Hiermit erkläre: Eidesstattliche Erklärung prüfen
Hiermit erkläre Eidesstattliche Erklärung Vorlage
Eine eidesstattliche Erklärung kannst du Schritt für Schritt prüfen: Formulierung erfassen, Aussagen zu Selbstständigkeit und Hilfsmitteln kontrollieren und am Ende die Angaben abgleichen.
Formulierung „Hiermit erkläre“ in der Vorlage richtig verstehen
Wer für eine wissenschaftliche Arbeit nach den einleitenden Worten „Hiermit erkläre“ sucht, benötigt nicht bloß einen einzelnen Halbsatz, sondern eine vollständige und verlässliche Vorlage. Damit du vor der Abgabe deiner Arbeit jedes Detail sicher überblickst, gilt ein klarer Grundsatz: Eidesstattliche Erklärung verstehen heißt vor allem, ihre verbindlichen Kernaussagen mit deinem eigenen Manuskript abzugleichen. Wenn du den Wortlaut systematisch durchgehst, um jede Aussage zur eigenständigen Arbeitsweise, zu genutzten Hilfsmitteln, zur Quellenkennzeichnung sowie zu Ort, Datum und Unterschrift sorgfältig zu prüfen, vermeidest du formale Lücken am Ende deines Dokuments.
Im Kern sichert die Musterformulierung zu, dass du deine Arbeit komplett selbstständig verfasst und dabei ausschließlich die im Text ausgewiesenen Hilfsmittel herangezogen hast. Darüber hinaus bestätigst du mit dem Erklärungstext ausdrücklich, dass sämtliche Textpassagen, die wörtlich oder sinngemäß aus gedruckten Publikationen oder aus im Internet verfügbaren Werken stammen, vollständig kenntlich gemacht sind. Dafür setzt die Vorlage genaue Quellenangaben voraus. Abgeschlossen wird das Dokument durch feste Platzhalter für Ort, Datum, deine persönliche Unterschrift sowie deinen Vornamen und Nachnamen. Genau diese Bausteine bilden das inhaltliche Fundament, das du bei der Übernahme der eidesstattlichen Erklärung beachten musst.
Wichtig für die praktische Nutzung ist zudem, was der allgemeine Mustertext bewusst offenlässt: Aussagen zu einer konkreten Hochschule, einer bestimmten Fakultät, einer lokalen Prüfungsordnung, Abgabefristen, Zulassungsvoraussetzungen oder etwaigen Rechtsfolgen sind in der Vorlage nicht enthalten. Solche spezifischen Zusätze solltest du nur dann in deine Fassung aufnehmen, wenn dir dafür eine eigene offizielle Quelle deiner Einrichtung vorliegt. Weil sauberes wissenschaftliches Schreiben immer auf überprüfbaren Grundlagen beruht, trennst du den gesicherten Musterwortlaut strikt von unbelegten Ergänzungen. Egal ob du gerade eine Hausarbeit schreiben oder eine umfangreiche Masterarbeit schreiben willst: Übernimm die Musterformulierung nicht ungeprüft für fremde institutionelle Sonderregeln, solange keine entsprechende Vorgabe existiert.
Auf diese Weise bleibt dein Fokus beim Ausfüllen und Kontrollieren klar begrenzt: Du musst an dieser Stelle nicht die gesamte Prüfungsorganisation erörtern, sondern konzentrierst dich ganz auf den Inhalt der eidesstattlichen Erklärung und seine konkrete Anwendung in deinem Text. Wer für sein Thema eine passende Forschungsfrage formulieren möchte, erledigt damit eine inhaltliche Aufgabe im Hauptteil der Arbeit. Aus der Vorlage selbst lässt sich ausschließlich der dort genannte Wortlaut sicher ableiten. Baue deine Textprüfung deshalb schrittweise auf und orientiere dich für eine saubere Belegführung an den Grundregeln für wissenschaftliche Argumentation im akademischen Kontext.

