Den Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung prüfen

Eidesstattliche Versicherung Vordruck

Lesezeit ca. 8 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Tipps für Studium und wissenschaftliches Arbeiten

Ein Vordruck wird verständlich, wenn du seine konkrete Fachfrage, die zuständige Quelle, die geforderten Angaben und die formalen Grenzen getrennt prüfst.

Die konkrete Fachfrage hinter dem Vordruck

Beginne nicht mit einer allgemeinen Erklärung, sondern mit einer eng gefassten Fachfrage: Welche Aussage soll der Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung im konkreten Verfahren der RWTH Aachen University erfassen, und welches überprüfbare Arbeitsergebnis soll daraus entstehen? Für die hier zugrunde liegende Hochschulinformation betrifft die Erklärung die Frage, ob eine Person einen Studiengang oder ein Studienfach endgültig nicht bestanden hat oder zu einer erforderlichen Prüfung nicht mehr zugelassen werden kann. Das Ergebnis deiner Bearbeitung ist deshalb keine freie Deutung, sondern eine klar abgegrenzte Zuordnung der eigenen Angabe zu dieser Frage.

Die Einordnung bleibt auf den genannten Rahmen beschränkt. Die RWTH bezeichnet die unterschriebene Erklärung als Voraussetzung bei jeder Einschreibung in einen Bachelor-, Staatsexamen- oder Masterstudiengang. Diese Aussage gehört zur RWTH und zu ihrem Einschreibungsverfahren. Sie darf nicht ohne Prüfung auf eine andere Hochschule, ein anderes Land, einen anderen Studiengang oder einen anderen Zweck übertragen werden. Auch die Aussage über eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist an den beschriebenen Fall gebunden: Sie wird genannt, wenn in der Erklärung ein endgültiges Nichtbestehen oder die endgültige Nichtzulassung zu einer erforderlichen Prüfung angegeben wird.

Für die inhaltliche Vorbereitung kannst du wissenschaftliches Schreiben nutzen, wenn du deine Formulierungen klar und überprüfbar halten möchtest. Der Vordruck selbst ist jedoch nicht durch allgemeine Regeln zum Schreiben erklärt. Wenn du die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit ordnest, bearbeitest du eine andere Aufgabe als die Prüfung dieser Erklärung. Ebenso bleibt Hausarbeit schreiben ein eigener Arbeitsbereich. Entscheidend ist daher, die Fachfrage des Vordrucks nicht mit einer allgemeinen Studien- oder Schreibberatung zu vermischen.

Konkrete Schritte zu Den Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung prüfen

Bestandteile und Entscheidungen in nachvollziehbarer Reihenfolge

Der Aufbau lässt sich als Folge von sieben prüfbaren Entscheidungen darstellen. Erstens legst du die Fachfrage fest: Geht es um ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder um die fehlende weitere Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung? Zweitens wertest du die direkte Information der RWTH Aachen University aus und markierst, welche Kriterien dort ausdrücklich genannt werden. Drittens ordnest du das benötigte Material: den Vordruck, deine eigenen Angaben und, falls der beschriebene Fall vorliegt, die Unbedenklichkeitsbescheinigung.

  1. Fachfrage: Formuliere in einem Satz, welche Angabe geprüft werden soll.
  2. Direkte Quelle: Halte fest, dass die maßgebliche Information von der RWTH Aachen University stammt.
  3. Kriterien: Trenne endgültiges Nichtbestehen, fehlende Prüfungszulassung und die genannten Studienarten.
  4. Material: Ordne Vordruck, eigene Erklärung und gegebenenfalls Unbedenklichkeitsbescheinigung.
  5. Arbeitsschritt: Vergleiche die eigene Situation mit den ausdrücklich genannten Kriterien.
  6. Ergebnis: Schreibe nur auf, welche Aussage durch diesen Vergleich getragen wird.
  7. Aussagegrenze: Kennzeichne, was die RWTH-Information nicht beantwortet.

Diese Reihenfolge verhindert, dass formale und inhaltliche Fragen ineinanderfallen. Eine Forschungsfrage formulieren kann dir als sprachliches Muster für die enge Fachfrage dienen, begründet aber keine zusätzliche Aussage zum Vordruck. Auch eine wissenschaftliche Argumentation ist hier nur als Ordnungsprinzip brauchbar: Behauptung, Kriterium, Vergleich und Ergebnis müssen erkennbar bleiben.

Für die Übersicht kannst du eine Gliederung einer Hausarbeit heranziehen, ohne daraus Anforderungen an die Erklärung abzuleiten. Die eigene Aufgabe besteht nicht darin, den Vordruck durch akademische Zusatzteile zu erweitern, sondern die belegten Kriterien in der passenden Reihenfolge anzuwenden.

