Quellenangaben zu Bildern in wissenschaftlichen Arbeiten
Quellenangabe von Bildern
Eine Bildquelle wird nachvollziehbar, wenn Fachfrage, direkte Quelle, Kriterien, Material, Arbeitsschritt und Ergebnis zusammenpassen.
Von der Bildquelle zur konkreten Fachfrage
Eine Quellenangabe zu einem Bild bearbeitest du als konkrete Prüfaufgabe. Formuliere zuerst eine Fachfrage: Welche Angabe ist für dieses Bild durch eine direkte Quelle gedeckt, für welchen beschriebenen Einsatz gilt sie, und welches überprüfbare Ergebnis soll im eigenen Text stehen?
Die vorliegende Quelle zu wissenschaftlichen Arbeiten behandelt Quellenangaben bei fremdem Gedankengut. Sie erklärt, dass ein Nachweis im Text oder in einer Fußnote stehen kann und die vollständigen Angaben danach im Literaturverzeichnis dokumentiert werden. Diese Einordnung bezieht sich auf wissenschaftliche Arbeiten sowie Zitate und Verweise. Sie liefert keine allgemeine Regel für Bilder, Plattformen oder Einrichtungen.
Eine belastbare Fachfrage verknüpft daher das einzelne Bild, seine Herkunft und das gewünschte Arbeitsergebnis. Dieses Ergebnis kann ein geprüfter Hinweis an der Abbildung samt dokumentierten Quellenangaben sein. Ermittle die geltenden Kriterien aus den offiziellen Unterlagen, bevor du beurteilst, ob die Form für einen bestimmten Arbeitsauftrag ausreicht.
Beim Thema wissenschaftliches Schreiben behandelst du die Bildquelle nicht getrennt vom übrigen Text. Wenn du eine Hausarbeit schreiben oder eine Masterarbeit schreiben möchtest, prüfst du den verlangten Zitierstil im jeweiligen Arbeitsauftrag, statt eine Form pauschal zu übernehmen.

Bestandteile in nachvollziehbarer Reihenfolge
Der Aufbau folgt fünf verbundenen Entscheidungen: Du legst die Fachfrage fest, wertest die direkte Quelle und die geltenden Kriterien aus, ordnest Material oder Daten, setzt einen nachvollziehbaren Arbeitsschritt um und prüfst das Ergebnis mitsamt seiner Aussagegrenze.
- Fachfrage festlegen: Benenne das Bild, den vorgesehenen Einsatz und das prüfbare Ergebnis. Frage etwa: „Welche durch die Quelle gedeckte Angabe gehört zu diesem Bild?“
- Direkte Quelle auswerten: Trenne die Erklärung zu wissenschaftlichen Quellenangaben von den Angaben der Bildstelle. Die DGB-Seite verlangt bei den dort genannten redaktionellen Nutzungen von DGB-Pressebildern die Angabe „DGB Pressebild“.
- Material ordnen: Halte Bild, Herkunftsseite, erkennbare Bezeichnung und geplanten Einsatz getrennt fest. Fehlen Angaben zu Urheber, Lizenz oder Nutzung, ermittle sie in offiziellen Unterlagen.
- Arbeitsschritt umsetzen: Formuliere den sichtbaren Hinweis und ordne die verfügbaren vollständigen Angaben der vorgesehenen Dokumentation zu. Die Quelle verweist für die genaue Form auf den jeweiligen Zitierstil; gleiche sie deshalb mit den eigenen Vorgaben ab.
- Ergebnis prüfen: Vergleiche Hinweis und Dokumentation mit der direkten Quelle. Prüfe außerdem, ob das Ergebnis nur den belegten Einsatz beschreibt.
Diese Reihenfolge kann zu den Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit passen, wenn der Arbeitsauftrag sie verlangt. Für die Gliederung einer Hausarbeit und das Literaturverzeichnis erstellen prüfst du die jeweiligen Kriterien gesondert.
Die Auswahl zwischen Zitierweisen, deutsche Zitierweise und Harvard-Zitierweise lässt sich nicht aus den vorliegenden Quellen ableiten. Ermittle den verlangten Stil im Arbeitsauftrag und gleiche die Bildangabe damit ab.
Passend dazu findest du weitere Hinweise im Beitrag Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit.
Schritt für Schritt zu einem prüfbaren Ergebnis
Richte den Ablauf am konkreten Bild und an seiner direkten Quelle aus. Jeder Schritt erzeugt ein sichtbares Zwischenergebnis.
- Arbeitsfrage notieren: Halte fest, welche Angabe zu welchem Bild geprüft wird. Ergebnis: ein abgegrenzter Prüfauftrag.
- Bild und Herkunft sichern: Ordne Bilddatei, Herkunftsangabe und vorgesehenen Einsatz einander zu. Ergebnis: eine geordnete Materialsammlung.
- Kontext bestimmen: Prüfe, ob die Quelle einen Einsatz beschreibt, der zum Bild passt. Die DGB-Seite nennt „DGB Pressebild“ für die dort aufgeführten redaktionellen Verwendungen, Veränderungen, Vervielfältigungen und elektronischen Bearbeitungen. Ergebnis: eine belegte Kontextzuordnung.
- Hinweis formulieren: Übernimm die belegte Bezeichnung in den vorgesehenen Bildhinweis. Ergebnis: ein konkreter Hinweis an oder bei der Abbildung.
- Dokumentation ordnen: Prüfe die verfügbaren vollständigen Angaben. Die wissenschaftliche Quelle beschreibt einen Nachweis im Text oder in einer Fußnote und eine anschließende Dokumentation im Literaturverzeichnis. Ergebnis: ein zugeordneter Dokumentationseintrag.
