Ausbildung abbrechen und den Studienweg prüfen

Ausbildung abbrechen und studieren: Rechte, Fristen und Studienwege

Lesezeit ca. 7 Min. · zuletzt aktualisiert: 16. September 2026 · Studi-Tipps im Überblick

Wer seine Ausbildung abbrechen und studieren möchte, sollte vor einer endgültigen Kündigung zunächst berufliche Alternativen und den passenden Studienweg prüfen. Dieser Leitfaden zeigt dir anhand belegter Vorgaben, welche Wege und gesetzlichen Fristen bei einer Vertragslösung gelten und unter welchen Voraussetzungen ein Studium ohne Abitur möglich ist.

Vor dem Ausbildungsabbruch berufliche Alternativen prüfen

Bevor du deinen Ausbildungsvertrag kündigst, solltest du klären, ob sich deine laufende Ausbildung in einem anderen Betrieb weiterführen lässt oder ob ein Wechsel in einen anderen Beruf sinnvoll ist. Erst wenn diese Optionen ausgeschlossen sind, stehen die gesetzlichen Schritte zur Vertragsbeendigung an. Entstehen im Alltag Konflikte mit der Ausbilderin oder dem Ausbilder, verweist die Bundesagentur für Arbeit ausdrücklich auf den Wechsel in einen anderen Betrieb als denkbare Lösung, sofern der erlernte Beruf grundsätzlich weiterhin zu dir passt.

Deckt sich der praktische Alltag hingegen kaum noch mit deinen Erwartungen an den Wunschberuf, rät die Bundesagentur für Arbeit dazu, frühzeitig mit der Berufsberatung über den Wechsel in einen anderen Ausbildungsberuf zu sprechen. Falls du die Ausbildung dennoch abbrechen möchtest, solltest du zuerst deinen konkreten Anschlussplan festlegen und erst im nächsten Schritt die gesetzlichen Fristen für die Kündigung umsetzen. Durch diese klare Reihenfolge trennst du die Suche nach tragfähigen beruflichen Alternativen sauber von der formalen Auflösung deines Vertrags.

Wer für das geplante Studium eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen muss, kann diesen Zugang unter bestimmten Bedingungen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung über eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung samt anschließender Berufserfahrung erreichen. Dafür musst du genau abgleichen, wie deine bisherige Ausbildung, deine erworbene Berufserfahrung und der angestrebte Studiengang zusammenpassen. Bei Detailfragen helfen dir die Studienberatung der jeweiligen Hochschule sowie die Berufsberatung der Agentur für Arbeit weiter. Anhand deiner persönlichen Unterlagen und einer fundierten Beratung lässt sich zuverlässig entscheiden, ob ein Betriebswechsel, ein Berufswechsel oder der Schritt ins Studium der richtige Weg ist.

Ausbildung abbrechen und studieren: Checkliste: der Ablauf in drei Schritten

Gesetzliche Kündigungsfrist nach dem Berufsbildungsgesetz prüfen

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für das vorzeitige Ende eines Berufsausbildungsverhältnisses sind in Paragraf 22 des Berufsbildungsgesetzes geregelt. Solange die Probezeit noch läuft, dürfen beide Vertragsparteien das Ausbildungsverhältnis jederzeit und ohne Einhaltung einer Frist beenden. Ist die Probezeit hingegen abgelaufen, sieht das Gesetz für Auszubildende zwei klar definierte Wege vor: Entweder kündigst du aus einem wichtigen Grund fristlos oder du nutzt eine reguläre Kündigungsfrist von vier Wochen, sofern du die Berufsausbildung ganz aufgeben oder dich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen möchtest.

