Was bedeutet Erstellung eines Interviewleitfadens?

Erstellung eines Interviewleitfadens: Bedeutung und Verwendung

Lesezeit ca. 6 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Wortbedeutungen

„Erstellung“ bezeichnet das Errichten, Herstellen, Anfertigen, Aufstellen oder Erzeugen von etwas. Im Ausdruck „Erstellung eines Interviewleitfadens“ bezeichnet das Wort den Vorgang, auf den sich der nachfolgende Gegenstand bezieht.

Bedeutung von Erstellung eines Interviewleitfadens

„Erstellung“ bezeichnet nach der Bedeutungsübersicht entweder das Errichten, Bauen oder Herstellen von etwas oder das Anfertigen, Aufstellen oder Erzeugen von etwas. Diese Bedeutungen sind als Alternativen zu lesen. Sie müssen nicht gleichzeitig vorliegen.

Im Ausdruck „Erstellung eines Interviewleitfadens“ steht „Erstellung“ als Bezeichnung für das Herstellen oder Anfertigen des im Ausdruck genannten Gegenstands. Die Quelle legt dabei die Bedeutung des Wortes „Erstellung“ fest. Sie erklärt nicht zusätzlich, was ein Interviewleitfaden in einer bestimmten Einrichtung, einem bestimmten Studiengang oder einem bestimmten Verfahren sein soll.

Für die Verwendung bedeutet das: Der Ausdruck benennt einen Vorgang, bei dem etwas hergestellt, angefertigt, aufgestellt oder erzeugt wird. Welche dieser Lesarten im konkreten Satz am besten passt, prüfst du am Zusammenhang. Geht es um das Anfertigen eines Textes, liegt die zweite Bedeutungsalternative nahe. Geht es um das Herstellen oder Errichten eines Gegenstands, prüfst du die erste Bedeutungsalternative.

Ein Satz wie „Die Erstellung eines Interviewleitfadens wird vorbereitet“ nennt den Vorgang als Gegenstand einer Aussage. Der Satz legt jedoch nicht fest, wer ihn ausführt, für welche Personengruppe er bestimmt ist oder welchem institutionellen Zweck er dient. Solche Angaben dürfen nur ergänzt werden, wenn sie aus einem konkreten Satz oder einer dafür herangezogenen Quelle hervorgehen.

Die passende Einordnung lässt sich sprachlich mit Ersterstellung oder Neuerstellung vergleichen, sofern der konkrete Kontext diese Wörter verwendet. Die Quelle nennt beide Ausdrücke als bedeutungsverwandte Verbindungen, ohne daraus eine allgemeine Gleichsetzung für jeden Satz abzuleiten.

Wenn du im Text zusätzlich Rechtschreibung prüfen möchtest, betrifft das die sprachliche Form deines eigenen Satzes. Die Wortbedeutung selbst entnimmst du der Bedeutungsübersicht zu „Erstellung“.

Erstellung eines interviewleitfadens: Bedeutung und Verwendung mit Bedeutung und passender Verwendung im Vergleich

Bedeutungsalternativen und Aussageabsicht

Die Quelle weist für „Erstellung“ zwei Bedeutungsbereiche aus. Sie sollten getrennt geprüft werden, damit der konkrete Satz nicht mehr aussagt, als der belegte Wortinhalt trägt.

  1. Erste Alternative: Gemeint sein kann das Errichten, Bauen oder Herstellen von etwas. Ein neutraler Beispielsatz lautet: „Die Erstellung des Bauteils wird dokumentiert.“ Ob dieser Satz tatsächlich den Vorgang des Herstellens meint, ergibt sich aus dem genannten Gegenstand und dem übrigen Zusammenhang.
  2. Zweite Alternative: Gemeint sein kann das Anfertigen, Aufstellen oder Erzeugen von etwas. Ein neutraler Beispielsatz lautet: „Die Erstellung eines Interviewleitfadens wird im Bericht genannt.“ Hier verweist der Ausdruck auf die angefertigte oder erzeugte Grundlage, ohne zusätzliche Angaben zu ihrem Inhalt zu behaupten.

Im Ausdruck „Erstellung eines Interviewleitfadens“ verbindet der Genitiv „eines Interviewleitfadens“ das Wort „Erstellung“ mit dem genannten Gegenstand. Für die Aussageabsicht ist deshalb zu prüfen, ob der Satz den Vorgang selbst, dessen Ergebnis oder lediglich die Nennung dieses Vorgangs in einem Text hervorhebt. Die Quelle belegt die Bedeutungen von „Erstellung“, entscheidet aber nicht für jeden Einzelfall, welche konkrete Aussageabsicht ein vollständiger Satz verfolgt.