Schritt für Schritt vom Vordruck zum Ergebnis

Arbeite den Vordruck in einem kontrollierten Ablauf durch. Jeder Schritt endet mit einem sichtbaren Ergebnis, damit später nachvollziehbar bleibt, wie du zu deiner Einordnung gelangt bist.

  1. Frage festlegen: Schreibe auf, ob du das endgültige Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder die endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung prüfen willst. Ergebnis ist eine einzelne, nicht ausgedehnte Fachfrage.
  2. Quelle bestimmen: Verwende die Information der RWTH Aachen University als direkte Grundlage für den hier behandelten Kontext. Ergebnis ist eine benannte institutionelle Quelle mit klarer örtlicher Begrenzung.
  3. Kriterien markieren: Kennzeichne die Passagen zu endgültigem Nichtbestehen, fehlender Prüfungszulassung, Unbedenklichkeitsbescheinigung, Einschreibung und Unterschrift. Ergebnis ist eine kleine Kriterienliste ohne Ergänzungen.
  4. Material ordnen: Lege den Vordruck und deine eigenen Angaben zusammen. Prüfe, ob die Quelle für deinen Fall eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nennt. Ergebnis ist eine getrennte Sammlung aus Erklärung und möglichem Nachweis.
  5. Inhalt vergleichen: Stelle deine Angabe den Kriterien gegenüber. Ergebnis ist eine begründete Zuordnung oder ein klar markierter Prüfbedarf.
  6. Form prüfen: Beachte für die RWTH-Angabe, dass die Erklärung nicht digital unterschrieben werden darf, sondern ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben werden soll. Anschließend wird das Dokument laut der Information eingescannt in RWTHonline hochgeladen. Ergebnis ist eine sichtbare formale Prüfung.
  7. Grenze festhalten: Übertrage keine Aussage auf andere Hochschulen oder Verfahren, ohne deren offizielle Unterlagen zu prüfen. Ergebnis ist eine Abgrenzung des Geltungsbereichs.

Arbeitsweisen wie Literaturverzeichnis erstellen, Quellenangaben richtig zitieren oder verschiedene Zitierweisen helfen nicht dabei, den Inhalt der Erklärung eigenständig zu erweitern. Für die konkrete Bearbeitung zählt nur, ob die jeweilige Aussage von der direkten Hochschulinformation getragen wird. Dasselbe gilt für die deutsche Zitierweise und die Harvard-Zitierweise: Sie sind keine Belege für eine zusätzliche Anforderung des Vordrucks.

Ein kurzes durchgängiges Anwendungsbeispiel

Eine Person möchte die Erklärung im Zusammenhang mit einer Einschreibung an der RWTH Aachen University prüfen. Sie beginnt mit der Fachfrage: Bezieht sich ihre Angabe auf ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder auf die endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung?

Als nächstes legt sie den Vordruck und ihre eigenen Angaben nebeneinander. Die direkte Information der RWTH nennt für den beschriebenen Fall eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, die beim Prüfungsausschuss erhältlich ist. Die Person notiert deshalb als Arbeitsergebnis: Eine solche Bescheinigung ist zu prüfen, wenn die eigene Erklärung einen der ausdrücklich genannten Fälle angibt. Sie behauptet nicht, dass jede Person diese Bescheinigung benötigt, denn dafür müsste der konkrete Inhalt der eigenen Erklärung feststehen.

Danach prüft sie die Form. Die RWTH-Information sagt, dass die Erklärung nicht digital unterschrieben werden darf. Die Person druckt das Dokument aus, unterschreibt handschriftlich und lädt den Scan anschließend in RWTHonline hoch. Ihr überprüfbares Ergebnis besteht aus drei getrennten Punkten: der eingeordneten Fachfrage, dem zu prüfenden Nachweis und der beachteten Form der Unterschrift.

Die Person ergänzt keine Aussagen zu anderen Hochschulen, zu anderen Einschreibeverfahren oder zu nicht genannten Anforderungen. Sie nutzt auch keine allgemeine Anleitung zum Masterarbeit schreiben, zu Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder zu qualitative und quantitative Forschung, um den Vordruck inhaltlich auszudehnen. Ebenso ersetzt ein Hinweis auf Plagiat vermeiden nicht die Prüfung der konkreten Erklärung. Das Beispiel zeigt damit einen Arbeitsweg, aber es stellt keinen allgemeinen Überblick als fertiges Arbeitsergebnis für andere Verfahren dar.

