Was bedeutet „Auswertung eines Interviews“?

Auswertung eines Interviews: Bedeutung und Verwendung

Lesezeit ca. 6 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Wortbedeutungen

„Auswertung eines Interviews“ bezeichnet das Auswerten eines Interviews, also das Gewinnen von Ergebnissen oder das Ziehen von Schlüssen aus den darin vorliegenden Aussagen.

Bedeutung und Verwendung

„Auswertung eines Interviews“ bezeichnet die Auswertung eines Interviews. Gemeint ist damit das Auswerten des vorliegenden Gesprächsinhalts, also das Gewinnen von Ergebnissen oder das Ziehen von Schlüssen aus bekannten oder bekannt gewordenen Tatsachen. Die Formulierung benennt deshalb einen Vorgang, bei dem ein Befund betrachtet und daraus eine Aussage gewonnen wird.

Das Grundwort „Auswertung“ ist ein feminines Substantiv. Es steht für das Auswerten und kann im Plural als „Auswertungen“ erscheinen. In der Verbindung „Auswertung eines Interviews“ bestimmt „eines Interviews“ näher, welcher Inhalt ausgewertet wird. Die Formulierung nennt somit den Gegenstand der Auswertung, ohne durch sich selbst eine bestimmte Methode, ein bestimmtes Ergebnis oder eine bestimmte Bewertung festzulegen.

Für die sprachliche Prüfung helfen Rechtschreibung und Rechtschreibregeln. Die Verbindung kann in einem Satz beispielsweise so stehen: „Die Auswertung eines Interviews fasst die gewonnenen Schlüsse zusammen.“ Dieser Satz verwendet die Wendung als Bezeichnung für den Auswertungsvorgang. Eine Aussage über ein konkretes Ergebnis ist damit erst dann verbunden, wenn der Satz dieses Ergebnis ausdrücklich nennt.

Ungeeignete und belastbare Vorgehensweise bei Auswertung eines Interviews: Bedeutung und Verwendung

Bedeutung im jeweiligen Satzkontext

Die Bedeutung lässt sich aus dem Grundwort und dem ergänzenden Kontext erschließen. Mehrere in der Quelle genannte Einordnungen sind dabei Alternativen und keine gemeinsamen Pflichtmerkmale:

  1. Auswerten: „Auswertung eines Interviews“ kann das Auswerten eines Interviews bezeichnen.
  2. Schlüsse oder Ergebnisse gewinnen: Die Wendung kann meinen, dass aus einem Befund Schlüsse gezogen oder Ergebnisse gewonnen werden. Bei einem Interview beziehen sich Befund und Aussagen auf das Interview.
  3. Verwandte Einordnungen: Im Sinnzusammenhang nennt die Quelle Analyse, Begutachtung, Evaluation, Evaluierung und Untersuchung. Diese Wörter sind verwandte Einordnungen, aber nicht automatisch in jedem Satz bedeutungsgleich.

Die Aussageabsicht verbindet sich mit dem Kontext. Wer das Auswerten benennt, stellt diesen Vorgang in den Vordergrund. Wer auf Schlüsse oder Ergebnisse verweist, beschreibt, was aus einem Befund gewonnen wird. Ein Satz wie „Für die Auswertung eines Interviews werden Aussagen betrachtet“ hebt das Auswerten hervor. Ein Satz wie „Die Auswertung eines Interviews soll Schlüsse aus den Aussagen ermöglichen“ verweist auf das Gewinnen von Schlüssen. Der jeweilige Satz macht sichtbar, welchen dieser Punkte die Formulierung betont.

Für die Form des eigenen Textes können Groß- und Kleinschreibung sowie Getrennt- und Zusammenschreibung geprüft werden. Bei der Auswahl verwandter Wörter helfen Synonyme. Die passende Einordnung bleibt an den jeweiligen Satz gebunden. Sie sollte nicht durch eine zusätzliche Herkunft, Wertung oder Fachbedeutung erweitert werden, wenn diese Einordnung nicht belegt ist.