Ein Kontext wie „Im Projekt wird die Erstellung eines Interviewleitfadens beschrieben“ lenkt die Prüfung auf das Anfertigen oder Erzeugen. Ein Kontext wie „Die Erstellung der Anlage erfolgte vor Ort“ kann auf Herstellen oder Errichten weisen. Diese Beispielsätze dienen nur der neutralen Veranschaulichung. Sie belegen keine zusätzlichen Angaben über Projekte, Anlagen, Orte oder verantwortliche Stellen.

Zur sprachlichen Kontrolle können Rechtschreibregeln sowie die Groß- und Kleinschreibung des eigenen Satzes geprüft werden. Auch die Getrennt- und Zusammenschreibung ist nur dann ein Thema, wenn eine alternative Schreibweise des eigenen Ausdrucks bewertet werden soll. Die Bedeutungsübersicht selbst nennt für „Erstellung“ die beschriebenen Alternativen.

Wer den Ausdruck in einem älteren oder neueren Text findet, sollte eine Rechtschreibreform nicht als Erklärung der Wortbedeutung voraussetzen. Dafür ist zunächst der konkrete Wortlaut zu prüfen.

Drei eigenständige Beispiele

Die folgenden Beispiele verwenden den Ausdruck in unterschiedlichen neutralen Zusammenhängen. Sie übernehmen keine Quellenbeispiele und fügen keine Angaben zu Zuständigkeit, Frist, Kosten oder Ergebnis hinzu.

  1. „Der Bericht erwähnt die Erstellung eines Interviewleitfadens.“ Hier wird der Vorgang als Teil des Berichtsinhalts genannt. Für die Bedeutungsprüfung kommt insbesondere das Anfertigen oder Erzeugen in Betracht.
  2. „Vor der Auswertung wird die Erstellung eines Interviewleitfadens beschrieben.“ Der Satz stellt den Vorgang in einen zeitlich geordneten Zusammenhang, ohne eine konkrete Dauer oder eine verbindliche Reihenfolge als allgemeine Regel zu behaupten.
  3. „Die Dokumentation enthält einen Abschnitt zur Erstellung eines Interviewleitfadens.“ In diesem Beispiel bezeichnet der Ausdruck das Thema eines Abschnitts. Ob der Abschnitt den Vorgang, das Ergebnis oder beides behandelt, muss am vollständigen Text geprüft werden.

Die Beispiele zeigen drei verschiedene Aussageabsichten: eine bloße Erwähnung, eine Beschreibung im Zusammenhang mit einem weiteren Vorgang und eine thematische Zuordnung zu einem Textabschnitt. Keine dieser Formulierungen beweist, dass jeder Interviewleitfaden auf dieselbe Weise erstellt wird.

Für die äußere Sprachprüfung können Kommasetzung und Zeichensetzung am vollständigen Satz kontrolliert werden. Ein Rechtschreibprogramme betreffender Hinweis wäre nur dann sachlich passend, wenn der Satz tatsächlich ein solches Programm behandelt; aus dem Ausdruck selbst folgt das nicht.

In einem Text über wissenschaftliches Schreiben kann die Formulierung als Gegenstand einer Beschreibung stehen. Daraus folgt weder eine bestimmte wissenschaftliche Methode noch eine institutionelle Vorgabe.

Falls ergänzende Begriffe verwendet werden, prüfe Abkürzungen richtig schreiben nur für tatsächlich vorkommende Abkürzungen. Die Quelle enthält für den Ausdruck „Erstellung eines Interviewleitfadens“ keine besondere Abkürzungsform.

Abgrenzung zu ähnlichen Ausdrücken

Eine sichere Abgrenzung beginnt mit dem belegten Wort „Erstellung“. Die Quelle nennt als Bedeutungsfelder das Errichten, Bauen und Herstellen sowie das Anfertigen, Aufstellen und Erzeugen. Daraus darf keine zusätzliche Herkunft, Wertung oder besondere Fachbedeutung des vollständigen Ausdrucks abgeleitet werden.

Ersterstellung und Neuerstellung werden in der Quelle als bedeutungsverwandte Ausdrücke genannt. Das erlaubt den Vergleich der Wortbildung, aber keine pauschale Gleichsetzung mit „Erstellung eines Interviewleitfadens“. Prüfe deshalb, welches Wort im konkreten Satz tatsächlich steht und welche Aussage damit verbunden ist.

Auch die Ausdrücke Ablauf, Hergang, Prozess, Verlauf und Vorgang erscheinen in der Quelle als bedeutungsverwandte Ausdrücke. Sie dürfen nicht automatisch an die Stelle von „Erstellung“ gesetzt werden. Ein Ablauf beschreibt nicht schon deshalb das Herstellen, Anfertigen oder Erzeugen eines Gegenstands. Für die passende Wortwahl ist der vollständige Satz maßgeblich.

