Wortzähler
Wörter zählen, live und ohne Upload
Du hast einen Text fertig oder mittendrin und willst wissen, wie lang er ist: Füge ihn oben ein, und der Wortzähler nennt sofort die Zahl der Wörter, dazu Zeichen, Sätze, Absätze, Normseiten und die Lesezeit. Gerechnet wird in deinem Browser. Dein Text wird nicht hochgeladen, nicht gespeichert und nicht an einen Server geschickt, auch nicht an unseren. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Sobald du einen Text eingibst, siehst du hier, was ein Lektorat oder Korrektorat für diesen Umfang ungefähr kostet.
genauen Preis für diesen Umfang im Preisrechner berechnenAlles läuft in deinem Browser. Dein Text wird nicht hochgeladen und nicht gespeichert.
So zählt der Wortzähler
Ein Wort ist hier jede durch Leerzeichen, Tabulator oder Zeilenumbruch abgegrenzte Einheit, die mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthält. Daraus folgen ein paar Festlegungen, die du kennen solltest. Umlaute und ß sind ganz normale Buchstaben. Ein Bindestrichwort wie "E-Mail-Adresse" zählt als ein Wort, ebenso eine Angabe mit Schrägstrich wie "und/oder". Zahlen zählen mit, "2026" ist also ein Wort. Mehrere Leerzeichen oder Leerzeilen hintereinander ändern nichts an der Zahl.
Ein Gedankenstrich, der allein zwischen zwei Leerzeichen steht, ist dagegen kein Wort. Word und manche Online-Zähler rechnen ihn mit. Hat dein Text viele solcher freistehenden Zeichen, zeigt dir dieser Zähler deshalb ein paar Wörter weniger als dein Textprogramm. Für die Praxis spielt das selten eine Rolle, bei einer knappen Wortgrenze lohnt aber ein zweiter Blick.
Bei den Sätzen sucht der Zähler nach Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen und Auslassungspunkten am Wortende. Gängige Kürzel wie "z. B.", "d. h." oder "bzw." und Ordnungszahlen wie "3." beenden keinen Satz. Das ist eine gute Näherung, aber keine Grammatikprüfung: Ein Text mit sehr vielen Kürzeln oder Zitaten kann um einen Satz abweichen. Als Absatz gilt jede Zeile mit Text. Fügst du Text aus Word ein, entspricht das genau den Absätzen des Dokuments.
Wörter, Zeichen und Normseiten: was du wofür brauchst
Hochschulen und Verlage geben den Umfang unterschiedlich vor, mal in Wörtern, mal in Seiten, mal in Zeichen. Wörter sind die gängigste Angabe für Aufsätze, Essays und Zusammenfassungen. Seiten sind unscharf, weil Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder das Ergebnis verschieben. Deshalb rechnet man im Lektorat und im Verlagswesen mit der Normseite: Sie umfasst 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen, abgeleitet aus 30 Zeilen mit je 60 Anschlägen. Die ausführliche Herleitung steht bei Definition und Rechenweg der Normseite, dort kannst du auch eine fertige Datei hochladen und zählen lassen.
Die Faustregel, mit der du von Wörtern auf Seiten kommst, lautet: Eine Normseite fasst etwa 250 bis 300 Wörter, je nachdem, wie lang die Wörter in deinem Text sind. Wer Fachtexte mit langen Komposita schreibt, landet eher bei 250, wer kurze Sätze schreibt, eher bei 300. Wie sich das bei einer konkreten Länge auswirkt, zeigt die Rechnung zu 5.000 Wörtern in Seiten umgerechnet. Wie viel Platz Wörter auf einer Druckseite einnehmen, hängt zusätzlich vom Layout ab. Das beschreibt die Übersicht zu Wörtern pro Seite nach Schriftgröße.
Lesezeit und Lektoratspreis aus derselben Eingabe
Die Lesezeit rechnet mit 200 Wörtern pro Minute, einem üblichen Wert für stilles Lesen eines Sachtexts. Für ein Referat ist sie ein Anhaltspunkt für die Vortragsdauer, wobei freies Sprechen meist langsamer ist: Rechne dann mit weniger Wörtern pro Minute und probiere es einmal laut durch.
Unter den Zahlen steht außerdem ein Richtwert für den Preis eines Lektorats und eines Korrektorats. Er stammt aus der Preistabelle unseres Preisrechners und gilt für die Standardlieferung. Eilzustellung, Zitierweisen und Mengenrabatte sind dort nicht eingerechnet. Den genauen Preis für deinen Auftrag nennt der Preisrechner für Lektorat und Korrektorat, dort wählst du auch die Lieferzeit.
Wann sich das Zählen vor der Abgabe lohnt
Am sinnvollsten ist ein Zähldurchlauf zweimal: einmal, wenn der Rohtext steht, und einmal ganz am Ende. Beim ersten Mal siehst du, ob du bei der Gliederung richtig gelegen hast. Wenn ein Kapitel doppelt so lang ist wie geplant, merkst du es hier früh. Beim zweiten Mal prüfst du, ob die Wortgrenze eingehalten ist, bevor du das Dokument hochlädst oder abschickst. Lass dabei Titelblatt, Verzeichnisse und Anhang weg, wenn die Vorgabe nur den Haupttext meint. Frag im Zweifel bei der Stelle nach, die den Umfang vorgibt, denn die Regeln unterscheiden sich von Fach zu Fach.
Fügst du den Text per Kopieren und Einfügen ein, übernimmt das Feld nur den reinen Text. Fußnoten, Bildunterschriften und Tabellen sind nur dabei, wenn du sie mit markiert hast. Wer es genau braucht, zählt also bewusst: erst den Fließtext, dann bei Bedarf die Zusatzteile einzeln.