Hiwi-Gehalt: Stundenlöhne von Berlin bis München

Hiwi-Gehalt: Stundenlohn nach Bundesland und Abschluss

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 17. September 2026 · Studentenjobs im Überblick

Wer an einer Hochschule als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft arbeitet, möchte vorab genau kalkulieren können, wie hoch das monatliche Hiwi-Gehalt ausfällt und welche Abzüge relevant werden. Da die Stundenlöhne von Berlin bis München je nach Standort, Hochschulregelung und Studienfortschritt spürbar voneinander abweichen, lohnt sich vor dem Unterschreiben ein strukturierter Blick auf den geltenden Satz, den konkreten Vertrag und die eigene Soziale Absicherung im Studium.

Wie sich das Hiwi-Gehalt aus Stundenlohn, Standort und Abschluss

Wie viel eine studentische Hilfskraft pro Arbeitsstunde verdient, richtet sich nach dem jeweiligen Bundesland, den Vorgaben der einstellenden Hochschule sowie einem bereits erreichten Studienabschluss. Rechtlich bildet stets der gesetzliche Mindestlohn die verbindliche Untergrenze, während einzelne Universitäten darüber hinaus eigene Vergütungssätze oder tarifliche Regelungen anwenden. Seit dem 1. Januar 2026 beläuft sich dieser gesetzliche Mindestlohn auf 13,90 Euro brutto pro Arbeitsstunde und greift völlig unabhängig vom vereinbarten Stundenumfang, sodass auch ein klassischer Minijob am Lehrstuhl nicht geringer entlohnt werden darf. Zudem sieht die Bundesregierung für das Jahr 2027 bereits eine nächste Anpassung auf 14,60 Euro ab dem 1. Januar vor.

In der Praxis weichen die tatsächlichen Hochschulsätze allerdings oft vom allgemeinen Mindestlohn ab und folgen einer eigenen Systematik. Beispielsweise nutzt die Freie Universität Berlin als formale Rechengröße weiterhin einen Tarifwert in Höhe von 14,32 Euro, zahlt ihren studentischen Beschäftigten im laufenden Betrieb aber freiwillig einen deutlich höheren Stundenlohn aus. Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt oder kurz vor der Unterschrift steht, sollte den konkret angebotenen Stundenbetrag deshalb immer anhand der aktuellen Entgeltübersichten der jeweiligen Hochschule und der Klauseln im vorliegenden Vertrag kontrollieren.

Unser vertiefender Ratgeber Gehalt und Vertrag als Hilfskraft zeigt im Detail auf, worauf Studierende bei der Prüfung von Vergütungsangaben und Vertragsinhalten achten sollten. Für eine realistische Einschätzung des eigenen Einkommens kommt es vor allem auf das Zusammenspiel zwischen dem vertraglichen Stundenbetrag, den Richtlinien der jeweiligen Hochschule und einem eventuell schon erworbenen Hochschulabschluss an. Bleiben in der Stellenausschreibung einzelne Punkte zur Einstufung ungeklärt, gibt die zuständige Personalstelle anhand der offiziellen Hochschulunterlagen verbindlich Auskunft.

Hiwi-Gehalt richtig einordnen: der Ablauf in drei Schritten

Vergütung nach TV-Stud in Berlin: Tarifwert und freiwillige Erhöhung

An den Berliner Hochschulen bildet das Tarifwerk TV Stud den rechtlichen Rahmen für die Bezahlung studentischer Beschäftigter. Nach Darstellung der Freien Universität Berlin stammt der bisherige tarifliche Grundwert in Höhe von 14,32 Euro aus dem Tarifvertrag TV Stud III-KAV, der am 17. Juli 2024 geschlossen wurde. Laut Angaben der FU dient genau dieser Tarifbetrag auch künftig als formale Ausgangsbasis, wenn eine spätere Tarifeinigung verhandelt wird. Weil diese Vereinbarungen ausschließlich das Tarifgebiet des Landes abdecken, lassen sich daraus keine Rückschlüsse auf die Bezahlung an Hochschulstandorten außerhalb Berlins ziehen.

