Das gehört auf ein Exposé-Deckblatt
Expose Deckblatt
Ein Expose Deckblatt lässt sich von der konkreten Fragestellung aus planen. Entscheidend sind die belegbaren Angaben, die geplante Untersuchung und eine sichtbare Prüfung der Aussagegrenzen.
Das Expose Deckblatt auf eine Fachfrage ausrichten
Ein Expose Deckblatt steht am Anfang des Exposés und führt zu einer konkreten fachlichen Fragestellung. Für die Bearbeitung wird diese Frage nicht nur als Überschrift behandelt, sondern in ein überprüfbares Arbeitsergebnis übersetzt. Das Ergebnis kann darin bestehen, dass die geplante Fragestellung, die vorgesehene Herangehensweise und die erwarteten Ergebnisse nachvollziehbar zusammengeführt sind.
Die Fachfrage sollte deshalb so formuliert werden, dass ein spezifischer Bereich der geplanten Masterarbeit erkennbar wird. Die Anleitung fragt ausdrücklich danach, mit welcher konkreten Fragestellung sich die Arbeit beschäftigt und auf welchen spezifischen Bereich sie sich konzentriert. Diese beiden Punkte bilden den inhaltlichen Bezug für das Deckblatt und für die folgenden Teile des Exposés.
Auf dem Deckblatt werden außerdem Kontaktdaten hinterlegt. Prüfe in den maßgeblichen Unterlagen, welche Angaben gefordert sind. Genannt werden der Name der Universität oder des Unternehmens, der Fachbereich, der Studiengang, die Namen der Betreuer, das Datum, der vollständige Name, eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer sowie die Anschrift. Eine zusätzliche Angabe sollte deshalb nicht als selbstverständlich ergänzt werden, wenn sie nicht aus den maßgeblichen Unterlagen hervorgeht.
Wer wissenschaftliches Schreiben vorbereitet, kann das Deckblatt als klar begrenzte Informationsfläche behandeln. Für die weitere Planung hilft es, die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit getrennt zu erfassen und nur die Angaben zu übernehmen, die für diese Aufgabe belegt sind. Auch beim Hausarbeit schreiben oder beim Masterarbeit schreiben bleibt die konkrete Fachfrage der Ausgangspunkt dieser Prüfung.
Das überprüfbare Arbeitsergebnis lautet damit: Die Fachfrage ist benannt, der untersuchte Bereich ist eingegrenzt, die vorgesehenen Kontaktdaten sind erfasst und die geforderten Angaben sind anhand der direkten Unterlagen kontrolliert. Nicht belegte Aussagen über eine Institution, eine Zulassung, eine Frist, Kosten oder einen Anspruch gehören nicht in diese Einordnung.

Bestandteile in einer nachvollziehbaren Reihenfolge
Der Aufbau beginnt mit der Fachfrage für das Expose Deckblatt. Formuliere, welches konkrete Thema die geplante Masterarbeit untersucht und auf welchen spezifischen Bereich sie sich richtet. Das Ergebnis dieses Schritts ist eine kurze Fragestellung. Beim Forschungsfrage formulieren wird sichtbar, welcher Gegenstand und welcher eingegrenzte Bereich vorgesehen sind.
Danach wird die direkte Quelle für die verlangten Deckblattangaben ausgewertet. Notiere die dort genannten Informationen einzeln. Genannt werden können der Name der Universität oder des Unternehmens, Fachbereich, Studiengang, Betreuer, Datum, vollständiger Name, E-Mail oder Telefon sowie Anschrift. Prüfe anhand der verwendeten Unterlagen, welche dieser Angaben für das eigene Deckblatt vorgesehen sind. Das Ergebnis ist eine Liste der Angaben für den konkreten Entwurf.
Im nächsten Schritt wird das Material geordnet. Fachfrage, Kontaktdaten und Deckblattangaben bleiben als getrennte Gruppen erkennbar. Daneben werden Hypothese, vorläufige Gliederung, aktueller Stand, erwartete Ergebnisse, Literaturliste und Herangehensweise als Bestandteile des Exposés vorbereitet. Die Materialordnung verhindert, dass die Fragestellung mit Kontaktdaten vermischt wird. Für die wissenschaftliche Argumentation kann festgehalten werden, welche Angaben zur geplanten Untersuchung gehören und welche Angaben auf das Deckblatt kommen.
