Romulus der Große: Interpretation mit Textbelegen
Romulus der Große ist ein Bühnenstück Friedrich Dürrenmatts
Hier erfährst du, wie du Dürrenmatts Komödie an deiner eigenen Textausgabe deutest, deine Belege sauber festhältst und offene Fragen an der richtigen Stelle klärst.
Worum es bei der Interpretation von Romulus der Große geht
Romulus der Große ist ein Bühnenstück von Friedrich Dürrenmatt. Das Schweizerische Literaturarchiv, das zur Schweizerischen Nationalbibliothek gehört, führt das Werk in seinem Katalog mit dem Untertitel „eine ungeschichtliche historische Komödie in vier Akten“. Als Verlag nennt dieser Katalogeintrag die Arche in Zürich. Deutungen, Inhalt oder Daten zum Stück leitest du aus diesem Eintrag nicht ab.
Das Ziel deiner Interpretation ist eine begründete Deutung, die du Schritt für Schritt an Stellen deiner eigenen Textausgabe nachweist. Der Untertitel liefert dir dafür einen ersten Prüfpunkt: Notiere, wie er in deiner Ausgabe lautet, und zähle nach, ob dort tatsächlich vier Akte stehen. Erst danach überlegst du, wie du die Spannung zwischen den Wörtern „ungeschichtlich“ und „historisch“ in deiner Arbeit aufgreifst und mit Textbelegen stützt.
Die Grenzen dieser Seite solltest du kennen. Diese Seite liefert dir keine fertige Deutung, keine Inhaltsangabe und keine Daten zur Entstehung oder Aufführung des Stücks. Solche Angaben übernimmst du nur, wenn deine Ausgabe oder eine von deiner Lehrperson genannte Quelle sie belegt. Auch Seitenumfang, Abgabetermine oder Bewertungsmaßstäbe findest du hier nicht; schlag sie in den Unterlagen deines Kurses nach.
Plane deine Dramenanalyse in klaren Arbeitsschritten. Für Fragen jenseits der Lektüre kannst du ergänzend die Studium-Tipps lesen, und falls du noch prüfst, ob Literaturwissenschaft zu dir passt, vergleiche die Beschreibungen verschiedener Studiengänge in den offiziellen Unterlagen der Hochschulen.

So gehst du Schritt für Schritt vor
- Ausgabe festlegen: Entscheide, mit welcher Textausgabe du arbeitest, und notiere Verlag, Ort und Jahr so, wie sie im Impressum stehen. Den Wortlaut genau dieser Ausgabe legst du allen Zitaten zugrunde, damit deine Belege nachprüfbar bleiben.
- Untertitel und Akte prüfen: Schlag den Untertitel in deiner Ausgabe nach, schreib ihn wörtlich ab und zähle die Akte. Weicht etwas ab, hältst du die Abweichung fest und fragst nach, statt sie stillschweigend anzugleichen.
- Figurenreden belegen: Wenn du eine Figur deutest, zitierst du ihre Rede wörtlich und gibst Akt und Seite deiner Ausgabe an. Eine Aussage über eine Figur ohne solchen Beleg streichst du oder markierst sie als offene Frage.
- Deutung an Textstellen festmachen: Formuliere zu jedem Zitat einen eigenen Deutungssatz und nenne die Aktangabe dazu. So siehst du selbst, welche These getragen ist und welche noch einen Beleg braucht.
- Zuständige Person bestimmen: Kläre, wer deine Arbeit bewertet und welche Vorgaben gelten. Ermittle die verantwortliche Lehrperson aus der offiziellen Kursbeschreibung und prüfe in der Prüfungsordnung deines Studiengangs, ob dort Angaben zu schriftlichen Arbeiten stehen.
- Weitere Hilfe finden: Trenne Fragen zu deinem Studienweg von Fragen zur Lektüre. Ermittle aus den offiziellen Seiten deiner Hochschule, wie du die Studienberatung erreichst.
- Ergebnis dokumentieren: Halte am Ende jeder Arbeitsphase fest, welche Stellen du belegt hast, welche Fragen offen sind und was du als Nächstes tust.
Beispiel: Eine Studentin bereitet ein Referat vor. Sie schlägt in ihrer Ausgabe den Untertitel nach, zählt die Akte und notiert beides mit Seitenangabe. Dann wählt sie zwei Figurenreden, zitiert sie mit Aktangabe und schreibt zu jeder einen Satz Deutung. Eine Angabe zur Uraufführung, an die sie sich vage erinnert, lässt sie weg, weil sie diese in ihrer Ausgabe nicht findet. Ihre Frage zum Bewertungsmaßstab schickt sie an die Kursleitung und notiert als nächsten Schritt, die Gliederung nach der Antwort anzupassen.
