So ordnest du Hobbys im Lebenslauf passend ein

Hobbys Lebenslauf

Lesezeit ca. 8 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Tipps für Studium und wissenschaftliches Arbeiten

Hobbys können als möglicher Bestandteil eines Lebenslaufs geprüft werden. Entscheidend ist, welchen Zweck der konkrete Lebenslauf hat, welche Anforderungen vorliegen und welche Angaben sich nachvollziehbar auf die eigene Bewerbung beziehen lassen.

Hobbys im Lebenslauf sachbezogen einordnen

Hobbys im Lebenslauf sind eine mögliche zusätzliche Angabe. Ein Lebenslauf kann persönliche Daten, Bildung, Weiterbildung, Berufserfahrung oder Praktika sowie sonstige Qualifikationen und Kenntnisse enthalten. Unter diesen Angaben können auch künstlerische, musische oder sportliche Hobbys stehen.

Gehe für deine Fassung von der Tätigkeit aus, die du nennen möchtest. Eine knappe Hobbyangabe kann zum Beispiel Musik, Malen oder Sport lauten. Diese Beispiele stehen jeweils für eine musische, künstlerische oder sportliche Hobbyangabe. Ergänze nur die Angabe, die du selbst in deinem Lebenslauf nennen möchtest, und halte sie kurz. Wenn du keine Hobbyangabe aufnehmen möchtest, lässt du diese zusätzliche Angabe weg.

Lies danach den gesamten Lebenslauf. Prüfe, ob die Hobbyzeile zu deinen übrigen Einträgen passt und ob sie bei den sonstigen Qualifikationen und Kenntnissen stehen soll. Das überprüfbare Ergebnis ist eine fertige Lebenslauf-Fassung: entweder mit einer kurzen Hobbyangabe oder ohne eine solche Angabe.

Für eine Zielnotiz mit Studienbezug kannst du Studium-Tipps getrennt festhalten. Auch Studiengänge und Hochschulen und Universitäten können dort als Stichworte stehen. Diese Stichworte sind keine Hobbyangabe im Lebenslauf.

Entscheidend für diesen Abschnitt ist damit die eigene Fassung des Lebenslaufs. Nimm eine künstlerische, musische oder sportliche Tätigkeit nur dann als kurze Angabe auf, wenn du sie nennen möchtest; andernfalls bleibt sie weg.

Konkreter Abschlusscheck zu So ordnest du Hobbys im Lebenslauf passend ein

Belegte Ausgangspunkte vor der Auswahl prüfen

Vor der Bearbeitung klärst du nur Ausgangspunkte, die sich aus dem konkreten Verfahren oder aus deinen eigenen Unterlagen ergeben. Hobbys sind eine mögliche Angabe im Lebenslauf. Weitere Angaben können beispielsweise Kontaktangaben, Bildungswege, praktische Erfahrungen oder zusätzliche Kenntnisse betreffen. Diese Einordnung ist keine Vorgabe für dein Verfahren.

  • Prüfe in den Unterlagen des konkreten Verfahrens, ob ein Lebenslauf verlangt wird.
  • Prüfe, ob die Unterlagen eine Aussage zu Hobbys oder zu zusätzlichen Angaben enthalten.
  • Prüfe, welchen Verwendungszweck der Lebenslauf im konkreten Verfahren hat.
  • Prüfe deine eigene Angabe auf Tätigkeit und Schreibweise.
  • Prüfe, ob ein Nachweis, eine Anlage oder eine persönliche Erklärung verlangt wird. Wenn die zuständige Stelle nicht aus den Unterlagen hervorgeht, ermittle sie dort ausdrücklich.

Wenn du deine Studienwahl vorbereitest, kann Studiengang wählen die Zielklärung unterstützen. Für offene Fragen nutze Studienberatung und ermittle die zuständige Stelle aus den Angaben des konkreten Angebots. Prüfe außerdem, ob du zwischen Universität oder Fachhochschule unterscheiden musst. Diese Prüfung ersetzt keine Aussage über die Aufnahme eines Hobbys in den Lebenslauf.

Weitere Begriffe gehören nur dann in deine Prüfung, wenn sie im konkreten Verfahren vorkommen. Dazu zählen etwa Studienorientierungstest, Numerus Clausus, Immatrikulation und Rückmeldung, Modulhandbuch, Prüfungsordnung und ECTS-System. Ermittle aus den Verfahrensunterlagen, ob einer dieser Punkte für dein Ziel relevant ist. Behaupte keine Zuständigkeit, Pflicht oder Folge, solange die konkrete Unterlage sie nicht nennt.