Über diesen unveränderten Tarifwert hinaus hat die FU Berlin das tatsächlich ausgezahlte Stundenentgelt mit Wirkung zum 1. Januar 2026 aus eigenen Mitteln von 14,32 Euro auf 15,08 Euro heraufgesetzt. Nach Berechnungen der Hochschule bringt dieser Schritt den studentischen Hilfskräften ein Lohnplus von 5,3 Prozent. Für die richtige Einordnung ist entscheidend, dass diese 15,08 Euro keinen neu vereinbarten Flächentarifwert darstellen, sondern als freiwillige übertarifliche Leistung dieser einzelnen Universität im Vorfeld der Tarifverhandlungen 2026 gewährt werden. Zur Begründung verweist die FU einerseits auf den zeitgleich gestiegenen Berliner Mindestlohn und andererseits auf die angepasste Geringfügigkeitsgrenze in Höhe von 603 Euro.

Da es sich um eine hochschulinterne Entscheidung handelt, bedeutet die FU-Mitteilung keineswegs, dass auch andere Berliner Hochschulen automatisch 15,08 Euro pro Stunde überweisen. Bei der Kontrolle eines konkreten Vertragsangebots empfiehlt es sich daher, sauber zwischen der formellen Tarifgrundlage, der einstellenden Hochschule und dem tatsächlich im Vertrag eingetragenen Zahlbetrag zu differenzieren. Wer darüber hinaus verschiedene Verdienstwege neben dem Studium vergleichen möchte, erhält unter Studentenjobs im Überblick eine kompakte Orientierung zu typischen Tätigkeitsfeldern.

Stundenlöhne an anderen Standorten am Beispiel der TU München

Wie stark ein erster akademischer Grad die Bezahlung verändern kann, verdeutlichen die Stundensätze, die die Technische Universität München für ihre studentischen Hilfskräfte ausweist. Wer dort noch keinen Hochschulabschluss besitzt, erhält ab dem Sommersemester 2026 eine Vergütung von 15,20 Euro pro Stunde, die ab dem Sommersemester 2027 weiter auf 15,90 Euro steigt. Noch spürbarer fällt die Staffelung für Beschäftigte mit abgeschlossenem Erststudium aus: Für diese Gruppe sind ab dem Wintersemester 2026/27 bereits 16,70 Euro und ab dem Sommersemester 2027 schließlich 17,44 Euro pro Arbeitsstunde festgesetzt. Nach eigener Darstellung nutzt die TUM mit diesen Konditionen die vom bayerischen Ministerium freigegebenen Höchstsätze in vollem Umfang aus.

Tabelle: Hochschule oder Regelung, Satz ohne Abschluss, Satz mit Abschluss
Hochschule oder RegelungSatz ohne AbschlussSatz mit Abschluss
TV-Stud Berlin (FU)14,32 € Tarifwert; 15,08 € freiwillige FU-Anhebung ab 01.01.2026keine Angabe
TUM Bayern15,20 € ab Sommersemester 2026; 15,90 € ab Sommersemester 202716,70 € ab Wintersemester 2026/27; 17,44 € ab Sommersemester 2027
Gesetzlicher Mindestlohn als unterer Rahmen13,90 € ab 01.01.202613,90 € ab 01.01.2026

Beim Vergleich dieser Zahlen gilt es zu beachten, dass die aufgeführten TUM-Werte lediglich die Vergütungspraxis dieser konkreten Universität abbilden und keine bundesweit verbindliche Richtlinie begründen. Selbst innerhalb des Freistaats Bayern lässt sich aus der veröffentlichten TUM-Angabe nicht schließen, dass andere Universitäten oder Fachhochschulen denselben Satz auszahlen.

