Wann schreibt man das oder dass: Schreibung sicher prüfen
Das mit einem s ist Artikel oder Pronomen und lässt sich durch dieses
Bei der das oder dass Schreibung entscheidet die Wortart im Satz: Laut Duden-Sprachratgeber steht das mit einem s als Artikel oder Pronomen, während dass mit Doppel-s als Konjunktion einen Nebensatz einleitet. Prüfe deine Sätze gezielt mit der Ersatzprobe, dokumentiere offene Stellen und kläre verbleibende Fragen bei der zuständigen Stelle.
Überblick: Wortarten und Regeln für die das oder dass Schreibung
Wenn du für deine Texte im Studium oder bei einer Bewerbung die das oder dass Schreibung prüfst, triffst du eine klare grammatische Entscheidung. Der Duden-Sprachratgeber legt dar, wie du beide Formen sauber trennst: Das Wort das mit einem s fungiert im Satz als bestimmter Artikel, als Demonstrativpronomen oder als Relativpronomen. Du erkennst diese drei Verwendungsweisen daran, dass sich das Wort meist durch dieses, jenes oder welches ersetzen lässt. Gelingt dieser Austausch im Satz nicht, verwendest du die Konjunktion dass mit Doppel-s, welche einen Nebensatz einleitet. Wer praktische Studium-Tipps für schriftliche Ausarbeitungen nutzt und sich über verschiedene Studiengänge informiert, begegnet dieser Unterscheidung in jedem Fachtext.
Das Ziel dieser Prüfung besteht darin, für jedes Vorkommen in deinem Text eindeutig festzustellen, ob ein Artikel beziehungsweise ein Pronomen vorliegt oder ob du einen Nebensatz mit einer Konjunktion einleitest. Gleichzeitig hat diese Überprüfung klare Grenzen: Der Duden-Sprachratgeber gibt dir genau dieses Werkzeug zur Wortartbestimmung und zur Ersatzprobe an die Hand, trifft jedoch keine Aussagen über darüber hinausgehende Textvorgaben deiner Einrichtung. Wenn du Unterlagen für Hochschulen und Universitäten vorbereitest oder gerade deinen passenden Studiengang wählen möchtest, hältst du dich bei der Rechtschreibprüfung streng an die belegte Ersatzregel.
Beachte bei deiner Textarbeit, dass der Duden-Sprachratgeber keine Zahlen zu Fehlerquoten, keine Angaben zu Häufigkeiten im Sprachgebrauch und keine geschichtliche Herkunft der Wörter nennt. Ebenso enthält die Quelle keine zusätzlichen Rechtschreibregeln außerhalb der Unterscheidung zwischen Artikel, Demonstrativpronomen, Relativpronomen und nebensatzeinleitender Konjunktion sowie keine Fristen für deine Textabgabe. Stütze deine Entscheidung deshalb ausschließlich auf den belegten Austauschtest mit den drei Prüfwörtern und erfinde keine eigenen Zusatzkriterien oder unbelegten Zahlen und Fristen.

Schritt-für-Schritt-Vorgehen mit der Ersatzprobe im Textalltag
Um in deinen Sätzen Schritt für Schritt vorzugehen, wendest du konsequent die Ersatzprobe mit den drei Prüfwörtern dieses, jenes und welches an. Lies den betreffenden Satz laut oder leise durch und tausche das fragliche Wort probeweise gegen dieses, jenes oder welches aus. Bleibt der Satz grammatisch sinnvoll, handelt es sich laut Duden-Sprachratgeber um einen Artikel, ein Demonstrativpronomen oder ein Relativpronomen, sodass du bei gelungener Ersetzung das mit einem s schreibst. Lässt sich hingegen keines dieser drei Wörter sinnvoll in den Satz einfügen, musst du die Konjunktion dass mit Doppel-s setzen, die einen Nebensatz einleitet. Dieses strukturierte Prüfvorgehen hilft dir auch, wenn du eine Anfrage an die Studienberatung formulierst oder abwägst, ob für deinen Weg eine Universität oder Fachhochschule besser passt.
Schau dir dazu ein kurzes, realistisches Ablaufbeispiel für deine eigene Textkontrolle an: Du verfasst einen Text über deine Studienwahl, nachdem du einen Studienorientierungstest bearbeitet und einen Blick in die Prüfungsordnung geworfen hast. In deinem Text steht der Satz: „Ich lese das Dokument, das mir zeigt, dass ich alle Angaben vollständig eintragen muss.“ Du prüfst nun alle drei Stellen nacheinander:
- Vor „Dokument“ setzt du probeweise
diesesein („dieses Dokument“). Die Ersetzung gelingt, es liegt der bestimmte Artikel vor, also schreibst dudasmit einem s. - Nach dem ersten Komma testest du das Wort
welches(„welches mir zeigt“). Auch dieser Austausch gelingt, da ein Relativpronomen steht; du schreibst ebenfallsdasmit einem s. - Nach dem zweiten Komma versuchst du,
dieses,jenesoderwelcheseinzusetzen („dieses/jenes/welches ich alle Angaben vollständig eintragen muss“). Keines der drei Wörter ergibt hier einen grammatisch passenden Satz. Es liegt die nebensatzeinleitende Konjunktion vor, weshalb dudassmit Doppel-s setzt.
Bleibt nach deinem Test eine sprachliche Zweifelsfrage offen oder bist du unsicher, welche formalen Vorgaben für dein Schriftstück gelten, musst du für den Einzelfall die zuständige Stelle oder Person bestimmen. Ermittle anhand deiner offiziellen Unterlagen, wer für deine sprachliche Beratung oder die formale Textabnahme verantwortlich ist, und ziehe direkt den Duden-Sprachratgeber als verlässliche Referenz heran. Dokumentiere abschließend dein Prüfergebnis direkt in deiner Textdatei, markiere bereits kontrollierte Absätze und lege deinen nächsten Schritt verbindlich fest, bevor du das Dokument einreichst.
