Vergleich der staatlich anerkannten Fernhochschulen in Deutschland

Fernhochschulen in Deutschland im Vergleich

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 17. September 2026 · Abendstudium und Fernstudium im Überblick

Wer ein akademisches Fernstudium plant, sollte vor der Einschreibung genau prüfen, woran man eine Fernhochschule in Deutschland als staatlich anerkannt erkennt. In diesem Leitfaden stellen wir neun bekannte Institute strukturiert gegenüber, beleuchten die besondere Rolle der FernUniversität in Hagen und erläutern Schritt für Schritt, wie du die behördliche Zulassung eines Studiengangs über die ZFU zuverlässig nachvollziehst.

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Hochschulform und Studienort: Merkzettel für den Vergleich

Der Überblick über staatlich anerkannte Fernhochschulen plus den Vergleich von Universität, Fachhochschule, dualer Hochschule, Fernhochschule und privater Hochschule, dazu staatliche Anerkennung, Akkreditierung, Kostenrechnung und ein Raster für drei Studienorte.

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Rechtliche Basis: Anerkennung, Akkreditierung und ZFU

Ein fundierter Vergleich der staatlich anerkannten Fernhochschulen in Deutschland macht deutlich, auf welcher rechtlichen Basis die Anbieter arbeiten und worin sich ihre Studienmodelle unterscheiden. Wie aus dem Wikipedia-Artikel „Private Hochschule“ hervorgeht, richtet sich die staatliche Anerkennung privater Hochschulen nach dem Hochschulrahmengesetz des Bundes, konkret nach § 70, sowie nach den jeweiligen Hochschulgesetzen der Bundesländer; ergänzend führt der Wissenschaftsrat die institutionelle Akkreditierung durch und begutachtet dabei unter anderem Personal, Leitungsstrukturen, Labore und Bibliotheken. Davon zu trennen ist § 1 Fernunterrichtsschutzgesetz, der Fernunterricht als entgeltliche Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten definiert, bei der Lehrende und Lernende räumlich getrennt sind und eine Überwachung des Lernerfolgs stattfindet.

Damit du bei deiner Studienwahl den Überblick behältst, empfiehlt es sich, zwei Prüfebenen strikt voneinander zu trennen: einerseits die Hochschule als gesamte Institution und andererseits den konkreten Fernlehrgang. Kontrolliere bei einer privaten Hochschule zuerst die offiziellen Nachweise zur staatlichen Anerkennung sowie zur institutionellen Akkreditierung in den publizierten Studienunterlagen. Achte dort vor allem darauf, wie die Ausstattung bei Personal, Leitung sowie Laboren und Bibliotheken dokumentiert wird. Beim einzelnen Fernlehrgang klärst du hingegen gesondert, ob die gesetzlichen Kriterien gemäß § 1 FernUSG auf das jeweilige Studienangebot zutreffen. Wer systematisch Fernstudium-Anbieter vergleichen möchte, erhält im verlinkten Leitfaden weiterführende Orientierungshilfen.

Da diese Rechtsbegriffe völlig unterschiedliche Prüfverfahren beschreiben, solltest du sie bei deiner Recherche niemals als ein einziges pauschales Qualitätssiegel behandeln. Dokumentiere für jeden Studiengang deiner engeren Auswahl separat, welcher Nachweis die Hochschule als Einrichtung betrifft und welche Zulassung sich direkt auf den gebuchten Fernlehrgang bezieht. Bleiben Formulierungen auf der Website eines Anbieters vage, lohnt sich eine gezielte Rückfrage bei der Studienberatung nach den zugrunde liegenden Bescheiden. Auf diese Weise stützt du deine Entscheidung auf überprüfbare Dokumente statt auf allgemeine Werbeaussagen.

