Inhalte des tabellarischen Lebenslaufs im Überblick

In den Lebenslauf gehören Angaben zur Person, Berufserfahrung

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Hier erfährst du, welche Angaben in deinen Lebenslauf gehören und wie du dabei strukturiert vorgehst.

Was in den Lebenslauf gehört

Ein tabellarischer Lebenslauf fasst deinen bisherigen Werdegang übersichtlich zusammen, damit eine Personalabteilung sich schnell einen Eindruck von dir verschaffen kann. Nach den Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit gehört zunächst ein persönlicher Block dazu: Vorname und Nachname, deine aktuelle Adresse, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse sowie Geburtsdatum und Geburtsort. Diese Angaben bilden den Rahmen, in dem die späteren Stationen eingeordnet werden. Angaben zum Beruf deiner Eltern sind dabei ausdrücklich nicht erforderlich, du kannst diesen Punkt also ohne Bedenken weglassen.

Im Anschluss an die persönlichen Daten folgt die Berufserfahrung, die laut den Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit vorn im Lebenslauf platziert wird. Wer noch am Anfang seines Werdegangs steht, kann stattdessen Praktika, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten aufführen, um trotzdem praktische Erfahrungen sichtbar zu machen. Ergänzend gehören Angaben zur Schulbildung sowie zu Sprach- und Computerkenntnissen in den Lebenslauf, ebenso kann ein vorhandener Führerschein genannt werden. Empfohlen wird eine tabellarische Darstellung auf maximal zwei Seiten, damit die wichtigsten Stationen auf einen Blick erkennbar bleiben.

Diese Punkte sollen dir eine Struktur geben, mit der du deinen eigenen Lebenslauf aufbauen kannst. Sie ersetzen aber keine individuelle Beratung zu deiner konkreten Bewerbungssituation, etwa wenn du unsicher bist, wie ausführlich einzelne Stationen beschrieben werden sollen. Zu einer verbindlichen Seitenzahl, einer festen Reihenfolge oder bestimmten Fristen lassen sich an dieser Stelle keine pauschalen Aussagen treffen; kläre solche Fragen direkt mit der Stelle, bei der du dich bewirbst.

Wenn du dich parallel noch mit deiner Studienwahl beschäftigst, findest du auf der Seite Studium-Tipps weitere Hinweise zum Studienalltag, die sich auch für deine Bewerbungsunterlagen nutzen lassen. Für einen Überblick über mögliche Bildungseinrichtungen lohnt sich ein Blick auf die Übersicht zu Hochschulen und Universitäten, bevor du deinen Lebenslauf endgültig zusammenstellst. Und wenn du dir noch unsicher bist, welcher Weg zu dir passt, hilft dir ein Vergleich im Beitrag Universität oder Fachhochschule, um die passende Einrichtung für deine weitere Ausbildung zu finden.

Fortschrittsbalken für die einzelnen Ablaufstationen zu Inhalte des tabellarischen Lebenslaufs

So gehst du beim Lebenslauf vor

Stelle deinen Lebenslauf tabellarisch und überschaubar zusammen. Die Berufserfahrung steht laut Bundesagentur für Arbeit vorn im Lebenslauf; wer gerade erst in den Beruf einsteigt, kann stattdessen Praktika, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten auflisten. Insgesamt wird eine tabellarische Form von maximal zwei Seiten empfohlen. Wer parallel noch überlegt, welche Studiengänge zum eigenen Werdegang passen, kann diese Überlegung auch in der Reihenfolge der Lebenslauf-Stationen sichtbar machen.

Bevor du den Lebenslauf abschickst, bestimme die zuständige Stelle oder Person, an die er geht, zum Beispiel eine Personalabteilung oder ein Praktikumsbüro. Wenn du gerade einen Studiengang wählen musst oder dich an eine Studienberatung wendest, kannst du dort auch Fragen zu Bewerbungsunterlagen klären, die über den reinen Lebenslaufinhalt hinausgehen.

Angenommen, eine Studentin erstellt ihren ersten tabellarischen Lebenslauf für ein Praktikum. Sie trägt zuerst ihre persönlichen Angaben ein, listet danach bisherige Praktika und Nebenjobs auf, ergänzt Schulbildung sowie Sprachkenntnisse und hält das Dokument auf zwei Seiten. Anschließend notiert sie sich, bei welcher Stelle sie den Lebenslauf einreicht, und hält als nächsten Schritt fest, welche Nachweise sie noch ergänzen will.

