Zitation Bedeutung: den Begriff richtig einordnen

Zitation bezeichnet das Zitieren oder Zitiertwerden

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Wer den Begriff Zitation klären will, braucht zuerst die Kernbedeutung und die Abgrenzung zu einer veralteten Nebenbedeutung, bevor er ihn im eigenen Text einordnet.

Überblick: Was Zitation bedeutet

Zitation ist ein Substantiv und steht für das Zitieren oder für das Zitiertwerden. Gemeint ist die wörtliche Übernahme einer Textstelle oder einer Rede, bei der die Quelle genau angegeben wird. Diese Kernbedeutung ist der Ausgangspunkt für alles, was du beim wissenschaftlichen Schreiben zum Begriff Zitation wissen musst, denn sie legt fest, dass es immer um eine belegte, wörtliche Übernahme geht und nicht um eine freie Wiedergabe.

Der Begriff hat jedoch auch eine veraltete Nebenbedeutung: Früher bezeichnete Zitation eine Ladung oder Vorladung vor ein Gericht oder vor einen Dienstherrn. Diese ältere Lesart hat mit dem heutigen Gebrauch im Zusammenhang mit Quellenarbeit nichts zu tun und sollte beim Einordnen des Wortes bewusst getrennt bleiben.

Für die eigene Arbeit bedeutet das: Zitation beschreibt zunächst nur den Vorgang des Zitierens selbst, nicht eine konkrete Technik oder eine bestimmte Quellenangabe. Wer beim wissenschaftlichen Schreiben Texte verfasst, etwa wenn er eine Hausarbeit schreiben oder eine Masterarbeit schreiben will, braucht über die reine Wortbedeutung hinaus noch Wissen zu Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit, zu Zitierregeln und zu Formvorgaben der jeweiligen Einrichtung. Diese Seite liefert dazu keine erfundenen Zahlen oder Fristen, sondern ordnet den Begriff ein und zeigt, wie du selbst weiter vorgehen kannst.

Die Grenze dieser Einordnung ist klar: Allgemeine Angaben zu Umfang, Terminen oder konkreten Vorgaben einer Hochschule lassen sich aus der reinen Wortbedeutung nicht ableiten. Dafür prüfst du die jeweils gültigen Vorgaben deiner Einrichtung oder deines Fachbereichs direkt an der Quelle.

Für vertiefende Hinweise zu Stil und Form lohnt sich ein Blick auf wissenschaftliches Schreiben, bevor du die eigene Arbeit weiter ausformulierst.

Konkreter Abschlusscheck zu citation

Schritt für Schritt: Zitation richtig einordnen

Im ersten Schritt bestimmst du die Bedeutung am DWDS-Eintrag zu Zitation. Dort findest du die Kernbedeutung des Zitierens oder Zitiertwerdens sowie die veraltete Bedeutung der Vorladung vor ein Gericht oder einen Dienstherrn. Halte beide Lesarten bewusst getrennt, damit du sie nicht vermischst.

Im zweiten Schritt bildest du ein eigenes Beispiel, das die moderne Bedeutung zeigt, etwa einen Satz wie: Die Zitation der Studie erfolgte mit genauer Seitenangabe. So prüfst du, ob du den Begriff verstanden hast, ohne ihn mit einer veralteten Lesart zu vermischen.

Im dritten Schritt bestimmst du die zuständige Stelle oder Person für deine konkrete Frage: Das kann die betreuende Lehrperson, der Prüfungsausschuss oder die Fachstudienberatung deiner Hochschule sein. Diese Stelle legt fest, welche formalen Vorgaben für deine Arbeit gelten, etwa beim Literaturverzeichnis erstellen oder bei den Quellenangaben. Bevor du eigene Schlüsse ziehst, lohnt sich auch ein Blick auf Forschungsfrage formulieren und auf wissenschaftliche Argumentation, weil Zitation dort als Werkzeug innerhalb eines größeren Textes wirkt.

Im vierten Schritt dokumentierst du dein Ergebnis und legst den nächsten Schritt fest. Ein Beispiel für einen solchen Ablauf: Eine Studentin klärt zunächst die Wortbedeutung von Zitation, bildet einen eigenen Beispielsatz, notiert ihre offene Frage zur Gliederung einer Hausarbeit und schickt diese Frage anschließend an ihre betreuende Lehrperson. Dieses Beispiel zeigt nur den Ablauf, keine erfundenen Vorgaben oder Ergebnisse.

Typische Fehler beim Einordnen von Zitation

Ein häufiger Fehler besteht darin, Zitation unüberlegt mit anderen Begriffen aus dem Bereich Quellenangaben richtig zitieren gleichzusetzen. Nicht jedes verwandte Wort trägt dieselbe Bedeutung, und ein unpassendes Synonym verschiebt den Sinn des Satzes, selbst wenn es ähnlich klingt. Wer vorschnell gleichsetzt, überträgt womöglich eine Nuance, die im Ausgangsbegriff gar nicht steckt, und verfälscht damit die eigene Aussage.

Ein zweiter Fehler ist die Vermischung der veralteten Bedeutung mit dem heutigen Gebrauch. Die alte Lesart als Ladung oder Vorladung vor ein Gericht oder einen Dienstherrn gehört in einen anderen historischen Zusammenhang als die wörtliche Übernahme einer Textstelle mit genauer Quellenangabe. Wer beide Bedeutungen in einem Satz verschmilzt, erzeugt Unklarheit statt Klarheit und riskiert Missverständnisse bei Lesenden, die den Begriff in seiner heutigen Fachbedeutung erwarten.

