Texte vergleichen

Unterschiede finden, Wort für Wort und ohne Upload

Lesezeit ca. 4 Min. · zuletzt aktualisiert: 28. September 2026 · KI- & Studien-Tools

Zwei Fassungen desselben Textes liegen vor dir, und du willst wissen, was genau sich geändert hat: Hier kannst du beide Texte vergleichen, und zwar Wort für Wort. Das Werkzeug stellt sie gegenüber und markiert jeden Unterschied. Es rechnet im Browser. Deine Texte werden nicht hochgeladen, nicht gespeichert und nicht an einen Server geschickt, auch nicht an unseren. Kostenlos, ohne Anmeldung.

So liest du das Ergebnis

Oben stehen die Zahlen: wie viele Wörter dazukamen, wie viele wegfielen, wie viele Absätze überarbeitet wurden und wie viele unangetastet blieben. Die letzte Zeile nennt den Anteil der Wörter aus der linken Fassung, die so nicht mehr dastehen. Das ist die Zahl, die am schnellsten zeigt, ob es eine Feinkorrektur war oder ein Umbau.

Darunter steht der Text selbst. Ein grauer Absatz ist unverändert. Ein schwarzer Absatz wurde angefasst, und darin ist rot durchgestrichen, was verschwunden ist, und grün hinterlegt, was neu dazugekommen ist. Satzzeichen zählen mit: ein gesetztes Komma erscheint als eigener grüner Einschub, denn genau das ist bei einem Korrektorat oft die ganze Änderung. Wenn du nur die Arbeitsstellen sehen willst, setz das Häkchen "nur die geänderten Absätze zeigen".

Umgestellte Absätze erkennt der Vergleich: Ein Abschnitt, der nach hinten gerutscht ist, gilt als gleich und wird nicht als gelöscht plus neu geschrieben gezählt.

Wofür sich der Vergleich lohnt

Der häufigste Fall ist die Rückgabe aus der Korrektur. Du bekommst deine Arbeit zurück, die Änderungen sind eingearbeitet, und du möchtest sie sehen, statt sie zu suchen. Wer bei uns ein professionelles Lektorat oder ein Korrektorat bucht, bekommt die Korrekturen ohnehin als Word-Änderungen markiert. Wenn diese Markierungen aber schon angenommen sind, oder wenn der Text aus einem anderen Programm kommt, ist der Vergleich zweier Fassungen der schnellere Weg.

Genauso nützlich ist der Blick auf die eigene Überarbeitung: Was ist nach der Rückmeldung der Betreuung wirklich anders geworden? Auch beim Abgleich zweier Dateiversionen, die beide "final" im Namen tragen, beantwortet das Werkzeug die Frage in Sekunden. Und wer einen Text durch ein KI-Werkzeug geschickt hat, sieht hier schwarz auf weiß, wie viel davon noch der eigene Text ist.

Deine Texte bleiben auf deinem Gerät

Das ist keine Beteuerung, sondern eine Eigenschaft der Bauweise. Der gesamte Vergleich steckt in einer Skriptdatei, die dein Browser lädt und ausführt. Es gibt keine Übertragung des Textes an uns, deshalb gibt es auch nichts, was wir speichern, auswerten oder weitergeben könnten. Du kannst die Netzwerkanzeige deines Browsers offen lassen und mitlesen: Beim Klick auf "Unterschiede finden" fließt kein Byte hinaus.

Wählst du eine Word-Datei, wird auch die im Browser geöffnet. Aus einer DOCX- oder ODT-Datei holen wir den reinen Text heraus, ohne Bilder, Formatierung und Kommentare, denn verglichen werden Wörter. Das alte DOC-Format und PDF lehnt das Werkzeug ab: Bei PDF zerfällt der Textfluss in Zeilen und Spalten, und der Vergleich würde Unterschiede zeigen, die im Dokument nicht existieren. Speichere in diesem Fall als DOCX oder kopiere den Text in das Feld.

Grenzen, die du kennen solltest

Das Werkzeug vergleicht Text, nicht Layout. Schriftart, Zeilenabstand, Seitenzahlen und Formatvorlagen kommen darin nicht vor. Wie viele Seiten dein Text füllt, rechnet dagegen der Normseitenrechner aus. Tabellen und Fußnoten werden als Text gelesen, ihre Struktur geht verloren. Sehr lange Absätze mit mehreren Tausend Wörtern zeigt der Vergleich als Ganzes ausgetauscht, statt den Browser für eine Minute anzuhalten.

Und noch eine Abgrenzung, die oft verwechselt wird: Dieser Vergleich sucht Unterschiede zwischen deinen zwei Fassungen. Er sucht nicht nach Übereinstimmungen mit fremden Quellen. Dafür braucht es einen Abgleich gegen Datenbanken und das Internet, wie ihn die Plagiatcheck vornimmt. Wie solche Systeme arbeiten und worin sie sich unterscheiden, steht in der Übersicht zur Textabgleich-Software. Weitere Helfer dieser Art sammelt die Seite KI- und Studien-Tools.

Der Vergleich zeigt dir, was geändert wurde. Ob der Text danach sprachlich sitzt, liest ein Mensch gegen: professionelles Lektorat.

Datei hochladen

Häufige Fragen zum Textvergleich

Wird mein Text irgendwohin hochgeladen?

Nein. Der Vergleich rechnet in deinem Browser. Es gibt keine Übertragung an uns und an niemanden sonst, also auch nichts, was gespeichert werden könnte.

Welche Dateien kann ich einlesen?

DOCX aus Word, ODT aus LibreOffice sowie reine Textdateien wie TXT, MD und CSV. Bis 20 MB je Datei. Das alte DOC-Format und PDF gehen nicht: aus PDF käme der Text in falscher Reihenfolge zurück, und der Vergleich würde Unterschiede zeigen, die es nicht gibt.

Kostet das etwas oder brauche ich ein Konto?

Nein, beides nicht. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, keine Zahlung, keine Begrenzung der Anzahl.

Wie groß darf der Text sein?

Eine Bachelor- oder Masterarbeit ist kein Problem: Ein Text mit 3.000 Absätzen ist in unter einer Sekunde verglichen. Der Vergleich ordnet zuerst die Absätze zu und geht nur dort ins Detail, wo sich etwas geändert hat.

Findet das Werkzeug Plagiate?

Nein. Es vergleicht zwei Texte, die du selbst hineingibst. Ein Abgleich gegen fremde Quellen ist etwas anderes, den macht der Plagiatcheck.

Warum sieht das Ergebnis anders aus als in Word?

Word zeigt Änderungen, die beim Schreiben aufgezeichnet wurden. Hier werden zwei fertige Fassungen nachträglich verglichen. Das Ergebnis ist dasselbe, solange derselbe Text verglichen wird, nur Formatierungswechsel fehlen: Der Vergleich sieht Wörter, nicht Schriftarten.

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