Deckblatt Hausarbeit uni: Angaben sauber prüfen
Deckblatt Hausarbeit uni
Für das Deckblatt deiner Hausarbeit übernimmst du am besten nur das, was du in einer konkreten Vorlage wirklich siehst.
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Deckblatt: sechs Blätter nach echten Merkblättern
Weil das Deckblatt fast nie zentral an der Uni geregelt ist, sondern am Institut: Ab Seite 2 findest du sechs Muster, nachgebaut aus den Merkblättern von LMU München, Universität zu Köln, Goethe-Universität Frankfurt, FernUniversität in Hagen, RWTH Aachen und Universität Hamburg. Die Quelle steht jeweils unter dem Muster.
Worum es bei der Deckblatt-Vorlage geht
Deckblatt Hausarbeit uni: Eine allgemeine Aussage über alle Hochschulen ist hier nicht möglich. Als Beispiel dient die Seite der Leibniz Universität Hannover. Dort gibt es getrennte DOCX-Downloads für Deckblätter zu Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Hausarbeiten. Die Frage ist deshalb eng: Welche Angaben kannst du aus dem Hausarbeits-Download für deine eigene Arbeit übernehmen?
Am Ende steht keine Aussage über verbindliche Vorgaben an irgendeiner Universität, sondern eine geordnete Notiz. Darin hältst du fest: woher die Vorlage stammt, welche Angaben dort zu sehen sind, was du daraus machst und wo die Grenze liegt. Fehlt eine Angabe, trägst du nichts auf Verdacht ein. Du markierst den Punkt als offen und fragst bei der zuständigen Stelle nach (die findest du in den offiziellen Unterlagen).
Wer wissenschaftliches Schreiben übt, weiß: Gut klingende Sprache darf keine Information vortäuschen, die deine Vorlage nicht hergibt. Wenn du eine Hausarbeit schreiben möchtest, nimm die Deckblattvorlage deshalb als Beispiel und nicht als Beleg für Anforderungen, die dort nicht stehen. Trenne den sichtbaren Download von deiner eigenen Anwendung.

Bestandteile und Entscheidungen in nachvollziehbarer Reihenfolge
Für das Deckblatt Hausarbeit uni gibt es einen ausdrücklich als Hausarbeits-Download ausgewiesenen DOCX-Eintrag. Daneben nennt die Seite getrennte Downloads für Bachelor- und Masterarbeiten. Du gehst also nicht von einer angenommenen Deckblattstruktur aus, sondern wählst den Hausarbeits-Eintrag.
Sicher ist damit nur das Angebot selbst: die offizielle Downloadseite, die Zuordnung zur Hausarbeit und das DOCX-Format. Zu einzelnen Feldern im Dokument sagt das nichts. Ergänze daher weder Namen, Matrikelnummer, Titel noch andere mögliche Angaben als angeblich vorgegeben. Öffne stattdessen das Dokument und halte nur fest, was dort tatsächlich zu sehen ist.
- Frage festlegen: Frage dich, welche Angaben im Hausarbeits-Dokument sichtbar sind. Ergebnis: eine Frage, die sich auf ein konkretes Dokument bezieht.
- Quelle auswerten: Halte die Downloadseite, die Zuordnung zur Hausarbeit und das DOCX-Format fest. Ergebnis: Du weißt genau, was du prüfst.
- Dokumentelemente erfassen: Übernimm nur Text oder Felder, die du im geöffneten DOCX erkennst. Ergebnis: eine Liste sichtbarer Elemente ohne Ergänzungen.
- Gestaltung getrennt prüfen: Notiere bei jedem sichtbaren Element Bezeichnung und Position im Dokument, ohne eine allgemeine Regel daraus zu machen. Ergebnis: eine Beschreibung dieser einen Vorlage.
- Ergebnis begrenzen: Markiere Punkte, die du nicht siehst, als offen. Ergebnis: Du bleibst bei Quelle und Dokument.
Für die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit ist diese Trennung hilfreich: Die Downloadseite zeigt nur, dass es die Vorlage gibt, erst das geöffnete Dokument zeigt die Angaben. Auch wenn du die Gliederung einer Hausarbeit vorbereitest, ist das ein eigener Schritt, den du nicht aus dem Deckblatt ableitest.
Auch wenn du ein Literaturverzeichnis erstellen oder Quellenangaben richtig zitieren willst, hilft dir die Deckblattvorlage nicht. Prüfe die geltenden Vorgaben, bevor du passende Zitierweisen übernimmst. Das gilt genauso für die deutsche Zitierweise und die Harvard-Zitierweise.
Schritt für Schritt zur eigenen Notiz
So gehst du vor, jeweils mit einem greifbaren Ergebnis.
- Frage festlegen: Schreibe eine einzelne Frage auf, die sich auf das Hausarbeits-DOCX und seine sichtbaren Angaben bezieht. Ergebnis: eine Frage, die du beantworten kannst.
- Quelle sichern: Rufe die offizielle Seite der Leibniz Universität Hannover auf und such den Eintrag für Hausarbeiten. Ergebnis: Du weißt, welche Quelle und welche Dokumentart du nutzt.
- Dokument öffnen: Prüfe das DOCX selbst. Ergebnis: eine Liste aller Angaben, die du im Dokument tatsächlich erkennen kannst.
- Belegtes und Offenes trennen: Markiere, was direkt sichtbar ist, und kennzeichne jede unbeantwortete Frage als offen. Ergebnis: eine Liste in zwei Teilen, belegte Punkte und Prüfbedarf.
- Fundorte zuordnen: Schreibe zu jeder Beobachtung, ob sie von der Webseite oder aus dem DOCX stammt. Ergebnis: saubere Notizen ohne Durcheinander.