Fernhochschulen in Deutschland im Vergleich: der Ablauf in drei Schritten

Neun Fernhochschulen nach Rechtsform und Größe

Unsere tabellarische Gegenüberstellung zeigt die Rechtsform und die Studierendenzahl für neun ausgewählte Hochschulen auf Basis der Wikipedia-Tabelle „Liste der Hochschulen in Deutschland“. Neben diesen beiden Kennzahlen verzeichnet die genannte Quelle für jede Institution auch Träger, Bundesland, Hochschultyp, Promotionsrecht sowie das Gründungsjahr. Um Fehlschlüsse bei der Auswertung zu vermeiden, solltest du sämtliche Merkmale immer einzeln pro Hochschule betrachten. So differenziert die Datengrundlage im Bereich der privaten Träger explizit zwischen den Kategorien Fachhochschule/HAW und Private Hochschule/HAW. Allein das Merkmal „privat“ lässt somit noch keinen Rückschluss auf eine identische Hochschulform zu. Zudem bildet die Übersicht zwar ein solides Fundament, ersetzt aber nicht den Blick in aktuelle Studien- und Prüfungsordnungen, sofern weitere Detailfragen für deine Studienwahl ausschlaggebend sind.

Tabelle: Hochschule, Rechtsform, Studierende
Hochschule Rechtsform Studierende
Fernuniversität Hagenöffentlich-rechtlich67.689
IU Internationale Hochschuleprivat85.483
Hamburger Fern-Hochschuleprivat13.629
DIPLOMA Hochschuleprivat8.596
Europäische Fernhochschule Hamburgprivat9.417
SRH Fernhochschuleprivat7.409
Wilhelm Büchner Hochschuleprivat5.442
PFH Private Hochschule Göttingenprivat4.226
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaftprivat3.530

Für die Fernuniversität in Hagen weist die herangezogene Tabelle exakt 67.689 Studierende aus. Gleichzeitig stuft der zugehörige Fachartikel die Einrichtung mit rund 67.000 eingeschriebenen Studierenden als größte Universität Deutschlands ein. Unser weiterführendes Porträt der FernUni Hagen unterstützt dich dabei, diese Kennzahlen mit den aktuellen Selbstauskünften der Hochschule abzugleichen. Der exakte Tabellenwert und die gerundete Größenangabe ergänzen sich somit in den Quellen, ohne dass du daraus abweichende Zahlen berechnen musst. Als ersten Schritt deiner Recherche kannst du dir daher für jeden Anbieter die dokumentierte Rechtsform samt der gemeldeten Studierendenzahl festhalten.

Im nächsten Analyseschritt lohnt es sich, auch die übrigen Kategorien derselben Datentabelle einzubeziehen: Träger, Bundesland, Hochschultyp, Promotionsrecht und Gründungsjahr. Jedes dieser Attribute ist fest an die jeweilige Einrichtung gekoppelt. Betrachte die Spalten also niemals isoliert, sondern lies alle Einträge zeilenweise im Zusammenhang der betreffenden Hochschule. Vor allem der konkrete Hochschultyp darf nicht pauschal aus der privaten oder öffentlich-rechtlichen Rechtsform abgeleitet werden. Benötigst du für deine Bewerbung tagesaktuelle Daten oder weitergehende Bestätigungen, solltest du direkt die offiziellen Bekanntmachungen der jeweiligen Hochschule einsehen. Auf diese Weise dient dir die Tabelle als verlässliches Grundgerüst für die Gegenüberstellung der neun aufgeführten Hochschulen.

Sonderstellung der FernUniversität in Hagen

Wer gezielt Fernuni oder Fernhochschule wählen möchte, sollte zuerst die angestrebten akademischen Grade und den Status der Einrichtung klären. Gemäß dem Wikipedia-Artikel „Fernuniversität“ handelt es sich bei Fernuniversitäten um Fernhochschulen mit eigenem Promotionsrecht, an denen Studierende im Fernstudium reguläre akademische Abschlüsse erwerben. Zugleich weist die Quelle darauf hin, dass je nach Studienaufbau auch Präsenzphasen vorgesehen sein können, beispielsweise für schriftliche Klausuren. Kontrolliere deshalb im Modulhandbuch deines Wunschstudiengangs genau, wie der Anbieter Prüfungsformate und eventuelle Präsenztermine regelt.

