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Studentenwohnung & Wohnen im Studium: WG, Wohnheim, Apartment
Vom Wohnheimplatz bis zur Großstadt-WG – alle Optionen
Für die meisten Studierenden ist das Wohnen der dickste Posten im Monatsbudget. Ob Zimmer im Wohnheim, WG oder eine eigene Studentenwohnung: Diese Wahl entscheidet mit, wie viel Geld übrig bleibt und wie das Sozialleben im Studium aussieht. Ein Wohnheimplatz beim Studierendenwerk in DE liegt häufig bei nur 230–350 €/Monat, ein WG-Zimmer in München, Frankfurt, Zürich und Wien dagegen schnell bei 600–900 €. Auf dieser Seite findest du alle Wohnformen, Anlaufstellen und Tipps, von der Erstsemesterzeit bis zum Auslandssemester. Noch mehr steht im Studium-Tipps-Hub.

Studierendenwohnheim
Die preiswerteste Variante, allerdings ist eine Wartezeit von 1–4 Semestern die Regel. Bewirb dich am besten direkt nach der Zulassung, oft geht das sogar schon vor Semesterbeginn.
- DSW – Wohnen – Übersicht aller deutschen Studierendenwerke
- ÖH – Wohnen – Studierendenwohnheime Österreich
- swissuniversities.ch – Wohnhinweise CH
- Preisspanne DE: 230–450 €/Monat warm; AT: 300–500 €; CH: 600–900 CHF
- Vergabe richtet sich nach: Bedürftigkeit, Bewerbungszeitpunkt und Internationalität
WG-Suche & WG-Bewerbung
Die mit Abstand beliebteste Wohnform bleibt die WG. In Großstädten kommen pro Zimmer schnell 5–30 Bewerber:innen zusammen, deshalb zählt eine überzeugende Selbstvorstellung besonders viel.
- wg-gesucht.de – die größte Plattform in DACH
- studenten-wg.de – DE-fokussiert
- wgzimmer.ch – WGs Schweiz
- Facebook-Gruppen pro Stadt + Universität (oft beste & aktuellste Angebote)
- Tipp fürs WG-Anschreiben: persönlich bleiben, Kurzvorstellung in zwei Sätzen, Hobbys und Ordnungssinn nennen

Mietvertrag & Rechtliches
Diese Themen unterschätzen Studierende gern, obwohl sie viel Geld sparen können: Untermiete, Hauptmiete, Mietkaution, Mängel und Auszug.
- Deutscher Mieterbund – Beratung gegen Mitgliedsgebühr
- mieterhilfe.at – Mieter:innenschutz Österreich
- mieterverband.ch – Mieterverband CH
- Mietkaution: höchstens 3 Nettokaltmieten, getrennt anzulegen und verzinst zurückzuzahlen
- Mängel immer schriftlich anzeigen (etwa Schimmel) und Beweise sichern
Finanzielle Unterstützung beim Wohnen
Dass sich die Kosten fürs Wohnen staatlich oder kommunal bezuschussen lassen, ist längst nicht allen bekannt.
- Wohngeld DE: einkommensabhängig, im Studium nur unter Bedingungen
- Mietzuschuss AT: kommunale Förderungen je Bundesland
- Wohnkostenanteil CH: in einzelnen Kantonen Teil des Stipendiums
- BAföG-Wohnzuschlag: 380 €/Monat als Teil des BAföG-Höchstsatzes
- Heizkostenhilfen (DE): kommunale Energiehilfen, Bürgergeld-Härtefälle
Erstis-Checkliste & Campus-Leben
Wie heimisch du dich fühlst, klärt sich meist schon in den ersten 4 Wochen. Die folgenden Punkte gehören deshalb im ersten Semester ganz oben auf deine Liste.
- Wohnsitz beim Bürgeramt bzw. der Meldestelle innerhalb von 14 Tagen anmelden
- GEZ/ARD-ZDF: Befreiung möglich als BAföG-Empfänger:in oder in einer gemeinsamen WG
- Hausrat- und Haftpflichtversicherung frühzeitig prüfen
- Zugang zur Bibliothek, Hochschul-IT und Mensa-Karte einrichten
- Erstis-Wochen, Fachschaft, Hochschulsport, AStA/ÖH/VSS-UNES
- Studentenrabatte aktivieren – ÖPNV, Software, Streaming
Studi-Rabatt auf alle Services
Mit Code STUDI10 10 % auf Korrekturlesen, Lektorat, Plagiatsprüfung & KI-Detektor.
Datei jetzt hochladenHäufige Fragen
Wie früh sollte ich mich für ein Wohnheim bewerben?+
Am besten unmittelbar nach der Zulassung. Einige Werke nehmen Bewerbungen sogar bereits 6–12 Monate im Voraus entgegen, dann mit einer bedingten Zulassung.
Wie hoch ist die Miete in deutschen Studistädten?+
Im Wohnheim rechnest du mit 250–400 €, ein WG-Zimmer kostet in mittelgroßen Städten 300–600 € und in München, Frankfurt oder Hamburg 600–900 €. Ein eigenes 1-Zimmer-Apartment liegt bei 500–1.300 €.
Was tun, wenn die WG-Suche nichts bringt?+
Geh in Etappen vor: 1) das Wohnheim als Absicherung parallel laufen lassen, 2) Facebook-Gruppen der jeweiligen Stadt durchsuchen, 3) Aushänge vor Ort prüfen, 4) ein befristetes möbliertes Zimmer zur Überbrückung nehmen.
Lohnt sich Mietkauf, Wohnen-für-Hilfe oder Tausch-Programme?+
Das Modell Wohnen-für-Hilfe (WFH) ist bei vielen DSW fest verankert: Du wohnst günstig und packst dafür in Haushalten von Senior:innen mit an. Für sozial engagierte Studierende ist das eine echte Option.
Wie hoch sind die Nebenkosten realistisch?+
Kalkuliere 120–200 €/Monat für Strom, Heizung, Wasser, Müll und Internet, je nach Wohnform und Energiepreisen. In der WG wird es durch die Aufteilung meist günstiger.
Mehr rund um den studentischen Alltag findest du im Studium-Tipps-Hub.