Damit bei einem Stellenangebot keine Missverständnisse entstehen, sollten Bewerberinnen und Bewerber ihren anerkannten Studienabschluss, die genaue Semesterangabe für den Gültigkeitszeitraum sowie die jeweilige Hochschule im Vertrag Punkt für Punkt gegenprüfen. Worauf es bei den einzelnen Paragrafen ankommt, erläutert unser Beitrag Hiwi-Vertrag richtig prüfen anhand einer praxisnahen Checkliste.

Unterschied zwischen SHK, WHF und WHK nach Studienfortschritt

Im Hochschulalltag wird unter dem Sammelbegriff Hiwi häufig genau zwischen studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften getrennt, wie die Systematik der Universität Duisburg-Essen anschaulich zeigt. Zwar bildet diese Einteilung zunächst nur die interne Verwaltungspraxis dieser einzelnen Hochschule ab und schreibt keine einheitliche Begrifflichkeit für sämtliche deutschen Hochschulen vor, sie illustriert jedoch das Prinzip der abschlussbezogenen Einstufung. Vor einer Bewerbung lohnt sich deshalb ein Blick darauf, welches genaue Kürzel die jeweilige Einrichtung nutzt und ob in dem für die Tätigkeit maßgeblichen Fachbereich bereits ein Studienabschluss erreicht wurde.

  • SHK: Unter dieses Kürzel fallen regulär immatrikulierte Studierende an einer deutschen Hochschule, die in dem für die Stelle relevanten Fachbereich bislang noch keinen ersten berufsqualifizierenden Abschluss vorweisen können.
  • WHF: Wer bereits einen ersten Bachelorabschluss erreicht hat, kann gemäß der Systematik der Universität Duisburg-Essen als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss eingestellt werden.
  • WHK: Liegt hingegen schon ein erfolgreich beendeter Masterabschluss vor, erfolgt die Beschäftigung dort entsprechend als wissenschaftliche Hilfskraft mit Masterabschluss.

Auch die konkreten Aufgaben im Arbeitsalltag sind nach dieser Einstufung abgestuft: Eine SHK übernimmt unterstützende Zuarbeiten in Forschung und Lehre, begleitet also beispielsweise Lehrveranstaltungen oder Kolloquien und bereitet Unterrichtsmaterial auf, während die fachliche Verantwortung jederzeit bei der betreuenden Lehrperson liegt. Demgegenüber übernehmen WHF und WHK bereits anspruchsvollere wissenschaftliche Dienstleistungen für Forschung und Lehre, arbeiten dabei aber ebenfalls unter der fachlichen Anleitung von Hochschullehrenden oder wissenschaftlichen Mitarbeitenden.

Wer abwägt, ob eine Stelle am Lehrstuhl oder in einem Unternehmen besser zur eigenen Studienplanung passt, findet unter Hiwi oder Werkstudent werden eine strukturierte Gegenüberstellung zwischen Hochschultätigkeit und regulärer Werkstudentenstelle. Da die genannte Definitionsübersicht zur Abgrenzung von WHF und WHK selbst keine Zahl zur Entgelthöhe ausweist, müssen die jeweils gültigen Stundensätze direkt den Vergütungstabellen der einstellenden Universität entnommen werden.

Befristung im Hiwi-Vertrag: Gesetzliche Höchstdauer nach WissZeitVG

Den rechtlichen Maßstab für zeitlich befristete Arbeitsverträge bei wissenschaftlichen oder künstlerischen Hilfstätigkeiten setzt bundesweit § 6 WissZeitVG. Diese gesetzliche Sondervorschrift gilt gezielt für immatrikulierte Studierende an einer deutschen Hochschule, deren Studiengang auf einen ersten oder einen weiteren berufsqualifizierenden Studienabschluss ausgerichtet ist. Auf andere Vertragstypen außerhalb des Wissenschaftsbetriebs oder auf Personen ohne Studierendenstatus lässt sich diese spezielle Befristungsregel hingegen nicht übertragen.

