Synonyme für „sage“: Bedeutung und Verwendung
Synonyme sage: Bedeutung und Verwendung
„Sage“ und „sage“ können auf unterschiedliche Wörter verweisen. Entscheidend sind Schreibweise, Satzfunktion und Kontext.
Welche Synonyme passen zu „sage“?
Die Anfrage „sage“ wurde in der herangezogenen Wortinformationssuche dem Artikel sagen zugeordnet. Dort geht es unter anderem darum, etwas mündlich zu äußern oder auszusprechen. Als bedeutungsverwandte Ausdrücke erscheinen kommunizieren, sich austauschen und sich verständigen. Prüfe vor einem Ersatz, welche Aussage der vollständige Satz ausdrückt.
Großgeschrieben verweist Sage auf ein Substantiv. Duden beschreibt damit einen zunächst mündlich weitergegebenen Bericht über eine ungewöhnliche, oft wunderbare Begebenheit, die nicht in allen Einzelheiten verbürgt ist. Genannt werden außerdem Erzählung, Geschichte, Legende und Gerücht. Die Buchstabenfolge allein reicht nicht aus, um diese Lesart festzulegen.
Prüfe deshalb zuerst den ganzen Satz: Passt die Bedeutung von sagen, oder ist das Substantiv Sage gemeint? Vergleiche anschließend den beabsichtigten Sinn mit dem verwandten Ausdruck. Synonyme helfen bei diesem Vergleich, ersetzen aber nicht die Prüfung des Satzkontexts.
Für die Schreibweise des eigenen Satzes können zusätzlich Rechtschreibung und Rechtschreibregeln geprüft werden.

Bedeutung und Kontext unterscheiden
Die Bedeutung ergibt sich aus der Lesart im Satz. Der Kontext zeigt die Aussageabsicht. Die folgenden Bedeutungen sind Alternativen; sie müssen nicht gleichzeitig vorliegen.
- „sage“ im Zusammenhang mit „sagen“: Eine Person äußert etwas mündlich. Ein neutraler Beispielsatz lautet: Ich sage den Namen laut.
- „sagen“ im Sinn von mitteilen oder Auskunft geben: Die Quelle nennt auch Berichten, Mitteilen und Auskunftgeben. Dazu passt: Ich sage dir, was im Brief steht.
- „sagen“ im Sinn von behaupten oder meinen: Ein Beispielsatz lautet: Ich sage, dass diese Erklärung genügt.
- „Sage“ als Substantiv: Gemeint sein kann ein mündlich überlieferter Bericht über eine ungewöhnliche, oft wunderbare und nicht im Einzelnen verbürgte Begebenheit. Ein eigener Beispielsatz lautet: Die Sage erzählt von einem verborgenen Schatz.
- „Sage“ im übertragenen Sinn: Duden nennt hierfür die Bedeutung „Gerücht“. Ein Beispielsatz lautet: Die Behauptung blieb für ihn nur eine Sage.
Prüfe, welche dieser Lesarten zur Aussageabsicht passt. Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Kommasetzung und Zeichensetzung können anschließend getrennt geprüft werden.
Drei kurze Beispiele aus verschiedenen Kontexten
Die folgenden Sätze sind eigenständige Beispiele. Sie übernehmen keine Beispielformulierung aus den Quellen und zeigen unterschiedliche Kontexte.
- Gespräch: Ich sage meiner Schwester die Antwort. Der Satz beschreibt eine mündliche Mitteilung an eine Person. Als verwandte Orientierung kommen hier „mitteilen“ oder, je nach Satzbau, „berichten“ aus der Bedeutungsbeschreibung infrage.
- Meinung: Ich sage, dass der Plan verständlich ist. In diesem Satz wird eine Einschätzung geäußert. Die Quelle führt für sagen auch „behaupten, meinen“ an. Deshalb ist der Kontext der Meinung entscheidend.
- Erzählung: Die Sage berichtet von einer mutigen Reisenden. Hier ist Sage ein Substantiv. Die Aussage bezieht sich auf einen überlieferten Bericht über eine nicht im Einzelnen verbürgte Begebenheit, nicht auf die Verbform „sage“.
Ein weiterer Vergleich macht die Verschiebung sichtbar: Ich sage dir die Nachricht. und Die Sage handelt von einer Nachricht. sehen ähnlich aus, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Im ersten Satz bezeichnet „sage“ eine Äußerung oder Mitteilung durch eine Person. Im zweiten Satz bezeichnet „Sage“ eine Erzählung. Für die Prüfung eines längeren Textes können Rechtschreibprogramme oder Hinweise zum wissenschaftliches Schreiben ergänzend betrachtet werden. Sie liefern hier jedoch nicht die inhaltliche Entscheidung; dafür bleibt der Satzkontext maßgeblich.