Drei eigenständige Beispiele

Die folgenden Beispiele verwenden die Wendung in unterschiedlichen, neutralen Satzkontexten:

  1. „Nach dem Gespräch begann die Auswertung eines Interviews.“

    Der Satz nennt das Auswerten als nächsten Arbeitsschritt. Er legt weder eine bestimmte Methode noch ein bestimmtes Ergebnis fest. Im Mittelpunkt steht, dass mit dem Interview weitergearbeitet wird.

  2. „Für die Auswertung eines Interviews wurden die Aussagen des Gesprächs herangezogen.“

    Hier bezieht sich die Wendung auf den Vorgang mit den vorliegenden Aussagen. Aus diesen Aussagen können Ergebnisse gewonnen oder Schlüsse gezogen werden. Der Satz benennt nicht, welche einzelnen Aussagen dabei maßgeblich sind.

  3. „Die Gruppe besprach die Auswertung eines Interviews im Seminar.“

    Dieses Beispiel bezieht sich auf das Auswerten des Interviews. Es lässt offen, welche Aussagen betrachtet werden und welche Ergebnisse oder Schlüsse sich daraus ergeben. Der Kontext kann ergänzen, worauf sich die Betrachtung der Aussagen richtet.

In allen drei Beispielen bleibt die Bedeutung auf das Auswerten sowie auf das Gewinnen von Ergebnissen oder Schlüssen aus den Aussagen bezogen. Keines der Beispiele behauptet ein vorgegebenes Verfahren, eine Bewertung oder einen feststehenden Befund. Dadurch lässt sich die Wendung in einem eigenen Satz verwenden, ohne zusätzliche Tatsachen über das Interview zu behaupten.

Beim Formulieren des eigenen Textes können außerdem Kommasetzung und Zeichensetzung, Rechtschreibreform, Rechtschreibprogramme und wissenschaftliches Schreiben berücksichtigt werden. Ebenso lassen sich Abkürzungen richtig schreiben, Wortbedeutungen und Abkürzungen, Artikel der, die und das sowie Pluralbildung als weitere Themen einbeziehen.

Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen

„Auswertung eines Interviews“ darf nicht pauschal mit jedem verwandten Ausdruck gleichgesetzt werden. Als sinnverwandte Wörter nennt die Quelle unter anderem Analyse, Begutachtung, Evaluation, Evaluierung, Untersuchung, Deutung und Interpretation. Diese Benennungen weisen auf eine Nähe hin; ob ein Wort im konkreten Satz passt, muss der jeweilige Zusammenhang zeigen.

Auch „Zusammenfassung“ und „Auswertung“ sollten nicht ohne weitere Prüfung gleichgesetzt werden. Für „Zusammenfassung“ enthält das vorliegende Material keine Bedeutungsbestimmung. Deshalb lässt sich aus den Quellen keine feste Abgrenzung zwischen beiden Wörtern ableiten. Im eigenen Text kann geprüft werden, ob mit „Auswertung“ das Auswerten oder das Ziehen von Schlüssen beziehungsweise Gewinnen von Ergebnissen aus einem Befund gemeint ist.

Auch „Bewertung“ und „Auswertung“ sollten nicht ohne Prüfung gleichgesetzt werden. Die Quelle nennt Bewertung als verwandtes Wort. Daraus folgt jedoch nicht, dass beide Ausdrücke in jedem Satz dieselbe Bedeutung haben. Ebenso lässt sich aus dem Ausdruck „Auswertung eines Interviews“ keine bestimmte Personengruppe, Institution, Rechtsfolge, Pflicht oder besondere Fachmethode ableiten.

Bei der Suche nach einer passenden Formulierung können Wortbedeutungen und Abkürzungen, Synonyme und Textformen herangezogen werden. Diese Orientierung ersetzt nicht die Prüfung des konkreten Satzes. Wenn eine alternative Formulierung verwendet wird, kann geprüft werden, ob sie weiterhin das Auswerten oder das Gewinnen von Schlüssen beziehungsweise Ergebnissen aus einem Befund bezeichnet.