Laut § 6 WissZeitVG dürfen entsprechende Hilfskraftverträge über die gesamte Studienzeit hinweg in der Summe für bis zu sechs Jahre sachgrundlos befristet werden, wobei innerhalb dieser Zeitspanne auch mehrfache Vertragsverlängerungen zulässig sind. Sechs Jahre beschreiben dabei allerdings ausschließlich den gesetzlichen Höchstrahmen und keineswegs eine übliche oder automatisch garantierte Laufzeit für einen einzelnen Arbeitsvertrag. Weder gibt der Gesetzgeber eine feste Standardlaufzeit für den jeweiligen Einzelvertrag vor, noch regelt die Vorschrift, welche Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem vollständigen Ausschöpfen dieser Höchstdauer bestehen.

Vor dem Unterzeichnen eines neuen Arbeitsvertrags oder einer Verlängerung sollten Studierende daher das eingetragene Vertragsende, den zitierten Befristungsgrund sowie sämtliche schon zuvor an Hochschulen absolvierten Vertragszeiträume im Dokument sorgfältig nachrechnen. Falls Fragen zur verbleibenden Befristungsdauer offenbleiben, hilft die zuständige Personalabteilung der Hochschule anhand der offiziellen Unterlagen weiter. Konkrete Anlaufstellen für die erfolgreiche Stellensuche am Campus stellt ergänzend unser Ratgeber Passenden Hiwi-Job finden vor.

Hiwi-Gehalt richtig einordnen: Prüfliste mit vier Punkten

Soziale Absicherung, Werkstudentenprivileg und Minijob-Grenze

Für die monatlichen Abzüge vom Bruttolohn und die eigene Soziale Absicherung im Studium ist vor allem das Werkstudentenprivileg nach den Richtlinien der Deutschen Rentenversicherung maßgeblich, sofern Zeit und Arbeitskraft überwiegend für das Studium eingesetzt werden. Unter dieser Voraussetzung entfällt für die Hilfskraftstelle die gesetzliche Beitragspflicht zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Für die persönliche Netto-Planung bleibt jedoch wichtig, dass die gesetzliche Rentenversicherungspflicht unverändert greift und das Privileg somit nicht pauschal von sämtlichen Sozialabgaben entbindet.

Als entscheidende Zeitgrenze während der laufenden Vorlesungszeit gibt die Deutsche Rentenversicherung eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von maximal 20 Stunden vor, wobei die Höhe des erzielten Arbeitsentgelts für diese Beitragsfreiheit unerheblich bleibt. Ein Überschreiten dieser Wochenstundengrenze ist nur dann unschädlich, wenn die zusätzliche Mehrarbeit ausschließlich in den Abend- oder Nachtstunden sowie am Wochenende geleistet wird und innerhalb eines Jahres auf höchstens 26 Wochen befristet bleibt. Während der offiziellen Semesterferien greift die Versicherungsfreiheit in den genannten Zweigen laut Quelle sogar unabhängig vom wöchentlichen Stundenumfang und der Lohnhöhe, weshalb Studierende im Einzelfall stets die geplante Arbeitszeit, die zeitliche Lage etwaiger Mehrarbeit sowie die vertragliche Befristung gemeinsam betrachten sollten.

Bei geringerem Stundenumfang rückt außerdem die Abrechnung als geringfügige Beschäftigung in den Fokus: Im Jahr 2026 liegt die monatliche Minijob-Verdienstgrenze im Jahresdurchschnitt bei 603 Euro, nachdem dieser Schwellenwert bereits seit 2022 dynamisch an die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns gekoppelt wurde. Ob eine Hiwi-Stelle im konkreten Fall als Minijob abgerechnet wird, folgt jedoch nicht automatisch aus der Tätigkeit am Lehrstuhl, sondern erfordert den genauen Abgleich zwischen dem vertraglich vereinbarten Entgelt und der geltenden Verdienstgrenze. Wann zusätzlich Lohnsteuer einbehalten wird und welche Freibeträge helfen, erklärt der weiterführende Leitfaden Steuerfreibetrag als Werkstudent.

