Rhetorische Mittel in der Übersicht verstehen

Das DWDS nennt zu Stilmittel die bedeutungsverwandten Ausdrücke

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Wer sich mit rhetorischen Mitteln beschäftigt, braucht einen verlässlichen Ausgangspunkt und einen klaren Blick auf das, was eine Quelle tatsächlich belegt.

Was eine Übersicht zu rhetorischen Mitteln leisten kann

Das DWDS führt den Begriff Stilmittel als Substantiv und beschreibt ihn als kennzeichnendes Gestaltungs- oder Ausdrucksmittel, das einen bestimmten Stil prägt. Unter den bedeutungsverwandten Ausdrücken nennt der Eintrag rhetorisches Mittel, Redefigur und Stilfigur. Diese drei Begriffe stehen also nebeneinander, ohne dass einer davon als übergeordnet markiert wird. Wer eine Übersicht zu rhetorischen Mitteln sucht, findet darin einen Einstieg, keine fertige Systematik.

Als Unterbegriffe listet der Eintrag einzelne Figuren, darunter Enumeratio und Akkumulation. Das zeigt: Der DWDS-Artikel sammelt Begriffe, die mit Stilmittel in Verbindung stehen, er ordnet sie aber nicht nach einer rhetorischen Theorie oder nach Wirkungsklassen. Für wen diese Unterscheidung wichtig ist, etwa bei einer Hausarbeit, lohnt sich ein Blick in weitere Studium-Tipps, bevor eine eigene Gliederung entsteht.

Das Ziel einer solchen Übersicht ist also begrenzt: Sie hilft, Begriffe zu verstehen und ihren Wortartikel aufzufinden. Sie ersetzt keine vollständige Liste und keine Aussage darüber, wie viele rhetorische Mittel es insgesamt gibt. Wer dazu eine verbindliche Aussage braucht, etwa im Rahmen einer Prüfungsordnung, sollte diese Frage direkt mit der zuständigen Lehrperson klären, da der Wörterbucheintrag dafür keine Grundlage liefert.

Rhetorische Mittel in der Übersicht mit einer themenspezifischen Checkliste

Schritt für Schritt zu den einzelnen Figuren

Der erste Schritt beginnt beim DWDS-Eintrag zu Stilmittel. Von dort aus lassen sich die dort aufgeführten Unterbegriffe sammeln, etwa Ablatio, Aphaerese, Antiklimax, Enumeratio und Akkumulation. Jede dieser Figuren hat einen eigenen Wortartikel, und nur dieser eigene Artikel liefert verlässliche Angaben zu Schreibung, Wortart und Bedeutung. Wer dabei einen Studiengang wählen will, in dem Sprache eine größere Rolle spielt, profitiert von dieser Sorgfalt besonders früh.

Im zweiten Schritt lohnt es sich, zu klären, wer für die konkrete Fragestellung zuständig ist. Geht es um eine Hausarbeit, ist das die Lehrperson oder die Studienberatung der eigenen Fachrichtung. Geht es um eine allgemeine Einordnung, bleibt der Wörterbucheintrag selbst die passende Quelle. Diese Zuständigkeit sollte vor dem Schreiben einer Arbeit festgehalten werden, nicht erst danach.

Ein Beispiel verdeutlicht den Ablauf: Eine Studentin sammelt aus dem Eintrag Stilmittel die Begriffe Enumeratio und Akkumulation, liest beide Wortartikel einzeln nach und trägt Schreibung, Wortart und Bedeutungsangabe in eine eigene Tabelle ein. Erst danach entscheidet sie, welche Figur für ihre Textanalyse passt. Erfundene Zahlen oder Fristen kommen dabei nicht vor, weil der Eintrag dazu keine Angaben macht.

Im letzten Schritt wird das Ergebnis dokumentiert: Welche Figuren wurden nachgeschlagen, welche Quelle wurde verwendet, und was ist der nächste Schritt. Wer sich zusätzlich orientieren möchte, kann einen Studienorientierungstest nutzen, um zu prüfen, ob ein sprachlich ausgerichtetes Studium überhaupt passt.

Typische Fehler beim Umgang mit der Begriffsliste

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, der DWDS-Eintrag zu Stilmittel liefere eine Gesamtzahl rhetorischer Mittel oder eine vollständige, geordnete Sammlung. Die dort genannten Unterbegriffe sind eine Thesaurusliste bedeutungsverwandter Ausdrücke, keine abschließende rhetorische Systematik und keine Einteilung in Figurenklassen. Wer das verwechselt, überträgt eine Zuordnung auf den Eintrag, die dieser nicht trifft, und riskiert in einer Arbeit eine falsche Quellenangabe.

Ein zweiter Fehler entsteht, wenn eigene Annahmen über eine Figur mit einer belegten Regel gleichgesetzt werden. Nur der jeweilige Wortartikel zu einer Figur, etwa zu Enumeratio oder Akkumulation, belegt Schreibung, Wortart und Bedeutung. Eine Vermutung aus dem Seminar oder aus einer anderen Quelle ersetzt diesen Beleg nicht, auch wenn sie plausibel klingt. Wer unsicher ist, ob ein bestimmter Studiengang an einer Universität oder Fachhochschule überhaupt mit dieser Begrifflichkeit arbeitet, sollte das direkt bei der jeweiligen Hochschule erfragen, statt sich auf eine einzelne Quelle zu verlassen. Auch zwischen rhetorisches Mittel, Redefigur und Stilfigur besteht laut Eintrag keine festgelegte Rangfolge, eine solche sollte deshalb nicht einfach unterstellt werden.