Wer nach Wortbedeutungen und Abkürzungen sucht, sollte die Bedeutung des einzelnen Wortes und die Funktion des gesamten Ausdrucks getrennt prüfen. Ebenso ist der Artikel der, die und das eine Frage der grammatischen Form und nicht der Bedeutungsbestimmung. Bei „eines Interviewleitfadens“ sollte der eigene Satz auf den verwendeten Kasus und den Bezug geprüft werden, ohne daraus eine neue Sachbehauptung abzuleiten.

Die Pluralbildung betrifft nur die Frage, ob im eigenen Text eine Mehrzahlform gebraucht wird. Auch Synonyme dürfen nicht pauschal als vollständig austauschbar behandelt werden. Die Quelle nennt bedeutungsverwandte Ausdrücke, aber keine Regel, nach der jede dieser Formen in jedem Kontext dieselbe Aussage erzeugt.

Schließlich kann die Einordnung als eine bestimmte Textformen betreffende Verwendung nur aus dem konkreten Text hervorgehen. Der Ausdruck selbst belegt keine Textsorte, keinen institutionellen Rahmen und keinen bestimmten Verwendungszweck.

Ungeeignete und belastbare Vorgehensweise bei Erstellung eines interviewleitfadens: Bedeutung und Verwendung

Kurzer Check für die passende Verwendung

Prüfe zunächst die Kernbedeutung: Bezieht sich „Erstellung“ im Satz auf Errichten, Bauen oder Herstellen, oder auf Anfertigen, Aufstellen oder Erzeugen? Behandle diese beiden Möglichkeiten als Alternativen.

  • Lies den vollständigen Satz und bestimme, worauf „Erstellung“ bezogen wird.
  • Prüfe, ob „eines Interviewleitfadens“ den genannten Gegenstand des Vorgangs bezeichnet.
  • Ordne die Aussageabsicht ein: Wird der Vorgang erwähnt, beschrieben oder als Thema eines Abschnitts genannt?
  • Suche nach ähnlichen Wörtern wie „Ersterstellung“, „Neuerstellung“, „Ablauf“ oder „Vorgang“ und setze sie nicht ohne Kontext gleich.
  • Prüfe die Quelle der verwendeten Definition und vergleiche sie mit dem konkreten Satzkontext.

Wenn der Satz zusätzliche Angaben zu einer Stelle, einem Ort, einer Personengruppe, einer Pflicht, einer Frist, einem Ergebnis oder einem institutionellen Zweck enthält, prüfe diese Angaben gesondert. Aus der Bedeutung von „Erstellung“ folgen solche Angaben nicht.

Für die eigene Formulierung kannst du anschließend die grammatische Gestalt kontrollieren: Prüfe Artikel, Kasus, Singular oder Plural und den Bezug der Wörter. Nutze eine sprachliche Prüfung nur für den eigenen Satz und leite daraus keine zusätzliche Sachinformation über Interviewleitfäden ab.

Bleibt die Bedeutung unklar, formuliere keine Vermutung. Ermittle stattdessen die Bedeutung anhand der herangezogenen Wörterbuchangabe und des vollständigen Satzes. So bleiben Kernbedeutung, Kontext und mögliche Verwechslungen getrennt prüfbar.

Quellen und Stand

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Häufige Fragen zu Erstellung eines Interviewleitfadens

Was bezeichnet „Erstellung“ im Ausdruck?

„Erstellung“ bezeichnet entweder das Errichten, Bauen oder Herstellen von etwas oder das Anfertigen, Aufstellen oder Erzeugen von etwas. Im Ausdruck „Erstellung eines Interviewleitfadens“ ist zu prüfen, welche dieser beiden Alternativen der konkrete Satz trägt.

Ist „Erstellung“ dasselbe wie „Vorgang“?

Nein, die Quelle nennt „Vorgang“ als bedeutungsverwandten Ausdruck, setzt beide Wörter aber nicht pauschal gleich. Prüfe den vollständigen Satz, bevor du ein Wort durch das andere ersetzt.

Welche Bedeutung passt bei einem Interviewleitfaden?

Bei einem im Text genannten Interviewleitfaden ist die Alternative des Anfertigens oder Erzeugens zu prüfen. Die Quelle erklärt jedoch nicht zusätzlich einen bestimmten fachlichen, institutionellen oder methodischen Zweck des Interviewleitfadens.

Sind „Ersterstellung“ und „Neuerstellung“ austauschbar?

Die Quelle nennt „Ersterstellung“ und „Neuerstellung“ als bedeutungsverwandte Ausdrücke. Daraus folgt keine vollständige Austauschbarkeit in jedem Satz. Prüfe jeweils den konkreten Wortlaut und die Aussageabsicht.

Wie prüfe ich die passende Verwendung im eigenen Satz?

Vergleiche den vollständigen Satz mit den beiden belegten Bedeutungsalternativen von „Erstellung“. Prüfe außerdem, ob der Kontext das Anfertigen, Aufstellen, Erzeugen, Errichten, Bauen oder Herstellen trägt. Zusätzliche Angaben darfst du nicht aus dem Wort allein ableiten.

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