Den Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung prüfen
Eidesstattliche Versicherung Vordruck
Ein Vordruck wird verständlich, wenn du Frage, Quelle, geforderte Angaben und formale Grenzen getrennt prüfst.
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Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung: drei Fassungen
Der Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung hier, der allgemeine Wortlaut für Behörde oder Versicherung dort: die Erklärung zum Verlust von Fahrzeugbrief oder Fahrzeugschein für die Zulassungsstelle, die Erklärung zum nicht erhaltenen Paket, mit § 156 StGB und Unterschriftszeile.
Die konkrete Frage hinter dem Vordruck
Beginne nicht mit einer allgemeinen Erklärung, sondern mit einer eng gefassten Frage: Welche Aussage soll der Vordruck zur eidesstattlichen Versicherung im konkreten Verfahren der RWTH Aachen University erfassen? Laut RWTH geht es in der Erklärung um die Frage, ob eine Person einen Studiengang oder ein Studienfach endgültig nicht bestanden hat oder zu einer erforderlichen Prüfung nicht mehr zugelassen werden kann. Am Ende steht deshalb keine freie Deutung, sondern eine klar abgegrenzte Zuordnung deiner Angabe zu dieser Frage.
Das gilt nur für diesen Rahmen. Die RWTH verlangt die unterschriebene Erklärung bei jeder Einschreibung in einen Bachelor-, Staatsexamen- oder Masterstudiengang. Das betrifft die RWTH und ihr Einschreibungsverfahren. Übertrage es nicht ungeprüft auf eine andere Hochschule, ein anderes Land, einen anderen Studiengang oder einen anderen Zweck. Auch die Unbedenklichkeitsbescheinigung gehört nur zu diesem Fall: Sie wird genannt, wenn in der Erklärung ein endgültiges Nichtbestehen oder die endgültige Nichtzulassung zu einer erforderlichen Prüfung angegeben wird.
Für die Vorbereitung kannst du wissenschaftliches Schreiben nutzen, wenn du deine Formulierungen klar halten möchtest. Der Vordruck selbst lässt sich aber nicht durch allgemeine Schreibregeln erklären. Wenn du die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit ordnest, ist das eine andere Aufgabe als die Prüfung dieser Erklärung. Ebenso bleibt Hausarbeit schreiben ein eigenes Thema. Vermische die Frage zum Vordruck deshalb nicht mit allgemeiner Studien- oder Schreibberatung.

Bestandteile und Entscheidungen in der richtigen Reihenfolge
Du kannst das als Folge von sieben Entscheidungen angehen. Erstens legst du die Frage fest: Geht es um ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder um die fehlende weitere Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung? Zweitens liest du die Information der RWTH Aachen University und markierst, welche Anforderungen dort ausdrücklich genannt werden. Drittens ordnest du das benötigte Material: den Vordruck, deine eigenen Angaben und, falls der beschriebene Fall vorliegt, die Unbedenklichkeitsbescheinigung.
- Frage: Formuliere in einem Satz, welche Angabe geprüft werden soll.
- Quelle: Halte fest, dass die maßgebliche Information von der RWTH Aachen University stammt.
- Anforderungen: Trenne endgültiges Nichtbestehen, fehlende Prüfungszulassung und die genannten Studienarten.
- Material: Ordne Vordruck, eigene Erklärung und gegebenenfalls Unbedenklichkeitsbescheinigung.
- Vergleich: Vergleiche deine Situation mit den ausdrücklich genannten Anforderungen.
- Ergebnis: Schreibe nur auf, welche Aussage durch diesen Vergleich getragen wird.
- Grenze: Kennzeichne, was die RWTH-Information nicht beantwortet.
So fallen formale und inhaltliche Fragen nicht ineinander. Eine Forschungsfrage formulieren kann dir als Muster für die enge Frage dienen, sagt aber nichts Zusätzliches über den Vordruck. Auch eine wissenschaftliche Argumentation hilft hier nur als Ordnung: Behauptung, Anforderung, Vergleich und Ergebnis müssen erkennbar bleiben.
Für die Übersicht kannst du eine Gliederung einer Hausarbeit heranziehen, ohne daraus Anforderungen an die Erklärung abzuleiten. Du sollst den Vordruck nicht um akademische Zusatzteile erweitern, sondern die belegten Anforderungen in der passenden Reihenfolge anwenden.
Schritt für Schritt vom Vordruck zum Ergebnis
Arbeite den Vordruck Schritt für Schritt durch. Jeder Schritt endet mit einem sichtbaren Ergebnis, damit später klar bleibt, wie du zu deiner Einschätzung gekommen bist.
- Frage festlegen: Schreibe auf, ob du das endgültige Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder die endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung prüfen willst. Ergebnis ist eine einzelne, eng gefasste Frage.
- Quelle bestimmen: Verwende die Information der RWTH Aachen University als Grundlage für den hier behandelten Fall. Ergebnis ist eine benannte Quelle mit klarer Begrenzung auf die RWTH.
- Anforderungen markieren: Kennzeichne die Passagen zu endgültigem Nichtbestehen, fehlender Prüfungszulassung, Unbedenklichkeitsbescheinigung, Einschreibung und Unterschrift. Ergebnis ist eine kleine Liste ohne Ergänzungen.