Anschließend wird der fachliche Arbeitsschritt als Planung dargestellt. Die Hypothese hält eine Annahme zur Beantwortung der Fragestellung fest. Die vorläufige Gliederung ordnet die geplante Masterarbeit und zeigt die vorgesehene Gewichtung der Themen. Der aktuelle Stand sammelt Erkenntnisse zum spezifischen Thema. Bei erwarteten Ergebnissen wird notiert, welche Schlüsse aus der Hypothese gezogen werden sollen, ohne sie als bereits vorliegende Ergebnisse auszugeben.
Für die Herangehensweise wird beschrieben, wie das Thema bearbeitet werden soll. Als mögliche Angaben nennt die Quelle Feldforschungen, Umfragen oder eine andere spezielle Technik. Eine Methode wird nur als geplante Herangehensweise notiert. Die Begriffe Methoden wissenschaftlicher Arbeiten sowie qualitative und quantitative Forschung können in einer Arbeitsnotiz stehen, ersetzen aber keine Beschreibung der eigenen geplanten Herangehensweise.
Zum Schluss wird der Entwurf mit den gesammelten Angaben abgeglichen. Beim Thema Gliederung einer Hausarbeit bleibt die vorläufige Gliederung ein Plan. Beim Literaturverzeichnis erstellen wird festgehalten, welche Literatur und Quellen für die Arbeit genutzt werden sollen. Die Begriffe Quellenangaben richtig zitieren, Zitierweisen, deutsche Zitierweise und Harvard-Zitierweise werden nicht als Deckblattangaben behandelt. Das Ergebnis der Prüfung ist ein Exposé-Entwurf, dessen Deckblattangaben und weitere Bestandteile getrennt nachvollziehbar bleiben.
Schritt für Schritt vom Deckblatt zur Prüfung
- Fachfrage festlegen: Schreibe die konkrete Fragestellung auf und grenze den spezifischen Bereich der geplanten Masterarbeit ein. Ergebnis ist eine einzelne Arbeitsfrage.
- Direkte Quelle auswerten: Ermittle aus den verwendeten Unterlagen, welche Angaben für das Expose Deckblatt vorgesehen sind. Ergebnis ist eine Liste der Deckblattangaben ohne zusätzliche Annahmen.
- Kriterien ordnen: Trenne Fachfrage, Kontaktdaten und formale Angaben. Ergebnis ist eine Zuordnung, in der die Angaben des Deckblatts von den weiteren Exposé-Bestandteilen getrennt bleiben.
- Material sammeln: Lege die Deckblattangaben, die Fragestellung und die vorgesehenen Informationen zur Untersuchung zusammen. Ergebnis ist ein Arbeitsbestand für den Entwurf.
- Arbeitsschritt umsetzen: Formuliere Hypothese, vorläufige Gliederung, aktuellen Stand, erwartete Ergebnisse, Literaturliste und Herangehensweise als getrennte Teile des Exposés. Ergebnis ist ein Plan für die geplante Masterarbeit.
- Herangehensweise beschreiben: Halte fest, wie das Thema bearbeitet werden soll. Feldforschungen, Umfragen oder eine andere spezielle Technik können als geplante Methode genannt werden. Ergebnis ist eine beschriebene Herangehensweise.
- Deckblatt abgleichen: Vergleiche Name der Universität oder des Unternehmens, Fachbereich, Studiengang, Betreuer, Datum, vollständigen Namen, Kontaktangabe und Anschrift mit der direkten Quelle. Ergebnis ist ein geprüfter Deckblattentwurf.
- Aussagegrenze markieren: Trenne die geplante Struktur und erwartete Ergebnisse von einem fertigen Forschungsergebnis. Ergebnis ist ein Text, der den Plan als Plan darstellt.
- Literaturliste prüfen: Halte fest, welche Literatur und Quellen für die Arbeit genutzt werden sollen. Der Arbeitsschritt Plagiat vermeiden wird hier nicht als Deckblattanforderung behandelt. Ergebnis ist eine getrennt vorbereitete Literaturliste.
Kurzes durchgängiges Anwendungsbeispiel
Eine Person plant eine Masterarbeit zu einer selbst gewählten konkreten Fachfrage. Für das Expose Deckblatt notiert sie zunächst diese Frage und den spezifischen Bereich, auf den sich die Untersuchung konzentrieren soll. Als nächstes legt sie die direkten Unterlagen daneben und markiert die dort geforderten Angaben. Die Namen von Universität oder Unternehmen, Fachbereich, Studiengang, Betreuer, Datum, vollständigem Namen, Kontaktmöglichkeit und Anschrift werden nur übernommen, soweit sie in den Unterlagen verlangt oder bereitgestellt sind.