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Stand: 17. September 2026

korrektur.de. (2026, 17. September). Hiwi-Gehalt: Satz, Vertrag und Soziale Absicherung. korrektur.de. https://korrektur.de/hiwi-gehalt

Quellen und Stand

Zusammenfassend verdeutlicht der Überblick zum Thema „Hiwi-Gehalt: Stundenlöhne von Berlin bis München“, wie eng der gezahlte Satz an der jeweiligen Hochschule, der individuell geschlossene Vertrag und die Soziale Absicherung für Studierende ineinandergreifen.

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Häufige Fragen zu Hiwi-Gehalt, Vertrag und Sozialversicherung

Unterscheiden sich die Sätze für Bachelor- und Masterabsolventen?

Viele Universitäten gliedern ihre Stellen nach dem erreichten Studiengrad: So führt die Universität Duisburg-Essen Beschäftigte mit erstem Abschluss als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHF) und nach bestandenem Masterstudium als wissenschaftliche Hilfskraft mit Masterabschluss (WHK), nennt in dieser Definitionsquelle allerdings keine konkrete Zahl zur Lohnhöhe. Welchen Unterschied ein Abschluss bei der Bezahlung machen kann, verdeutlicht die Technische Universität München, an der Hilfskräfte mit Hochschulabschluss ab dem Wintersemester 2026/27 bereits 16,70 Euro pro Stunde und ab dem Sommersemester 2027 dann 17,44 Euro erhalten.

Ist der Mindestlohn überall die gleiche Untergrenze?

Ja, bundesweit bildet seit dem 1. Januar 2026 der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 13,90 Euro brutto pro Arbeitsstunde die verbindliche Lohnuntergrenze. Diese Vorgabe greift unabhängig vom Beschäftigungsumfang und schützt damit ausdrücklich auch studentische Minijobberinnen und Minijobber.

Darf ein Hiwi-Vertrag länger als sechs Jahre laufen?

Nach den Vorgaben von § 6 WissZeitVG dürfen Verträge für wissenschaftliche oder künstlerische Hilfstätigkeiten insgesamt bis zu einer Höchstdauer von sechs Jahren sachgrundlos befristet werden, sofern die Studierenden an einer deutschen Hochschule für einen ersten oder weiteren berufsqualifizierenden Abschluss immatrikuliert sind. Bis diese zeitliche Obergrenze ausgeschöpft ist, lassen sich bestehende Arbeitsverträge auch mehrfach verlängern.

Muss ich als Hiwi immer in die Rente einzahlen?

Ja, die gesetzliche Rentenversicherungspflicht greift bei einer studentischen Beschäftigung grundsätzlich immer, unabhängig davon, wie gering das wöchentliche Stundenpensum ausfällt oder dass in den übrigen Versicherungszweigen Beitragsfreiheit über das Werkstudentenprivileg besteht.

Gilt der erhöhte Berliner Satz auch an anderen Unis?

Nein, die Anhebung des gezahlten Stundenlohns auf 15,08 Euro beruht auf einer freiwilligen Entscheidung, die die Freie Universität Berlin speziell für ihre eigenen studentischen Beschäftigten getroffen hat. Aus dieser hochschuleigenen FU-Mitteilung lässt sich daher kein Anspruch auf denselben Betrag an anderen Berliner Hochschulen ableiten.

Welche Rolle spielen Semesterferien bei der Versicherungsfreiheit?

Während der offiziellen Semesterferien bleibt eine studentische Beschäftigung selbst bei höherer Wochenarbeitszeit und ungeachtet der Entgelthöhe von den Beiträgen zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit. Lediglich die reguläre Rentenversicherungspflicht gilt auch in der vorlesungsfreien Zeit unverändert weiter.

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