Worauf es bei A priori in der Erkenntnistheorie ankommt

Laut Glossar des österreichischen Finanzministeriums sind Urteile

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2026 · Studium-Tipps

Du willst den Ausdruck a priori in einer Hausarbeit oder einem Referat sauber verwenden? Hier bekommst du die belegte Definition, ein klares Vorgehen und eine Checkliste für deinen eigenen Text.

Worum es bei A priori geht und wo die Grenzen liegen

Wenn du in einer Hausarbeit, einem Referat oder einer Lektürenotiz den Ausdruck a priori verwendest, brauchst du eine belastbare Definition, auf die du dich berufen kannst. Laut dem Glossar des österreichischen Finanzministeriums lassen sich Urteile a priori fällen, ohne dass Erfahrung ihre Grundlage bildet. Zugleich hält das Glossar fest, dass solche Urteile entweder selbst als Bedingungen der Erfahrung gelten oder aus derartigen Bedingungen hergeleitet werden.

Das Ziel dieser Seite ist bewusst eng gefasst. Du sollst die Definition aus dieser einen Quelle verstehen, korrekt wiedergeben und für deinen eigenen Text einordnen können. Worauf es dabei ankommt: Wenn du A priori in der Erkenntnistheorie zitierst, behauptest du nicht mehr, als die Quelle tatsächlich hergibt, und du machst kenntlich, woher die Definition stammt.

Die Grenzen sind ebenso klar. Diese Seite nennt keine Alltagsbedeutung, keine Wortart und keine Methode, weil das Glossar dazu nichts aussagt. Ob und wie der Begriff in einer bestimmten Vorlesung oder in einem Fachbuch zur Erkenntnistheorie weiter ausgelegt wird, prüfst du direkt in diesen Materialien. Zahlen oder Fristen enthält die Definition nicht. Für Abgabetermine und Formvorgaben richtest du dich nach den offiziellen Unterlagen deiner Lehrveranstaltung.

Mit der geklärten Definition kannst du den Begriff in deinem Text gezielt einsetzen. Wenn du gerade überlegst, welche Studiengänge mit philosophischen Inhalten für dich infrage kommen, kannst du dir zusätzlich einen Überblick über Hochschulen und Universitäten verschaffen.

A priori in der Erkenntnistheorie mit einem Ablauf aus Prüfung, Kontakt und Dokumentation

Schritt für Schritt zur sauberen Definition

Mit einem festen Ablauf kannst du prüfen, ob du die Definition genau und mit Beleg übernimmst. Gehe diese Schritte der Reihe nach durch:

  1. Schlage den Begriff im Glossar des Ministeriums nach und notiere die Fundstelle mit Adresse und Abrufdatum.
  2. Bestimme, wie du a priori in deinem eigenen Text gebrauchst. Passt dein Gebrauch zu einem Urteil, das ohne Erfahrungsgrundlage gefällt wird? Verwendest du den Ausdruck in einem anderen Sinn, prüfe, ob du dafür eine weitere Quelle angeben kannst, und kläre das mit der zuständigen Person.
  3. Zitiere die Definition mit Quellenangabe und gib an, dass sie aus dem Glossar des österreichischen Finanzministeriums stammt. Prüfe in den Vorgaben deines Kurses, ob du in eigenen Worten wiedergeben oder wörtlich zitieren sollst.
  4. Bestimme die zuständige Person für Rückfragen. Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deines Kurses, wer das ist und auf welchem Weg du diese Person erreichst.
  5. Dokumentiere das Ergebnis in deinen Notizen und lege den nächsten Schritt fest, etwa das Einarbeiten der Definition in die Einleitung.

Formale Vorgaben zum Zitieren solltest du nicht raten. Prüfe, ob deine Prüfungsordnung oder ein Merkblatt deines Instituts Regeln dazu enthält. Bei übergreifenden Fragen zur Organisation deines Studiums klärst du anhand der Angaben deiner Hochschule, ob die Studienberatung dafür ansprechbar ist.

Ein kurzes Beispiel zeigt, wie das im Alltag aussehen kann. Mia schreibt einen Essay für ein Einführungsseminar und will den Begriff a priori klären. Mia ruft das Glossar auf, notiert Adresse und Abrufdatum und gibt die Definition in eigenen Worten mit Quellenangabe wieder. Danach markiert Mia die Stelle im Essay, an der sie den Ausdruck selbst verwendet, und vergleicht ihren Gebrauch mit beiden Teilen der Definition. Im Seminar wurde zusätzlich ein Fachbuch mit eigener Begriffsklärung empfohlen. Deshalb schreibt Mia der Seminarleitung eine kurze Frage, ob sie beide Quellen nebeneinander anführen soll. Die Antwort trägt sie in ihre Notizen ein und plant als nächsten Schritt die Überarbeitung der Einleitung.

Typische Fehler beim Umgang mit dem Begriff

Ein erster Fehler besteht darin, dem Begriff eine Alltagsbedeutung zuzuschreiben, die das Glossar des Ministeriums nicht enthält. Wer in einer Arbeit eine allgemeine Bedeutung angibt und dafür das Glossar zitiert, stützt sich auf etwas, das dort nicht steht. Ebenso wenig liefert das Glossar eine Methodenregel, also etwa eine Anleitung, wie man solche Urteile gewinnt oder überprüft. Halte dich bei der Wiedergabe an die beiden Aussagen der Definition und ergänze nichts hinzu.