Ein wesentlicher Unterschied liegt laut Quelle im akademischen Graduierungsrecht: Während Fernuniversitäten den Weg bis zum Doktorgrad eröffnen, ist dies an reinen Fernfachhochschulen regulär nicht vorgesehen. Ein Promotionsrecht lässt sich folglich weder aus dem bloßen Begriff Fernstudium noch aus einer privaten Trägerschaft ableiten. Kläre daher vorab anhand der offiziellen Hochschuldokumente, welcher genaue Hochschultyp vorliegt, und erkundige dich bei offenen Fragen direkt beim Prüfungsamt nach den geltenden Nachweisen. So stellst du sicher, dass deine Studienwahl exakt zu deinen späteren akademischen Zielen passt, ohne ungeprüfte Annahmen über mögliche Abschlüsse zu treffen.

Mit Blick auf die Fernuniversität in Hagen unterstreicht die Quelle ein historisches und strukturelles Alleinstellungsmerkmal: Sie wurde in Deutschland als erste Universität gegründet, die ihren Lehrbetrieb vollständig als Fernuniversität organisiert, und behauptet diese Stellung als einzige Einrichtung ihrer Art bis heute. Gemessen an der Studierendenzahl gilt sie dort zudem als größte Universität Deutschlands. Keine Aussage trifft die Quelle hingegen darüber, wie sich sämtliche Fernstudierenden prozentual auf öffentlich-rechtliche gegenüber privaten Anbietern verteilen. Ziehe aus den bloßen Größenangaben einzelner Häuser also keine pauschalen Schlüsse über allgemeine Marktanteile, sondern bewerte Rechtsform und Hochschulstatus für jede Einrichtung gesondert.

ZFU-Zulassung nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz

Eine allgemeine Liste der Fernunis hilft zwar bei der ersten Marktsondierung, erspart dir jedoch nicht die rechtliche Überprüfung des einzelnen Lehrgangs. Nach § 12 FernUSG unterliegen Fernlehrgänge grundsätzlich einer behördlichen Zulassungspflicht; diese Zulassung muss unter anderem dann verweigert werden, wenn das Konzept zum Erreichen des angegebenen Lehrgangsziels ungeeignet ist oder der Anbieter keine vollständige Unterrichtung der Teilnehmenden nachweist. Von dieser Pflicht befreit sind lediglich Kurse, die rein der Freizeitgestaltung oder der Unterhaltung dienen. Laut eigener Aufgabenbeschreibung handelt die ZFU im Auftrag der Bundesländer auf Grundlage des Fernunterrichtsschutzgesetzes. Als Verbraucherschutzbehörde prüft und entscheidet sie verbindlich über die Zulassung von Fernunterrichtslehrgängen sowie akademischen Fernstudiengängen.

Wenn du ein konkretes Studienangebot unter die Lupe nimmst, helfen dir folgende vier Prüfpunkte beim Abgleich mit den Anbieterunterlagen:

  • Prüfen, ob das Studienkonzept fachlich und didaktisch geeignet ist, das ausgeschriebene Lehrgangsziel zu erreichen.
  • Kontrollieren, ob der Anbieter eine vollständige und gesetzeskonforme Vertrags- und Studienunterrichtung nachweist.
  • Abklären, ob das Angebot lediglich der Freizeitgestaltung oder Unterhaltung dient und deshalb von der Zulassungspflicht befreit ist.
  • Die veröffentlichte Zulassungsnummer über die ZFU als zuständige Länderbehörde gezielt verifizieren.

Wichtig für deine Recherche: Der Gesetzestext selbst definiert zwar die rechtlichen Hürden, Ausnahmeregelungen und Versagungsgründe, bestätigt aber natürlich noch nicht die Freigabe eines bestimmten Kurses. Recherchiere daher für deinen Wunschstudiengang immer nach dem konkreten Zulassungsvermerk und gleiche den exakten Kurstitel mit den Angaben des Trägers ab. Sollten Bezeichnung oder Zulassungsstatus widersprüchlich erscheinen, kannst du jederzeit direkt bei der Hochschule oder bei der ZFU eine verbindliche Auskunft zum betreffenden Lehrgang einholen. Dadurch stützt sich deine Prüfung auf den tatsächlich dokumentierten Zulassungsstand.

