KI-Nutzung in wissenschaftlichen Arbeiten nachvollziehbar angeben
Ki Nutzung in einer Arbeit dokumentieren
Wenn du ein KI-basiertes Tool im Arbeitsprozess einsetzt, halte seine Nutzung transparent fest und prüfe Aussagen vor der Übernahme auf Richtigkeit.
Die Dokumentation als konkrete Aufgabe im Studium verstehen
KI Nutzung in einer Arbeit dokumentieren ist eine konkrete Aufgabe beim wissenschaftlichen Arbeiten. Im bereitgestellten Material zur Abteilung Textil und Mode steht die transparente und reflektierte Nutzung KI-basierter Werkzeuge im Mittelpunkt. Für deine Arbeit bedeutet das: Du hältst nicht nur ein mögliches Endergebnis fest, sondern auch den Einsatz im Arbeitsprozess. So entsteht eine nachvollziehbare Angabe dazu, welches Werkzeug du verwendet hast und wofür es eingesetzt wurde.
Das erreichbare Ergebnis ist eine geordnete Dokumentation der KI-Nutzung in der Prüfungsleistung. Die Quelle beschreibt dafür eine Liste, die mit einer Literaturliste am Ende einer Arbeit vergleichbar ist. Sie nennt außerdem eine tabellarische Darstellung oder eine Liste von Prompts als mögliche Form. Entscheidend ist nicht eine abstrakte Erklärung von KI, sondern die konkrete Spur vom verwendeten Tool zum betreffenden Arbeitsschritt.
Bevor du mit der Eintragung beginnst, lies deine Aufgabe und deinen bisherigen Text. Markiere die Stellen, an denen ein KI-basiertes Tool für Übersetzung, Gliederung, Textkorrektur oder einen anderen Arbeitszweck genutzt wurde. Prüfe dabei auch den individuellen Schreibstil und Aufbau deines Textes. Aussagen einer KI sollen auf Richtigkeit kontrolliert werden. Für den Studienalltag können Studium-Tipps dabei helfen, Arbeitsmaterial und eigene Notizen geordnet zu sammeln.
Die vorliegende Orientierung bezieht sich ausdrücklich auf wissenschaftliches Arbeiten in der Abteilung Textil und Mode. Übertrage daraus keine unbelegten Vorgaben auf andere Kontexte. Ermittle aus den Unterlagen zu deiner eigenen Arbeit, welche Angaben verlangt werden. Zum Einordnen deines Studienwegs können Studiengänge und Hochschulen und Universitäten gelesen werden, ohne dass diese Seiten eine Vorgabe zur KI-Dokumentation ersetzen.
Wenn dir Fragen bleiben, halte Studienberatung als Stichwort für deine weitere Suche fest.

Was du vor der Dokumentation prüfen solltest
Als direkt belegter Ausgangspunkt gilt: KI-basierte Werkzeuge werden wie andere Hilfsmittel angegeben. Die Quelle fordert außerdem, die Nutzung in Absprache mit den betreuenden Dozent:innen zu dokumentieren und anzugeben. Prüfe daher zuerst, ob du bereits Aufzeichnungen zum verwendeten Tool und zum Zweck seiner Nutzung hast. Fehlen Angaben, suche sie in deinem Arbeitsprozess, in gespeicherten Eingaben oder in den Informationen des verwendeten Werkzeugs.
- Halte den Namen und die Version des verwendeten Tools fest.
- Notiere den Anbieter, also Firma, Organisation oder Person, soweit diese Angabe für dein Tool vorliegt.
- Bei Werkzeugen zur Text-, Bild- oder Multimediagenerierung prüfe den Prompt als Titelangabe.
- Prüfe das Datum, an dem Inhalte erzeugt wurden.
- Halte die Adresse des Tools fest.
- Ordne zu, welcher Teil deiner Arbeit vom Einsatz betroffen ist, und ergänze eine Anmerkung zum Arbeitszweck.