Typische Fehler vermeiden: Wann schreibt man das oder dass richtig?
Bei der Korrektur eigener Texte schleichen sich rasch Flüchtigkeitsfehler ein, wenn du vom festgelegten Prüfschema abweichst. Ein zentraler Grundsatz lautet: Du darfst die Ersatzprobe nicht nach Gehör ersetzen, da beide Wörter beim Vorlesen gleich klingen und die Aussprache keine zuverlässige Auskunft über die Schreibung gibt. Ebenso darfst du die Konjunktion dass niemals als Pronomen behandeln, denn der Duden-Sprachratgeber weist die Pronomenfunktion ausschließlich der Schreibung mit einem s zu. Stelle außerdem keine eigenen Hilfsregeln auf und behaupte keine Regel, die der Sprachratgeber nicht nennt. Wer hilfreiche Erstsemester-Tipps liest oder formale Anschreiben rund um das Thema Wohnen im Studium verfasst, sorgt durch diese strikte Trennung für fehlerfreie Sätze.
Achte bei der Überarbeitung deiner Texte besonders darauf, persönliche Annahmen nicht mit Regeln zu verwechseln. Verlasse dich nicht auf ein ungefähres Bauchgefühl zur Satzmelodie oder zur Kommasetzung allein, sondern prüfe nüchtern, ob sich dieses, jenes oder welches einsetzen lässt. Nur wenn dieser konkrete Worttausch im Satzkontext aufgeht, ist die Schreibung als Artikel, Demonstrativpronomen oder Relativpronomen mit einem s durch den Duden-Sprachratgeber gedeckt. Trifft das nicht zu, greift ohne Ausnahme die Konjunktion mit Doppel-s zur Einleitung eines Nebensatzes.
Ein weiterer Stolperstein entsteht im Arbeitsablauf, wenn Schreibende notwendige Nachweise und Rückfragen aufschieben. Wenn du beispielsweise Bewerbungen für Studentenjobs schreibst oder Unterlagen für ein geplantes Auslandssemester zusammenstellst, solltest du unklare Textstellen sofort markieren und anhand des Duden-Sprachratgebers klären. Schiebe die Kontrolle einzelner Nebensätze oder die Rücksprache mit einer zuständigen Beratungsstelle nicht bis kurz vor der Abgabe vor dir her, sondern bereinige jede Zweifelsstelle unmittelbar beim Redigieren.

Abschließende Checkliste für deine Textprüfung
Bevor du deinen Text endgültig abschließt und absendest, kontrollierst du alle relevanten Satzstellen systematisch anhand einer festen Prüfliste. Gehe dabei Punkt für Punkt vor, damit keine Verwechslung zwischen Artikel, Pronomen und Konjunktion im Dokument zurückbleibt:
- Ersatzprobe durchgeführt: Du hast bei jedem Vorkommen von
dasoderdassgetestet, ob sich im Satzdieses,jenesoderwelchessinnvoll einsetzen lässt. - Artikelgebrauch geprüft: Du hast kontrolliert, ob das Wort als bestimmter Artikel vor einem Substantiv oder als hinweisendes Demonstrativpronomen steht und sich durch
diesesoderjenesaustauschen lässt, sodass die Schreibung mit einem s gesichert ist. - Relativsatz erkannt: Du hast überprüft, ob das Wort einen bezogenen Nebensatz als Relativpronomen einleitet und durch
welchesersetzt werden kann, was ebenfalls die Schreibungdasmit einem s erfordert. - Konjunktion mit Doppel-s belegt: Du hast festgestellt, dass an den übrigen Stellen keines der drei Ersatzwörter
dieses,jenesoderwelchespasst, und hast für diese nebensatzeinleitende Konjunktion folgerichtigdassmit Doppel-s gesetzt. - Zuständige Quelle oder Stelle herangezogen: Du hast deine Entscheidung auf den Duden-Sprachratgeber gestützt und bei offenen Fragen zu deinen Dokumentvorgaben anhand offizieller Informationen die zuständige Stelle ermittelt, um dort gezielt nachzufragen.
- Persönlichen nächsten Schritt festgelegt: Du hast alle Korrekturen im Text gespeichert, deine Prüfergebnisse dokumentiert und entschieden, wann du die nächsten passenden Schritte zur finalen Einreichung oder Kontaktaufnahme ausführst.
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Stand: 23. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 23. Oktober). Wann schreibt man das oder dass: Regeln zur Schreibung. korrektur.de. https://korrektur.de/wann-schreibt-man-das-oder-dass
„Wann schreibt man das oder dass: Regeln zur Schreibung.“ korrektur.de, 23. Okt. 2026, korrektur.de/wann-schreibt-man-das-oder-dass. Zugriff 24. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Wann schreibt man das oder dass: Regeln zur Schreibung. Verfügbar unter: https://korrektur.de/wann-schreibt-man-das-oder-dass (Zugriff: 24. Oktober 2026).
korrektur.de. „Wann schreibt man das oder dass: Regeln zur Schreibung.“ Zuletzt geändert 23. Oktober 2026. https://korrektur.de/wann-schreibt-man-das-oder-dass.
korrektur.de. Wann schreibt man das oder dass: Regeln zur Schreibung [online]. 2026 [Zugriff am 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/wann-schreibt-man-das-oder-dass
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.duden.de (geprüft am 2026-10-23)
Das Thema „Wann schreibt man das oder dass: Schreibung sicher prüfen“ wird hier als Gesamtzusammenhang aufgegriffen.