bei einer abweichenden Namensform markierst du die Abweichung, statt sie sprachlich zu glätten.
  3. Kriterien festlegen: Lege fest, welche Angaben du brauchst: Personenname, Dokumentart, Jahr, Verlag oder herausgebende Stelle, Fachgebiet und wofür du die Information verwenden willst. Übernimm nur, was zu deiner Aufgabe passt.
  4. Material ordnen: Trenne biografische Angaben, Forschungsinteressen, Veröffentlichungen und bibliografische Hinweise. Eine Veröffentlichung ist nicht automatisch dasselbe wie die gesuchte Arbeit.
  5. Vergleichen: Vergleiche die Suchangabe mit der Quelle. Jede Übereinstimmung notierst du in der belegten Form, jede Abweichung als offene Frage.
  6. Ergebnis formulieren: Schreibe nur auf, was deine Quelle hergibt. Ein Ergebnis kann auch lauten, dass sich die Identität oder die gesuchte Zuordnung mit deinem Material nicht abschließend klären lässt.
  7. Aussagen eingrenzen: Trenne belegte Angaben von Vermutungen und lass Vermutungen aus deinem Text weg.

Bei der Vorbereitung hilft eine Gliederung einer Hausarbeit, wenn sie diese Abfolge sichtbar macht. Die Überschriften sollen den Inhalt abbilden und nicht bloß Suchbegriffe wiederholen. Für bibliografische Angaben kannst du ein Literaturverzeichnis erstellen, sobald du die nötigen Daten aus der Quelle vollständig und unverändert erfasst hast.

Auch Quellenangaben richtig zitieren gehört zur formalen Seite der Aufgabe. Kläre dabei, ob du eine Personenseite, eine Publikationsangabe oder ein eigenständiges Werk beschreibst. Zitierweisen klären nicht, um wen es geht. Ob du die deutsche Zitierweise oder die Harvard-Zitierweise verwendest, richtet sich nach den Vorgaben deiner Hochschule oder deines Fachs.

Schritt für Schritt vorgehen

Gehe so vor, dass jeder Schritt etwas Greifbares liefert.

  1. Suchangabe zerlegen: Schreibe „Yannick Frickenschmidt Masterarbeit“ in drei Teile um: Person, Dokumentart und Aufgabe. Ergebnis: eine kurze Liste ohne zusätzliche Annahmen.
  2. Namensform abgleichen: Vergleiche den gesuchten Namen mit dem Namen in deiner Quelle. Ergebnis: Übereinstimmung, Abweichung oder offene Identität.
  3. Dokumentart markieren: Kennzeichne, ob es um eine Masterarbeit, eine Pro-gradu-Arbeit, einen Zeitschriftenbeitrag oder eine andere Veröffentlichung geht. Ergebnis: eine getrennte Dokumentliste.
  4. Fachkontext notieren: Erfasse nur den Kontext, der in deiner Quelle steht. Ergebnis: ein kurzer, belegter Satz dazu.
  5. Material sortieren: Lege die Angaben in den Gruppen Person, Ausbildung, Forschungsinteressen und Veröffentlichungen ab. Ergebnis: eine Materialübersicht, in der keine Publikation versehentlich als Studiennachweis erscheint.
  6. Forschungsfrage formulieren: Nimm die offene Stelle als Teil der Frage auf, etwa: „Welche bibliografische Zuordnung lässt sich für die gesuchte Person mit der Quelle belegen?“ Ergebnis: eine beantwortbare Frage.
  7. Vorgehen dokumentieren: Halte für jede Aussage fest, ob sie wörtlich aus der Quelle stammt, von dir umformuliert wurde oder noch offen ist. Ergebnis: eine nachvollziehbare Spur der Belege.
  8. Argumentation abschließen: Ordne die Belege vom Namensvergleich über die Dokumentart bis zu dem Punkt, an dem deine Aussage endet. Ergebnis: eine wissenschaftliche Argumentation, die keine offene Identität als Tatsache ausgibt.

Methoden wissenschaftlicher Arbeiten nennst du nur, wenn sie zu deinem Ziel passen. Die Unterscheidung qualitative und quantitative Forschung ist hier nicht automatisch ein Ergebnis, sondern nur dann ein Thema, wenn deine Quelle oder das untersuchte Werk dazu verlässliche Angaben enthält.

Achte beim Formulieren auf klare Begriffe, eindeutige Bezüge und eine sichtbare Trennung zwischen Beleg und Vermutung. Ein „Daraus folgt“ darf nur stehen, wenn der Schluss aus deinem Material nachvollziehbar ist.

Ein durchgängiges Beispiel

Angenommen, jemand soll die „Yannick frickenschmidt Masterarbeit“ einordnen. Diese Person beginnt nicht mit einer Behauptung über den Inhalt, sondern mit der Frage: „Welche Person und welches Werk gehören laut deiner Quelle tatsächlich zusammen?“

Im ersten Schritt hält sie den Suchnamen unverändert fest. Im zweiten Schritt sieht sie in die Quelle. Dort steht der Name Yannick Poullie. Sie vermerkt deshalb eine Namensabweichung und behauptet keine Identität. Im dritten Schritt trennt sie die Dokumente: Aufgeführt sind eine Master- beziehungsweise Pro-gradu-Arbeit sowie weitere Veröffentlichungen. Das behandelt sie nicht als ein einziges Dokument.

