Eidesstattliche Erklärung Dissertation

Eidesstattliche Erklärung für die Dissertation

Lesezeit ca. 4 Min. · zuletzt aktualisiert: 26. April 2026 · Promotion-Hub

Die Eidesstattliche Erklärung in der Dissertation hat höhere Anforderungen als bei einer Bachelorarbeit. Du versicherst nicht nur die Eigenständigkeit, sondern oft auch die Erstmaligkeit der Arbeit, den Verzicht auf unzulässige Hilfen und mittlerweile auch die Offenlegung von KI-Nutzung.

Pflichtbestandteile

Vorlage

Eidesstattliche Versicherung

Hiermit versichere ich an Eides Statt, dass ich die vorliegende Dissertation selbständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe verfasst habe. Andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel habe ich nicht benutzt.

Alle wörtlich oder sinngemäß übernommenen Textstellen aus anderen Werken sind als solche kenntlich gemacht. Diese Dissertation wurde in dieser oder ähnlicher Form noch keiner anderen Prüfungsbehörde vorgelegt.

Generative KI (z. B. ChatGPT, Claude) wurde [nicht / nur in folgender Form: ...] verwendet. Die Verwendung wird im Anhang dokumentiert.

Ort, Datum, Unterschrift

KI-Klausel

Seit 2023/2024 verlangen viele Hochschulen explizite Aussagen zur KI-Nutzung. Wer KI eingesetzt hat, sollte transparent sein:

Promotionsberatung

Manche Hochschulen verbieten kommerzielle Promotionsberatung. Wer trotzdem nutzt, riskiert Aberkennung. Wissenschaftliches Lektorat (sprachliche Korrektur) ist erlaubt – inhaltliche Beratung durch externe Dienstleister ist Grauzone.

Wo steht die Eidesstattliche?

Meist am Ende der Dissertation – nach Anhang und vor Lebenslauf (falls beigefügt). Manche Hochschulen wollen sie als separates Dokument zur Einreichung.

Häufige Fehler

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Häufige Fragen zur Eidesstattlichen

Was bei wahrheitswidrigen Erklärungen?

Wer falsche Versicherung an Eides Statt abgibt, riskiert nicht nur Aberkennung des Titels, sondern auch strafrechtliche Folgen (§ 156 StGB – Strafe bis zu 3 Jahren).

Lektorat ist erlaubt?

Sprachliche Korrektur (Rechtschreibung, Grammatik, Stil) ja. Inhaltliche Mitarbeit oder Umschreiben von Argumenten nein. Im Zweifel im Lektoratsvertrag dokumentieren, was gemacht wurde.

Wie ehrlich muss ich bei KI sein?

Sehr ehrlich. Auch Brainstorming, Übersetzung, Stilglättung gilt als KI-Nutzung. Verschweigen kann Aberkennung kosten.

Brauche ich notarielle Beglaubigung?

In der Regel nein – einfache Unterschrift reicht. Manche Hochschulen verlangen eidesstattliche Erklärung als Anlage zum Promotionsantrag.

Wo finde ich die Vorlage meiner Hochschule?

In der Promotionsordnung der Fakultät, oft als Download auf der Website. Wenn nicht vorhanden: bei Promotionsbüro nachfragen.