Aufbau und Pflichtbestandteile der eidesstattlichen Erklärung
Wenn du eine „Hiermit erkläre Eidesstattliche Erklärung Vorlage“ für dein Dokument vorbereitest, hilft dir ein geordneter Blick auf die einzelnen Textbausteine. Maßgeblich sind zunächst die inhaltlichen Aussagen der Vorlage: die selbstständige Anfertigung der Arbeit, die Beschränkung auf ausgewiesene Hilfsmittel, die lückenlose Kennzeichnung übernommener Stellen sowie genaue Quellenangaben. Direkt im Anschluss folgen die formalen Pflichtfelder, also der eigentliche Erklärungstext in Verbindung mit den Angaben zu Ort, Datum, Unterschrift sowie Vorname und Nachname.
- Prüfziel festlegen: Halte vorab fest, welche Aussagen der Erklärung du im Einzelnen kontrollieren willst. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel aus eigener Anfertigung, ausgewiesenen Hilfsmitteln und genauen Quellenangaben.
- Mustertext erfassen: Lies die Musterformulierung vollständig durch und stütze dich nur auf das, was dort ausdrücklich formuliert ist. Die Wendung „Hiermit erkläre“ bildet dabei den verbindlichen Einstieg der Erklärung.
- Kernpunkte bestimmen: Prüfe, ob deine Fassung alle vier inhaltlichen Punkte abdeckt: Selbstständigkeit, ausgewiesene Hilfsmittel, gekennzeichnete Übernahmen und genaue Quellenangaben. Hinzu kommen die Pflichtfelder am Schluss.
- Textteile ordnen: Halte den vorformulierten Erklärungstext und die persönlichen Eingabefelder sauber auseinander. Dadurch erkennst du sofort, welche Teile unverändert aus der Vorlage stammen und welche Angaben du erst in deinem Dokument ergänzt.
- Reihenfolge strukturieren: Gliedere deine Übersicht in eine klare Abfolge aus Erklärungseinstieg, Arbeitsweise, Quellenbezug und Abschlussangaben. Diese Struktur dient der übersichtlichen Darstellung und verändert keine Vorgabe.
- Endfassung prüfen: Gleiche deinen fertigen Text abschließend mit deinen Prüfkriterien ab. Markiere jede Aussage, die nicht direkt durch die Vorlage gedeckt ist, und streiche sie oder sichere sie durch eine eigene offizielle Quelle ab.
Diese klare Gliederung fügt sich nahtlos in die üblichen Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit ein, ohne den Aussagegehalt der Erklärung unzulässig zu erweitern. Auch für die Gliederung einer Hausarbeit klärst du lediglich anhand deiner vorigen Unterlagen, an welcher Position die Erklärung im Dokument eingebunden wird. Verwechsle das Blatt zudem nicht mit der Aufgabe, ein vollständiges Literaturverzeichnis erstellen zu müssen, denn beide Elemente erfüllen im Manuskript unterschiedliche Funktionen.
Damit die im Mustertext verlangte Kennzeichnung übernommener Inhalte im Fließtext gelingt, helfen dir Leitfäden zum Thema Quellenangaben richtig zitieren, der Überblick über gängige Zitierweisen sowie die Regeln für die deutsche Zitierweise und die Harvard-Zitierweise. Da die Vorlage selbst keine bestimmte Zitierform festlegt, betrachtest du Zitierstil und Erklärungstext als getrennte Prüfbereiche.
Schritt für Schritt: Eidesstattliche Erklärung prüfen und ausfüllen
Für eine systematische Kontrolle vor der Abgabe bewährt sich eine einfache Prüftabelle: In die erste Spalte trägst du die jeweilige Prüffrage ein, in die zweite die entsprechende Textstelle der Vorlage und in die dritte dein Prüfergebnis für das eigene Dokument. So setzt du den Anspruch „Hiermit erkläre: Eidesstattliche Erklärung prüfen“ Schritt für Schritt mit einem klaren Resultat um.
