Eidesstattliche Erklärung Dissertation
Eidesstattliche Erklärung für die Dissertation
Die Eidesstattliche Erklärung in der Dissertation hat höhere Anforderungen als bei einer Bachelorarbeit. Du versicherst nicht nur die Eigenständigkeit, sondern oft auch die Erstmaligkeit der Arbeit, den Verzicht auf unzulässige Hilfen und mittlerweile auch die Offenlegung von KI-Nutzung.
Pflichtbestandteile
- Versicherung der Eigenständigkeit der Arbeit.
- Versicherung, dass keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet wurden.
- Versicherung, dass alle Quellen kenntlich gemacht sind.
- Erklärung, dass die Arbeit nicht in dieser Form schon eingereicht wurde.
- Bei einigen Hochschulen: Versicherung, dass keine kommerzielle Promotionsberatung in Anspruch genommen wurde.
- Aktuell verbreitet: KI-Klausel.
Vorlage
Eidesstattliche Versicherung
Hiermit versichere ich an Eides Statt, dass ich die vorliegende Dissertation selbständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe verfasst habe. Andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel habe ich nicht benutzt.
Alle wörtlich oder sinngemäß übernommenen Textstellen aus anderen Werken sind als solche kenntlich gemacht. Diese Dissertation wurde in dieser oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt.
Generative KI (z. B. ChatGPT, Claude) wurde [nicht / nur in folgender Form: ...] verwendet. Die Verwendung wird im Anhang dokumentiert.
Ort, Datum, Unterschrift
KI-Klausel
Seit 2023/2024 verlangen viele Hochschulen explizite Aussagen zur KI-Nutzung. Wer KI eingesetzt hat, sollte transparent sein:
- Wofür wurde KI eingesetzt? (z. B. Sprachglättung, Brainstorming, Übersetzung).
- Welche Modelle? (ChatGPT, Claude, DeepL, ...).
- Wo im Text? (Komplette Dokumentation oder pauschale Aussage).
Promotionsberatung
Manche Hochschulen verbieten kommerzielle Promotionsberatung. Wer trotzdem nutzt, riskiert Aberkennung. Wissenschaftliches Lektorat (sprachliche Korrektur) ist erlaubt – inhaltliche Beratung durch externe Dienstleister ist Grauzone.
Wo steht die Eidesstattliche?
Meist am Ende der Dissertation – nach Anhang und vor Lebenslauf (falls beigefügt). Manche Hochschulen wollen sie als separates Dokument zur Einreichung.
Häufige Fehler
- Standardvorlage genommen, ohne hochschulspezifische Anforderungen zu prüfen.
- KI-Nutzung verschwiegen.
- Datum nach der Disputation statt vor Einreichung.
- Fehlende Unterschrift.
Mehr im Hub Promotion.