Was bedeutet das Autoritätsargument?
Im Autoritätsargument steckt das Substantiv Autorität
Wer sich mit dem Autoritätsargument beschäftigt, stößt zuerst auf das Wort Autorität selbst. Dieser Text zeigt, was dazu belegt ist und wie du für deine eigene Arbeit damit umgehst.
Überblick: Was im Autoritätsargument steckt
Im Autoritätsargument steckt das Substantiv Autorität. Das DWDS verzeichnet dafür zwei Lesarten. Die erste beschreibt eine allgemein anerkannte Geltung, aus der Einfluss oder Macht entsteht. Die zweite bezeichnet eine Person oder Institution, die auf einem bestimmten Gebiet als maßgebend gilt. Als sinnverwandte Wörter nennt der Eintrag unter anderem Ansehen, Geltung, Prestige und Wertschätzung. Für das Kompositum Autoritätsargument selbst liegt dagegen keine eigene Wörterbuchdefinition vor. Dieser Überblick bleibt deshalb bewusst auf die belegte Wortbedeutung von Autorität beschränkt und verzichtet auf eine pauschale Festlegung zum ganzen Ausdruck, ebenso auf Angaben zur Herkunft oder Häufigkeit, die das DWDS an dieser Stelle nicht liefert.
Das Ziel dieses Textes ist es, dir eine nachvollziehbare Grundlage zu geben, bevor du den Begriff in einer eigenen Argumentation verwendest. Die Grenze liegt darin, dass keine Zahlen, Fristen oder pauschalen Häufigkeitsangaben zum Gebrauch des Ausdrucks genannt werden, weil das Quellenpaket dazu nichts liefert. Wer das Autoritätsargument in einem Text einsetzen will, etwa wenn du wissenschaftliches Schreiben üben willst, sollte deshalb selbst prüfen, welche der beiden Lesarten von Autorität im eigenen Kontext gemeint ist, die Geltung mit Einfluss oder die maßgebende Person beziehungsweise Institution.
Das betrifft insbesondere Situationen, in denen du die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenstellst und überlegen musst, an welcher Stelle ein Verweis auf eine maßgebende Person oder Institution sinnvoll ist. Ein kurzes Beispiel: Wer schreibt, eine bekannte Fachperson vertrete eine bestimmte Position, verweist auf die zweite der beiden DWDS-Lesarten. Auch wenn du gerade eine Hausarbeit schreiben willst, lohnt sich dieser Blick auf die Wortbedeutung, denn er verhindert, dass du eine ungeprüfte Fachbedeutung unterstellst, die so nicht belegt ist. Halte in eigenen Notizen fest, welche Lesart du jeweils meinst, damit dein eigener Text nachvollziehbar bleibt und du spätere Rückfragen sauber beantworten kannst.
Wenn du später eine umfangreichere Abschlussarbeit planst, hilft dir eine eigene Anleitung zum Masterarbeit schreiben dabei, Argumentationsstrukturen wie das Autoritätsargument von Anfang an sauber einzuplanen.

Vorgehen: Schritt für Schritt zur eigenen Einordnung
Vergleiche zunächst die beiden belegten Bedeutungen von Autorität im DWDS-Eintrag: die anerkannte Geltung mit Einfluss auf der einen Seite und die maßgebende Person oder Institution auf einem Gebiet auf der anderen Seite. Wähle danach die Lesart aus, die zu deiner konkreten Wortverbindung passt, und formuliere dazu ein eigenes Beispiel, etwa einen Satz, in dem eine Fachperson als Beleg für eine Aussage angeführt wird. So bleibt die Zuordnung nachvollziehbar und du vermischst die beiden Bedeutungen nicht.
Dieser Schritt hilft dir auch dabei, eine Forschungsfrage formulieren zu können, die klar zwischen einem Verweis auf Ansehen und einem Verweis auf eine konkrete Institution unterscheidet. Für die wissenschaftliche Argumentation ist diese Trennschärfe wichtig, denn ein Argument, das sich auf Autorität stützt, braucht eine erkennbare Grundlage.