- Prüfauftrag notieren: Halte schriftlich fest, ob deine Erklärung sämtliche Kernaussagen der Vorlage lückenlos abbildet. Ergebnis: ein klar umrissener Prüfrahmen für dein Dokument.
- Mustervorlage lesen: Erfasse die einleitenden Worte der Erklärung sowie die Zusicherung der selbstständigen Anfertigung. Ergebnis: ein geprüfter Grundbaustein zu deiner eigenen Leistung.
- Hilfsmittel abgleichen: Kontrolliere, ob die Aussage zur ausschließlichen Nutzung ausgewiesener Hilfsmittel vollständig erhalten bleibt. Ergebnis: ein abgehakter Prüfpunkt für deine dokumentierte Arbeitsweise.
- Übernahmen prüfen: Gleiche den Satz ab, wonach wörtlich oder sinngemäß übernommene Stellen aus gedruckten oder im Internet verfügbaren Werken kenntlich gemacht sind. Ergebnis: ein fester Prüfpunkt für alle Fremdübernahmen.
- Quellenbezug prüfen: Vergewissere dich, dass die Vorlage ausdrücklich genaue Quellenangaben fordert. Ergebnis: ein eigenständiger Quellenprüfpunkt im Text, den du nicht mit dem Literaturverzeichnis gleichsetzt.
- Abschlussfelder ordnen: Überprüfe sämtliche Platzhalter für Ort, Datum, Unterschrift, Vorname und Nachname auf Vollständigkeit. Ergebnis: eine klare Übersicht aller Pflichtangaben, die du vor der Abgabe einträgst.
- Grenzen festhalten: Achte darauf, keine unbelegten Zusätze zu Behörden, Staat, Rechtswirkung, Fristen, Kosten oder institutionellen Sonderregeln einzufügen. Ergebnis: eine sauber abgegrenzte und belegte Endfassung.
Als ergänzendes Themenfeld lassen sich im Studium zwar verschiedene Methoden wissenschaftlicher Arbeiten betrachten, doch die Vorlage selbst trifft keinerlei Methodenauswahl. Auch die Entscheidung für qualitative und quantitative Forschung ist nicht Bestandteil des Erklärungstextes und sollte dort nicht als vermeintliche Pflichtangabe ergänzt werden.
Abschließend liest du deine gesamte Fassung noch einmal konzentriert gegen: Prüfe bei jedem Satz, ob er unmittelbar aus dem Wortlaut der Vorlage stammt oder deiner eigenen Checkliste dient. Fehlt für einen zusätzlichen Satz der Beleg in deiner Unterlage, lässt du ihn konsequent weg. Um in deiner Arbeit sicher ein Plagiat vermeiden zu können, kontrollierst du im Manuskript genau, ob sämtliche übernommenen Passagen mit präzisen Quellenangaben versehen sind.
Mustertext und praktisches Beispiel zur Vorlage
Wie die Anwendung im Studienalltag aussieht, zeigt ein konkretes Beispiel: Eine Person möchte die Formulierung „Hiermit erkläre“ für ihre eigene wissenschaftliche Arbeit nutzen und sichtet zunächst die Kernaussagen der Musterformulierung, nämlich selbstständige Anfertigung, ausgewiesene Hilfsmittel, Kenntlichmachung übernommener Stellen sowie genaue Quellenangaben. Daraus entsteht eine direkt nutzbare Erklärung, deren Felder im Anschluss mit den Daten der eigenen Arbeit ausgefüllt werden.
Vorlage
Hiermit erkläre ich an Eides Statt, dass ich diese Arbeit selbstständig angefertigt und dabei ausschließlich die ausgewiesenen Hilfsmittel verwendet habe. Stellen, die ich wörtlich oder sinngemäß aus gedruckten oder im Internet verfügbaren Werken übernommen habe, sind durch genaue Quellenangaben kenntlich gemacht.