Vom Ziel zur nachweisbaren Abgabe

  1. Ziel und Termin klären: Schreibe auf, wofür du den Lebenslauf vorbereitest. Lies die Unterlagen des konkreten Verfahrens und notiere einen dort genannten Termin für Versand, Abgabe oder Gespräch. Ist kein Termin genannt, notiere diese offene Frage. Zwischenergebnis: eine Zielnotiz sowie ein notierter Termin oder eine offene Frage.
  2. Angaben sammeln: Lege die Informationen zusammen, die du in deinem Lebenslauf nennen möchtest. Dazu können persönliche Daten, Bildung, Weiterbildung, Berufserfahrung, Praktika sowie sonstige Qualifikationen und Kenntnisse gehören. Markiere auch künstlerische, musische oder sportliche Tätigkeiten, die du als Hobbyangabe erwägst. Zwischenergebnis: eine Arbeitsliste mit deinen Angaben und offenen Punkten.
  3. Hobbyangabe formulieren: Entscheide für jede erwogene Tätigkeit, ob sie als kurze Hobbyzeile in deine Fassung kommt. Vorher kann in deiner Arbeitsliste eine ausführliche Notiz wie Ich beschäftige mich in meiner Freizeit mit Musik stehen. Nachher lautet die Hobbyzeile knapp Musik. Entsprechend kann aus einer Notiz zu einer künstlerischen Tätigkeit die Zeile Malen werden und aus einer Notiz zu einer sportlichen Tätigkeit die Zeile Sport. Nimm nur eine Zeile auf, die du nennen möchtest; die übrige Notiz bleibt aus dem Lebenslauf heraus. Zwischenergebnis: eine kurze Hobbyzeile oder die Entscheidung, keine Hobbyangabe zu verwenden.
  4. Lebenslauf abgleichen: Vergleiche die Fassung mit deiner Arbeitsliste. Ordne die Hobbyangabe bei den sonstigen Qualifikationen und Kenntnissen ein, wenn du sie aufnehmen möchtest. Lies anschließend den gesamten Text und passe nur deine eigene Fassung an. Zwischenergebnis: ein überarbeiteter Lebenslauf mit einer knappen Hobbyangabe oder ohne diese zusätzliche Angabe.
  5. Versand oder Termin abschließen: Lies vor dem nächsten Schritt nochmals den Lebenslauf und die Unterlagen des konkreten Verfahrens. Versende den Lebenslauf, gib ihn ab oder nimm ihn zum Termin mit. Halte nach dem Versand, der Abgabe oder dem Termin eine vorhandene Bestätigung zusammen mit deinen Unterlagen fest. Zwischenergebnis: ein abgeschlossener Versand, eine Abgabe oder ein Termin sowie deine abgelegte Bestätigung, falls eine vorliegt.

Für eine persönliche Vorbereitung mit Studienbezug können Erstsemester-Tipps getrennt notiert werden. Stipendium im Studium und Studienkredit-Vergleich sind ebenfalls getrennte Themen und keine Hobbyzeilen im Lebenslauf.

Keine pauschale Bewerbung daraus machen

Verwende keinen Text ungeprüft für ein anderes konkretes Verfahren. Eine Vorlage kann dir beim Schreiben helfen, ersetzt aber nicht das Lesen der Unterlagen, die du für deine eigene Fassung nutzt. Hobbys sind im Lebenslauf nur eine mögliche Angabe. Aus dieser Einordnung folgt weder, dass du sie aufnehmen musst, noch dass du sie in jedem Fall weglassen sollst.

Trenne die Hobbyangabe von Fragen, die nicht im Lebenslauf beantwortet werden. Bei einem Studienbezug kannst du Begriffe wie Modulhandbuch, Prüfungsordnung, Numerus Clausus und Immatrikulation und Rückmeldung als getrennte Prüfpunkte notieren. Übernimm keine Aussage zu diesen Punkten, wenn sie nicht aus den Unterlagen stammt, die du gerade prüfst.

Nenne keinen Termin, keine Zuständigkeit und keine Folge, wenn dir dafür keine Angabe vorliegt. Stattdessen hältst du die Frage offen und ermittelst die zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen. Das ist auch sinnvoll, wenn die Form der Abgabe oder ein benötigtes Dokument unklar bleibt.

