Argumenttypen: Was das Wort Argument bedeutet

Argumenttypen Bedeutung: Argumenttypen sind Arten von Argumenten

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Du willst wissen, was Argumenttypen bedeuten und wie du die Wortbedeutung von Argument richtig einordnest. Hier findest du den belegten Rahmen und die nächsten Schritte für deine eigene Prüfung.

Was Argumenttypen bedeuten und wo die Grenzen liegen

Wenn du dich mit Argumenttypen beschäftigst, geht es um verschiedene Arten von Argumenten, die in Texten oder Diskussionen eine Rolle spielen. Der Duden erklärt das Wort Argument als Rechtfertigungsgrund oder als plausiblen Beweisgrund, also als einen Punkt innerhalb einer Beweisführung. Diese Kernbedeutung ist der Ausgangspunkt für alles, was du zu Argumenttypen nachschlägst.

Der Duden nennt außerdem zwei weitere Lesarten: eine mathematische, bei der Argument die unabhängige Variable einer Funktion meint, und eine sprachwissenschaftliche, bei der das Wort ein Satzglied bezeichnet, das eine Leerstelle im Satz ausfüllt. Diese Fachbedeutungen stehen eigenständig neben der Bedeutung aus dem Bereich der Beweisführung und dürfen nicht vermischt werden. Zusätzlich hält der Duden fest, dass Argument laut dieser Quelle ein Substantiv im Neutrum ist.

Für deine Arbeit bedeutet das: Du kannst die Bedeutung des Wortes klären, musst aber selbst prüfen, welche Einteilung von Argumenttypen in deinem Fachbereich verlangt wird. Eine allgemeingültige, feste Liste von Argumenttypen liefert der Duden nicht, und es lassen sich daraus auch keine Zahlen, Häufigkeiten oder Fristen ableiten. So lässt sich die Bedeutung des Begriffs besser verstehen. Wer sich mit wissenschaftliches Schreiben beschäftigt, braucht deshalb eine eigene Prüfung der Fachliteratur und der Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit, bevor er sich auf eine bestimmte Typologie festlegt.

Argumenttypen Bedeutung mit einer themenspezifischen Checkliste

So gehst du beim Prüfen von Argumenttypen vor

Lies zuerst den Duden-Eintrag zu Argument sorgfältig durch und bestimme daraus die Kernbedeutung als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund. Trenne anschließend die Fachbedeutungen: Die mathematische Lesart als unabhängige Variable gehört nicht in eine Argumentation, die sprachwissenschaftliche Lesart als Satzglied ebenfalls nicht. Formuliere danach ein eigenes Beispiel, etwa einen Satz, in dem ein Argument als Beweisgrund für eine Behauptung dient, um den Unterschied für dich greifbar zu machen.

Wenn du ein Argument beim Hausarbeit schreiben oder beim Masterarbeit schreiben einordnen willst, bestimme als Nächstes, wer dir fachlich zuständig weiterhelfen kann, etwa eine betreuende Lehrperson oder eine Schreibberatung deiner Hochschule. Diese Stelle kennt die in deinem Fach genutzten Kategorien von Argumenten und kann einschätzen, ob dein Beispiel zur Aufgabenstellung passt. Notiere dir, an wen du dich gewandt hast und was dir geraten wurde.

Ein Beispiel für den Ablauf: Eine Studentin will beim Forschungsfrage formulieren prüfen, mit welchen Argumenttypen sie ihre wissenschaftliche Argumentation stützen kann. Sie liest den Duden-Eintrag zu Argument, hält die Kernbedeutung als Beweisgrund fest, trennt die mathematische und sprachwissenschaftliche Lesart ab und bildet ein eigenes Beispiel für ein Argument in ihrem Thema. Anschließend fragt sie ihre betreuende Person, welche Einteilung erwartet wird, und trägt die Antwort in ihre Notizen zur Gliederung einer Hausarbeit ein.

Halte das Ergebnis schriftlich fest und lege für dich den nächsten Schritt fest, etwa das Einarbeiten der Argumenttypen in deine Gliederung oder das Nachfragen bei einer weiteren Stelle. So bleibt der Vorgang nachvollziehbar, auch wenn du ihn erst später weiterführst.

Typische Fehler beim Umgang mit Argumenttypen

Gib keine feste Liste von Argumenttypen als angebliche Duden-Angabe aus. Der Duden liefert eine Wortbedeutung und zwei Fachlesarten, aber keine Systematik von Argumenttypen für Debatten oder wissenschaftliche Texte. Vermeide außerdem, die mathematische Lesart von Argument als unabhängige Variable mit dem Argument als Teil einer Beweisführung zu vermischen, denn das sind zwei getrennte Bedeutungen desselben Wortes.