Ort: [Ort]
Datum: [Datum]
Unterschrift: [Unterschrift]
Vorname: [Vorname]
Nachname: [Nachname]
Nach dem Einsetzen des Textes gleicht die Person jeden einzelnen Satz der Vorlage mit dem eigenen Manuskript ab. Unbelegte Angaben zu einer zuständigen Stelle, einer Abgabefrist, etwaigen Kosten oder rechtlichen Folgen werden bewusst nicht ergänzt, weil die Musterformulierung dazu keine Aussage trifft. Auf diese Weise beschränkt sich das fertige Dokument exakt auf die gesicherten Aussagen und die vorgesehenen Pflichtfelder.

Abschlusscheck: Inhaltliche Abgrenzung und formale Kontrolle
Deine abschließende Qualitätskontrolle gliedert sich in zwei getrennte Prüfbereiche. Im ersten Teil setzt du den Leitgedanken „Hiermit erkläre: Eidesstattliche Erklärung verstehen“ praktisch um und klärst, ob Prüfziel, Musterquelle, Kriterien, Textmaterial, Vorgehen, Ergebnis, Nachvollziehbarkeit und inhaltliche Grenzen vollständig berücksichtigt sind.
- Leitfrage: Steht eindeutig fest, welche konkreten Aussagen der Erklärung du für dein Dokument überprüfst?
- Quelle: Hast du die Musterformulierung vollständig berücksichtigt, ohne ihren geltenden Rahmen eigenmächtig auszuweiten?
- Kriterien: Lassen sich selbstständige Anfertigung, ausgewiesene Hilfsmittel, kenntlich gemachte Übernahmen und genaue Quellenangaben klar im Text wiederfinden?
- Material: Sind der vorformulierte Erklärungstext und die Felder für Ort, Datum, Unterschrift sowie Vor- und Nachname sauber geordnet?
- Arbeitsschritt: Ist Schritt für Schritt erkennbar, wie du aus der Vorlage deine überprüfte Endfassung für das Dokument abgeleitet hast?
- Ergebnis: Deckt deine fertige Überprüfung sämtliche Kernpunkte deiner Eingangsfrage lückenlos ab?
- Nachvollziehbarkeit: Lässt sich jede inhaltliche Aussage in deiner Erklärung unmittelbar auf den Mustertext zurückführen?
- Grenzen: Hast du konsequent auf unbelegte Zusätze zu Institution, Staat, Rechtsfolgen, Fristen oder Kosten verzichtet?
Im zweiten Schritt führst du die formale Prüfung durch: Kontrolliere, ob die Felder für Ort, Datum, Unterschrift, Vorname und Nachname vollständig vorhanden und eindeutig ausgefüllt sind. Achte außerdem darauf, den eigentlichen Wortlaut der Erklärung optisch und sprachlich nicht mit eigenen Vorbemerkungen oder Notizen zu vermischen, damit im Dokument sofort ersichtlich ist, welcher Teil die verbindliche Erklärung bildet.
Ganz zum Schluss überprüfst du noch einmal die Quellenkennzeichnung im gesamten Text. Da die Vorlage ausdrücklich vorsieht, sämtliche wörtlich oder sinngemäß aus gedruckten oder im Internet verfügbaren Werken übernommenen Stellen durch genaue Quellenangaben kenntlich zu machen, gehst du jede Übernahme in deiner Arbeit einzeln durch. Fehlt bei einer Passage der Nachweis, stehen dir zwei sichere Wege offen: den genauen Beleg ergänzen oder die unbelegte Aussage streichen, sodass dein Manuskript zuverlässig zur abgegebenen Erklärung passt.
Quellen und Stand
- Muster-Eidesstattliche Erklärung: www.geku.uni-passau.de (geprüft am 2026-08-30)