Bestimme als Nächstes, welche Stelle oder Person für deine Frage zuständig ist, etwa eine betreuende Lehrperson oder eine Fachstelle an deiner Hochschule. Ein realistisches Ablaufbeispiel: Eine Studierende sammelt zunächst die beiden DWDS-Bedeutungen, prüft dann, welche Lesart zu ihrem Satz passt, und notiert anschließend, welche Person sie bei Unsicherheit fragen will. Dabei hilft auch ein Blick auf die Gliederung einer Hausarbeit und auf das Literaturverzeichnis erstellen, damit der Verweis auf eine Autorität korrekt eingeordnet wird.
Wenn du eine fremde Aussage als Beleg nutzt, achte darauf, Quellenangaben richtig zitieren zu können, und wähle dafür eine der gängigen Zitierweisen. Dokumentiere am Ende dein Ergebnis schriftlich, etwa in einer kurzen Notiz, und lege fest, welcher nächste Schritt folgt, zum Beispiel die Rückfrage bei der zuständigen Person oder die Weiterarbeit an der eigenen Argumentation.
Fehler, die du vermeiden solltest
Behaupte nicht, das DWDS lege eine eigene Bedeutung für das Kompositum Autoritätsargument fest. Belegt ist allein der Eintrag zu Autorität mit seinen beiden genannten Lesarten. Vermische diese Lesarten außerdem nicht mit Fachbedeutungen aus einzelnen Disziplinen, etwa aus der Rhetorik oder der Argumentationstheorie, wenn dafür kein eigener Beleg vorliegt.
Das gilt auch, wenn du dich fragst, ob die deutsche Zitierweise oder die Harvard-Zitierweise zu deiner Arbeit passt: Die Entscheidung für eine Zitierweise sagt nichts über die Wortbedeutung von Autorität aus, beide Fragen bleiben getrennt. Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, eine eigene Annahme über den Gebrauch des Begriffs als feste Regel darzustellen. Prüfe stattdessen, ob deine Annahme tatsächlich durch eine Quelle gedeckt ist, bevor du sie in einer Arbeit festschreibst.
Das betrifft auch methodische Fragen: Wenn du Methoden wissenschaftlicher Arbeiten vergleichst oder zwischen qualitative und quantitative Forschung unterscheidest, bleibt die Wortbedeutung von Autorität davon unberührt, sie liefert dafür keine methodische Regel. Schiebe außerdem Nachweise und Rückfragen nicht auf. Wenn du unsicher bist, ob ein Verweis auf eine Autorität in deinem Text sauber belegt ist, kläre das frühzeitig, etwa bevor du Formulierungen in den Text übernimmst, bei denen du Plagiat vermeiden willst.

Checkliste zum Abschluss
Notiere die belegten Bedeutungen von Autorität, also die anerkannte Geltung mit Einfluss und die maßgebende Person oder Institution auf einem Gebiet. Prüfe dabei die Wortart Substantiv und grenze deinen eigenen Kontext klar ab: Geht es um Ansehen oder um eine konkrete Instanz? Halte außerdem fest, wo mögliche Verwechslungen mit Fachbedeutungen entstehen könnten, damit du sie beim Schreiben vermeidest.
Bestimme abschließend eine zuständige Quelle oder Stelle, an die du dich bei offenen Fragen wenden kannst, etwa eine betreuende Person an deiner Hochschule. Lege für dich selbst einen persönlichen nächsten Schritt fest, zum Beispiel die Überarbeitung eines Satzes, in dem du Autorität als Beleg anführst, oder die Rückfrage, ob deine gewählte Lesart zum Thema passt. So bleibt deine Einordnung nachvollziehbar und du kannst das Autoritätsargument in deiner eigenen Argumentation begründet einsetzen.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Autoritätsargument Bedeutung verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/autoritaetsargument
„Autoritätsargument Bedeutung verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/autoritaetsargument. Zugriff 26. Okt. 2026.
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korrektur.de. Autoritätsargument Bedeutung verstehen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/autoritaetsargument
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.dwds.de (geprüft am 2026-10-23)
Im Zusammenhang „Was bedeutet das Autoritätsargument?“ werden die zentralen Punkte gebündelt.