Anschreiben und Motivationsschreiben richtig unterscheiden
Unterschied Anschreiben und Motivationsschreiben
Anschreiben und Motivationsschreiben gehören zu Bewerbungsunterlagen, erfüllen aber nicht dieselbe Aufgabe: Das Anschreiben stellt den Bezug zur Bewerbung kurz her, das Motivationsschreiben erläutert die persönliche Motivation. Prüfe den konkreten Anlass, bevor du formulierst.
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Motivationsschreiben: ausfüllbare Vorlage
Der Unterschied zwischen Anschreiben und Motivationsschreiben: dazu passt die zweiteilige Vorlage. Seite 1 nimmt Aufbau, Formalia und die Fehler durch, die in der Korrektur am häufigsten auffallen, ab Seite 2 steht das vollständige Schreiben mit Platzhaltern, versandfertig und ohne Hinweis auf uns. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse.
Anschreiben und Motivationsschreiben unterscheiden
Bei Bewerbungen um einen Studienplatz oder eine Arbeitsstelle können Anschreiben und Motivationsschreiben zu den Unterlagen gehören. Das Anschreiben stellt dich und den Bezug zur Bewerbung kurz vor, während das Motivationsschreiben deine Motivation für den Anlass erläutert. Lies anschließend die Angaben zum Verfahren und notiere, welche Dokumentbezeichnung dort verwendet wird.
Das Anschreiben ist ein formales Schreiben, das Arbeitgebern oder Hochschulen eine kurze Einführung in die bewerbende Person gibt und dazu anregen soll, die weiteren Unterlagen anzusehen. Wird zusätzlich ein Motivationsschreiben gefordert, ist es ein weiterer eigenständiger Text. Für beide Texte zusammen sind zwei Seiten genannt, die schlüssig und sinnvoll gefüllt werden sollen, statt nur einer Seite.
So gehst du Schritt für Schritt vor: Benenne den Bewerbungsanlass, markiere die verlangte Dokumentart und bearbeite beide Texte getrennt. Im Anschreiben stellst du den Bezug zur Bewerbung kurz her, im Motivationsschreiben erläuterst du deine Motivation. Am Ende weißt du, was du brauchst: Anschreiben, Motivationsschreiben oder beide Dokumente.
Für eine Studienentscheidung können Studium-Tipps, Studiengänge sowie Informationen zu Hochschulen und Universitäten als getrennte Orientierungsthemen dienen. Sie ändern nicht die Dokumentbezeichnung im konkreten Verfahren.

Welche Ausgangspunkte müssen geklärt werden?
Nutze bei der Vorbereitung die Angaben, die für deine Bewerbung vorliegen. Anschreiben und Motivationsschreiben gehören zu Bewerbungen um einen Arbeitsplatz oder einen Studienplatz. Notiere deshalb zuerst, um welchen dieser beiden Fälle es bei dir geht.
- Halte das konkrete Ziel fest: Arbeitsplatz oder Studienplatz.
- Prüfe die vorliegenden Angaben darauf, ob sie ein Anschreiben, ein Motivationsschreiben oder beide Texte nennen.
- Übernimm die dort verwendete Dokumentbezeichnung, ohne daraus weitere Vorgaben abzuleiten.
- Ordne das Anschreiben als formales Schreiben mit kurzer Einführung ein.
- Behandle das Motivationsschreiben als zusätzlichen Text, wenn es zusammen mit dem Anschreiben verlangt wird.
- Ermittle die zuständige Stelle aus offiziellen Unterlagen, wenn sie für eine offene Frage benötigt wird.
Themen wie Studiengang wählen, Studienberatung, Universität oder Fachhochschule und Studienorientierungstest prüfst du getrennt von der Dokumentenfrage. Begriffe wie Numerus Clausus, Immatrikulation und Rückmeldung, Modulhandbuch oder Prüfungsordnung übernimmst du nicht als Dokumentanforderung, solange sie für deinen Vorgang nicht genannt sind.
Der Ablauf von der Einordnung bis zum Nachweis
- Ziel festhalten: Schreibe auf, ob deine Bewerbung einen Arbeitsplatz oder einen Studienplatz betrifft. Zwischenergebnis: Der Bewerbungsanlass ist eindeutig benannt.
- Termin klären: Suche in den Angaben zu deinem Verfahren nach einem Termin und notiere ihn. Fehlt eine eindeutige Angabe, such die zuständige Stelle in offiziellen Unterlagen. Zwischenstand: Ein Termin ist notiert oder als offene Frage vermerkt.
- Anforderungen sammeln: Markiere, wo Anschreiben, Motivationsschreiben oder beide Texte genannt werden. Halte nur die ausdrücklich genannten Angaben fest. Zwischenergebnis: Eine Liste der benannten Dokumente liegt vor.