Typische Fehler im Lebenslauf vermeiden

Ein verbreiteter Irrtum ist, ein Bewerbungsfoto als Pflichtbestandteil des Lebenslaufs zu behandeln. Auch Angaben zu Eltern, Konfession oder Familienstand werden oft als notwendig angesehen, obwohl sie laut den Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit nicht zu den erforderlichen Angaben gehören. Wer sich zur eigenen Orientierung an einem Studienorientierungstest versucht hat, sollte dessen Ergebnisse nicht ungeprüft als Lebenslauf-Inhalt übernehmen.

Verwechsle eigene Annahmen nicht mit festen Regeln. Prüfe bei der jeweils zuständigen Stelle, welche Angaben konkret erwartet werden. Auch Fragen zur eigenen Prüfungsordnung solltest du nicht mit Anforderungen an den Lebenslauf vermischen, da es sich um unterschiedliche Dokumente handelt.

Schiebe Nachweise und Rückfragen nicht auf. Wenn du unsicher bist, ob eine Angabe in den Lebenslauf gehört oder nicht, kläre das frühzeitig mit der Stelle, die deine Unterlagen erhält. Gerade zu Beginn des Studiums, wenn viele Erstsemester-Tipps gleichzeitig auf dich einwirken, lohnt es sich, solche Klärungen nicht bis zur letzten Minute zu verschieben.

Inhalte des tabellarischen Lebenslaufs mit einer themenspezifischen Checkliste

Checkliste für deinen Lebenslauf

Prüfe abschließend, ob Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und -ort vollständig und aktuell eingetragen sind. Kontrolliere, ob alle Stationen einheitliche Zeitangaben haben, und sieh nach, ob Kenntnisse wie Sprachen, Computerkenntnisse und ein vorhandener Führerschein aufgeführt sind. Auch organisatorische Themen wie Wohnen im Studium oder ein möglicher Nebenverdienst über Studentenjobs lassen sich an dieser Stelle kurz notieren, wenn sie zu deinem Werdegang gehören.

Ermittle zusätzlich, welche Quelle oder Stelle für deine konkrete Bewerbung zuständig ist, etwa eine Hochschule, ein Unternehmen oder ein Praktikumsgeber, und richte deinen Lebenslauf danach aus. Plane auch deinen persönlichen nächsten Schritt, zum Beispiel das Zusammenstellen von Nachweisen oder ein Gespräch mit der zuständigen Stelle.

Wer gerade ein Auslandssemester vorbereitet, kann die dort gesammelten Erfahrungen später als eigenständige Station in den Lebenslauf aufnehmen. So bleibt der Überblick über deinen Lebenslauf auch bei mehreren Stationen erhalten, und du siehst, was tatsächlich hinein gehört.

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema Inhalte des tabellarischen Lebenslaufs

Muss ich ein Bewerbungsfoto in meinen Lebenslauf einfügen?

Aus den Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit zu den Inhalten des Lebenslaufs lässt sich keine Fotopflicht ableiten. Prüfe bei Unsicherheit die konkrete Erwartung der Stelle, bei der du dich bewirbst.

Muss ich Angaben zum Beruf meiner Eltern machen?

Nein. Angaben zum Beruf der Eltern sind laut den genannten Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit nicht erforderlich und gehören nicht zu den notwendigen Inhalten des Lebenslaufs.

Wie sollte der Lebenslauf aufgebaut und formatiert sein?

Empfohlen wird eine tabellarische Form, wobei die Berufserfahrung vorn steht und das Dokument auf maximal zwei Seiten gehalten wird. So lässt sich dein Werdegang übersichtlich darstellen.

Welche Angaben zur Person gehören in den Lebenslauf?

Dazu gehören laut Bundesagentur für Arbeit Vor- und Nachname, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie Geburtsdatum und -ort. Diese Angaben bilden den persönlichen Teil des Lebenslaufs.

Was trage ich ein, wenn ich noch keine Berufserfahrung habe?

Wenn du gerade erst in den Beruf einsteigst, können laut den genannten Hinweisen Praktika, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten aufgelistet werden, ergänzt um Schulbildung sowie Sprach- und Computerkenntnisse.

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