Typische Fehler bei der Interpretation vermeiden
- Daten ohne Beleg: Schreib keine Fassungsjahre, keine Uraufführungsdaten und keine Aussagen darüber, was Dürrenmatt beabsichtigt habe, solange deine genutzte Ausgabe sie nicht belegt. Der genannte Katalogeintrag des Literaturarchivs verzeichnet Titel, Untertitel und Verlag; eine Deutung oder Entstehungsgeschichte lässt sich daraus nicht ableiten.
- Annahmen mit Regeln verwechseln: Halte deine eigene Vermutung über Form und Aufbau der Arbeit nicht für eine Vorgabe. Ob eine Inhaltsangabe vorangestellt werden soll oder eine bestimmte Gliederung verlangt ist, entscheiden deine Kursunterlagen. Frag nach, statt zu raten.
- Nacherzählen statt deuten: Eine Zusammenfassung der Handlung ersetzt keine Interpretation. Trenne beide Teile sichtbar und prüfe bei jedem Absatz, ob er eine Deutung mit Beleg enthält.
- Nachweise aufschieben: Schieb Belege und Rückfragen nicht ans Ende. Notiere Akt und Seite sofort beim Lesen und stell deine Fragen an die Lehrperson, sobald sie auftauchen, damit du am Schluss nicht nach Stellen suchen musst.
- Fremde Ausgaben mischen: Zitiere nicht aus einer anderen Ausgabe, ohne das kenntlich zu machen. Gleiche Wortlaut und Seitenangabe mit dem Buch ab, das du im Literaturverzeichnis nennst.
Wer die Fachwahl noch offen hält, prüft am besten früh, welche Analyseformen im Studium tatsächlich verlangt werden. Wenn du noch zwischen Universität oder Fachhochschule abwägst, lies dafür die Modulbeschreibungen der Hochschulen, die dich interessieren.

Checkliste vor der Abgabe
- Untertitel in deiner Ausgabe nachgeschlagen und wörtlich notiert
- Aktzahl gezählt und mit dem Untertitel abgeglichen
- Zitierte Figurenreden mit Akt und Seite belegt
- Deutung sichtbar von der Inhaltsangabe getrennt
- Genutzte Ausgabe mit Verlag, Ort und Jahr genannt
- Zuständige Quelle bestimmt: deine Ausgabe für den Wortlaut, Kursunterlagen und Lehrperson für die Vorgaben
- Keine Daten oder Absichten behauptet, die deine Ausgabe nicht trägt
- Persönlicher nächster Schritt notiert, etwa eine Rückfrage abschicken oder einen Akt erneut lesen
Leg dir zum Schluss einen persönlichen nächsten Schritt fest und trag ihn in deinen Kalender ein. So bleibt die Interpretation nicht bei einer losen Notiz stehen.
Die Arbeit an einem Drama ist nur ein Teil deiner Studienplanung. Wenn du noch einen Studiengang wählen willst, kannst du einen Studienorientierungstest als zusätzliche Orientierung nutzen.
Der Einstieg ins Studium bringt eigene Fragen mit sich. Für den Start findest du Erstsemester-Tipps, und wenn du Hochschulen und Universitäten nach Standort vergleichst, notiere dir die Ergebnisse gleich mit.
Auch der Alltag neben der Lektüre will geplant sein. Denk beim Ortsvergleich an das Wohnen im Studium und plane deine Lesezeit so, dass sie neben Studentenjobs Platz hat.
Wenn du ein Auslandssemester vorbereitest, kläre vorher, mit welcher Ausgabe du vor Ort weiterarbeitest.
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Stand: 26. Oktober 2026korrektur.de. (2026, 26. Oktober). Romulus der Große: Interpretation Schritt für Schritt. korrektur.de. https://korrektur.de/romulus-der-grosse-interpretation
„Romulus der Große: Interpretation Schritt für Schritt.“ korrektur.de, 26. Okt. 2026, korrektur.de/romulus-der-grosse-interpretation. Zugriff 26. Okt. 2026.
korrektur.de (2026) Romulus der Große: Interpretation Schritt für Schritt. Verfügbar unter: https://korrektur.de/romulus-der-grosse-interpretation (Zugriff: 26. Oktober 2026).
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korrektur.de. Romulus der Große: Interpretation Schritt für Schritt [online]. 2026 [Zugriff am 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://korrektur.de/romulus-der-grosse-interpretation
Quellen und Stand
- Offizielle Quelle: www.helveticarchives.admin.ch (geprüft am 2026-10-23)