Konkreter Abschlusscheck zu Den Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung prüfen

Inhaltliche Abgrenzung und formale Prüfung

Schließe die Bearbeitung mit zwei getrennten Kontrollen ab. Die erste Kontrolle betrifft Inhalt und Nachvollziehbarkeit. Die zweite Kontrolle betrifft die Form des Dokuments. Vermische beide Ebenen nicht.

Inhaltliche Prüfung:

  • Ist die Fachfrage ausdrücklich formuliert?
  • Ist die direkte Quelle als Information der RWTH Aachen University erkannt?
  • Sind die Kriterien endgültiges Nichtbestehen und endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung getrennt geprüft?
  • Ist das benötigte Material geordnet, insbesondere Vordruck, eigene Angabe und gegebenenfalls Unbedenklichkeitsbescheinigung?
  • Ist der fachliche Arbeitsschritt, also der Vergleich der eigenen Angabe mit den genannten Kriterien, nachvollziehbar dokumentiert?
  • Ist das Ergebnis enger formuliert als die Quelle und frei von zusätzlichen Annahmen?
  • Ist die Aussagegrenze sichtbar, sodass keine Übertragung auf andere Stellen oder Verfahren erfolgt?

Formale Prüfung:

  • Wurde berücksichtigt, dass die RWTH-Information eine handschriftliche Unterschrift verlangt und eine digitale Unterschrift ausschließt?
  • Wurde das Dokument für den beschriebenen RWTH-Ablauf ausgedruckt, unterschrieben und eingescannt?
  • Wurde der Scan anschließend in RWTHonline hochgeladen, wie es die Information der RWTH beschreibt?

Eine zusätzliche Kontrolle kann darin bestehen, jede Aussage auf ihre direkte Grundlage zurückzuführen. Wenn eine Aussage weder aus der genannten RWTH-Information folgt noch als neutrale Prüfhandlung formuliert ist, entferne sie oder ersetze sie durch eine konkrete Prüfung der offiziellen Unterlagen. So bleiben Fachfrage, Quelle, Kriterien, Material, Arbeitsschritt, Ergebnis, Nachvollziehbarkeit und Aussagegrenze sichtbar getrennt.

Quellen und Stand

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Häufige Fragen zu Eidesstattliche Versicherung Vordruck

Was erklärt der Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung im RWTH-Kontext?

Die Information der RWTH Aachen University beschreibt die Erklärung für die Frage, ob ein Studiengang oder Studienfach endgültig nicht bestanden wurde oder eine Person zu einer erforderlichen Prüfung endgültig nicht mehr zugelassen werden kann. Diese Einordnung gilt für den dort beschriebenen RWTH-Kontext und darf nicht ungeprüft auf andere Hochschulen übertragen werden.

Wann nennt die RWTH eine Unbedenklichkeitsbescheinigung?

Die RWTH Aachen University nennt sie für den Fall, dass in der Erklärung ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder die endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung angegeben wird. Die Bescheinigung ist laut dieser Information beim Prüfungsausschuss erhältlich.

Für welche Einschreibungen bezeichnet die RWTH die unterschriebene Erklärung als Voraussetzung?

Die RWTH bezeichnet die unterschriebene Erklärung als Voraussetzung bei jeder Einschreibung in einen Bachelor-, Staatsexamen- oder Masterstudiengang. Diese Aussage bezieht sich auf die RWTH Aachen University und ihr dort beschriebenes Einschreibungsverfahren.

Darf die Erklärung digital unterschrieben werden?

Nein. Die RWTH-Information sagt ausdrücklich, dass die Erklärung nicht digital unterschrieben werden darf. Das Dokument soll ausgedruckt, handschriftlich unterschrieben und anschließend eingescannt in RWTHonline hochgeladen werden.

Welche Folge nennt die RWTH bei einer falschen Versicherung an Eides statt?

Die Information der RWTH Aachen University weist darauf hin, dass bei einer falschen Versicherung an Eides statt strafrechtliche Konsequenzen drohen. Diese Aussage wird hier nur für den genannten Kontext wiedergegeben und nicht zu einer allgemeinen Rechtsberatung erweitert.

Wie prüfe ich, ob mein Fall zur Aussage des Vordrucks passt?

Formuliere zuerst die konkrete Frage nach endgültigem Nichtbestehen oder endgültig fehlender Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung. Vergleiche danach deine eigene Angabe mit den Kriterien der RWTH-Information und prüfe bei einem dort genannten Fall die Unbedenklichkeitsbescheinigung. Für andere Stellen musst du die jeweiligen offiziellen Unterlagen prüfen.

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