- Anschreiben anpassen: Verfasse ein förmliches Anschreiben samt knapper Selbstdarstellung. Überprüfe die Passgenauigkeit anhand deines spezifischen Anlasses. Zwischenergebnis: Der Text ist dem Anlass zugeordnet.
- Motivationsschreiben separat erstellen: Erfordert das Verfahren zusätzlich ein solches Dokument, verfasse einen eigenständigen Text. Vergleiche ihn mit der Dokumentbezeichnung des Verfahrens, statt das Anschreiben zu duplizieren. Zwischenergebnis: Zwei unterscheidbare Texte liegen vor.
- Persönlich vorbereiten: Notiere für einen möglichen Termin nur Punkte, die sich aus den Angaben zu deinem Verfahren ergeben. Zwischenergebnis: Offene und vorbereitete Punkte sind getrennt markiert.
- Nachweisbar abschließen: Nutze für Versand oder Termin nur den Weg, der für deinen Vorgang angegeben ist. Halte einen verfügbaren Versand-, Eingangs- oder Terminbeleg fest. Zwischenstand: Der Abschluss ist nachgewiesen oder als offene Frage notiert.
ECTS-System, Erstsemester-Tipps, Stipendium im Studium und Studienkredit-Vergleich sind eigenständige Themenbereiche. Sie zählen nicht allein aufgrund von Anschreiben oder Motivationsschreiben zu deinen Unterlagen.
Typische Grenzen und Fehlentscheidungen
Verwende keine Standardbewerbung ohne Bezug zum konkreten Verfahren. Ein Text muss erkennen lassen, ob er als Anschreiben oder als zusätzlich verlangtes Motivationsschreiben bearbeitet wird. Beginne daher mit dem Bewerbungsanlass und der dort genannten Dokumentbezeichnung.
Vermische die Dokumente nicht. Das Anschreiben ist ein formales Schreiben mit kurzer Einführung. Wird daneben ein Motivationsschreiben verlangt, bearbeitest du einen zweiten, getrennten Text. Kopiere das Anschreiben nicht in diesen zweiten Text, sondern prüfe beide Texte einzeln gegen die Angaben zu deinem Verfahren.
Wenn ein Termin für dich nicht eindeutig erkennbar ist, halte ihn als offene Frage fest und such die zuständige Stelle in offiziellen Unterlagen. Rate nicht, wer zuständig ist oder welcher Kommunikationsweg gilt, solange das nicht in den Unterlagen steht.
Auch Studienbegriffe werden nicht automatisch zu Anforderungen für diese Texte. Prüfe bei Prüfungsordnung oder Modulhandbuch, ob sie in den Angaben zu deinem Verfahren genannt sind. Fehlt eine Nennung, ergänze keine Pflicht, Voraussetzung oder Folge.

Abschlusscheck vor Versand oder Termin
Führe vor dem Abschluss einen dokumentierten Check durch. Prüfe zuerst das konkrete Ziel: Ist festgehalten, ob du dich um einen Arbeitsplatz oder einen Studienplatz bewirbst? Vergleiche danach die vorliegenden Angaben mit deinen Texten und notiere einen Termin nur, wenn du ihn für dein Verfahren belegen kannst.
- Ist der konkrete Zweck explizit definiert?
- Sind die ausdrücklich genannten Anforderungen gesammelt?
- Ist ein Anschreiben, ein Motivationsschreiben oder sind beide Texte ausdrücklich verlangt?
- Ist das Anschreiben als formales Schreiben mit kurzer Einführung erkennbar?
- Ist ein zusätzlich verlangtes Motivationsschreiben als eigener Text bearbeitet?
- Entsprechen die verwendeten Nachweise und Bezüge dem konkreten Ziel?
- Sind persönliche Vorbereitungspunkte nur aus den Angaben zum Verfahren abgeleitet?
- Ist ein verfügbarer Versand-, Eingangs- oder Terminbeleg gesichert?
Prüfe zum Schluss die Unterlagen sowie die Angaben zur zuständigen Stelle erneut. Fehlt eine Angabe, ergänze sie nicht aus Annahmen: Notiere, was noch offen ist, und such die zuständige Stelle in offiziellen Unterlagen.
Nach dem Check hast du die Dokumente zugeordnet, die genannten Anforderungen aufgelistet, beide Texte getrennt bearbeitet und für Versand oder Termin entweder einen Beleg oder eine offene Frage notiert.
Quellen und Stand
- Anschreiben vs. Motivationsschreiben: Unterschied: bewerbung.com (abgerufen am 3. Oktober 2026)