Wie sollte ein Lebenslauf aussehen?

Wie ein Lebenslauf aussehen sollte

Lesezeit ca. 8 Min. · zuletzt aktualisiert: 15. August 2026 · Weitere Tipps für Studium und wissenschaftliches Arbeiten

Ein übersichtlicher Lebenslauf stellt persönliche Angaben, Erfahrungen, Bildung und weitere passende Informationen kurz und treffend dar. Diese Seite zeigt einen belegten Aufbau und führt dich von der Klärung des konkreten Ziels bis zur überprüfbaren Versand- oder Terminbestätigung.

Den passenden Aufbau für dein Ziel einordnen

Wie ein Lebenslauf aussehen sollte, lässt sich anhand eines klaren themenspezifischen Ablaufs prüfen: Zuerst klärst du, wofür du das Dokument brauchst. Danach ordnest du die verlangten Inhalte, passt deine Angaben an deine persönliche Situation an und kontrollierst am Ende, ob Versand oder Termin nachweisbar abgeschlossen sind. Das überprüfbare Ergebnis ist eine kurze, übersichtlich gegliederte Fassung, deren Inhalte sich Abschnitt für Abschnitt zuordnen lassen.

Das zugrunde liegende Arbeitsblatt behandelt den Lebenslauf als Bewerbungsunterlage. Es nennt für Aufbau und Gestaltung eine tabellarische Darstellung, dieselbe Schriftart wie im Anschreiben sowie eine kurze und treffende Formulierung. Als Inhalte werden persönliche Daten, praktische Erfahrung, Schulbildung, Stärken und Fähigkeiten, Hobbys sowie Ort, Datum und Unterschrift aufgeführt. Ein Bewerbungsfoto wird im Beispiel als keine Pflicht bezeichnet.

Für die eigene Orientierung genügt deshalb nicht die Frage, ob eine Vorlage ordentlich wirkt. Entscheidend ist, ob sie zum konkreten Verfahren passt und ob die enthaltenen Informationen dem vorgesehenen Abschnitt zugeordnet werden können. Für zusätzliche Studium-Tipps kann geprüft werden, ob die jeweilige Seite tatsächlich Hinweise zum Studienalltag bereitstellt. Wer Studiengänge vergleicht, sollte den Lebenslauf nicht automatisch mit Informationen aus einem anderen Verfahren ergänzen.

Auch Begriffe aus der Studienwahl gehören nur dann in den Lebenslauf, wenn sie für das konkrete Ziel und die angeforderten Unterlagen relevant sind. Das gilt ebenso für Hochschulen und Universitäten, wenn diese im persönlichen Bildungsweg genannt werden. Vor einer Bewerbung oder einem Termin kann die Aufgabe Studiengang wählen getrennt vom Aufbau des Dokuments bearbeitet werden. So bleibt erkennbar, ob eine Angabe zum Lebenslauf gehört oder nur zur persönlichen Vorbereitung.

Ungeeignete und belastbare Vorgehensweise bei Wie ein Lebenslauf aussehen sollte

Belegte Ausgangspunkte und offene Zuständigkeiten

Als direkt belegte Ausgangspunkte nennt das Arbeitsblatt die Inhalte, die in der Lebenslaufdarstellung berücksichtigt werden sollen: persönliche Daten, praktische Erfahrung, Schulbildung, Stärken und Fähigkeiten, Hobbys sowie Ort, Datum und Unterschrift. Praktische Erfahrung kann dabei zum Beispiel aus Praktika, einem Nebenjob oder einem Freiwilligendienst bestehen. Diese Beispiele dürfen nicht ungeprüft übernommen werden, sondern müssen zur persönlichen Situation passen.

Die Gestaltung soll tabellarisch erfolgen. Außerdem soll die Schriftart mit dem Anschreiben übereinstimmen. Die Angaben sollen kurz und treffend formuliert sein. Daraus folgt für die Vorbereitung eine überprüfbare Aufgabe: Sammle die vorhandenen Angaben, ordne sie den genannten Abschnitten zu und streiche Inhalte, die nicht zur eigenen Situation oder zum konkreten Verfahren passen.

Eine Vorlage darf als Ausgangspunkt dienen, muss aber an die persönliche Situation angepasst werden. Prüfe daher die konkrete Vorlage, ihren vorgesehenen Verwendungszweck und die Unterlagen des Verfahrens, bevor du sie übernimmst. Für Fragen an eine Beratungsstelle kann die Studienberatung als Suchbegriff verwendet werden. Welche Stelle für dein konkretes Anliegen zuständig ist, ermittle bitte aus den offiziellen Unterlagen.

Die Quelle nennt für Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen die Berufsberatung oder die Beratung für berufliche Rehabilitation und Teilhabe. Sie verweist außerdem auf ein Berufsinformationszentrum, in dem Zeugnisse eingescannt und Bewerbungsunterlagen ausgedruckt werden können. Ob dieses Angebot für dein Verfahren, deinen Ort und deinen Termin tatsächlich passt, prüfe bitte direkt bei der zuständigen offiziellen Stelle. Nimm für diese Prüfung den Personalausweis als ausdrücklich genannte Unterlage zur Kenntnis.