Ein zweiter Fehler ist es, eigene Annahmen mit Regeln zu verwechseln. Wenn du vermutest, dass ein bestimmter Satz ohne Erfahrung gilt, ist das zunächst deine Deutung. Kennzeichne sie im Text als Interpretation, etwa mit einer Formulierung wie „nach meiner Lesart“, und trenne sie sichtbar von der zitierten Definition.

Ein dritter Fehler ist das Aufschieben von Nachweisen und Rückfragen. Trage die Fundstelle ein, sobald du die Definition übernimmst, und stelle offene Fragen an die Betreuung, sobald sie entstehen. So bleibt in deinen Notizen nachvollziehbar, woher jede Aussage stammt.

Ein vierter Fehler ist es, nur eine Hälfte der Definition wiederzugeben. Das Glossar nennt zwei Varianten: Urteile a priori gelten als Bedingungen der Erfahrung, oder sie werden aus solchen Bedingungen abgeleitet. Wer nur eine Variante nennt, verkürzt die Quelle.

Sorgfältige Begriffsarbeit begleitet dich vom ersten Semester an. Ergänzende Hinweise zum Studienstart findest du in unseren Erstsemester-Tipps, und einen Vergleich von Angeboten zum Studienorientierungstest liest du in einem eigenen Beitrag.

Die Frage, ob dir die Arbeit mit solchen Fachbegriffen liegt, kann auch bei der Wahl deines Fachs eine Rolle für dich spielen. Lies dazu, wie du einen passenden Studiengang wählen kannst, und vergleiche, ob für dich eher eine Universität oder Fachhochschule infrage kommt.

Ungeeignete und belastbare Vorgehensweise bei A priori in der Erkenntnistheorie

Checkliste für deinen Text

Bevor du deinen Text abgibst, gehst du die Definition noch einmal gezielt durch. Diese Punkte helfen dir dabei:

  • Quelle notiert: Hast du das Glossar des österreichischen Finanzministeriums mit Adresse und Abrufdatum angegeben?
  • Bezug auf Erfahrung geprüft: Gibst du korrekt wieder, dass Urteile a priori ohne Erfahrungsgrundlage gefällt werden können?
  • Beide Varianten genannt: Erscheinen sowohl die Fassung als Bedingungen der Erfahrung als auch die Ableitung aus solchen Bedingungen?
  • Fachkontext benannt: Machst du deutlich, dass die Definition aus dem Glossar eines Ministeriums stammt und du sie in einen Text zur Erkenntnistheorie überträgst?
  • Eigene Deutung gekennzeichnet: Sind deine Interpretationen klar von der zitierten Definition getrennt?
  • Zuständige Quelle oder Stelle: Weißt du aus den offiziellen Kursunterlagen, wer deine Arbeit betreut und an wen du Rückfragen richtest?
  • Persönlicher nächster Schritt: Hast du notiert, was du als Nächstes tust, etwa eine Frage an die Betreuung senden oder einen Abschnitt überarbeiten?

Eine abgehakte Liste gibt dir Sicherheit, dass du die Definition vollständig und belegt verwendest. Weitere Studium-Tipps für den Alltag findest du in einem eigenen Beitrag, und falls du ein Auslandssemester planst, lies auch die Hinweise zur Organisation.

Neben dem Schreiben beschäftigen dich im Studium auch praktische Fragen. Informationen zum Wohnen im Studium und zu Studentenjobs findest du jeweils in eigenen Beiträgen.

So zitieren Sie diese Seite

Stand: 27. Oktober 2026

korrektur.de. (2026, 27. Oktober). A priori in der Erkenntnistheorie verstehen. korrektur.de. https://korrektur.de/a-priori

Quellen und Stand

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Fragen und Antworten zum Thema A priori in der Erkenntnistheorie

Was ist laut Glossar des österreichischen Finanzministeriums ein Urteil a priori?

Nach dem Glossar des österreichischen Finanzministeriums lassen sich Urteile a priori fällen, ohne dass Erfahrung ihre Grundlage bildet. Sie gelten dort entweder selbst als Bedingungen der Erfahrung oder werden aus derartigen Bedingungen hergeleitet.

Warum soll ich beide Varianten der Definition nennen?

Das Glossar des österreichischen Finanzministeriums nennt zwei Fassungen: Urteile a priori gelten als Bedingungen der Erfahrung oder werden aus solchen Bedingungen abgeleitet. Gibst du nur eine davon wieder, verkürzt du die Definition dieser Quelle.

Nennt das Glossar auch eine Alltagsbedeutung oder eine Methode?

Nein, die Definition im Glossar des österreichischen Finanzministeriums enthält weder eine Alltagsbedeutung noch eine Wortart noch eine Methodenregel. Wenn du so etwas in deinem Text brauchst, belege es mit einer anderen Quelle.

Wie gebe ich die Herkunft der Definition in meiner Arbeit an?

Nenne ausdrücklich das Glossar des österreichischen Finanzministeriums mit Adresse und Abrufdatum. Welche Zitierform du verwenden sollst, prüfst du in den offiziellen Vorgaben deiner Lehrveranstaltung oder deines Instituts.

An wen wende ich mich, wenn ich unsicher bin, ob die Definition zu meinem Text passt?

Ermittle aus den offiziellen Unterlagen deines Kurses, wer deine Arbeit betreut, und stelle deine Frage dort. Halte fest, dass deine Definition aus dem Glossar des österreichischen Finanzministeriums stammt, damit die Betreuung die Quelle einordnen kann.

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