Die Quelle nennt Prompts beziehungsweise Titel, relevante Teile der Arbeit und Anmerkungen als Bestandteile einer Dokumentation im Arbeitsprozess. Lege deine Unterlagen deshalb so ab, dass du diese Punkte einzeln wiederfinden kannst. Für die Studienplanung bieten Studiengang wählen und ein Studienorientierungstest andere Orientierungsthemen; sie beantworten nicht, welche Dokumentation für deine konkrete Arbeit verlangt wird.
Die Zuständigkeit darf hier nicht vermutet werden. Ermittle die zuständige Stelle oder Informationsquelle aus den offiziellen Unterlagen zu deiner Arbeit. Prüfe anschließend, ob dort Hinweise zur Absprache mit betreuenden Dozent:innen stehen. Für einen Vergleich von Hochschularten kann Universität oder Fachhochschule nützlich sein, doch die konkrete Informationsquelle zur eigenen Arbeit muss gesondert geprüft werden.
Den Nachweis in einer klaren Reihenfolge erstellen
- Ziel festlegen. Formuliere für dich, dass die KI-Nutzung im Arbeitsprozess nachvollziehbar angegeben werden soll. Zwischenergebnis: eine kurze Liste aller Arbeitsschritte, bei denen ein KI-basiertes Tool verwendet wurde.
- Unterlagen zusammentragen. Prüfe für jeden Eintrag Name und Version des Tools, Anbieter, Prompt oder Titel, Generierungsdatum und Adresse. Ergänze den relevanten Teil der Arbeit sowie eine Anmerkung zum Nutzungszweck. Zwischenergebnis: pro Einsatz liegt ein vollständiger Datensatz vor oder eine offene Angabe ist als Prüfpunkt markiert.
- Informationsquelle bestimmen. Ermittle aus offiziellen Unterlagen die zuständige Stelle oder Informationsquelle. Prüfe dort, ob eine Absprache mit betreuenden Dozent:innen festgehalten werden soll. Zwischenergebnis: Du weißt, welche Quelle du vor der Abgabe erneut nachliest.
- Dokumentation anordnen. Erstelle eine Liste am Ende der Arbeit, vergleichbar mit einer Literaturliste, oder bereite eine Tabelle beziehungsweise eine Liste der Prompts vor. Ordne die Angaben einem Tool und dem jeweiligen Arbeitszweck zu. Zwischenergebnis: Die Nutzung ist nicht nur im Gedächtnis, sondern als lesbare Übersicht erfasst.
- Übernahmen im Text prüfen. Wenn ganze KI-erstellte Textpassagen oder Paraphrasen übernommen wurden, prüfe die Kennzeichnung wie bei einem direkten oder indirekten Zitat. Kontrolliere zugleich die Richtigkeit von Aussagen der KI. Zwischenergebnis: Betroffene Textstellen sind geprüft und die zugehörige Dokumentation lässt sich zuordnen.
- Ergebnis und Nachweis kontrollieren. Vergleiche die Übersicht mit deinem Arbeitsprozess: Fehlt ein Werkzeug, ein Prompt, ein Datum, eine Adresse oder der relevante Teil der Arbeit, ergänze oder kläre den Punkt. Zwischenergebnis: Eine überprüfte Dokumentation liegt zusammen mit dem Text vor.
Ein kurzes realistisches Beispiel: Du hast ein KI-Tool für einen Gliederungsvorschlag genutzt. Notiere in deiner Übersicht das Tool, die Version, den Anbieter, den verwendeten Prompt als Titel, das Datum der Generierung, die Tool-Adresse und den Bezug zum Gliederungsschritt. Prüfe anschließend die Vorschläge auf Richtigkeit und kontrolliere, ob der eigene Aufbau erkennbar bleibt.
Wer den weiteren Studienkontext ordnen möchte, findet bei Numerus Clausus, Immatrikulation und Rückmeldung und dem Modulhandbuch andere Themenfelder. Für Prüfungsregeln ist die Prüfungsordnung als eigener Prüfpunkt relevant. Diese Hinweise ersetzen nicht die Prüfung der Unterlagen zur konkreten KI-Nutzung.
