BWL-Modelle für Bachelor- und Masterarbeit
BWL-Modelle für die Bachelor- und Masterarbeit
In Arbeiten zu BWL und Management gehört fast immer ein Modell dazu. SWOT, PESTEL, Porter's Five Forces sind die Standards. Wir zeigen die wichtigsten Modelle. Jedes Modell hat eine eigene Anleitung verlinkt.
Modelle im Überblick
Wann welches Modell?
- SWOT-Analyse: passt fast immer, oft als Start.
- PESTEL: wenn äußere Faktoren wie Politik und Wirtschaft zentral sind.
- Porter: bei Fragen zu Branche oder Markteintritt.
- BCG-Matrix: bei Fragen zum Produkt-Portfolio.
- Balanced Scorecard: wenn die Strategie messbar werden soll.
- Maslow / Herzberg: bei Fragen zur Motivation.
- Ishikawa: bei Problemen und im Qualitätsmanagement.
Tipps zur Anwendung
- Das Modell muss zur Forschungsfrage passen, nicht umgekehrt.
- Modell kurz erklären, dann auf den eigenen Fall anwenden.
- Grenzen des Modells klar nennen.
- Modell nicht nur beschreiben, sondern auch deuten.
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BWL-Modelle sinnvoll kombinieren
Ein einzelnes BWL-Modell reicht selten. Eine ganze Frage in der Bachelor- oder Masterarbeit braucht mehr. Die SWOT-Analyse gibt eine erste Übersicht. Sie zeigt die innere und äußere Sicht. Über große Trends in der Wirtschaft sagt sie aber wenig. Hier hilft eine PESTEL-Analyse. Sie deckt Politik, Wirtschaft, Soziales, Technik, Umwelt und Recht ab. Geht es um die Steuerung des Produkt-Portfolios, kommt die BCG-Matrix dazu. Sie zeigt Stars, Cash Cows, Question Marks und Poor Dogs auf einen Blick. Im Methodenteil deiner Arbeit erklärst du, warum du genau diese Modelle wählst. Auch nennst du die Daten, die in sie einfließen.
Welches Modell passt, hängt von deiner Frage ab. Wer Motivation im Team prüft, nutzt die Maslow-Pyramide oder das Herzberg-Modell. Bei strategischer Steuerung mit Kennzahlen ist die Balanced Scorecard das bessere Werkzeug. Eine Wettbewerbsanalyse schärft die Position im Markt. Ein Ishikawa-Diagramm deckt Ursachen für Probleme in der Qualität auf. In einer Bachelorarbeit reichen meist zwei Modelle. Eines für die Makroebene, eines für die Mikroebene. Wichtig ist eine klare Begründung im Methodenteil. Sonst wirken die Modelle nur lose aneinandergereiht. Gut ist auch, jedes Modell mit einem Beispiel aus der Praxis zu zeigen. Ohne Beispiel bleibt selbst das beste Modell zu theoretisch.