Tabelle: Situation, Kündigungsfrist, Besonderheit
SituationKündigungsfristBesonderheit
Probezeitjederzeit ohne Fristbeide Seiten können kündigen
eigene Kündigung nach der Probezeitfristlos bei wichtigem Grund oder vier Wochenvier Wochen bei Aufgabe der Ausbildung oder Beginn einer anderen Berufsausbildung
Kündigung durch den Betriebim Quellenhinweis keine allgemeine Frist genanntfast immer ist ein wichtiger Grund erforderlich

Wenn du für deinen Studienwunsch eine Fachgebundene Hochschulreife nutzen möchtest, solltest du diese Zulassungsfrage unabhängig von der rechtlichen Kündigung deines Ausbildungsvertrags betrachten. Der Hochschulkompass führt für den Hochschulzugang unter anderem die Option eines fachgebundenen Zugangs für beruflich Qualifizierte auf. Schau für deine Vertragsplanung zunächst in deinen Ausbildungsvertrag, um festzustellen, ob deine Probezeit schon verstrichen ist. Halte danach für dich fest, ob du die derzeitige Ausbildung komplett aufgeben, zeitnah eine andere Berufsausbildung aufnehmen oder einen anderweitigen Kündigungsanlass prüfen willst.

Falls du unsicher bist, ob deine Situation als wichtiger Grund zählt oder wie dein konkretes Vorhaben rechtlich einzuordnen ist, solltest du die zuständige Stelle anhand deiner offiziellen Vertragsunterlagen heraussuchen. Das Gesetz führt für die Zeit nach der Probezeit ausschließlich die genannten Kündigungswege auf und sieht keinen sonstigen pauschalen Fristwert vor. Sobald es um die Planung deines Studiums geht, ist die Studienberatung der Hochschule deine Anlaufstelle; bei der Suche nach beruflichen Alternativen unterstützt dich die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Vorzeitige Vertragslösung und endgültigen Abbruch unterscheiden

Wie das Bundesinstitut für Berufsbildung erläutert, bedeutet ein vorzeitig beendeter Ausbildungsvertrag noch lange nicht, dass die berufliche Ausbildung endgültig gescheitert ist. Unter dem Begriff Vertragslösung wird lediglich erfasst, dass ein einzelner Ausbildungsvertrag vor dem ursprünglich vereinbarten Termin aufgelöst wird. Darunter fällt beispielsweise auch ein nahtloser Wechsel des Ausbildungsbetriebs oder der Umstieg auf einen anderen Ausbildungsberuf innerhalb des dualen Systems. In derartigen Konstellationen läuft die Berufsausbildung als Ganzes weiter, obwohl der bisherige Vertrag gelöst wurde.

Ob und wie du deine Ausbildung aufs Studium anrechnen lassen kannst, solltest du strikt von der statistischen Erfassung einer Vertragslösung trennen. Zudem gibt das BIBB zu bedenken, dass nicht jeder tatsächliche Ausbildungsabbruch zwangsläufig mit einer offiziell registrierten Vertragslösung einhergeht. Eine statistisch gemeldete Vertragslösung und die endgültige Aufgabe einer Ausbildung dürfen also nicht pauschal gleichgesetzt werden. Für deine eigene Planung empfiehlt es sich, die konkreten Vertragsunterlagen unabhängig von der statistischen Begrifflichkeit zu prüfen.

Zur Berechnung der jährlichen Vertragslösungsquote greift das BIBB auf die Daten der amtlichen Berufsbildungsstatistik zurück. Ein konkreter Prozentwert wird im vorliegenden Quellenhinweis nicht ausgewiesen, und die Erhebung lässt auch keinen Rückschluss darauf zu, wie hoch der tatsächliche Anteil endgültiger Ausbildungsabbrüche ausfällt. Deshalb taugt eine allgemeine Lösungsquote nicht als Maßstab für deine persönliche Entscheidung. Bleibt in deinem Fall unklar, wie die Vertragsbeendigung formal einzustufen ist, findest du die zuständige Stelle für eine verbindliche Auskunft in deinen offiziellen Unterlagen.