Ein weiterer Fehler ist, eigene Annahmen über Argumenttypen mit verbindlichen Regeln zu verwechseln. Nur weil eine Einteilung in einem Lehrbuch oder Seminar genutzt wird, ist sie nicht automatisch Teil der Wortbedeutung, die der Duden festhält. Wenn du beim Quellenangaben richtig zitieren oder beim Literaturverzeichnis erstellen auf Begriffe zu Argumenttypen stößt, prüfe deshalb, aus welcher Quelle die Einteilung stammt.

Schiebe Nachweise und Rückfragen nicht auf. Wenn du dir unsicher bist, welche Zitierweisen oder welche Einteilung von Argumenttypen für deine Arbeit gilt, kläre das frühzeitig mit der zuständigen Stelle, statt die Entscheidung bis zur Abgabe zu verschieben. Das gilt auch, wenn du zwischen deutsche Zitierweise und Harvard-Zitierweise wählen musst und unsicher bist, wie du Argumente dort kennzeichnest.

Fortschrittsbalken für die einzelnen Ablaufstationen zu Argumenttypen Bedeutung

Checkliste: Argumenttypen vor der Verwendung prüfen

Bevor du Argumenttypen in deinem Text verwendest, kannst du folgende Punkte durchgehen:

  • Bedeutung von Argument im Duden geprüft und die Kernbedeutung als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund notiert
  • belegte Wortart genannt: Argument ist ein Substantiv im Neutrum
  • Fachlesarten getrennt: mathematische Lesart als unabhängige Variable und sprachwissenschaftliche Lesart als Satzglied von der Bedeutung der Beweisführung unterschieden
  • ein eigenes Beispiel für ein Argument im eigenen Thema ergänzt

Ergänze außerdem, welche Quelle oder Stelle dir für dein Fach die passende Einteilung von Argumenttypen nennen kann, etwa eine Schreibwerkstatt oder eine betreuende Person. Wenn du dich zusätzlich mit Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder mit qualitative und quantitative Forschung beschäftigst, prüfe, ob dort eigene Begriffe für Argumente verwendet werden, die von der allgemeinen Wortbedeutung abweichen.

Lege zum Schluss deinen persönlichen nächsten Schritt fest, etwa das Einarbeiten des Beispiels in deinen Text oder eine Rückfrage an deine betreuende Stelle. Denke dabei auch an Plagiat vermeiden, wenn du fremde Beispiele für Argumenttypen übernehmen willst, und kennzeichne solche Übernahmen mit korrekten Quellenangaben.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 26. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Argumenttypen: Bedeutung laut Duden verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/argumenttypen

Quellen und Stand

Du möchtest deinen Text vor der Abgabe sprachlich prüfen lassen?

Datei hochladen

Fragen und Antworten zum Thema Argumenttypen Bedeutung

Ist die Bedeutung von Argument in jedem Fach gleich?

Der Duden nennt für Argument mehrere Lesarten: die Bedeutung als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund, eine mathematische Lesart als unabhängige Variable einer Funktion und eine sprachwissenschaftliche Lesart als Satzglied, das eine Leerstelle ausfüllt. Welche Lesart in deinem Fach gemeint ist, kannst du anhand des jeweiligen Zusammenhangs prüfen, in dem das Wort verwendet wird.

Welche Wortart hat Argument laut Duden?

Laut Duden ist Argument ein Substantiv im Neutrum. Diese Angabe gilt unabhängig davon, ob du das Wort im Sinn einer Beweisführung, im mathematischen Sinn oder im sprachwissenschaftlichen Sinn verwendest.

Worin unterscheiden sich die mathematische und die sprachwissenschaftliche Lesart von Argument?

Nach Duden meint die mathematische Lesart von Argument die unabhängige Variable einer Funktion, während die sprachwissenschaftliche Lesart ein Satzglied bezeichnet, das eine Leerstelle im Satz ausfüllt. Beide Lesarten stehen eigenständig neben der Bedeutung von Argument als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund und sollten in deinem Text nicht vermischt werden.

Kann ich eine feste Liste von Argumenttypen aus dem Duden zitieren?

Nein, der Duden führt keine feste Einteilung von Argumenttypen auf. Er nennt nur die Kernbedeutung von Argument als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund sowie die mathematische und die sprachwissenschaftliche Lesart. Eine konkrete Typologie für deine Arbeit müsstest du bei der für dein Fach zuständigen Stelle erfragen.

Wie finde ich heraus, welche Einteilung von Argumenttypen in meiner Hausarbeit erwartet wird?

Ermittle die zuständige Stelle für deine Arbeit, etwa eine betreuende Lehrperson oder eine Schreibberatung deiner Hochschule, und frage dort konkret nach der erwarteten Einteilung von Argumenttypen. Halte die Antwort schriftlich fest, damit du sie beim Schreiben nachvollziehen kannst.

Unsere Partner