Ein dritter Fehler ist das Aufschieben von Nachweisen und Rückfragen. Wer eine Figur in einer Arbeit verwendet, sollte den passenden Wortartikel schon beim Schreiben notieren, nicht erst bei der Abgabe suchen. Offene Fragen zur korrekten Verwendung einer Figur in der eigenen Arbeit klärt am besten die zuständige Lehrperson, nicht eine nachträgliche Internetsuche unter Zeitdruck. Gerade zum Start ins Studium helfen Erstsemester-Tipps dabei, solche Arbeitsschritte von Anfang an in den eigenen Ablauf einzubauen, statt sie am Ende nachzuholen. Wer früh ein eigenes System aus Notizen und Quellenbelegen aufbaut, erspart sich später aufwendige Nachkorrekturen und kann Rückfragen entspannter klären.

Rhetorische Mittel in der Übersicht mit einem Ablauf aus Prüfung, Kontakt und Dokumentation

Checkliste zum Abschluss der eigenen Recherche

Zum Abschluss lohnt sich ein kurzer Check: Wurde für jede verwendete Figur die Schreibung aus dem jeweiligen Wortartikel übernommen? Wurde die Wortart notiert, und liegt eine eigene Bedeutungsangabe aus genau diesem Eintrag vor? Zusätzlich lässt sich festhalten, welche Ausdrücke das DWDS zur jeweiligen Figur als bedeutungsverwandt führt, denn diese Angabe zeigt, wie der Begriff im Wörterbuch eingeordnet ist.

Wer die eigene Quelle dokumentiert, sollte auch vermerken, welche Stelle für offene Fragen zuständig ist. Das kann je nach Kontext eine Lehrperson, eine Fachstudienberatung oder die eigene Recherche an Hochschulen und Universitäten sein. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Studiengänge zu dieser Art von Fragestellung passen, kann das vor der weiteren Arbeit klären.

Am Ende steht ein persönlicher nächster Schritt: eine offene Frage klären, einen weiteren Wortartikel nachschlagen oder die gesammelten Begriffe in eine eigene Übersicht für die Arbeit übertragen. Wer neben dem Studium zusätzlich organisatorische Themen klärt, etwa Wohnen im Studium oder passende Studentenjobs, sollte diese Aufgaben getrennt von der fachlichen Recherche planen. Für alle, die ein Auslandssemester mit sprachwissenschaftlichem Schwerpunkt erwägen, gilt dasselbe Prinzip: zuerst die eigene Quelle sauber dokumentieren, dann die nächste Entscheidung treffen.

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema Rhetorische Mittel in der Übersicht

Ist rhetorisches Mittel dasselbe wie Stilmittel?

Das DWDS führt rhetorisches Mittel, Redefigur und Stilfigur als bedeutungsverwandte Ausdrücke zum Eintrag Stilmittel. Die Begriffe stehen laut diesem Eintrag nebeneinander, eine Rangfolge zwischen ihnen wird dort nicht angegeben.

Woher stammen Begriffe wie Enumeratio oder Akkumulation?

Beide Begriffe nennt der DWDS-Eintrag zu Stilmittel als Unterbegriffe. Für Schreibung, Wortart und Bedeutung lohnt sich jeweils ein Blick in den eigenen Wortartikel zu Enumeratio beziehungsweise Akkumulation.

Kann ich aus der Liste im DWDS eine vollständige Übersicht aller rhetorischen Mittel ableiten?

Nein. Der Eintrag Stilmittel nennt einzelne Unterbegriffe als bedeutungsverwandte Ausdrücke, er bietet aber keine geordnete rhetorische Systematik und keine Gesamtzahl rhetorischer Mittel.

Wie gehe ich vor, wenn ich eine Figur in einer Arbeit belegen muss?

Sinnvoll ist, zuerst den Wortartikel zur jeweiligen Figur zu lesen und Schreibung, Wortart und Bedeutungsangabe daraus zu übernehmen. Bleiben Fragen zur Verwendung in der konkreten Arbeit offen, sollte die zuständige Lehrperson oder Studienberatung direkt angefragt werden.

Was mache ich, wenn zwei Quellen eine Figur unterschiedlich erklären?

In diesem Fall lohnt es sich, den jeweiligen Wortartikel genau zu prüfen und die Abweichung schriftlich festzuhalten. Für eine verbindliche Einordnung im Rahmen einer konkreten Arbeit ist die zuständige Lehrperson der richtige Ansprechpunkt, da der Wörterbucheintrag allein diese Entscheidung nicht trifft.

Lohnt sich eine eigene Tabelle für rhetorische Mittel?

Eine eigene Tabelle kann helfen, Schreibung, Wortart und Bedeutungsangabe aus den einzelnen Wortartikeln übersichtlich zu sammeln. Welche Figuren dafür relevant sind, ergibt sich aus den Unterbegriffen im Eintrag Stilmittel und aus der eigenen Fragestellung.

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