Wichtige Kriterien für den direkten Anbietervergleich

Die Gegenüberstellung bekannter Namen wie IU oder FOM zeigt, wie hilfreich klar definierte Maßstäbe vor der eigentlichen Angebotsprüfung sind. Beginne deinen Abgleich stets mit der Rechtsform: In der zitierten Hochschulübersicht ist die Fernuniversität Hagen als öffentlich-rechtlich verzeichnet, während die übrigen acht aufgeführten Einrichtungen unter privater Trägerschaft stehen. Notiere diese Grundeinordnung für jeden untersuchten Anbieter anhand der offiziellen Verzeichnisse. Bedenke dabei jedoch, dass die Trägerschaft allein noch keine Aussage über die Zulassung oder Ausgestaltung eines einzelnen Studiengangs erlaubt.

Als zweites Unterscheidungsmerkmal solltest du das Promotionsrecht heranziehen. Die herangezogene Fachquelle verknüpft dieses Recht ausdrücklich mit dem Status als Fernuniversität und grenzt Fernfachhochschulen klar davon ab. Weder die Durchführung als Fernstudium noch eine private Trägerschaft reichen somit als Beleg für eine Promotionsmöglichkeit aus. Prüfe stattdessen in den Ordnungen der Hochschule, welcher genaue Hochschultyp vorliegt und ob ein Promotionsrecht explizit ausgewiesen wird. Fehlt ein eindeutiger Hinweis in den Broschüren, gibt das zuständige Prüfungsamt auf Anfrage verlässlich Auskunft.

In einem dritten Schritt empfiehlt es sich, zwei behördliche beziehungsweise wissenschaftliche Prüfverfahren sauber auseinanderzuhalten: einerseits die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat und andererseits die lehrgangsbezogene Zulassung durch die ZFU. Während der Wissenschaftsrat nichtstaatliche Hochschulen als Gesamtinstitution begutachtet und dabei Personal, Leitung, Labore sowie Bibliotheken prüft, überwacht die ZFU die Einhaltung der Vorgaben aus dem Fernunterrichtsschutzgesetz. Ordne jeden gefundenen Nachweis exakt einem dieser beiden Verfahren zu. So vermeidest du den häufigen Denkfehler, die allgemeine Anerkennung einer Hochschule automatisch als Freigabe für jeden einzelnen dort angebotenen Kurs zu werten.

Fernhochschulen in Deutschland im Vergleich: Prüfliste mit vier Punkten

Praxis-Checkliste: In drei Schritten zur Prüfung

Mit einem kompakten Ablauf in drei Schritten lässt sich jedes beliebige Fernstudienangebot vor Vertragsabschluss systematisch durchleuchten. Erstens: Kläre anhand der Anbieterangaben, ob Träger und Rechtsform der Einrichtung als öffentlich-rechtlich oder als privat ausgewiesen werden. Halte die genaue Quelle schriftlich fest und gleiche die offizielle Schreibweise mit der Hochschulliste ab. Bleibt die Trägerschaft in den Informationsmaterialien unklar, fordere vorab eine eindeutige Stellungnahme der Hochschule an.

Zweitens: Kontrolliere, ob für nichtstaatliche Einrichtungen eine gültige institutionelle Akkreditierung des Wissenschaftsrats dokumentiert ist, und vermerke dabei ausdrücklich, dass sich dieses Prüfsiegel auf die Hochschule als Institution bezieht. Drittens: Überprüfe für den konkreten Studiengang, ob die angebotenen Fernlehrgänge gemäß dem Fernunterrichtsschutzgesetz ordnungsgemäß bei der ZFU zugelassen sind. Gleiche hierzu den genauen Namen des Studiengangs mit dem Zulassungsregister und den Vertragsunterlagen des Anbieters ab. Treten Abweichungen auf, hilft eine kurze Nachfrage bei der ZFU oder der betreffenden Hochschule sofort weiter.