Für deine nächsten Schritte solltest du daher zwei zentrale Fragen auseinanderhalten: Wird lediglich dein aktueller Ausbildungsvertrag vor dem regulären Ablaufdatum beendet, oder gibst du die berufliche Ausbildung insgesamt auf? Während der erste Aspekt allein die formale Vertragslösung beschreibt, kennzeichnet der zweite Schritt den endgültigen Abbruch der Ausbildung. Wenn du danach studieren möchtest, musst du ergänzend den konkreten Studienweg anhand deines Wunschstudiengangs sowie der geltenden Hochschulzugangsvoraussetzungen prüfen.

Studienwege ohne Abitur und schulische Hochschulzugangsberechtigung

Auch wer über keine klassische schulische Hochschulzugangsberechtigung verfügt, findet im Hochschulkompass geregelte Wege in ein Hochschulstudium. Grundvoraussetzung sind dabei laut Hochschulkompass eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung sowie anschließende Berufserfahrung. Zu den regulären schulischen Berechtigungen zählen hingegen das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife und die Fachhochschulreife. Wenn du stattdessen über deine berufliche Qualifikation studieren willst, musst du die Zulassungsregeln für deinen angestrebten Studiengang im Einzelfall prüfen.

Ein Studium ohne Abitur lässt sich über entsprechende berufliche Abschlüsse und Praxiszeiten realisieren. Hierfür unterscheidet der Hochschulkompass drei grundlegende Zugangswege: den fachgebundenen Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte, die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung für Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Aufstiegsfortbildung wie Meister oder Fachwirt sowie den Hochschulzugang für sonstige beruflich Qualifizierte. In diese drei Kategorien gliedern sich die dort dargestellten Möglichkeiten für Studieninteressierte aus der Berufspraxis.

Welche dieser Zulassungsoptionen im konkreten Fall greift, hängt immer vom Zusammenspiel aus deiner erlernten Berufsausbildung und dem gewünschten Studiengang ab. Eine pauschale Freigabe für sämtliche Studienfächer ist damit nicht automatisch verbunden. Stelle deshalb genau zusammen, welchen Ausbildungsabschluss du vorweisen kannst, wie viel einschlägige Berufserfahrung du gesammelt hast und welches Studienfach du anvisierst. Der Hochschulkompass bietet dir hierfür eine fundierte erste Orientierung, während du Detailfragen direkt mit der Studienberatung deiner Wunschhochschule klärst.

Beachte bei deiner Zeitplanung, dass eine gelöste Ausbildungsvereinbarung noch keine Studienzulassung verschafft. Umgekehrt entbindet dich der Wunsch nach einem zeitnahen Studienstart nicht davon, dein laufendes Ausbildungsverhältnis rechtssicher zu beenden. Bearbeite die Vertragsauflösung und die Prüfung der Hochschulzulassung daher als getrennte Aufgaben. Ob deine spezifische Verbindung aus beruflicher Qualifikation und Wunschstudiengang alle Kriterien erfüllt, klärst du mithilfe deiner Nachweise direkt bei der zuständigen Studienberatung.

Studienbewerbung als beruflich Qualifizierte strukturiert vorbereiten

Möchtest du deine aktuelle Ausbildung abbrechen und stattdessen ein Studium beginnen, empfiehlt sich das strukturierte Vorgehen der Bundesagentur für Arbeit: Sorge zunächst für Klarheit über deinen konkreten Anschlussweg und kümmere dich erst danach um die formale Kündigung samt Kündigungsfrist. Bevor der Ausbildungsabbruch endgültig beschlossen wird, solltest du zudem abwägen, ob eine Fortsetzung deines bisherigen Berufs in einem neuen Ausbildungsbetrieb oder der Umstieg auf einen anderen Ausbildungsberuf infrage kommt. Erst nach dieser Prüfung steht fest, ob die Kündigung tatsächlich der richtige Schritt ist.

