MLA-Textbelege mit dem Works-Cited-Eintrag verbinden
MLA zitieren
Ein MLA-Textbeleg verweist knapp auf den passenden Eintrag im Works-Cited-Verzeichnis. Bei einer konkreten Stelle ergänzt du die vorhandene Fundstellenangabe.
Wie ein MLA-Textbeleg funktioniert
Ein MLA-Textbeleg ist eine knappe Angabe im Satz oder in Klammern, die zum passenden Eintrag im Works-Cited-Verzeichnis führt. Als Ausgangspunkt dient der kürzeste Bestandteil, der auf diesen Eintrag verweist. Maßgeblich ist, was im Eintrag zuerst steht: der Name der Autorin oder des Autors, der Titel oder eine Beschreibung des Werks.
Der Kurzbeleg und der vollständige Eintrag gehören zusammen. Beginnt der Eintrag mit dem Namen Baron, lautet der Kurzbeleg (Baron). Der zugehörige Eintrag ist: Baron, Naomi S. Redefining Reading: The Impact of Digital Communication Media. PMLA, vol. 128, no. 1, Jan. 2013, pp. 193-200. Der Kurzbeleg leitet damit zu diesem Works-Cited-Eintrag weiter.
Bezieht sich ein Zitat oder eine Paraphrase auf eine konkrete Stelle, prüfst du, ob das Werk eine Seitenzahl, Zeilennummer, Zeitangabe oder eine andere Fundstellenangabe enthält. Ist eine solche Angabe vorhanden, gehört sie in den Klammerbeleg. Im Baron-Beispiel steht für die Stelle auf Seite 194 (Baron 194).
Der Name oder Titel kann auch im Satz stehen. Dann prüfst du, dass derselbe Bestandteil nicht nochmals im Klammerbeleg erscheint. Bei einer konkreten Stelle kann der Satz den Namen Baron enthalten und die Seitenangabe (194) in Klammern führen.
Für den Abgleich vergleichst du zuerst den ersten Bestandteil des Works-Cited-Eintrags mit dem Textbeleg. Bei einer konkreten zitierten oder paraphrasierten Stelle prüfst du anschließend, ob eine vorhandene Fundstellenangabe ergänzt wurde.

Der Textbeleg am Baron-Beispiel
Im durchgängigen Beispiel beginnt der vollständige Eintrag mit Baron, Naomi S.. Der kürzeste Bestandteil für den Textbeleg ist daher Baron. Der Kurzbeleg (Baron) führt zum zugehörigen Eintrag im Works-Cited-Verzeichnis.
Für eine konkrete zitierte oder paraphrasierte Stelle prüfst du, ob das Werk eine Fundstellenangabe enthält. Hier ist die vorhandene Seitenzahl 194. Der Textbeleg lautet dann (Baron 194): Baron verweist auf den Eintrag, 194 auf die konkrete Stelle im Werk.
Der vollständige Works-Cited-Eintrag bleibt in beiden Fällen derselbe: Baron, Naomi S. Redefining Reading: The Impact of Digital Communication Media. PMLA, vol. 128, no. 1, Jan. 2013, pp. 193-200. Damit lassen sich (Baron) und (Baron 194) unmittelbar mit demselben Eintrag verbinden.
Steht der Name im Satz, prüfst du, dass er nicht zusätzlich im Klammerbeleg wiederholt wird. Für eine konkrete Stelle kann der Satz den Namen Baron führen und mit (194) enden. Die Fundstellenangabe verweist dabei weiterhin auf die Stelle innerhalb des Werks.
Der Abgleich bleibt für das gesamte Beispiel gleich: Der erste Bestandteil im Textbeleg muss zum Beginn des vollständigen Works-Cited-Eintrags passen. Bei einer konkreten zitierten oder paraphrasierten Stelle kommt eine vorhandene Seiten-, Zeilen-, Zeit- oder andere Fundstellenangabe hinzu.
Der passende Eintrag im Works-Cited-Verzeichnis
Prüfe zuerst den Anfang des Eintrags. Der Eintrag beginnt mit Baron, Naomi S.. Der erste identifizierende Bestandteil ist daher Baron. Genau dieser Bestandteil erscheint im Textbeleg (Baron) oder, bei der konkreten Stelle, in (Baron 194).
Der vollständige Eintrag lautet unverändert: Baron, Naomi S. Redefining Reading: The Impact of Digital Communication Media. PMLA, vol. 128, no. 1, Jan. 2013, pp. 193-200. Für den Abgleich genügt zunächst die Frage, ob Baron am Anfang des Eintrags steht und im Textbeleg wiedererkennbar ist. Danach prüfst du, ob die konkrete Fundstellenangabe aus dem Werk übernommen wurde. Im Baron-Beispiel ist diese Angabe 194.