Vermeide außerdem Aussagen, die einem Hobby automatisch eine bestimmte Wirkung zuschreiben. Beschreibe lieber die Tätigkeit selbst oder streiche die Angabe. Ein Lebenslauf kann viele unterschiedliche Bestandteile haben; die Hobbyangabe bleibt dabei ein möglicher, nicht zwingender Teil.

Konkrete Kernpunkte zu So ordnest du Hobbys im Lebenslauf passend ein

Vor Abgabe alle Angaben erneut abgleichen

  • Konkretes Ziel: Ist festgehalten, wofür du den Lebenslauf verwendest?
  • Anforderungen und Frist: Hast du die Angaben des konkreten Verfahrens gelesen und einen genannten Termin notiert? Wenn kein Termin vorliegt, halte diese Frage offen.
  • Hobbyangabe: Steht das Hobby an der vorgesehenen Stelle im Lebenslauf und ist die Formulierung knapp?
  • Weitere Angaben: Sind persönliche Daten, Bildung, Kenntnisse und weitere Inhalte so geprüft, wie du sie angeben möchtest?
  • Passende Nachweise: Hast du geprüft, welche Nachweise oder Anlagen du deiner eigenen Fassung beifügen möchtest?
  • Persönliche Vorbereitung: Hast du deine eigenen offenen Punkte für Versand, Abgabe oder Termin notiert?
  • Unterlagen: Hast du Lebenslauf und beigefügte Unterlagen nochmals gelesen?
  • Abschluss: Liegt eine Versand-, Eingangs-, Abgabe- oder Terminbestätigung vor? Wenn nicht, halte den noch offenen Schritt fest.

Wenn dein Ziel mit einem Studium zusammenhängt, trenne die Hobbyangabe von weiteren Fragen. Beim Thema Studiengang wählen kannst du dein Ziel gesondert notieren. Studienorientierungstest bleibt ein eigener Punkt, sofern du ihn berücksichtigen möchtest. Für Fragen unter dem Anker Studienberatung formuliere eine separate Notiz. Auch Universität oder Fachhochschule gehört nicht automatisch in den Lebenslauf.

Der Abschlusscheck dient nur dazu, deine eigene Fassung vor dem nächsten Schritt nochmals zu lesen. Hobbys sind im Lebenslauf eine mögliche Angabe; neben ihnen können auch persönliche Daten, Bildung, Weiterbildung, Berufserfahrung, Praktika sowie sonstige Qualifikationen und Kenntnisse vorkommen. Entscheide für deine Fassung, welche Angaben du aufnehmen möchtest, und prüfe den Text anschließend erneut.

Quellen und Stand

Der Überblick „So ordnest du Hobbys im Lebenslauf passend ein“ umfasst ebenso „richtig“.

Du möchtest deinen Text vor der Abgabe sprachlich prüfen lassen?

Datei hochladen

Häufige Fragen zu Hobbys Lebenslauf

Sind Hobbys ein fester Bestandteil jedes Lebenslaufs?

Nein. Die Quelle führt Hobbys als mögliche sonstige Qualifikationen und Kenntnisse im Lebenslauf auf. Prüfe deshalb die Anforderungen des konkreten Verfahrens, bevor du die Angabe aufnimmst.

Wie sollte ein Hobby im Lebenslauf eingeordnet werden?

Hobbys können im Lebenslauf als mögliche Angabe bei sonstigen Qualifikationen und Kenntnissen stehen. Formuliere die Angabe knapp und passend zu deiner eigenen Tätigkeit.

Welche anderen Bestandteile kann ein Lebenslauf enthalten?

Ein Lebenslauf kann neben Hobbys auch Angaben zu Kontakt, Bildungsweg, praktischen Erfahrungen oder zusätzlichen Kenntnissen enthalten. Prüfe die Anforderungen deines konkreten Verfahrens.

Was ist bei einer unklaren Zuständigkeit zu tun?

Ermittle die zuständige Stelle aus den Unterlagen des konkreten Verfahrens.

Darf eine allgemeine Lebenslaufvorlage unverändert verwendet werden?

Verwende keine Standardbewerbung ohne Bezug zum konkreten Verfahren. Gleiche die Vorlage mit Ziel, Anforderungen, Nachweisen und Verwendungszweck der konkreten Bewerbung ab.

Wie lässt sich der Abschluss der Abgabe prüfen?

Nutze für Versand, Abgabe oder einen Termin die Angaben des konkreten Verfahrens. Lies die dazugehörigen Unterlagen vor dem Abschluss nochmals durch.

Unsere Partner