Quellenangaben zu Bildern in wissenschaftlichen Arbeiten
Quellenangabe von Bildern
Eine Bildquelle wird nachvollziehbar, wenn Frage, Quelle, Material und Ergebnis zusammenpassen.
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Literaturverzeichnis: Muster für APA und Harvard
Die Angabe von Bildern sauber belegen: in der Datei stehen Buch, Sammelbandbeitrag, Zeitschriftenaufsatz, Internetquelle und KI-Quelle als fertige Zeile, je einmal nach APA und einmal nach Harvard. Eckige Klammern ersetzen, die nicht gebrauchte Zitierweise löschen, fertig. Keine Anmeldung.
Von der Bildquelle zur klaren Frage
Eine Quellenangabe zu einem Bild gehst du am besten wie eine kleine Aufgabe an. Frag dich zuerst: Welche Angabe gehört zu diesem Bild, für welchen Einsatz gilt sie, und was soll am Ende in deinem Text stehen?
Zu wissenschaftlichen Arbeiten gilt: Fremdes Gedankengut weist du im Text oder in einer Fußnote nach, die vollständigen Angaben stehen danach im Literaturverzeichnis. Das gilt für Zitate und Verweise. Eine allgemeine Regel für Bilder, Plattformen oder Einrichtungen steckt darin nicht.
Deine Frage sollte darum drei Dinge verbinden: das einzelne Bild, seine Herkunft und das gewünschte Ergebnis. Das Ergebnis kann ein kontrollierter Hinweis an der Abbildung samt dokumentierten Quellenangaben sein. Ob diese Form für deinen Arbeitsauftrag reicht, klärst du in den offiziellen Unterlagen.
Beim Thema wissenschaftliches Schreiben behandelst du die Bildquelle nicht getrennt vom übrigen Text. Wenn du eine Hausarbeit schreiben oder eine Masterarbeit schreiben möchtest, schau im Arbeitsauftrag nach dem verlangten Zitierstil, statt eine Form einfach zu übernehmen.

Bestandteile in nachvollziehbarer Reihenfolge
Fünf Entscheidungen führen dich durch die Aufgabe: Du legst die Frage fest, wertest die Quelle aus, ordnest dein Material, setzt den Hinweis um und prüfst am Ende das Ergebnis samt seinen Grenzen.
- Frage festlegen: Benenne das Bild, den vorgesehenen Einsatz und das Ergebnis, das du erreichen willst. Frage etwa: „Welche Angabe gehört zu diesem Bild?“
- Quelle auswerten: Trenne die Erklärung zu wissenschaftlichen Quellenangaben von den Angaben der Bildstelle. Die DGB-Seite verlangt bei den dort genannten redaktionellen Nutzungen von DGB-Pressebildern die Angabe „DGB Pressebild“.
- Material ordnen: Halte Bild, Herkunftsseite, erkennbare Bezeichnung und geplanten Einsatz getrennt fest. Fehlen Angaben zu Urheber, Lizenz oder Nutzung, ermittle sie in offiziellen Unterlagen.
- Hinweis umsetzen: Formuliere den sichtbaren Hinweis und ordne die vollständigen Angaben der vorgesehenen Dokumentation zu. Für die genaue Form gilt der jeweilige Zitierstil, gleiche ihn deshalb mit deinen Vorgaben ab.
- Ergebnis prüfen: Vergleiche Hinweis und Dokumentation mit der Quelle und achte darauf, dass der Hinweis nur den belegten Einsatz beschreibt.
Diese Reihenfolge passt zu den Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit, wenn dein Arbeitsauftrag sie verlangt. Für die Gliederung einer Hausarbeit und das Literaturverzeichnis erstellen prüfst du die jeweiligen Vorgaben gesondert.
Ob Zitierweisen, deutsche Zitierweise oder Harvard-Zitierweise gilt, folgt nicht aus diesen Quellen. Schau im Arbeitsauftrag nach dem verlangten Stil und gleiche die Bildangabe damit ab.
Passend dazu findest du weitere Hinweise im Beitrag Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit.
Schritt für Schritt zu einem klaren Ergebnis
Richte den Ablauf am konkreten Bild und seiner Quelle aus. Jeder Schritt bringt dich zu einem sichtbaren Ergebnis.
- Frage notieren: Halte fest, welche Angabe zu welchem Bild geprüft wird. Ergebnis: eine klare Aufgabe.
- Bild und Herkunft sichern: Ordne Bilddatei, Herkunftsangabe und vorgesehenen Einsatz einander zu. Ergebnis: eine geordnete Materialsammlung.
- Kontext bestimmen: Prüfe, ob die Quelle einen Einsatz beschreibt, der zum Bild passt. Die DGB-Seite nennt „DGB Pressebild“ für die dort aufgeführten redaktionellen Verwendungen, Veränderungen, Vervielfältigungen und elektronischen Bearbeitungen. Ergebnis: eine belegte Zuordnung.