Grenzen und offene Punkte bewusst behandeln
Aus dem Quellenmaterial folgt keine allgemeine Frist, keine allgemeine Zuständigkeit und keine Rechtsfolge für alle Arbeiten. Deshalb wird hier weder ein Abgabetermin für die Dokumentation noch eine bestimmte Stelle als verbindlich genannt. Ermittle diese Punkte aus den offiziellen Unterlagen zu deiner Arbeit und halte das Ergebnis bei deinen Unterlagen fest.
Auch eine Erfolgsgarantie lässt sich nicht ableiten. Eine vollständige Liste ersetzt nicht die Prüfung der KI-Aussagen auf Richtigkeit. Die Quelle betont außerdem individuellen Schreibstil und Aufbau. Prüfe deshalb den eigenen Text, die übernommenen Passagen und die Zuordnung zwischen Dokumentation und Arbeitsschritt, statt dich auf eine bloße Begriffserklärung zu verlassen.
Setze KI-Tools bewusst, transparent und reflektiert ein und berücksichtige den Ressourcenverbrauch der neuen Technologie. Wenn eine Angabe unklar bleibt, markiere sie nicht als erledigt. Prüfe etwa die Version, den Anbieter, das Datum oder die Tool-Adresse erneut in den verfügbaren Informationen. Das ECTS-System und Erstsemester-Tipps können bei anderen Fragen zum Studium unterstützen, liefern aber keinen belegten Ersatz für diese Quellenprüfung.
Eine Angabe zu direkten oder indirekten Zitaten betrifft im Material die Übernahme ganzer KI-erstellter Textpassagen oder Paraphrasen. Prüfe deshalb konkret, ob eine solche Übernahme vorliegt, und vergleiche die betroffene Stelle mit der genannten Kennzeichnungsform. Behaupte nicht, dass eine nicht geprüfte Textstelle bereits ausreichend dokumentiert sei.
Für finanzielle oder förderbezogene Fragen sind Stipendium im Studium und Studienkredit-Vergleich getrennte Themen. Sie begründen keine Aussage darüber, wie KI-Nutzung in einer Arbeit dokumentiert wird.

Vor dem Abschließen gezielt gegenprüfen
- Ziel: Ist klar, welche KI-Nutzung im Arbeitsprozess angegeben werden soll?
- Voraussetzungen: Hast du geprüft, dass KI-basierte Werkzeuge als Hilfsmittel angegeben werden, und die Hinweise zu deiner konkreten Arbeit nachgelesen?
- Unterlagen: Sind Name und Version des Tools, Anbieter, Prompt oder Titel, Generierungsdatum und Tool-Adresse erfasst?
- Bezug zur Arbeit: Ist der relevante Teil der Arbeit angegeben und mit einer Anmerkung zum Nutzungszweck verbunden?
- Zuständige Quelle: Hast du die zuständige Stelle oder Informationsquelle aus offiziellen Unterlagen ermittelt und erneut geprüft?
- Handlungsschritte: Wurden Übersicht, Tabelle oder Promptliste mit deinem tatsächlichen Arbeitsprozess abgeglichen?
- Textkontrolle: Sind Aussagen der KI auf Richtigkeit geprüft und sind ganze übernommene Textpassagen oder Paraphrasen gezielt kontrolliert?
- Ergebnis und Nachweis: Liegt eine lesbare Dokumentation vor, die sich den betreffenden Arbeitsschritten zuordnen lässt?
Gehe die Punkte erst nach der erneuten Prüfung deiner Unterlagen und der zuständigen Quelle als abgeschlossen durch. Bleibt ein Punkt offen, führe die konkrete Prüfung durch, bevor du den Nachweis als vollständig behandelst. So bleibt die Dokumentation auf den Einsatz von KI-Tools, die Angaben zur Arbeit und die belegten Hinweise bezogen.
Quellen und Stand
- Orientierung zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Abteilung Textil und Mode: www.uni-flensburg.de (geprüft am 2026-08-24)
Im Zusammenhang „KI-Nutzung in wissenschaftlichen Arbeiten nachvollziehbar angeben“ werden die zentralen Punkte gebündelt.