Plagiascan und die Software PlagScan verstehen

Plagiascan ist keine eigene Software, gemeint ist meist PlagScan

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 22. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Wer online nach Plagiascan sucht, landet meist bei einem anderen Namen: PlagScan. Hier liest du, was dieses Werkzeug laut der Ruhr-Universität Bochum tatsächlich leistet und wie du mit einem Treffer umgehst.

Plagiascan und PlagScan: Begriff und Grenzen

Der Begriff Plagiascan taucht in Suchanfragen häufig auf, bezeichnet aber keine eigenständige Software. Gemeint ist in den allermeisten Fällen PlagScan, ein Werkzeug, das von den IT.SERVICES der Ruhr-Universität Bochum beschrieben wird. Nach dieser Darstellung vergleicht PlagScan eingereichte Texte mit Datenbanken und mit Quellen aus dem Internet und markiert dabei Textübereinstimmungen. Das Werkzeug liefert also eine Liste von Stellen, die sprachlich mit anderen Texten überlappen, trifft aber selbst keine Aussage darüber, ob diese Überlappung ein Plagiat darstellt. Diese Einordnung nehmen laut der Bochumer Beschreibung die Lehrenden vor, die den markierten Text lesen und bewerten. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, etwa im Rahmen von Studium-Tipps zur wissenschaftlichen Arbeit, sollte diesen Unterschied zwischen technischem Fund und inhaltlicher Bewertung von Anfang an mitdenken.

Das Ziel eines solchen Abgleichs ist es, Textstellen sichtbar zu machen, die weiter geprüft werden müssen, nicht ein fertiges Urteil zu liefern. Die Grenze liegt genau dort: Ein Treffer zeigt eine Übereinstimmung an, mehr nicht. Für Studierende verschiedener Studiengänge an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten kann die technische Grundlage solcher Werkzeuge variieren, deshalb lohnt sich bei Unsicherheit immer ein Blick auf die Beschreibung der eigenen Hochschule, bevor voreilige Schlüsse gezogen werden. Zahlen zu Trefferquoten oder Angaben zu Kosten gehören nicht zu den belegten Informationen und werden hier bewusst nicht genannt.

Wenn du dich fragst, welche Fachrichtung zu dir passt, kann dir Studiengang wählen helfen, diese Entscheidung strukturiert anzugehen, bevor das Thema Plagiatsprüfung überhaupt relevant wird.

Fortschrittsbalken für die einzelnen Ablaufstationen zu Plagiascan und die Software PlagScan

Schritt für Schritt zum eigenen Umgang mit einem Treffer

Im ersten Schritt lohnt sich ein Blick auf die Schreibweise: Plagiascan oder PlagScan, beide Varianten tauchen auf, gemeint ist aber dasselbe Werkzeug. Lies dazu die Darstellung der IT.SERVICES der Ruhr-Universität Bochum zu PlagScan, denn sie beschreibt konkret, wie der Abgleich funktioniert und wer die gefundenen Stellen einordnet. Anschließend prüfst du jede markierte Stelle selbst am ursprünglichen Beleg: Steht dort wirklich derselbe Gedanke in ähnlichen Worten, oder handelt es sich um eine zufällige Übereinstimmung, etwa bei Fachbegriffen oder Zitaten? Diese eigene Prüfung ersetzt keine Software, sondern ergänzt sie.

Im zweiten Schritt bestimmst du, wer an deiner Hochschule für die Bewertung zuständig ist. Das kann die Lehrperson, ein Prüfungsamt oder eine andere Stelle sein, je nachdem, wie die jeweils geltenden Studienregeln deines Studiengangs das vorsehen. Wer bei der Studienwahl noch unsicher ist, findet über eine Studienberatung oder einen Studienorientierungstest Orientierung, wie unterschiedliche Fächer mit wissenschaftlichem Arbeiten umgehen. Auch der Unterschied zwischen Universität oder Fachhochschule kann hier eine Rolle spielen, weil Abläufe und Zuständigkeiten je nach Hochschultyp unterschiedlich organisiert sind.

Im dritten Schritt hältst du das Ergebnis deiner Prüfung schriftlich fest: Welche Stelle war markiert, was hast du beim Vergleich mit dem Original festgestellt, und welcher nächste Schritt folgt daraus. Ein Beispiel: Eine Studentin entdeckt in ihrer Hausarbeit eine markierte Passage, vergleicht sie mit der zitierten Quelle, stellt fest, dass es sich um ein korrekt gekennzeichnetes Zitat handelt, und notiert dieses Ergebnis, bevor sie die Arbeit abgibt. So bleibt nachvollziehbar, wie die Einschätzung entstanden ist.