Plane deine Bewerbung als beruflich Qualifizierte frühzeitig, indem du mit der Studienberatung der Hochschule abstimmst, welche Nachweise für deinen angestrebten Studiengang benötigt werden. Lege dir für dieses Beratungsgespräch die Unterlagen über deine abgeschlossene Berufsausbildung sowie deine bisherige Berufserfahrung griffbereit zurecht. Zwar ersetzt diese Vorarbeit noch nicht die offizielle Zulassungsentscheidung der Hochschule, doch sie hilft dir dabei, die Passung zwischen deiner beruflichen Vorbildung und dem gewünschten Studienfach verlässlich einzuschätzen.

Strukturiere deine Vorbereitung am besten anhand von drei konkreten Leitfragen: Welcher Anschlussweg folgt unmittelbar auf die beendete Ausbildung? Welche gesetzliche Kündigungsfrist gilt für dich gemäß Paragraf 22 des Berufsbildungsgesetzes? Und über welchen Hochschulzugang lässt sich dein Wunschstudiengang realisieren? Während dich die Berufsberatung der Agentur für Arbeit beim Abwägen beruflicher Alternativen begleitet, klärst du sämtliche Zulassungsfragen mithilfe des Hochschulkompasses und im Gespräch mit der Studienberatung deiner Hochschule.

Verlasse dich bei deiner Planung nicht auf pauschale Annahmen zur Studienberechtigung, solange deine abgeschlossene Ausbildung, deine Berufserfahrung und die Vorgaben des Zielstudiengangs noch nicht im Detail abgeglichen sind. Halte offene Anforderungen schriftlich fest und prüfe sie Punkt für Punkt anhand deiner offiziellen Nachweise. Auf diese Weise stützt du deine Bewerbungsvorbereitung auf belastbare Fakten zu deiner beruflichen Qualifikation und sicherst den geplanten Studienweg sauber ab.

Ausbildung abbrechen und studieren: Checkliste: Prüfliste mit vier Punkten

Von der Ausbildung ins Studium: Der Wechsel in drei Schritten

Ein Motivationsschreiben für eine Ausbildung wird relevant, falls du dich doch für einen neuen Ausbildungsplatz entscheidest; trenne diese Überlegung jedoch klar von der Prüfung eines Studienwegs. Wenn du stattdessen den Wechsel an die Hochschule planst, gehst du systematisch in drei Schritten vor. Prüfe zuerst, ob sich die bestehenden Schwierigkeiten bereits durch den Wechsel in einen anderen Ausbildungsbetrieb oder durch einen anderen Ausbildungsberuf lösen lassen. Bei Konflikten mit der Ausbilderin oder dem Ausbilder führt die Bundesagentur für Arbeit den Betriebswechsel als denkbare Alternative an; weichen deine Erwartungen hingegen deutlich vom gewählten Wunschberuf ab, verweist sie auf ein Gespräch mit der Berufsberatung.

Halte zweitens die gesetzliche Kündigungsfrist nach Paragraf 22 des Berufsbildungsgesetzes ein, sobald deine Entscheidung für den Ausbildungsabbruch feststeht. Solange du dich noch in der Probezeit befindest, ist eine Kündigung durch beide Seiten jederzeit ohne Frist möglich. Nach dem Ende der Probezeit dürfen Auszubildende den Vertrag entweder aus wichtigem Grund fristlos beenden oder mit einer Frist von vier Wochen kündigen, falls sie die Berufsausbildung aufgeben oder eine andere Ausbildung aufnehmen möchten. Will hingegen der Ausbildungsbetrieb nach der Probezeit kündigen, setzt dies fast immer einen wichtigen Grund voraus.

Kläre drittens über den Hochschulkompass, welche Zulassungsvoraussetzungen für ein Studium ohne Abitur gelten. Gleiche hierzu deine bereits abgeschlossene Berufsausbildung sowie deine Berufserfahrung gezielt mit den Anforderungen des gewünschten Studiengangs ab. Laut Hochschulkompass kommen dafür der fachgebundene Zugang für beruflich Qualifizierte, die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung für Absolventen einer Aufstiegsfortbildung wie Meister oder Fachwirt sowie der Zugang für sonstige beruflich Qualifizierte in Betracht. Welcher dieser Wege im Einzelfall greift, richtet sich stets nach deiner Vorbildung und dem gewählten Studienfach.