- Zitierstil abgleichen: Vergleiche den Hinweis mit der Vorgabe des Arbeitsauftrags. Ergebnis: eine bestätigte Form oder eine klar markierte offene Angabe.
- Aussagegrenze markieren: Entferne Aussagen, die die direkte Quelle nicht trägt. Ergebnis: ein Hinweis, der beim belegten Bildkontext bleibt.
Beim Forschungsfrage formulieren richtest du die Frage auf Bild und Ergebnis. Eine wissenschaftliche Argumentation verlangt darüber hinaus eine eigene fachliche Einordnung. Wenn du Quellenangaben richtig zitieren möchtest, prüfst du daher Quelle und Arbeitsvorgabe getrennt.
Kurzes Beispiel für die eigene Anwendung
Eine Studentin möchte prüfen, ob sie ein DGB-Pressebild in einer wissenschaftlichen Arbeit verwenden kann. Sie fragt: Welche Quellenangabe nennt die direkte Quelle für einen dort beschriebenen Einsatz, und wie dokumentiere ich das Ergebnis?
Sie öffnet die DGB-Seite zu Pressebildern und hält den dort beschriebenen Kontext fest. Sie prüft anhand dieser Quelle, ob ihr vorgesehener Einsatz zu den genannten redaktionellen Verwendungen, Veränderungen, Vervielfältigungen oder elektronischen Bearbeitungen gehört. Nur wenn diese Einordnung für ihr Bild zutrifft, verwendet sie die dort genannte Bezeichnung „DGB Pressebild“ als sichtbaren Hinweis bei der Abbildung.
Danach ordnet sie Bilddatei, Herkunftsseite und vorgesehenen Einsatz in ihren Unterlagen. Für die weitergehende Dokumentation gleicht sie ihre Angaben mit dem im Arbeitsauftrag verlangten Zitierstil ab. Die wissenschaftliche Quelle erläutert den Nachweis im Text oder in einer Fußnote sowie die anschließende vollständige Dokumentation im Literaturverzeichnis. Zusätzliche Angaben übernimmt sie erst, wenn sie sie in den offiziellen Unterlagen ihres Arbeitsauftrags findet.
Das Arbeitsergebnis umfasst den belegten Hinweis, die geordneten Materialien und eine gegen den verlangten Zitierstil geprüfte Dokumentation. Daraus folgt weder eine Aussage zu fremden Bildern noch zu Lizenzen oder institutioneller Anerkennung. Das Beispiel zeigt ausschließlich die Übersetzung belegter Angaben in eine Fachfrage und einen nachvollziehbaren Arbeitsschritt.
Für die weitere Planung kann die Gliederung einer Hausarbeit den Abbildungsabschnitt berücksichtigen. Methoden wissenschaftlicher Arbeiten sowie qualitative und quantitative Forschung prüfst du nur dann zusätzlich, wenn der Arbeitsauftrag diese Themen verlangt.

Abgrenzung und formale Prüfung trennen
Führe am Ende zwei getrennte Prüfungen durch. Die inhaltliche Abgrenzung prüft Fachfrage, direkte Quelle, Kriterien, Material, Arbeitsschritt, Ergebnis, Nachvollziehbarkeit und Aussagegrenze. Die formale Prüfung gleicht Bildhinweis und Dokumentation mit dem verlangten Zitierstil ab.
Inhaltliche Abgrenzung:
- Ist das konkrete Bild benannt und die Fachfrage überprüfbar formuliert?
- Ist die direkte Quelle ausgewertet, statt eine allgemeine Bildregel anzunehmen?
- Wird der DGB-Kontext nur für die auf der DGB-Seite beschriebenen Pressebilder und Einsätze verwendet?
- Sind Materialien geordnet und fehlende Angaben als Prüfaufgabe markiert?
- Ist das Ergebnis aus einem nachvollziehbaren Arbeitsschritt entstanden?
- Bleibt die Aussagegrenze sichtbar, ohne unbelegte Lizenz, Pflicht, Frist oder Vorgabe?
Formale Prüfung:
- Steht der belegte Hinweis an der vorgesehenen Stelle?
- Sind die Angaben für Text, Fußnote oder Literaturverzeichnis am geltenden Zitierstil geprüft?
- Ist die Ordnung des Literaturverzeichnisses mit der verwendeten Dokumentationsform abgeglichen?
- Ist der Zitierstil aus dem Arbeitsauftrag ermittelt?
Wenn du ein Plagiat vermeiden möchtest, kennzeichnest du fremdes Gedankengut und Zitate im Rahmen der wissenschaftlichen Quelle. Solange Bildherkunft oder formale Vorgabe ungeprüft bleiben, gibst du kein allgemeines Ergebnis aus. Beim Thema Literaturverzeichnis erstellen und beim Thema Quellenangaben richtig zitieren hältst du offene Punkte als konkrete Prüfhandlungen fest.
Verlangt die Dokumentation eine besondere Form, ermittle sie in offiziellen Unterlagen. Aussagen über Zuständigkeit, Anerkennung oder Folgen einer Abweichung ergänzt du nur mit direkter Quelle.
Quellen und Stand
- DGB-Pressebilder | DGB: www.dgb.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
- Quellenangabe • Quellen richtig angeben · [mit Video]: studyflix.de (geprüft am 2026 bis 09 bis 01)
Die Einordnung „Quellenangaben zu Bildern in wissenschaftlichen Arbeiten“ berücksichtigt außerdem „einordnen“.