- Hinweis formulieren: Übernimm die genannte Bezeichnung in den Bildhinweis. Ergebnis: ein konkreter Hinweis an oder bei der Abbildung.
- Dokumentation ordnen: Prüfe die vollständigen Angaben, die du hast. Wissenschaftlich gilt: Nachweis im Text oder in einer Fußnote, danach die Angaben im Literaturverzeichnis. Ergebnis: ein zugeordneter Eintrag.
- Zitierstil abgleichen: Vergleiche den Hinweis mit der Vorgabe deines Arbeitsauftrags. Ergebnis: eine bestätigte Form oder eine klar markierte offene Angabe.
- Grenzen beachten: Entferne Aussagen, die sich nicht belegen lassen. Ergebnis: ein Hinweis, der beim belegten Bildkontext bleibt.
Wenn du deine Forschungsfrage formulieren willst, richtest du die Frage auf Bild und Ergebnis. Eine wissenschaftliche Argumentation verlangt darüber hinaus eine eigene fachliche Einordnung. Wenn du Quellenangaben richtig zitieren möchtest, prüfst du Quelle und Arbeitsvorgabe getrennt.
Kurzes Beispiel für die eigene Anwendung
Eine Studentin möchte prüfen, ob sie ein DGB-Pressebild in einer wissenschaftlichen Arbeit verwenden kann. Sie fragt: Welche Quellenangabe nennt die DGB-Seite für diesen Einsatz, und wie dokumentiere ich das?
Sie öffnet die DGB-Seite zu Pressebildern und hält fest, für welchen Einsatz sie gilt. Dann prüft sie, ob ihr Einsatz zu den genannten redaktionellen Verwendungen, Veränderungen, Vervielfältigungen oder elektronischen Bearbeitungen gehört. Nur wenn das für ihr Bild zutrifft, setzt sie die Bezeichnung „DGB Pressebild“ als sichtbaren Hinweis zur Abbildung.
Danach ordnet sie Bilddatei, Herkunftsseite und Einsatz in ihren Unterlagen. Für die weitere Dokumentation gleicht sie ihre Angaben mit dem Zitierstil aus dem Arbeitsauftrag ab: Nachweis im Text oder in einer Fußnote, vollständige Angaben im Literaturverzeichnis. Weitere Angaben übernimmt sie erst, wenn sie sie in den offiziellen Unterlagen findet.
Am Ende hat sie den Hinweis, geordnete Materialien und eine gegen den Zitierstil geprüfte Dokumentation. Daraus folgt nichts über fremde Bilder, Lizenzen oder die Anerkennung durch Institutionen.
Für die weitere Planung kann die Gliederung einer Hausarbeit einen Abschnitt für Abbildungen vorsehen. Methoden wissenschaftlicher Arbeiten sowie qualitative und quantitative Forschung sind nur dann zusätzlich ein Thema, wenn dein Arbeitsauftrag sie verlangt.

Abgrenzung und formale Prüfung trennen
Prüfe am Ende zweimal: einmal den Inhalt (Frage, Quelle, Material, Ergebnis und seine Grenzen), einmal die Form (Bildhinweis und Dokumentation im verlangten Zitierstil).
Inhaltliche Abgrenzung:
- Ist das konkrete Bild benannt und die Frage klar formuliert?
- Hast du die Quelle ausgewertet, statt eine allgemeine Bildregel anzunehmen?
- Wird der DGB-Kontext nur für die auf der DGB-Seite beschriebenen Pressebilder und Einsätze verwendet?
- Sind Materialien geordnet und fehlende Angaben als offene Punkte markiert?
- Ist das Ergebnis über einen nachvollziehbaren Schritt entstanden?
- Kommt der Hinweis ohne unbelegte Lizenz, Pflicht, Frist oder Vorgabe aus?
Formale Prüfung:
- Steht der belegte Hinweis an der vorgesehenen Stelle?
- Sind die Angaben für Text, Fußnote oder Literaturverzeichnis am geltenden Zitierstil geprüft?
- Ist die Ordnung des Literaturverzeichnisses mit der verwendeten Dokumentationsform abgeglichen?
- Ist der Zitierstil aus dem Arbeitsauftrag ermittelt?
Wenn du ein Plagiat vermeiden möchtest, kennzeichnest du fremdes Gedankengut und Zitate. Solange Bildherkunft oder formale Vorgabe ungeklärt sind, behauptest du kein allgemeines Ergebnis. Beim Literaturverzeichnis erstellen und beim Quellenangaben richtig zitieren notierst du offene Punkte als konkrete Aufgaben.
Verlangt die Dokumentation eine besondere Form, such sie in den offiziellen Unterlagen. Aussagen über Zuständigkeit, Anerkennung oder Folgen einer Abweichung ergänzt du nur, wenn eine Quelle sie belegt.
Quellen und Stand
- DGB-Pressebilder | DGB: www.dgb.de (geprüft am 2026-09-01)
- Quellenangabe • Quellen richtig angeben · [mit Video]: studyflix.de (geprüft am 2026-09-01)