Der Textbeleg muss nicht den vollständigen Eintrag wiederholen. Seine Aufgabe in diesem Beispiel besteht darin, den passenden Eintrag mit einem kurzen identifizierenden Bestandteil zu öffnen. Der Works-Cited-Eintrag enthält dagegen die bibliografischen Angaben, die im Quellenpaket für Baron genannt sind. Beide Teile werden nicht getrennt erklärt, sondern als Paar gelesen: (Baron) gehört zum Baron-Eintrag, und (Baron 194) gehört ebenfalls zu diesem Eintrag, ergänzt um den Fundort.
Bei einer konkreten zitierten oder paraphrasierten Stelle prüfst du, ob das Werk eine Seitenzahl, Zeilennummer, Zeitangabe oder eine andere Ortsangabe enthält. Ist eine solche Angabe vorhanden, steht sie neben dem identifizierenden Bestandteil, wie im Beispiel (Baron 194).
Ergänze für diesen Abgleich keine weiteren bibliografischen Angaben. Verwende den vollständigen Baron-Eintrag genau in der vorgegebenen Form und prüfe nur die Verbindung zwischen seinem ersten Bestandteil, dem Textbeleg und der vorhandenen Seitenangabe.
Durchgängiges Beispiel mit Baron
Der vollständige Works-Cited-Eintrag bildet den Bezugspunkt für den kurzen Textbeleg:
Baron, Naomi S. Redefining Reading: The Impact of Digital Communication Media. PMLA, vol. 128, no. 1, Jan. 2013, pp. 193-200.
Für eine konkrete Stelle aus diesem Werk steht der Name zusammen mit der vorhandenen Seitenangabe in Klammern. Ein eigener Satz kann die Verbindung so zeigen: Baron beschreibt Lesen und Schreiben als zwei Seiten von Literacy (Baron 194). Der Textbeleg verweist damit auf den Eintrag, der mit Baron beginnt, und auf die Stelle auf Seite 194.
Der Name kann auch schon im Satz stehen. Dann bleibt für dieselbe konkrete Stelle die Seitenangabe in Klammern: Nach Baron besteht Literacy aus Lesen und Schreiben (194). Auch diese Fassung bezieht sich auf den vollständigen Eintrag oben. Die Seitenzahl weist dabei auf die konkrete Stelle hin, die der Satz aufgreift.
Für die Arbeit mit dem Beispiel lassen sich die Bestandteile nacheinander abgleichen. Zuerst steht der vollständige Eintrag im Works-Cited-Verzeichnis bereit. Danach wird geprüft, ob der kurze Bestandteil im Textbeleg zum Beginn dieses Eintrags passt. Bei einer zitierten oder paraphrasierten konkreten Stelle wird außerdem die vorhandene Fundstellenangabe ergänzt. In diesem Beispiel ist das die Seite 194.
So bleiben Eintrag und Textbeleg miteinander verbunden: Baron führt zum passenden Eintrag, während 194 die konkrete Fundstelle bezeichnet. Die bibliografischen Angaben des Eintrags werden dabei unverändert übernommen. Wird der Name im Satz genannt, genügt für diese konkrete Stelle (194); ohne Namensnennung zeigt (Baron 194) sowohl den Bezug zum Eintrag als auch die Fundstelle.

Kurzer Abgleich vor der Abgabe
Prüfe die Verbindung in dieser Reihenfolge:
- Erster Bestandteil: Suche den Beginn des vollständigen Works-Cited-Eintrags. Im Baron-Beispiel steht dort
Baron, Naomi S.. Der identifizierende Bestandteil für den Textbeleg istBaron. - Textbeleg: Vergleiche den Bestandteil im Satz oder in der Klammer mit diesem Eintragsanfang.
(Baron)verweist auf den Baron-Eintrag. - Konkrete Fundstelle: Wenn eine zitierte oder paraphrasierte Stelle belegt wird und eine Ortsangabe vorhanden ist, prüfe die zusätzliche Angabe. Im Beispiel lautet sie
194. - Zusammengehörigkeit: Kontrolliere, ob
(Baron 194)sowohl den ersten Bestandteil des Eintrags als auch die Fundstellenangabe enthält und eindeutig auf denselben vollständigen Eintrag verweist. - Vollständiger Eintrag: Lies den Baron-Eintrag anschließend vollständig gegen:
Baron, Naomi S. Redefining Reading: The Impact of Digital Communication Media. PMLA, vol. 128, no. 1, Jan. 2013, pp. 193-200.
Der Abgleich folgt damit immer derselben Kette: Textbeleg, Fundstelle und erster Bestandteil des Eintrags. Bei einer allgemeinen Bezugnahme prüfst du (Baron). Bei der konkreten Baron-Stelle prüfst du (Baron 194). In beiden Fällen muss die Verbindung zum vollständig angegebenen Baron-Eintrag erkennbar sein.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: style.mla.org (geprüft am 2026-08-15)