Pressemitteilungen für Unternehmen korrekturlesen lassen
Meldung, Zitat und Unternehmensangaben vor dem Versand prüfen
Eine Pressemitteilung korrekturlesen zu lassen, kostet wenig und verhindert viel: Sie geht gleichzeitig an dutzende Redaktionen, und ein Fehler ist nach dem Versand nicht mehr einzufangen. Aufbau, Zitate, Zahlen und Unternehmensangaben müssen stimmen. Diese Seite zeigt, wie wir Pressemitteilungen für Unternehmen korrekturlesen.
Warum diese Textsorte ein eigenes Lektorat braucht
Pressemitteilungen entstehen oft in Abstimmungsschleifen zwischen Fachabteilung, Kommunikation und Geschäftsführung. Jede Runde fügt hinzu, selten streicht jemand. Das Ergebnis ist eine Meldung, deren Kern im dritten Absatz steht und deren Zitat aus vier Nebensätzen besteht.
Redaktionen entscheiden in Sekunden. Eine Meldung, die im ersten Absatz nicht sagt, worum es geht, wird gelöscht. Wir prüfen deshalb nicht nur die Sprache, sondern auch, ob die Nachricht tatsächlich am Anfang steht.

Worauf wir im Detail achten
- die eigentliche Nachricht steht im ersten Absatz
- Zitate sind sprechbar und namentlich korrekt zugeordnet
- Zahlen, Daten und Firmierungen stimmen mit den Quellen überein
- Boilerplate am Ende aktuell und einheitlich
- Kontaktangaben vollständig und erreichbar
Wir prüfen jeden Auftrag gegen diese Punkte. Der Unterschied zur internen Kontrolle liegt in der Perspektive: Wer den Entstehungsprozess nicht kennt, sieht das Ergebnis so, wie Ihre Leserschaft es sehen wird.
Typische Schwachstellen in der Praxis
- die Kernbotschaft steht erst nach mehreren Absätzen
- das Zitat ist grammatisch verschachtelt und nicht sprechbar
- die Boilerplate nennt veraltete Mitarbeiterzahlen
- Funktionsbezeichnungen der zitierten Person sind uneinheitlich
Diese Punkte tauchen in fast jeder Arbeit auf. Sie sind selten ein Zeichen fachlicher Schwäche, sondern entstehen, weil ein Text über Monate wächst und Kapitel zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschrieben werden. Wer im Bereich Pressestelle regelmäßig publiziert, kennt diese Muster und weiß zugleich, dass die eigene Endkontrolle sie selten findet.
Für eine interne Endkontrolle helfen diese Prüffragen:
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass die Kernbotschaft steht erst nach mehreren Absätzen?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass das Zitat ist grammatisch verschachtelt und nicht sprechbar?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass die Boilerplate nennt veraltete Mitarbeiterzahlen?
- Ist im gesamten Dokument ausgeschlossen, dass Funktionsbezeichnungen der zitierten Person sind uneinheitlich?
Offene Punkte aus dieser Liste sind selten inhaltliche Probleme, sondern Darstellungsfragen. Sie fallen aber auf, weil eine prüfende Person den Text ohne Vorwissen liest.
Ablauf für Unternehmen und Organisationen
Sie senden die Meldung als Dokument, wir liefern in der Regel innerhalb eines Werktags zurück. Neben Korrekturen erhalten Sie Hinweise zum Aufbau, etwa wenn die Nachricht zu spät kommt oder ein Zitat unsprechbar ist. Für regelmäßige Versender hinterlegen wir Boilerplate und Schreibweisen als feste Vorgabe.
Über das kostenlose Geschäftskonto laufen alle Aufträge gebündelt: eine feste Ansprechperson, eine monatliche Sammelrechnung statt Einzelbelegen und ein Volumen, das sich über das Jahr für die Rabattstaffel kumuliert.

Vertraulichkeit und klare Verantwortungsgrenzen
Wir prüfen keine Fakten und keine presserechtliche Zulässigkeit. Ob eine Aussage belastbar ist, verantwortet Ihre Kommunikationsabteilung. Wir melden, wenn Angaben innerhalb der Meldung nicht zusammenpassen.
Ihre Unterlagen verlassen unseren Bearbeitungskreis nicht. Auf Wunsch regeln wir das schriftlich über eine Vertraulichkeitsvereinbarung und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung; nach Abschluss des Auftrags werden die Daten gelöscht.
Konditionen und Abrechnung
Über das kostenlose Geschäftskonto rechnen wir Korrektorat ab 1,90 € und Lektorat ab 4,90 € pro Normseite ab. Da Pressemitteilungen kurz sind, liegt der Einzelpreis meist im niedrigen zweistelligen Bereich. Bei regelmäßigem Versand greifen Staffelrabatte ab 100 Seiten Jahresvolumen.
Ein Rechenbeispiel: Eine Hausarbeit mit 20 Normseiten kostet im Lektorat 98 Euro, im reinen Korrektorat 38 Euro. Eine Normseite umfasst 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen, gezählt wird der tatsaechliche Fließtext ohne Deckblatt und Verzeichnisse.
Statt eines Kostenvoranschlags mit Spielraum bekommen Sie einen Festpreis. Und statt eines Versprechens eine Arbeitsprobe: Die erste Seite lektorieren wir kostenlos. Weiterführend: B2B-Konditionen im Überblick, Pressemitteilung für ein Buch, Lektorat für Agenturen, Angebot anfordern.