BWL-Modelle für Bachelor- und Masterarbeit

BWL-Modelle für die Bachelor- und Masterarbeit

Lesezeit ca. 5 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. April 2026 · Akademie

In Arbeiten zu BWL und Management gehört fast immer ein Modell dazu. SWOT, PESTEL, Porter's Five Forces sind die Standards. Wir zeigen die wichtigsten Modelle. Jedes Modell hat eine eigene Anleitung verlinkt.

Modelle im Überblick

Wann welches Modell?

Tipps zur Anwendung

  1. Das Modell muss zur Forschungsfrage passen, nicht umgekehrt.
  2. Modell kurz erklären, dann auf den eigenen Fall anwenden.
  3. Grenzen des Modells klar nennen.
  4. Modell nicht nur beschreiben, sondern auch deuten.

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BWL-Modelle sinnvoll kombinieren

Ein einzelnes BWL-Modell reicht selten. Eine ganze Frage in der Bachelor- oder Masterarbeit braucht mehr. Die SWOT-Analyse gibt eine erste Übersicht. Sie zeigt die innere und äußere Sicht. Über große Trends in der Wirtschaft sagt sie aber wenig. Hier hilft eine PESTEL-Analyse. Sie deckt Politik, Wirtschaft, Soziales, Technik, Umwelt und Recht ab. Geht es um die Steuerung des Produkt-Portfolios, kommt die BCG-Matrix dazu. Sie zeigt Stars, Cash Cows, Question Marks und Poor Dogs auf einen Blick. Im Methodenteil deiner Arbeit erklärst du, warum du genau diese Modelle wählst. Auch nennst du die Daten, die in sie einfließen.

Welches Modell passt, hängt von deiner Frage ab. Wer Motivation im Team prüft, nutzt die Maslow-Pyramide oder das Herzberg-Modell. Bei strategischer Steuerung mit Kennzahlen ist die Balanced Scorecard das bessere Werkzeug. Eine Wettbewerbsanalyse schärft die Position im Markt. Ein Ishikawa-Diagramm deckt Ursachen für Probleme in der Qualität auf. In einer Bachelorarbeit reichen meist zwei Modelle. Eines für die Makroebene, eines für die Mikroebene. Wichtig ist eine klare Begründung im Methodenteil. Sonst wirken die Modelle nur lose aneinandergereiht. Gut ist auch, jedes Modell mit einem Beispiel aus der Praxis zu zeigen. Ohne Beispiel bleibt selbst das beste Modell zu theoretisch.

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Häufige Fragen zu BWL-Modellen

Wie viele Modelle in einer Bachelorarbeit?

Ein bis drei Modelle reichen. Mehr macht die Arbeit zur reinen Modell-Sammlung. Dann fehlt deine eigene Analyse.

Welches Modell ist am häufigsten?

Die SWOT-Analyse. Fast jede BWL-Arbeit hat eine. Sie passt sehr flexibel.

Brauche ich eigene Daten oder reichen Sekundärquellen?

Das hängt vom Modell und von der Frage ab. SWOT zu einer Firma geht oft mit Sekundär-Quellen. Maslow im eigenen Feldtest braucht eigene Daten.

Sind die Modelle alle wissenschaftlich anerkannt?

Die meisten ja. Sie sind Standard in der Lehre. Maslow ist empirisch aber umstritten. SWOT gilt als zu simpel. In der Bachelorarbeit musst du die Grenzen klar nennen.

Wo finde ich gute Lehrbücher zu den Modellen?

Klassiker sind: Macharzina/Wolf für Strategisches Management, Porter für Five Forces, Kaplan/Norton für die Balanced Scorecard. In der Bibliothek deiner Hochschule sind sie meist da.