Argumenttypen: Was das Wort Argument bedeutet
Argumenttypen Bedeutung: Argumenttypen sind Arten von Argumenten
Du willst wissen, was Argumenttypen bedeuten und wie du die Wortbedeutung von Argument richtig einordnest. Hier findest du den belegten Rahmen und die nächsten Schritte für deine eigene Prüfung.
Was Argumenttypen bedeuten und wo die Grenzen liegen
Wenn du dich mit Argumenttypen beschäftigst, geht es um verschiedene Arten von Argumenten, die in Texten oder Diskussionen eine Rolle spielen. Der Duden erklärt das Wort Argument als Rechtfertigungsgrund oder als plausiblen Beweisgrund, also als einen Punkt innerhalb einer Beweisführung. Diese Kernbedeutung ist der Ausgangspunkt für alles, was du zu Argumenttypen nachschlägst.
Der Duden nennt außerdem zwei weitere Lesarten: eine mathematische, bei der Argument die unabhängige Variable einer Funktion meint, und eine sprachwissenschaftliche, bei der das Wort ein Satzglied bezeichnet, das eine Leerstelle im Satz ausfüllt. Diese Fachbedeutungen stehen eigenständig neben der Bedeutung aus dem Bereich der Beweisführung und dürfen nicht vermischt werden. Zusätzlich hält der Duden fest, dass Argument laut dieser Quelle ein Substantiv im Neutrum ist.
Für deine Arbeit bedeutet das: Du kannst die Bedeutung des Wortes klären, musst aber selbst prüfen, welche Einteilung von Argumenttypen in deinem Fachbereich verlangt wird. Eine allgemeingültige, feste Liste von Argumenttypen liefert der Duden nicht, und es lassen sich daraus auch keine Zahlen, Häufigkeiten oder Fristen ableiten. So lässt sich die Bedeutung des Begriffs besser verstehen. Wer sich mit wissenschaftliches Schreiben beschäftigt, braucht deshalb eine eigene Prüfung der Fachliteratur und der Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit, bevor er sich auf eine bestimmte Typologie festlegt.

So gehst du beim Prüfen von Argumenttypen vor
Lies zuerst den Duden-Eintrag zu Argument sorgfältig durch und bestimme daraus die Kernbedeutung als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund. Trenne anschließend die Fachbedeutungen: Die mathematische Lesart als unabhängige Variable gehört nicht in eine Argumentation, die sprachwissenschaftliche Lesart als Satzglied ebenfalls nicht. Formuliere danach ein eigenes Beispiel, etwa einen Satz, in dem ein Argument als Beweisgrund für eine Behauptung dient, um den Unterschied für dich greifbar zu machen.
Wenn du ein Argument beim Hausarbeit schreiben oder beim Masterarbeit schreiben einordnen willst, bestimme als Nächstes, wer dir fachlich zuständig weiterhelfen kann, etwa eine betreuende Lehrperson oder eine Schreibberatung deiner Hochschule. Diese Stelle kennt die in deinem Fach genutzten Kategorien von Argumenten und kann einschätzen, ob dein Beispiel zur Aufgabenstellung passt. Notiere dir, an wen du dich gewandt hast und was dir geraten wurde.
Ein Beispiel für den Ablauf: Eine Studentin will beim Forschungsfrage formulieren prüfen, mit welchen Argumenttypen sie ihre wissenschaftliche Argumentation stützen kann. Sie liest den Duden-Eintrag zu Argument, hält die Kernbedeutung als Beweisgrund fest, trennt die mathematische und sprachwissenschaftliche Lesart ab und bildet ein eigenes Beispiel für ein Argument in ihrem Thema. Anschließend fragt sie ihre betreuende Person, welche Einteilung erwartet wird, und trägt die Antwort in ihre Notizen zur Gliederung einer Hausarbeit ein.
Halte das Ergebnis schriftlich fest und lege für dich den nächsten Schritt fest, etwa das Einarbeiten der Argumenttypen in deine Gliederung oder das Nachfragen bei einer weiteren Stelle. So bleibt der Vorgang nachvollziehbar, auch wenn du ihn erst später weiterführst.
Typische Fehler beim Umgang mit Argumenttypen
Gib keine feste Liste von Argumenttypen als angebliche Duden-Angabe aus. Der Duden liefert eine Wortbedeutung und zwei Fachlesarten, aber keine Systematik von Argumenttypen für Debatten oder wissenschaftliche Texte. Vermeide außerdem, die mathematische Lesart von Argument als unabhängige Variable mit dem Argument als Teil einer Beweisführung zu vermischen, denn das sind zwei getrennte Bedeutungen desselben Wortes.
Ein weiterer Fehler ist, eigene Annahmen über Argumenttypen mit verbindlichen Regeln zu verwechseln. Nur weil eine Einteilung in einem Lehrbuch oder Seminar genutzt wird, ist sie nicht automatisch Teil der Wortbedeutung, die der Duden festhält. Wenn du beim Quellenangaben richtig zitieren oder beim Literaturverzeichnis erstellen auf Begriffe zu Argumenttypen stößt, prüfe deshalb, aus welcher Quelle die Einteilung stammt.
Schiebe Nachweise und Rückfragen nicht auf. Wenn du dir unsicher bist, welche Zitierweisen oder welche Einteilung von Argumenttypen für deine Arbeit gilt, kläre das frühzeitig mit der zuständigen Stelle, statt die Entscheidung bis zur Abgabe zu verschieben. Das gilt auch, wenn du zwischen deutsche Zitierweise und Harvard-Zitierweise wählen musst und unsicher bist, wie du Argumente dort kennzeichnest.

Checkliste: Argumenttypen vor der Verwendung prüfen
Bevor du Argumenttypen in deinem Text verwendest, kannst du folgende Punkte durchgehen:
- Bedeutung von Argument im Duden geprüft und die Kernbedeutung als Rechtfertigungsgrund oder Beweisgrund notiert
- belegte Wortart genannt: Argument ist ein Substantiv im Neutrum
- Fachlesarten getrennt: mathematische Lesart als unabhängige Variable und sprachwissenschaftliche Lesart als Satzglied von der Bedeutung der Beweisführung unterschieden
- ein eigenes Beispiel für ein Argument im eigenen Thema ergänzt
Ergänze außerdem, welche Quelle oder Stelle dir für dein Fach die passende Einteilung von Argumenttypen nennen kann, etwa eine Schreibwerkstatt oder eine betreuende Person. Wenn du dich zusätzlich mit Methoden wissenschaftlicher Arbeiten oder mit qualitative und quantitative Forschung beschäftigst, prüfe, ob dort eigene Begriffe für Argumente verwendet werden, die von der allgemeinen Wortbedeutung abweichen.
Lege zum Schluss deinen persönlichen nächsten Schritt fest, etwa das Einarbeiten des Beispiels in deinen Text oder eine Rückfrage an deine betreuende Stelle. Denke dabei auch an Plagiat vermeiden, wenn du fremde Beispiele für Argumenttypen übernehmen willst, und kennzeichne solche Übernahmen mit korrekten Quellenangaben.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Argumenttypen: Bedeutung laut Duden verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/argumenttypen
„Argumenttypen: Bedeutung laut Duden verstehen.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/argumenttypen. Zugriff 26. Okt. 2026.
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korrektur.de. Argumenttypen: Bedeutung laut Duden verstehen [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/argumenttypen
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.duden.de (geprüft am 2026-10-23)