- Angaben auswerten: Übertrage die sichtbaren Angaben in eine eigene Tabelle. Wenn du nebenbei eine Forschungsfrage formulieren willst, halte diese Aufgabe getrennt von der Deckblattprüfung. Ergebnis: eine übersichtliche Auswertung.
- Grenzen markieren: Streiche Formulierungen, die eine Pflicht, Frist, Kostenangabe oder Geltung behaupten, die du nicht nachlesen kannst. Ergebnis: ein Text, der nur Quelle und deine Prüfung wiedergibt.
- Nachvollziehbarkeit kontrollieren: Lies jede Zeile und frage dich, ob eine andere Person den Fundort wiederfinden könnte. Ergebnis: eine Dokumentation, die sich prüfen lässt.
Die inhaltliche Ausarbeitung bleibt davon getrennt. Die wissenschaftliche Argumentation ist eine eigene Aufgabe: Dort prüfst du, ob Frage, Material und Schluss in deinem Text zusammenpassen. Willst du Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder qualitative und quantitative Forschung einordnen, hilft dir die Deckblattvorlage nicht, denn sie sagt dazu nichts. Dafür brauchst du eine eigene Quelle. Dasselbe gilt, wenn du eine Masterarbeit schreiben willst.
Kurzes durchgängiges Anwendungsbeispiel
Ein erfundenes Beispiel: Mira sucht eine Vorlage für eine Hausarbeit. Sie öffnet die Seite der Leibniz Universität Hannover und wählt den dort genannten DOCX-Download für Hausarbeiten. Damit steht für ihr Beispiel nur die Auswahl der Vorlage fest. Weitere Inhalte hält sie erst fest, wenn sie das Dokument geöffnet hat.
| Schritt im hypothetischen Beispiel | Eintrag von Mira |
|---|---|
| Ausgewählte Vorlage | DOCX-Download für Hausarbeiten |
| Dateiformat | DOCX |
| Größenangabe auf der Seite | 1 MB |
| Dokumentart | Hausarbeit |
| Erste sichtbare Zeile im geöffneten Dokument | Hypothetischer Eintrag: „Titel der Hausarbeit“ |
| Fundort dieser Zeile | Hypothetisch: oberer Bereich der ersten Seite |
| Zweite sichtbare Zeile im geöffneten Dokument | Hypothetischer Eintrag: „Name: Mira Beispiel“ |
| Fundort dieser Zeile | Hypothetisch: unter der Titelzeile |
Die beiden eingetragenen Dokumentzeilen sind bewusst erfundene Beispieldaten. Mira nutzt sie nicht als Aussage darüber, was das DOCX wirklich enthält. Nach dem Öffnen ersetzt sie beide Zeilen durch den Wortlaut, den sie selbst im Dokument sieht, und ergänzt den Fundort, etwa „erste Seite, oberer Bereich“. Ist eine Zeile nicht sichtbar, streicht sie den Beispieleintrag und vermerkt stattdessen: „im geöffneten Dokument nicht festgestellt“.
So läuft es insgesamt: Vorlage auswählen, das DOCX öffnen, sichtbare Angaben abschreiben und ihren Fundort notieren. Was weder auf der Downloadseite noch im geöffneten Dokument zu erkennen ist, ergänzt Mira nicht. Für solche Punkte notiert sie nur: Zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen ermitteln.
Das Beispiel behandelt nur die Auswahl des Hausarbeits-DOCX und seinen sichtbaren Inhalt. Wenn du ein Plagiat vermeiden willst, brauchst du dafür eine andere Grundlage.

Inhalt und Form getrennt prüfen
Am Ende prüfst du zuerst den Inhalt und danach die Form. So wirkt eine glatt formulierte Aussage nicht wie ein gesichertes Ergebnis.
Inhalt prüfen
- Beziehst du die Frage ausdrücklich auf den Hausarbeits-Download und die Quelle?
- Ist die Quelle eindeutig festgehalten?
- Wurde die Dokumentart DOCX berücksichtigt?
- Hast du nur Angaben übernommen, die in Quelle oder Dokument sichtbar sind?
- Hast du Webseite, DOCX und eigene Prüftabelle getrennt geordnet?
- Hast du beschrieben, was du gemacht hast, also das Übertragen und Zuordnen sichtbarer Angaben?
- Ist das Ergebnis als konkrete Auswertung dieser Vorlage formuliert?
- Kann eine andere Person nachvollziehen, wie du von der Beobachtung zum Ergebnis kommst?
- Ist erkennbar, wo deine Aussagen enden, vor allem bei Pflicht, Frist, Kosten, Zulassung, Wirkung oder Geltung an anderen Hochschulen?
Ist ein Punkt unbeantwortet, vermute nichts. Halte stattdessen fest, was du prüfen musst: offizielle Unterlagen auswerten oder die zuständige Stelle daraus ermitteln.
Form prüfen
- Stimmt die Bezeichnung des geprüften Dokuments mit der Quelle überein?
- Sind Quelle, Angaben, dein Vorgehen und das Ergebnis getrennt lesbar?
- Hast du vermieden, einen allgemeinen Überblick als fertiges Ergebnis auszugeben?
- Hast du eigene Schlussfolgerungen als begrenzte Auswertung kenntlich gemacht?
- Hast du die Regeln zum Zitieren von Quellen und zu den Zitierweisen nicht aus der Deckblattvorlage ergänzt?
Der Check ist erst fertig, wenn Inhalt und Form jeweils für sich nachvollziehbar sind. So bleibt auch bei deiner Forschungsfrage sichtbar, welche Aussage aus welchem Material stammt.
Quellen und Stand
- Vorlagen und Deckbätter für Abschlussarbeiten, Leibniz Universität Hannover: www.uni-hannover.de (geprüft am 2026-08-30)