Bei Fragen zur Formulierung kann außerdem geprüft werden, ob das richtige Schreiben von Abkürzungen hier überhaupt relevant ist; Abkürzungen richtig schreiben ist dafür ein möglicher Prüfpunkt. Die hier behandelte Unterscheidung betrifft jedoch die Wörter „sage“ und „Sage“, nicht eine Abkürzung. Für weitere Bedeutungsfragen sind Wortbedeutungen und Abkürzungen als getrennte Nachschlagebereiche zu behandeln.
Wichtige Grenzen und mögliche Verwechslungen
Prüfe im vollständigen Satz, ob die kleingeschriebene Suche zu sagen passt oder ob das großgeschriebene Substantiv Sage gemeint ist. Setze beide Schreibungen nicht allein wegen ihrer Ähnlichkeit gleich. Vergleiche stattdessen die konkrete Aussage mit den Bedeutungsangaben: Geht es um Äußern, Mitteilen oder Meinen, oder um eine Erzählung beziehungsweise ein Gerücht?
Auch bedeutungsverwandte Ausdrücke sind nicht pauschal austauschbar. Die Quelle führt bei sagen unter anderem kommunizieren, sich austauschen und sich verständigen auf. Prüfe für jeden Ersatz, ob der Satz danach noch dieselbe Aussage trägt.
Für Sage nennt Duden Erzählung, Geschichte, Legende und Gerücht. Diese Wörter sind als verwandte Ausdrücke genannt; sie sind nicht als gemeinsame Merkmale jeder Sage zu behandeln. Ergänze keine Herkunft, Wertung oder Fachbedeutung, die sich nicht aus der jeweiligen Bedeutungsangabe ergibt.
Für grammatische Anschlussfragen können Artikel der, die und das und Pluralbildung getrennt geprüft werden. Duden führt „die Sage“ mit dem Plural „die Sagen“. Synonyme zeigen Bedeutungsnähe, entscheiden aber nicht ohne Satzkontext über die passende Formulierung.
Eine Rechtschreibreform oder eine Textformen Einordnung klärt die hier behandelte Bedeutungsfrage nicht. Prüfe zuerst die Bedeutung im Satz und danach die gewählte Schreibweise.

Passende Verwendung in vier Prüfschritten
Mit dem folgenden Kurzcheck lässt sich die Verwendung von „sage“ sachlich prüfen:
- Wortform bestimmen: Lies den vollständigen Satz und prüfe, ob „sage“ als Form von sagen gemeint ist oder ob „Sage“ als Substantiv gemeint sein könnte.
- Kernbedeutung zuordnen: Bei sagen prüfst du, ob der Satz mündliches Äußern, Mitteilen, Auskunftgeben oder Behaupten beziehungsweise Meinen ausdrückt. Bei Sage prüfst du, ob eine überlieferte Erzählung oder die übertragene Bedeutung „Gerücht“ gemeint ist.
- Kontext und Aussageabsicht vergleichen: Frage, was der Satz tatsächlich ausdrücken soll. Ein Ausdruck wie „kommunizieren“, „sich austauschen“ oder „sich verständigen“ darf nicht allein wegen einer ähnlichen Grundidee eingesetzt werden. Vergleiche die vollständige Aussage.
- Quelle und Satzkontext prüfen: Schlage die Wortinformationsseite und die Bedeutungsangaben nach und entscheide anschließend anhand des konkreten Satzes. Bei der formalen Kontrolle können Rechtschreibung, Groß- und Kleinschreibung, Artikel der, die und das und Pluralbildung getrennt betrachtet werden.
Ein sicherer Kurztest lautet: Beschreibt der Satz, dass jemand etwas äußert, mitteilt oder meint? Dann liegt die Verblesart nahe und der Satz muss mit den Bedeutungsangaben zu sagen verglichen werden. Beschreibt der Satz eine überlieferte, nicht im Einzelnen verbürgte Begebenheit oder ein Gerücht? Dann ist die Substantivlesart Sage zu prüfen. Wenn die Entscheidung nicht aus dem konkreten Satz hervorgeht, ergänze keine Vermutung. Ermittle stattdessen die beabsichtigte Aussage aus dem umgebenden Text und gleiche sie mit der Quelle ab. Für stilistische Fragen wie wissenschaftliches Schreiben oder die Wahl von Textformen gilt derselbe Grundsatz: Erst den Satzsinn bestimmen, dann die passende Formulierung prüfen.
Quellen und Stand
- sagen, Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele | DWDS: www.dwds.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Sage ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden: www.duden.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Sage, Wiktionary: de.wiktionary.org (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)