Typische Fehler im Umgang mit Treffern

Ein häufiger Fehler ist es, eine gefundene Textübereinstimmung sofort als Beweis für ein Plagiat zu lesen. Nach der Darstellung der IT.SERVICES der Ruhr-Universität Bochum liefert PlagScan lediglich den Abgleich, die inhaltliche Bewertung bleibt bei den Lehrenden. Diese Zuordnung gilt ausdrücklich für das Bochumer Angebot und lässt sich nicht automatisch auf jedes andere Werkzeug übertragen. Wer die Software für die Bewertung selbst verantwortlich macht, verwechselt technischen Fund und fachliche Einschätzung.

Ein zweiter Fehler entsteht, wenn eigene Annahmen über Regeln mit tatsächlich geltenden Vorgaben gleichgesetzt werden. Was in einem Studiengang als zulässiges Zitieren gilt, kann in einer anderen Prüfungsordnung anders geregelt sein. Deshalb ersetzt kein pauschales Bauchgefühl den Blick in die jeweils gültigen Unterlagen der eigenen Hochschule.

Ein dritter Fehler ist das Aufschieben von Rückfragen. Wer eine markierte Stelle entdeckt und unsicher ist, sollte die Klärung nicht verzögern, sondern zeitnah die zuständige Person ansprechen. Das gilt unabhängig davon, ob die Unsicherheit aus der ersten Orientierungsphase des Studiums, einer offenen Frage zu geltenden Regelungen oder einem konkreten Treffer in einer Arbeit stammt. Je früher eine Rückfrage gestellt wird, desto eher lässt sich eine Situation klären, bevor sie zu einem größeren Problem wird.

Plagiascan und die Software PlagScan mit einer themenspezifischen Checkliste

Abschließende Checkliste zum Treffer

Halte zunächst fest, welchen Namen du tatsächlich meinst: Plagiascan als Suchbegriff oder PlagScan als das konkret beschriebene Werkzeug. Notiere außerdem, welche Stelle an deiner Hochschule für die Bewertung von Textübereinstimmungen zuständig ist, denn diese Zuständigkeit kann sich je nach Fach und Einrichtung unterscheiden. Für Erstsemester-Tipps zum Studienstart gehört dieser Punkt zu den organisatorischen Fragen, die früh geklärt werden sollten, ähnlich wie Fragen zum Wohnen im Studium oder zu Studentenjobs neben dem Studium.

Beschreibe außerdem genau, welcher Art die gefundene Textübereinstimmung ist: ein wörtliches Zitat, eine Paraphrase oder eine zufällige sprachliche Nähe bei Fachbegriffen. Dokumentiere dazu deine eigene Prüfung der Belegstellen, also den Vergleich zwischen markierter Stelle und Originaltext.

Zum Schluss legst du fest, welche Quelle oder Stelle für offene Fragen zuständig ist, und notierst deinen persönlichen nächsten Schritt, etwa ein Gespräch mit der Lehrperson oder die Rücksprache mit dem Prüfungsamt. Wer gerade erst über ein Auslandssemester nachdenkt oder sich zwischen Studiengängen entscheidet, kann diese Systematik auch auf andere organisatorische Fragen im Studium übertragen.

Quellen und Stand

Der vollständige Titel zu „Plagiascan und die Software PlagScan verstehen“ lautet „Plagiascan und PlagScan: Begriff richtig einordnen“.

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Fragen und Antworten zum Thema Plagiascan und die Software PlagScan

Ist Plagiascan ein anderes Programm als PlagScan?

Nein, Plagiascan ist keine eigene Software. Gemeint ist in der Regel das Werkzeug PlagScan, das die IT.SERVICES der Ruhr-Universität Bochum beschreiben: Es vergleicht eingereichte Texte mit Datenbanken und Internetquellen und markiert Übereinstimmungen.

Entscheidet PlagScan selbst, ob ein Plagiat vorliegt?

Nach der Darstellung der IT.SERVICES der Ruhr-Universität Bochum liefert PlagScan nur die gefundenen Textübereinstimmungen. Ob diese Stellen tatsächlich ein Plagiat darstellen, bewerten die Lehrenden, nicht die Software selbst.

Was mache ich, wenn eine Stelle in meiner Arbeit markiert wurde?

Prüfe die markierte Stelle selbst am ursprünglichen Beleg und vergleiche Wortlaut und Zitierweise. Wende dich anschließend an die zuständige Stelle deiner Hochschule, etwa die Lehrperson, um das Ergebnis gemeinsam einzuordnen.

Gilt die Beschreibung von PlagScan auch für andere Hochschulen?

Die vorliegende Beschreibung bezieht sich ausdrücklich auf das Angebot der Ruhr-Universität Bochum. Für andere Hochschulen prüfst du am besten direkt bei der dortigen zuständigen Stelle, welches Werkzeug eingesetzt wird und wie es dort beschrieben ist.

Wie dokumentiere ich den Umgang mit einem Treffer sinnvoll?

Halte fest, welche Stelle markiert wurde, was dein Vergleich mit dem Original ergeben hat und welche zuständige Person oder Stelle du dazu kontaktiert hast. So bleibt nachvollziehbar, wie die Einschätzung zustande gekommen ist.

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