Wenn dein Ziel mit der Wahl zwischen Universität oder Fachhochschule verbunden ist, kläre zuerst, welche Einrichtung in den offiziellen Unterlagen genannt wird. Ein Studienorientierungstest beantwortet nicht automatisch die Frage, welche Angaben dein Lebenslauf enthalten soll. Prüfe auch, ob der Begriff Numerus Clausus im konkreten Verfahren überhaupt vorkommt, bevor du ihn in deine Vorbereitung einbeziehst.

Vom konkreten Ziel zur bestätigten Abgabe

  1. Ziel und Termin klären:

    Notiere, für welches konkrete Verfahren der Lebenslauf benötigt wird und welcher Termin in den offiziellen Unterlagen genannt ist. Das Zwischenergebnis ist eine eindeutige Arbeitsnotiz mit Ziel, Termin und vorgesehenem Verwendungszweck. Wenn diese Angaben nicht aus den Unterlagen hervorgehen, ermittle sie bei der zuständigen offiziellen Stelle.

  2. Anforderungen sammeln:

    Trage alle ausdrücklich verlangten Bestandteile und Übermittlungswege zusammen. Vergleiche diese Vorgaben mit den im Arbeitsblatt genannten Bereichen persönliche Daten, praktische Erfahrung, Schulbildung, Stärken und Fähigkeiten, Hobbys sowie Ort, Datum und Unterschrift. Das Zwischenergebnis ist eine Abhakliste, in der belegte Anforderungen von offenen Prüfaufträgen getrennt stehen.

  3. Inhalte zuordnen:

    Ordne deine Angaben passenden Abschnitten zu. Praktische Erfahrung kann beispielsweise durch ein Praktikum, einen Nebenjob oder einen Freiwilligendienst sichtbar werden, sofern dies deine persönliche Situation beschreibt. Formuliere kurz und treffend. Das Zwischenergebnis ist eine inhaltliche Rohfassung ohne fremde Beispielangaben.

  4. Darstellung zuschneiden:

    Stelle den Lebenslauf als Tabelle dar und verwende dieselbe Schriftart wie im Anschreiben. Passe eine verwendete Vorlage an deine persönliche Situation an. Das Zwischenergebnis ist eine übersichtlich gestaltete Fassung, in der persönliche Daten, Bildung, Erfahrung und weitere Angaben eindeutig auffindbar sind.

  5. Persönliche Vorbereitung ergänzen:

    Bereite nur solche Nachweise und Informationen vor, die das konkrete Verfahren verlangt oder die sich aus deiner persönlichen Situation ergeben. Prüfe bei studienbezogenen Unterlagen gesondert, ob Immatrikulation und Rückmeldung, ein Modulhandbuch, eine Prüfungsordnung oder das ECTS-System tatsächlich Teil deines Anliegens sind. Diese Begriffe ersetzen keine Vorgabe für den Lebenslauf.

  6. Endkontrolle durchführen:

    Prüfe die persönlichen Daten, die Zuordnung der Angaben, die tabellarische Darstellung, die Schriftart und die kurze Formulierung. Kontrolliere außerdem Ort, Datum und Unterschrift, sofern sie für deine Fassung vorgesehen sind. Das Zwischenergebnis ist eine kontrollierte Endfassung.

  7. Versand oder Termin nachweisbar abschließen:

    Nutze den im konkreten Verfahren genannten Übermittlungsweg oder erscheine zu dem dort genannten Termin. Bewahre die Versandbestätigung oder die Terminbestätigung auf, sofern eine solche Bestätigung entsteht oder ausgegeben wird. Das Zwischenergebnis ist ein nachvollziehbarer Nachweis des Abschlusses.

Für die weitere Vorbereitung des Studienstarts können Erstsemester-Tipps geprüft werden. Fragen zu einem Stipendium im Studium oder einem Studienkredit-Vergleich gehören nur dann in denselben Arbeitsablauf, wenn die offiziellen Unterlagen des konkreten Verfahrens sie ausdrücklich einbeziehen.

Was der Lebenslauf nicht automatisch leistet

Eine Standardbewerbung ohne Bezug zum konkreten Verfahren solltest du nicht unverändert verwenden. Das Arbeitsblatt verlangt ausdrücklich, Vorlagen an die persönliche Situation anzupassen. Eine fremde Beispielperson, fremde Kontaktdaten oder fremde Bildungsangaben gehören deshalb nicht ungeprüft in deine Fassung.

Die Quelle nennt einen tabellarischen Aufbau, eine passende Schriftart, kurze Formulierungen und bestimmte Inhaltsbereiche. Sie belegt damit keinen bestimmten Aufbau für jedes denkbare Verfahren. Prüfe daher die offiziellen Unterlagen des konkreten Empfängers, bevor du zusätzliche Abschnitte einfügst oder genannte Bereiche weglässt.