Konkreter Sprachcheck zu Auswertung eines Interviews: Bedeutung und Verwendung mit Regel und vollständigem Beispielsatz

Kurzer Check für die passende Verwendung

Prüfe zuerst die Kernbedeutung: Bezeichnet „Auswertung eines Interviews“ das Auswerten eines Interviews, das Gewinnen eines Ergebnisses oder das Ziehen eines Schlusses aus den darin vorliegenden Tatsachen? Markiere anschließend die Stelle im Satz, an der die Wendung steht.

  • Frage, ob der Kontext das Auswerten oder das Gewinnen von Ergebnissen beziehungsweise das Ziehen von Schlüssen aus den Aussagen beschreibt.
  • Prüfe, ob der Satz tatsächlich ein Interview als Gegenstand der Auswertung nennt.
  • Vergleiche verwandte Begriffe wie Analyse, Untersuchung, Interpretation oder Bewertung, ohne sie automatisch gleichzusetzen.
  • Kontrolliere die Schreibweise von „Auswertung“ und die Form „Auswertungen“, wenn ein Plural erforderlich ist.
  • Prüfe die Quelle und den konkreten Satzkontext, bevor du eine zusätzliche fachliche, rechtliche oder institutionelle Bedeutung annimmst.

Für die äußere Sprachprüfung können Rechtschreibung, Kommasetzung, Zeichensetzung und Artikel der, die und das berücksichtigt werden. Bei zusammengesetzten Ausdrücken hilft die Prüfung der Getrennt- und Zusammenschreibung. Entscheidend bleibt jedoch die belegte Grundbedeutung des Wortes und die Aussageabsicht des konkreten Satzes.

Ein abschließender Gegencheck lautet: Ist der Satz mit „Auswertung eines Interviews“ verständlich, ohne ein nicht genanntes Ergebnis zu behaupten? Falls nicht, formuliere den Satz so um, dass der beabsichtigte Vorgang oder das ausdrücklich genannte Ergebnis erkennbar wird.

Quellen und Stand

Im Zusammenhang „Was bedeutet „Auswertung eines Interviews“?“ werden die zentralen Punkte gebündelt.

Du möchtest deinen Text vor der Abgabe sprachlich prüfen lassen?

Datei hochladen

Häufige Fragen zu Auswertung eines Interviews

Was ist die Kernbedeutung von „Auswertung eines Interviews“?

Die Wendung bezeichnet das Auswerten eines Interviews. Gemeint ist das Gewinnen von Ergebnissen oder das Ziehen von Schlüssen aus bekannten oder bekannt gewordenen Tatsachen.

Kann „Auswertung“ einen Vorgang und ein Ergebnis bezeichnen?

„Auswertung“ bezeichnet das Auswerten eines Interviews. Dabei können aus dessen Aussagen Ergebnisse gewonnen oder Schlüsse gezogen werden.

Ist „Auswertung“ dasselbe wie „Zusammenfassung“?

Das lässt sich anhand des vorliegenden Quellenmaterials nicht allgemein festlegen. Es enthält keine Bedeutungsbestimmung für „Zusammenfassung“ und damit keine feste Abgrenzung zu „Auswertung“.

Welche verwandten Wörter werden für „Auswertung“ genannt?

Als verwandte Einordnungen werden unter anderem Analyse, Begutachtung, Evaluation, Evaluierung, Untersuchung, Deutung und Interpretation genannt. Ob ein solches Wort passt, hängt vom konkreten Satzkontext ab.

Wie lautet der Plural von „Auswertung“?

Der Plural lautet „Auswertungen“. Die Form „Auswertung“ ist ein feminines Substantiv.

Was sollte ich bei der Verwendung im eigenen Satz prüfen?

Prüfe die Kernbedeutung, den konkreten Kontext und mögliche Verwechslungen mit verwandten Begriffen. Kontrolliere außerdem Quelle, Schreibweise und Satzkontext, bevor du eine zusätzliche Bedeutung annimmst.

Unsere Partner