Unser Ratgeber Abendstudium und Fernstudium im Überblick bietet dir eine sinnvolle Ergänzung, falls du neben dem klassischen Fernstudium noch alternative berufsbegleitende Studienmodelle in Betracht ziehst. Wende auf alle dort vorgestellten Varianten konsequent dasselbe Prüfschema aus Rechtsform, institutioneller Akkreditierung und behördlicher Lehrgangszulassung an. Auf diese Weise bleiben sämtliche Qualitätsmerkmale transparent getrennt, und du triffst deine endgültige Studienwahl auf der sicheren Basis überprüfter Originalunterlagen.

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Stand: 29. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 29. Oktober). Staatlich anerkannte Fernhochschulen in Deutschland. korrektur.de. https://korrektur.de/fernhochschulen-deutschland-vergleich

Quellen und Stand

Zusammenfassend zeigt dieser Vergleich der staatlich anerkannten Fernhochschulen in Deutschland, wie du Staatlich anerkannte Fernhochschulen in Deutschland anhand von Rechtsform, institutioneller Akkreditierung und ZFU-Zulassung strukturiert einordnest.

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Häufig gestellte Fragen zum Fernhochschul-Vergleich

Unterscheidet sich die ZFU-Zulassung von der institutionellen Akkreditierung?

Ja, beide Verfahren betreffen unterschiedliche Ebenen. Während die institutionelle Akkreditierung nichtstaatlicher Hochschulen laut Quelle eine konzeptionelle Begutachtung durch den Wissenschaftsrat darstellt und dabei Personal, Leitungsstrukturen sowie Labore und Bibliotheken einschließt, fungiert die ZFU als zuständige Länderbehörde nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz und verantwortet die Zulassung einzelner Fernunterrichtslehrgänge und Fernstudiengänge.

Darf jede private Fernhochschule Doktorgrade verleihen?

Nein, weder eine private Rechtsform noch das Angebot eines Fernstudiums begründen für sich genommen ein Promotionsrecht. Die herangezogene Quelle unterscheidet hier klar zwischen Fernuniversitäten, an denen der Erwerb eines Doktorgrads möglich ist, und Fernfachhochschulen ohne eigenes Promotionsrecht.

Müssen auch kostenlose Kurse eine Zulassung beantragen?

Im Regelfall knüpft die gesetzliche Vorschrift an eine entgeltliche Vermittlung von Wissen an. Dennoch greift das Gesetz auch bei unentgeltlichen Lehrgängen, falls dies im Gesetzestext ausdrücklich bestimmt ist; im Zweifelsfall empfiehlt sich daher ein Blick in die jeweils geltende Fassung.

Warum ist die räumliche Trennung ein Kriterium?

Gemäß § 1 FernUSG liegt Fernunterricht immer dann vor, wenn Kenntnisse und Fähigkeiten auf Vertragsbasis und gegen Entgelt vermittelt werden, während Lehrende und Lernende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt sind und der Lernerfolg durch Lehrende oder Beauftragte kontrolliert wird.

Kann die Zulassung für einen bestehenden Kurs widerrufen werden?

Die Vorschrift in § 12 FernUSG regelt die Zulassungspflicht für Fernlehrgänge sowie für wesentliche Änderungen am Lehrgang. Eine konkrete Aussage über einen späteren Widerruf geht aus dieser herangezogenen Stelle nicht hervor.

Ist die FernUniversität in Hagen die größte Uni im Land?

In der herangezogenen Wikipedia-Tabelle sind für die Fernuniversität Hagen exakt 67.689 Studierende verzeichnet. Zugleich wird sie in derselben Quelle mit rund 67.000 eingeschriebenen Studierenden als größte Universität Deutschlands geführt.

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