Als Nächstes ordnet sie das Material. Unter „Person“ steht der Name aus der Quelle. Unter „Fachkontext“ stehen die Studien- und Forschungsbezüge. Unter „Werk“ steht die bibliografische Angabe zur Masterarbeit. Unter „offene Frage“ steht: Die Zuordnung zu Yannick Frickenschmidt ist mit diesem Material nicht belegt.

Das vorläufige Ergebnis lautet: „Aufgeführt ist eine Master- beziehungsweise Pro-gradu-Arbeit von Yannick Poullie im Zusammenhang mit seinem Masterstudium der Friedens- und Konfliktforschung in Tampere. Der gesuchte Name Yannick Frickenschmidt wird dadurch nicht belegt.“ Dieser Satz gilt nur für diesen Fall. Als Nachweis für eine andere Person darfst du ihn nicht verwenden.

Wer daraus einen eigenen Abschnitt schreibt, kann zunächst Quellenangaben richtig zitieren und danach kontrollieren, ob die gewählte Zitierweise zu den Anforderungen des Textes passt. Entscheidend bleibt, dass du weder einen neuen Namen einführst noch Unbelegtes ergänzt. So lässt sich auch Plagiat vermeiden, weil Herkunft, eigene Formulierung und offene Fragen sichtbar auseinandergehalten werden.

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Letzter Check: Inhalt und Form

Der letzte Check hat zwei Teile: den Inhalt und die Form.

Zum Inhalt:

  • Ist deine Frage eindeutig auf Person, Dokumentart und ein klares Ergebnis bezogen?
  • Stützt deine Quelle die Angaben, die du machst?
  • Hast du deine Kriterien genannt, ohne zusätzliche Voraussetzungen zu erfinden?
  • Ist das Material nach Person, Fachkontext, Dokumentart und Veröffentlichung geordnet?
  • Ist dein Vorgehen nachvollziehbar beschrieben?
  • Ist dein Ergebnis von einem allgemeinen Überblick getrennt?
  • Wird die Namensabweichung zwischen Yannick Frickenschmidt und Yannick Poullie sichtbar gehalten?
  • Steht ausdrücklich da, was deine Aussage nicht abdeckt?

Zur Form:

  • Ist jede bibliografische Angabe der passenden Dokumentart zugeordnet?
  • Brauchst du in deiner Arbeit wirklich ein Literaturverzeichnis und Quellenangaben?
  • Hast du die Vorgaben gelesen, bevor du dich für die deutsche Zitierweise oder die Harvard-Zitierweise entscheidest?
  • Zeigt die Gliederung deiner Arbeit die Reihenfolge von Frage, Quelle, Material, Vorgehen und Ergebnis?
  • Bauen deine Formulierungen eine wissenschaftliche Argumentation auf, oder verknüpfen sie nur Ungeprüftes?
  • Ist jede Übernahme gekennzeichnet und eigenständig formuliert, damit du Plagiat vermeiden kannst?

Kannst du eine Frage nicht beantworten, ergänze keine Vermutung. Suche stattdessen eine Quelle für den gesuchten Namen und gleiche dort Dokumentart, Fachgebiet und bibliografische Angaben ab. Erst danach darfst du dein Ergebnis erweitern.

Quellen und Stand

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Häufige Fragen zu Yannick frickenschmidt Masterarbeit

Welcher Name steht in deiner Quelle?

Die Quelle handelt von Yannick Poullie. Eine Zuordnung dieses Namens zu Yannick Frickenschmidt wird hier nicht behauptet.

Um welche Dokumentart geht es bei dieser Quelle?

Aufgeführt ist eine Pro-gradu- beziehungsweise Masterarbeit. Diese Angabe darfst du nicht ohne weitere Klärung einem anderen Namen zuordnen.

Welcher fachliche Kontext ist angegeben?

Angegeben sind ein Studium der Geschichte und Politikwissenschaft sowie ein Masterstudium der Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Tampere. Dazu kommen Forschungsinteressen zu Menschenrechten, staatlicher Menschenrechtspolitik, globaler Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie Friedens- und Konfliktforschung.

Wie lässt sich die Namensabweichung sauber behandeln?

Halte den gesuchten Namen und den Namen der Quelle getrennt fest. Sprich die Abweichung offen an und nenne keine Identität als gesichert, solange die Quelle sie nicht belegt.

Was soll ich als Ergebnis festhalten?

Festhalten solltest du die belegte Namensform, die Dokumentart, das Fachgebiet, die bibliografischen Angaben und die Grenze deiner Aussage. Einen allgemeinen Überblick solltest du nicht als fertigen Nachweis für eine andere Person ausgeben.

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