Nutze für die vertiefende Planung deiner nächsten Schritte auch unsere weiterführenden Ratgeber Hochschulzugangsberechtigung nachweisen und Studium ohne Abitur. Offene Detailfragen zur formalen Vertragskündigung klärst du anhand deiner offiziellen Ausbildungsunterlagen direkt mit der dort benannten zuständigen Stelle. Rund um die Studienwahl und die persönliche Neuorientierung stehen dir zudem die Studienberatung der Hochschule sowie die Berufsberatung der Agentur für Arbeit beratend zur Seite.

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Stand: 16. September 2026

korrektur.de. (2026, 16. September). Ausbildung abbrechen und studieren: Wege und Fristen. korrektur.de. https://korrektur.de/ausbildung-abbrechen-studieren

Quellen und Stand

Soll jemand dein Motivationsschreiben für die Studienbewerbung sprachlich prüfen?

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Häufige Fragen: Ausbildung abbrechen und studieren

Muss ich meine Kündigung begründen?

Innerhalb der Probezeit dürfen sowohl Auszubildende als auch der Ausbildungsbetrieb den Vertrag jederzeit und ohne Einhaltung einer Frist beenden. Nach Ablauf der Probezeit können Auszubildende entweder aus wichtigem Grund fristlos kündigen oder den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen auflösen, sofern sie die Berufsausbildung aufgeben oder eine andere Ausbildung aufnehmen möchten.

Zählt mein Jobwechsel als Abbruch?

Wer innerhalb des dualen Systems lediglich den Ausbildungsbetrieb oder den erlernten Ausbildungsberuf wechselt, löst zwar den bisherigen Vertrag vorzeitig auf, bricht die berufliche Ausbildung insgesamt aber nicht ab. Umgekehrt ist auch nicht jeder tatsächliche Ausbildungsabbruch automatisch mit einer offiziell erfassten Vertragslösung verbunden.

Brauche ich unbedingt ein Abitur?

Nein, laut Hochschulkompass stehen auch Studieninteressierten ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung geregelte Wege ins Studium offen, sofern sie eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende Berufserfahrung vorweisen können. Welcher konkrete Zugangsweg gilt, richtet sich nach der jeweiligen Vorbildung und dem angestrebten Studiengang.

Wer sagt mir, ob mein Grund wichtig genug ist?

Nach dem Ende der Probezeit ist für Auszubildende neben der fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund auch eine ordentliche Kündigung mit vier Wochen Frist möglich, wenn die Ausbildung aufgegeben oder ein anderer Ausbildungsberuf gewählt wird. Ob die Voraussetzungen im Einzelfall erfüllt sind, lässt sich verbindlich mit der zuständigen Kammer oder der Berufsberatung der Agentur für Arbeit klären.

Kann ich mich überall bewerben?

Eine pauschale Bewerbung für jedes beliebige Fach ist nicht ohne Weiteres möglich; entscheidend ist immer die genaue Kombination aus deiner abgeschlossenen Berufsausbildung, deiner Berufserfahrung und dem gewünschten Studiengang. Nutze zur Orientierung den Hochschulkompass und besprich die spezifischen Zulassungsregeln direkt mit der Studienberatung der jeweiligen Hochschule.

Sollte ich beraten werden?

Ja, vor einer endgültigen Kündigung sollten immer erst die beruflichen Alternativen ausgelotet werden. Bei Konflikten mit der Ausbilderin oder dem Ausbilder weist die Bundesagentur für Arbeit auf die Möglichkeit eines Betriebswechsels hin, während sie bei grundlegend veränderten Berufsvorstellungen ein Gespräch mit der Berufsberatung empfiehlt.

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