Danach ordnet die Person ihr Material in drei Gruppen: Fachfrage, Kontaktdaten und weitere Exposé-Bestandteile. Für die geplante Arbeit hält sie eine Hypothese, eine vorläufige Gliederung, den aktuellen Stand, erwartete Ergebnisse, die Literaturliste und die Herangehensweise getrennt fest. Bei der Herangehensweise vermerkt sie nur, ob sie Feldforschung, eine Umfrage oder eine andere spezielle Technik bearbeiten will, sofern diese Entscheidung aus ihrem Arbeitsplan hervorgeht.
Das sichtbare Ergebnis ist kein allgemeiner Überblick über wissenschaftliches Arbeiten, sondern eine überprüfbare Zuordnung: Die Frage steht auf dem Deckblatt, die Kontaktangaben sind getrennt erfasst, die geforderten Felder sind mit der direkten Quelle abgeglichen und die weiteren Punkte sind als geplante Teile des Exposés geordnet. Eine Aussage darüber, welches Ergebnis die Untersuchung tatsächlich liefern wird, wird nicht als bereits erreicht dargestellt. Es werden lediglich die erwarteten Ergebnisse und die daraus herleitbaren Schlüsse als Planung festgehalten.

Fachliche Abgrenzung und formale Prüfung trennen
Der Qualitätscheck beginnt mit der Fachfrage. Prüfe, ob eine konkrete Fragestellung genannt ist und ob der spezifische Untersuchungsbereich erkennbar bleibt. Danach wird die direkte Quelle kontrolliert: Für die Deckblattangaben wird festgehalten, welche Information aus den verwendeten Unterlagen hervorgeht. Wenn die Unterlagen unterschiedliche Angaben nennen, wird erneut geprüft, welche Angabe für den eigenen Entwurf übernommen werden soll.
Die Kriterienprüfung betrifft das Deckblatt. Vergleiche den Namen der Universität oder des Unternehmens, Fachbereich, Studiengang, Betreuer, Datum, vollständigen Namen, E-Mail oder Telefon und Anschrift mit den Angaben aus der direkten Quelle. Nicht jede genannte Information muss für den konkreten Entwurf vorgesehen sein; maßgeblich bleibt, was die verwendeten Unterlagen verlangen. Die Prüfung ergänzt keine Aussagen zu Studienstrukturen, Zulassung, Fristen, Kosten oder Berufsaussichten.
Die Materialprüfung trennt Fachfrage und Kontaktdaten von den weiteren Bestandteilen des Exposés. Hypothese, vorläufige Gliederung, aktueller Stand, erwartete Ergebnisse, Literaturliste und Herangehensweise werden als eigene Punkte geprüft. Danach wird der geplante Arbeitsschritt nachvollziehbar gemacht: Die Fragestellung, die angenommene Antwort, die geplante Struktur und die vorgesehene Methode sollen als Teile eines Entwurfs erkennbar bleiben.
Die Ergebnisprüfung kontrolliert, ob der Entwurf den geplanten Aufbau zeigt. Erwartete Ergebnisse und mögliche Schlüsse werden als Planung formuliert. Die Aussagegrenze wird geprüft, indem nur Angaben aufgenommen werden, die aus der direkten Quelle oder aus dem eigenen geplanten Arbeitsstand hervorgehen. So wird ein geplanter Schritt nicht als bereits abgeschlossenes Ergebnis dargestellt.
Davon getrennt erfolgt die formale Prüfung des Deckblatts. Vergleiche Vollständigkeit und Zuordnung der Deckblattangaben mit der direkten Quelle. Anschließend wird die Literaturliste als eigener Exposé-Bestandteil geprüft: Sie soll erkennen lassen, welche Literatur und Quellen für die Arbeit genutzt werden sollen. Die formale Prüfung des Deckblatts und die Prüfung der Literaturliste bleiben damit voneinander getrennt.
Quellen und Stand
- Exposé Masterarbeit.: www.absolventa.de (geprüft am 2026 bis 08 bis 30)
Zum vollständigen Zusammenhang „Das gehört auf ein Exposé-Deckblatt“ gehören auch „Inhalt“.