Eine Frist oder Rechtsfolge darfst du nicht ohne Beleg nennen. Verwende für Terminangaben ausschließlich den konkreten Termin aus den offiziellen Unterlagen. Fehlt eine eindeutige Angabe, ermittle sie bei der zuständigen offiziellen Stelle. Behaupte nicht, dass eine Abgabe automatisch anerkannt wird, nur weil der Lebenslauf tabellarisch gestaltet ist.

Auch ein Bewerbungsfoto darf nicht als allgemeine Pflicht dargestellt werden. Im Arbeitsblatt wird es als keine Pflicht bezeichnet. Prüfe dennoch, ob das konkrete Verfahren eigene Anforderungen nennt. Ebenso lässt sich aus der genannten Hilfe im Berufsinformationszentrum keine örtliche Zuständigkeit für dein Anliegen ableiten.

Bezeichnungen wie Universität oder Fachhochschule, Numerus Clausus oder Prüfungsordnung beschreiben nicht automatisch Bestandteile des Lebenslaufs. Nutze sie nur, wenn dein konkretes Ziel und die offiziellen Unterlagen einen Bezug herstellen. Für die Entscheidung über eine Studienrichtung kann Studiengang wählen hilfreich sein, doch die Lebenslaufprüfung bleibt davon getrennt.

Fortschrittsbalken für die einzelnen Ablaufstationen zu Wie ein Lebenslauf aussehen sollte

Die letzte Prüfung vor Abgabe oder Termin

  • Konkretes Ziel: Ist eindeutig notiert, für welches Verfahren der Lebenslauf bestimmt ist?
  • Anforderungen: Sind die ausdrücklich genannten Inhalte und der Übermittlungsweg aus den offiziellen Unterlagen gesammelt?
  • Frist oder Termin: Ist der konkrete Termin aus einer zuständigen offiziellen Quelle übernommen oder als Prüfauftrag offen markiert?
  • Passende Nachweise: Sind persönliche Daten, praktische Erfahrung, Schulbildung, Stärken und Fähigkeiten, Hobbys sowie Ort, Datum und Unterschrift geprüft und nur passend zur eigenen Situation aufgenommen?
  • Persönliche Vorbereitung: Ist eine verwendete Vorlage angepasst, sind die Angaben kurz und treffend formuliert und ist die Darstellung als Tabelle gestaltet?
  • Gestaltung: Entspricht die Schriftart der Schriftart im Anschreiben?
  • Versand oder Terminbestätigung: Ist der vorgesehene Versandweg genutzt oder der Termin wahrgenommen und der vorhandene Nachweis gesichert?
  • Unterlagen und Quelle: Hast du die Unterlagen sowie die zuständige offizielle Quelle erneut geprüft?

Wenn du zusätzlich Informationen zu Hochschulen und Universitäten, zum Modulhandbuch oder zum ECTS-System verwendest, prüfe deren Bezug zum konkreten Verfahren separat. Für finanzielle Fragen gilt dasselbe bei Stipendium im Studium und Studienkredit-Vergleich. Der Abschlusscheck ist beendet, wenn Ziel, Anforderungen, Termin, Nachweise, persönliche Vorbereitung und der Nachweis von Versand oder Termin anhand der konkreten Unterlagen geprüft sind.

Quellen und Stand

Du möchtest deinen Text vor der Abgabe sprachlich prüfen lassen?

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Häufige Fragen zu Wie ein Lebenslauf aussehen sollte

Welche Inhalte nennt das Arbeitsblatt für einen Lebenslauf?

Genannt werden persönliche Daten, praktische Erfahrung, Schulbildung, Stärken und Fähigkeiten, Hobbys sowie Ort, Datum und Unterschrift. Praktische Erfahrung kann zum Beispiel aus Praktika, einem Nebenjob oder einem Freiwilligendienst bestehen.

Welche Gestaltung wird für den Lebenslauf genannt?

Das Arbeitsblatt nennt eine tabellarische Darstellung und dieselbe Schriftart wie im Anschreiben. Außerdem sollen die Angaben kurz und treffend formuliert sein.

Wie soll eine Vorlage verwendet werden?

Eine Vorlage für den Lebenslauf soll an die persönliche Situation angepasst werden. Fremde Beispielangaben dürfen daher nicht ungeprüft übernommen werden.

Ist ein Bewerbungsfoto im Lebenslauf Pflicht?

Im Arbeitsblatt wird das Bewerbungsfoto als keine Pflicht bezeichnet. Prüfe zusätzlich die offiziellen Unterlagen des konkreten Verfahrens, bevor du die Fassung abschließt.

Wo kann Unterstützung beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen genannt werden?

Das Arbeitsblatt verweist für Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen auf die Berufsberatung oder die Beratung für berufliche Rehabilitation und Teilhabe. Welche Stelle für dein konkretes Anliegen zuständig ist, ermittle bitte aus den offiziellen Unterlagen.

Welche Angaben enthält das Beispiel zum beruflichen und schulischen Weg?

Das Beispiel ordnet praktische Erfahrung, ehrenamtliche Tätigkeit, Schulabschluss, Sprachkenntnisse, persönliche Daten und ein Hobby bestimmten Lebenslaufabschnitten zu. Übernimm daraus keine Angaben, sondern ordne ausschließlich deine eigenen Informationen zu.

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