- Material ordnen: Lege den Vordruck und deine eigenen Angaben zusammen. Prüfe, ob die Quelle für deinen Fall eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nennt. Ergebnis ist eine getrennte Sammlung aus Erklärung und möglichem Nachweis.
- Inhalt vergleichen: Stelle deine Angabe den Anforderungen gegenüber. Ergebnis ist eine begründete Zuordnung oder ein klar markierter Prüfbedarf.
- Form prüfen: Beachte für die RWTH-Angabe, dass die Erklärung nicht digital unterschrieben werden darf, sondern ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben werden soll. Anschließend lädst du das Dokument laut der Information eingescannt in RWTHonline hoch. Ergebnis ist eine sichtbare formale Prüfung.
- Grenze festhalten: Übertrage keine Aussage auf andere Hochschulen oder Verfahren, ohne deren offizielle Unterlagen zu prüfen. Ergebnis ist eine Abgrenzung des Geltungsbereichs.
Hilfen wie Literaturverzeichnis erstellen, Quellenangaben richtig zitieren oder verschiedene Zitierweisen ändern nichts am Inhalt der Erklärung. Entscheidend ist nur, ob die jeweilige Aussage in der Hochschulinformation steht. Dasselbe gilt für die deutsche Zitierweise und die Harvard-Zitierweise: Sie belegen keine zusätzliche Anforderung des Vordrucks.
Ein kurzes Anwendungsbeispiel
Eine Person möchte die Erklärung im Zusammenhang mit einer Einschreibung an der RWTH Aachen University prüfen. Sie beginnt mit der Frage: Bezieht sich ihre Angabe auf ein endgültiges Nichtbestehen eines Studiengangs oder Studienfachs oder auf die endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung?
Als nächstes legt sie den Vordruck und ihre eigenen Angaben nebeneinander. Die RWTH nennt für diesen Fall eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, die beim Prüfungsausschuss erhältlich ist. Die Person notiert deshalb: Eine solche Bescheinigung ist zu prüfen, wenn die eigene Erklärung einen der ausdrücklich genannten Fälle angibt. Sie behauptet nicht, dass jede Person diese Bescheinigung braucht, denn dafür müsste der Inhalt der eigenen Erklärung feststehen.
Danach prüft sie die Form. Laut RWTH darf die Erklärung nicht digital unterschrieben werden. Die Person druckt das Dokument aus, unterschreibt handschriftlich und lädt den Scan anschließend in RWTHonline hoch. Ihr Ergebnis besteht aus drei getrennten Punkten: der eingeordneten Frage, dem zu prüfenden Nachweis und der beachteten Form der Unterschrift.
Die Person ergänzt nichts zu anderen Hochschulen, anderen Einschreibeverfahren oder nicht genannten Anforderungen. Sie nutzt auch keine allgemeine Anleitung zum Masterarbeit schreiben, zu Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder zu qualitative und quantitative Forschung, um den Vordruck inhaltlich auszudehnen. Ebenso ersetzt ein Hinweis auf Plagiat vermeiden nicht die Prüfung der konkreten Erklärung. Das Beispiel zeigt einen Arbeitsweg und ist kein fertiger Überblick für andere Verfahren.

Schlusskontrolle: Inhalt und Form
Schließe mit zwei getrennten Kontrollen ab. Die erste betrifft Inhalt und Nachvollziehbarkeit, die zweite die Form des Dokuments. Vermische beide nicht.
Inhaltliche Prüfung:
- Ist die Frage ausdrücklich formuliert?
- Ist die Quelle als Information der RWTH Aachen University erkannt?
- Sind endgültiges Nichtbestehen und endgültig fehlende Zulassung zu einer erforderlichen Prüfung getrennt geprüft?
- Ist das benötigte Material geordnet, insbesondere Vordruck, eigene Angabe und gegebenenfalls Unbedenklichkeitsbescheinigung?
- Ist der Vergleich deiner Angabe mit den genannten Anforderungen nachvollziehbar dokumentiert?
- Ist das Ergebnis enger formuliert als die Quelle und frei von zusätzlichen Annahmen?
- Ist die Grenze sichtbar, sodass nichts auf andere Stellen oder Verfahren übertragen wird?
Formale Prüfung:
- Wurde berücksichtigt, dass die RWTH-Information eine handschriftliche Unterschrift verlangt und eine digitale Unterschrift ausschließt?
- Wurde das Dokument für den beschriebenen RWTH-Ablauf ausgedruckt, unterschrieben und eingescannt?
- Wurde der Scan anschließend in RWTHonline hochgeladen, wie es die Information der RWTH beschreibt?
Führe zusätzlich jede Aussage auf ihre Grundlage zurück. Folgt eine Aussage weder aus der RWTH-Information noch ist sie eine neutrale Prüfhandlung, streiche sie oder ersetze sie durch einen Blick in die offiziellen Unterlagen.
Quellen und Stand
- Eidesstattliche Versicherung | RWTH Aachen University | DE: www.rwth-aachen.de (geprüft am 2026-08-30)