Ein dritter Fehler ist, eigene Annahmen über eine passende Zitierform mit tatsächlich geltenden Regeln zu verwechseln. Ob in deiner Arbeit die deutsche Zitierweise, die Harvard-Zitierweise oder eine ganz andere Vorgabe aus dem Bereich der Zitierweisen verlangt wird, legt nicht der allgemeine Sprachgebrauch fest, sondern die jeweils zuständige Stelle deiner Einrichtung. Verlasse dich nicht auf Vermutungen aus früheren Arbeiten oder von Kommilitonen, sondern prüfe die geltende Vorgabe direkt bei deiner betreuenden Person.

Ein vierter Fehler ist, Nachweise und Rückfragen aufzuschieben. Wer eine offene Frage zur Quelle, zur korrekten Belegstelle oder zur passenden Zitierform erst kurz vor der Abgabe stellt, hat weniger Zeit für eine Klärung übrig. Kläre offene Punkte, sobald sie auftreten, statt sie bis zum letzten Moment vor dir herzuschieben: Notiere die Frage, nenne eine konkrete Ansprechperson und setze dir selbst eine Frist für die Antwort.

Konkrete Regel und vollständige Beispielsätze zu citation

Checkliste: Zitation Bedeutung abschließend prüfen

Prüfe zuerst die Kernbedeutung: Zitation meint das Zitieren oder das Zitiertwerden, also die wörtliche Übernahme einer Textstelle oder Rede mit genauer Quellenangabe. Belege für dich die Wortart Substantiv und grenze anschließend die veraltete Bedeutung als Ladung oder Vorladung vor ein Gericht ausdrücklich ab.

Formuliere danach ein eigenes Beispiel, in dem Zitation im heutigen Sinn verwendet wird, und vergleiche es mit der veralteten Lesart, damit beide Bedeutungen klar getrennt bleiben.

Bestimme als nächsten Punkt die zuständige Quelle oder Stelle für deine konkrete Arbeit, etwa die betreuende Lehrperson oder die Prüfungsordnung deines Fachbereichs. Nur diese Stelle legt fest, wie Zitation in deinem konkreten Fall formal umzusetzen ist, zum Beispiel bei Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder beim Abgleich zwischen qualitative und quantitative Forschung.

Lege zuletzt deinen persönlichen nächsten Schritt fest: Notiere, welche Frage du klären willst, wen du dazu ansprichst und bis wann du die Antwort einplanst. Prüfe dabei auch, ob du jede wörtliche Übernahme konsequent mit einer genauen Quellenangabe verbindest; das ist ein wichtiger Baustein beim Thema Plagiat vermeiden, ersetzt aber keine vollständige Prüfung auf unzulässige Übernahmen.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 26. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Zitation: Bedeutung des Begriffs klären. korrektur.de. https://korrektur.de/citation

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema Zitation Bedeutung

Ist Zitation dasselbe wie ein Zitat?

Zitation ist ein Substantiv und bezeichnet das Zitieren oder Zitiertwerden selbst, also den Vorgang der wörtlichen Übernahme einer Textstelle mit genauer Quellenangabe. Ob und wie ein einzelnes Zitat davon abzugrenzen ist, prüfst du am besten direkt im Nachschlagewerk zu beiden Begriffen.

Welche Wortart hat Zitation?

Zitation ist ein Substantiv. Diese Einordnung betrifft die Wortart selbst und sagt nichts über eine bestimmte Zitierweise oder Formvorgabe aus, die du gegebenenfalls separat bei deiner zuständigen Stelle klärst.

Gibt es eine veraltete Bedeutung von Zitation?

Ja, veraltet bezeichnete Zitation eine Ladung oder Vorladung vor ein Gericht oder einen Dienstherrn. Diese Lesart gehört nicht zum heutigen Gebrauch im Zusammenhang mit wörtlichen Textübernahmen und sollte beim Einordnen des Begriffs klar davon getrennt werden.

Wie kann ein Beispielsatz mit Zitation aussehen?

Ein neutrales Beispiel für den heutigen Gebrauch lautet: Die Zitation der Quelle erfolgte mit genauer Seitenangabe. Ein solcher Satz zeigt die wörtliche Übernahme einer Textstelle mit Quellenangabe, ohne die veraltete Bedeutung als gerichtliche Vorladung zu berühren.

Darf ich Zitation mit anderen Begriffen aus dem Bereich Quellenarbeit gleichsetzen?

Setze Zitation nicht ungeprüft mit anderen, nur ähnlich klingenden Begriffen gleich. Die belegte Kernbedeutung umfasst das Zitieren oder Zitiertwerden mit genauer Quellenangabe, jede weitere Gleichsetzung solltest du erst nach einem eigenen Abgleich im Nachschlagewerk vornehmen.

Wer legt fest, welche Zitierform ich in meiner Arbeit verwenden soll?

Das legt nicht der allgemeine Wortsinn von Zitation fest, sondern die für deine Arbeit zuständige Stelle, etwa deine betreuende Lehrperson oder dein Fachbereich. Kläre diese Vorgabe direkt dort, statt sie aus der Wortbedeutung abzuleiten.

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